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Die Preisträger von Cottbus, Duisburg & Lübeck 2010

Drei bedeutende Filmfestspiele verliehen am Samstag ihre Preise.



Das 20. FilmFestival Cottbus 2010

Das 20. FilmFestival Cottbus war dieses Jahr eine Woche vorgezogen worden, um nicht wieder direkt mit dem 59. Internationalen Filmfest Mannheim-Heidelberg zu konkurrieren. Dafür kollidierte nun der Termin mit den 52. Nordischen Filmtagen in Lübeck und der 34. Duisburger Filmwoche, deren Preisverleihungen ebenfalls am Samstagabend, den 6. November 2010 über die Bühne gingen. Leider kann man es mit den Terminen nicht allen recht machen, denn im Monat November finden Filmfestspiele in Berlin, Biberach, Braunschweig, Cottbus, Duisburg, Leipzig-Halle, Lübeck, Lünen, Mannheim-Heidelberg, Kassel, Köln, Mainz, München, Tübingen sowie in Wiesbaden statt und nur die Bedeutendsten können wir berücksichtigen. Festspiele aus unserer Region Berlin-Brandenburg genießen dabei Heimvorteil in der Berichterstattung, zumal das Cottbuser Festival in diesem Jahr mindestens drei Oscar-Kandidaten aufbieten konnte.

Die 8. Cottbuser FilmSchau endete mit Besucherrekord.

Einen Tag vor dem offiziellen Ende des 20. FilmFestivals Cottbus wurde am Samstagabend, den 6. November die Preisverleihung in der Stadthalle Cottbus mit großer Spannung erwartet. Genau an diesem Ort zeichnete sich auch kurz vor dem internationalen Rennen um die "LUBINA" bei der FilmSchau der Amateurfilmer aus der Region Berlin-Brandenburg ein Besucherrekord ab - nicht zuletzt aufgrund der erstklassigen Auswahl an 15 Kurzfilmbeiträgen, die unter dem Motto „Im Osten viel Neues“ veranstaltet worden waren. Insgesamt erwartet man in den sieben Festivaltagen ca. 20.000 Besucher.

Preise der 8. Cottbuser FilmSchau

Der international besetzten Jury, zu der der polnische Videokünstler Sylwester Łuczak (Warschau), Produzent und Regisseur Jan Gabbert (Potsdam) sowie Regisseur und Kameramann Donald Saischowa (Cottbus) gehörte, fiel eine Entscheidung bei der 8. Cottbuser FilmSchau sichtlich schwer.

Der "Cottbuser Film- und Medienpreis",
gestiftet vom Verbund der Cottbuser Kabelnetzbetreiber cable+ und dotiert mit 1.500 Euro ging zu gleichen Teilen an die Filme »PAMPELMUSE IST NICHT GLEICH GRAPEFRUIT« von Enrico Adler und »NATASCHA« von Anja Stelets. Während der erste Kurzfilm die Geschichte von einem mobilen Toilettenhäuschen erzählt, das auf dem Feld abgestellt wird und in einer harmlos wirkenden Umgebung Überraschungen erlebt, steht in NATASCHA ein 8-jähriges Mädchen im Mittelpunkt, das in einer der verlassensten Gegenden Russlands lebt.

Den "Preis für beste technische Umsetzung",
gestiftet von eyesky Service-Pool GmbH und dotiert mit 500 Euro sowie der Publikumspreis ebenfalls im Wert von 500 Euro, erhielt Clemens Schiesko mit seinem Film »NUR EIN KURZER AUGENBLICK«, einer Zufallsbegegnung eines Witwers und eines jungen Mädchens vor dem Supermarkt. Der Förderpreis für einen talentierten Filmemacher im Wert von 1.200 Euro und gestiftet von eyesky Servicepool GmbH wurde an Florian Herold für seinen Film »EIN VERGNÜGUNGSPARK FÜR FRED UND WOMBAT« verliehen. Der halb animierte, halb reale Film spielt mit den Grenzen zwischen Realität und Fantasie bei dem jungen Jack, der hohes Fieber hat.

Viel Neues beim 20. FilmFestival Cottbus

Alles neu machte der zwanzigste Geburtstag des FilmFestival Cottbus im Bereich des Jugendfilmprogramms. Unter dem Motto U18 lief in diesem Jahr erstmals ein deutsch-polnischer Jugendfilmwettbewerb, der starke grenzüberschreitende Produktionen u.a. im Obenkino des Jugendzentrums Glad-House für Zuschauer im Alter von 12 bis 18 Jahren vorstellte.

Wir haben hier einen YouTube Ausschnitt aus dem serbischen Wettbewerbsfilm »Tilva Ros« von Nikola Leaic eingefügt. Der junge Schauspieler Stefan Dordjević wurde in dem Film für den Preis herausragender Darsteller nominiert. Außerdem war der Film Hauptpreis Gewinner des Sarajevo Film Festivals im Juli 2010. In Cottbus bekam das erfrischende Portrait einer jugendlichen Skateboard-Gang in der serbischen Minenstadt Bor, den IFG Inspiration Award.



Auch für die erwachsenen Besucher und internationalen Gäste war einiges ungewohnt. Der Weltspiegel, Deutschlands ältester historischer Kinozweckbau in der Altstadt von Cottbus, wurde renoviert und stand dem Festival nicht zur Verfügung. Als Ausweichquartier wurden gleich drei Säle im neuen UCI-Kino-Center nahe der Autobahn Berlin-Cottbus angemietet und durch einen Shuttle-Service mit der Stadthalle verbunden. Das fünf Kilometer entfernte Kino-Center wäre nämlich zu Fuß nicht erreichbar gewesen. Dagegen wurde die Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus im Zentrum der Stadt mit dem Fokus globalEAST und anderen Specials wieder erfolgreich zum Kino umgewidmet und zeigt auch am Sonntag noch das volle Programm CROSSING THE EAST I-V.

Preisträger des 20. FilmFestival Cottbus 2010

Mit der Ehren-Lubina des Filmfestivals Cottbus ist Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) ausgezeichnet worden. Der Schirmherr des Osteuropa-Filmfestes erhielt die Glasfigur, die auch als Hauptpreis vergeben wird, für seine Verdienste um das Festival.

Hauptpreis für den besten Spielfilm
Die LUBINA gewann der serbische Spielfilm »THE WHITE WHITE WORLD« von Regisseur Oleg Novkovic und Produzenten Uliks Fehmiu. Mit der Wucht einer griechischen Tragödie, in der sich die Protagonisten ihre Verzweifelung schon mal mit einem herzzerreißenden Lied von der Seele singen, ist der Film am Rande der einst größten Kupfermine Europas in der serbischen Stadt Bor eindrucksvoll und stilsicher in Szene gesetzt. Später erst erfahren die beiden sich liebenden Protagonisten, dass das jugendlich-hübsche Mädchen die Tochter des älteren Liebhaber ist. Ihre Mutter hatte das während einer jahrelangen Gefängnisstrafe verschwiegen. Der Film entstand in Koproduktion mit Deutschland und Schweden. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass der Film mit einer besonders mutigen und einmaligen filmischen Sprache überzeugt, die das tägliche Leid der Außenseiter durch eine kraftvolle ästhetische Erfahrung nachvollziehbar macht. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wurde von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet.

Hauptpreis für den besten Kurzspielfilm
Im Kurzspielfilm-Wettbewerb vergab die Jury den Hauptpreis an den russischen Film »MEER DER WÜNSCHE« des Moskauer Regisseurs Shota Gamisonia.

Regie Preis
Der mit 7.500 Euro dotierte Hauptpreis für die beste Regie ging an die ungarische Regisseurin Agnes Kocsis für ihren Film »ADRIENN PÁL«. Die Koproduktion aus Ungarn, Niederlande, Österreich und Frankreich erhielt außerdem den Preis der Preis Ökumenischen Jury. Im Stil von Tschechow, Beckett, Fellini und Tati erzählt der Film die Sehnsucht zweier Freunde nach dem Meer.

Beste(r) Darsteller(in)
Als herausragende Darstellerin wurde Eva Gabor aus Ungarn in dem Film 'ADRIENN PÁL' geehrt. Den Preis des besten Darstellers erhielt der estnische Schauspieler Taavi Eelmaa für seine Leistung in 'PÜHA TÕNU KIUSAMINE' (DIE VERSUCHUNG DES HL. TONY). Beide Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Publikumspreis
»SVET-AKE« (DER DIEB DES LICHTS) Die kirgisische Koproduktion des Regisseurs Aktan Arym Kubat handelt von einem Elektriker mit großem Herz und vielen Träumen.

Preis für den besten Jugendfilm
»WZSYSTKO CO KOCHAM« (ALLES WAS ICH LIEBE). Die polnische Oscar-Hoffnung des Regisseurs Jacek Borcuch erzählt von einer Punkband Anfang der 80er Jahre, vermischt dabei Punkrock mit erster Liebe zu Zeiten der Solidarnosc kurz vor dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes.

FIPRESCI-Preis
Mit insgesamt drei Preisen war der russische Beitrag »EIN ANDERER HIMMEL« von Dmitry Mamulija der Jury-Favorit des Abends. Das intensive Drama von einem Schafhirten und seinem Sohn, das ohne Dialog auskommt, erhielt eine lobende Erwähnung der Internationalen Festivaljury, den Preis für den besten Debütfilm sowie den FIPRESCI-Preis.

DIALOG-Preis
Den DIALOG-Preis bekam das ungewöhnliche, ungarische Roadmovie »VESPA« von Diana Groó.

Förderpreis der DEFA-Stiftung
Die DEFA-Stiftung vergab ihren Förderpreis an die israelische Regisseurin Yael Reuveney für ihren Dokumentarfilm »ERZÄHLUNGEN VOM VERLORENEN«. Die Absolventin der Sam Spiegel Film & TV School begibt sich in der deutsch-israelischen Koproduktion auf Spurensuche in der eigenen Familie und nach einem Onkel, der als Holocaustüberlebender in Deutschland blieb. Der Film erhielt auch den ökumenischen Discovery Award.

Link: www.filmfestivalcottbus.de

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Die 52. Nordischen Filmtage in Lübeck

Das Alleinstellungsmerkmal der Nordischen Filmtage ist seit 52 Jahren Ihre Ausrichtung auf die nordischen Länder Dänemark und Skandinavien, aber auch die baltischen Länder kommen zum Zuge. Dabei kann es bei dieser Region durchaus kleine Überschneidungen mit dem FilmFestival des osteuropäischen Films in Cottbus geben, die Filme aus dem Baltikum ebenfalls im Programm haben. Im Großen und Ganzen sind aber die skandinavischen Länder mit ihrer starken Filmindustrie bei den 'Nordischen Filmtagen' meist in der Überzahl.

Wer sich das geballte Programm des Festivals ansieht kommt aus dem Staunen über die Menge an präsentierten Filmen nicht heraus. Und das trotz auferlegtem Sparzwang in diesem Jahr. Fünf Tage lang wurden 3.-7. November die neuesten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden vorgestellt. 140 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme wurden aus Skandinavien, dem Baltikum und aus Norddeutschland auf acht Leinwänden in den Lübecker Kinos ca. 25.000 Besuchern präsentiert. Für viele skandinavische Filmemacher gelten die Filmtage als Testplattform für den Erfolg ihrer Filme in Europa.

Eröffnungsfilm war die skurrile Musik-Komödie "Sound of Noise" der schwedischen Regisseure Ola Simonssen und Johannes Stärne Nilsson. Im Spielfilmwettbewerb konkurrierten unter anderem die jüngsten Regiearbeiten von Pernilla August, Bent Hamer, Fridrik Thór Fridriksson, Jörn Donner und Per Fly miteinander. Zu sehen waren auch die neusten Filme des Finnen Dome Karukoski, des Norwegers Petter Næss sowie des Schweden Hannes Holm.

Wir zeigen hier als Beispiel den YouTube Trailer des dänischen Wettbewerbsfilms »Die Frau, die von einem Mann träumte« von Per Fly.



Die Verleihung der Preise der Nordischen Filmtage Lübeck sowie des Norddeutschen Filmpreises der Landesregierungen Hamburg und Schleswig-Holstein fand im Rahmen der Filmpreisnacht am 6. November im Theater Lübeck statt. Nächstes Jahr will die Landesregierung in Kiel die Gelder für die Gala und die Peise jedoch nicht mehr zur Verfügung stellen. Damit steht das renommierte Filmfestival möglicherweise auf der Kippe.

Preisträger der 52. Nordischen Filmtage

NDR Spielfilmpreis
Der mit 12.500 Euro dotierte NDR Spielfilmpreis wird seit 1990 an einen "Spielfilm von besonderer künstlerischer Qualität" verliehen. Er soll "in einer eigenständigen schöpferischen Sprache die Gesellschaft widerspiegeln und ästhetisch wie inhaltlich neue Perspektiven eröffnen". Er geht dieses Jahr an das schwedische Sozialdrama »DER SCHWEINESTALL« von Pernilla August. Die Verfilmung des Bestseller-Romans von Susanne Alakoski über die schwierige Kindheit eines Einwanderermädchens im Schweden der siebziger Jahre überzeugte die Jury "durch thematische Relevanz und radikale Intensität", wie es in der Begründung heißt. "Der Schweinestall" mit Noomi Rapace ist das Regiedebüt von Pernilla August, die als Schauspielerin in Filmen Ingmar Bergmans bekannt wurde.

Bester Kinofilm
Der Norddeutsche Filmpreis für den "Besten Kinofilm" (dotiert mit 20.000 Euro) ging an »SOUL KITCHEN« von Fatih Akin. Damit hat der deutsch-türkische Regisseur zum zweiten Mal hintereinander den Preis gewonnen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Akin den mit 10.000 Euro ausgestatteten Preis in der Kategorie «Bestes Drehbuch» in Lübeck erhalten. Nach dem Urteil der Jury des Preises, den die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein gemeinsam gestiftet haben, ist den Produzenten Fatih Akin und Klaus Maeck (Corazón International) ein "mitreißend komisches Feelgood-Movie" gelungen, das "zugleich eine leidenschaftliche Liebeserklärung des Regisseurs an seine norddeutsche Heimatstadt Hamburg ist". Der Film wurde außerdem am Donnerstag von der Europäischen Filmakademie für Deutschland im Rennen um den Europäischen Filmpreis 2010 neben fünf weiteren Streifen nominiert.

Publikumspreis
Der traditionsreichste Preis des Festivals wird von Lübecker Nachrichten gestiftet und ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer vergaben den Preis per Stimmzettel an die isländische Tragikomödie »EIN GUTES HERZ« des Regisseurs Dagur Kári. Die Zuschauer des Festivals kürten damit die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem grantigen Barbesitzer und einem obdachlosen Jugendlichen zu ihrem Lieblingsfilm.

Baltischer Filmpreis
Der Baltische Filmpreis ging an den Eröffnungsfilm »SOUND OF NOISE« von Ola Simonsson und Johannes Stjärne Nilsson aus Schweden. Die musikalische Komödie ermutige ihre Zuschauer dazu, „im Widerspruch zu unseren Instinkten, gegen das Diktat der Routine anzutreten“, heißt es in der Jurybegründung.

Kirchlicher Filmpreis
Mit dem Kirchlichen Filmpreis wurde das schwedische Schicksalsdrama »BETWEEN TWO FIRES« von Agnieszka Lukasiak ausgezeichnet. Der Regisseurin und ihrer Hauptdarstellerin Magda Poplawska sei es gelungen, das Thema Asylsuche glaubwürdig und facettenreich umzusetzen, schreibt die Jury des mit 2.500 Euro dotierten Preises in ihrer Begründung.

Dokumentarfilmpreis
Den mit 2.500 Euro dotierten Dokumentarfilmpreis gewann »STEAM OF LIFE« von Joonas Berghäll und Mika Hotakainen. Die Sauna-Dokumentation zeigt laut Jury „das Glück und Leid von Menschen mit unterschiedlichen Schicksalen, denen sich in der Sauna nicht nur die Poren öffnen, sondern die dort auch ihr Innerstes nach außen kehren“.

Kinder- und Jugendfilmpreis
Der schwedische Jugendfilm »SEBBE« von Babak Najafi erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Kinder- und Jugendfilmpreis der 52. Nordischen Filmtage Lübeck. Die Geschichte eines 15-Jährigen, der mit Armut und einer alkoholkranken Mutter zu kämpfen hat, ist nach Ansicht der Jury „ein in seiner Hoffnungslosigkeit provozierendes Sozialdrama, das nachhallt“. Der Preis der Kinderjury, dotiert mit 5.000 Euro, ging an den norwegischen Beitrag »GROßSTADTENGEL« von Lars Berg, ein Kinder-Krimi, in dessen Mittelpunkt „der Zusammenhalt der drei Freundinnen steht, die sich von vorschnellen Urteilen der Erwachsenen nicht entmutigen lassen“, urteilt die Kinderjury.

Kurzfilmpreis
Den Cinegate-Preis hat »GO BASH« von Stefan Prehn und Paula Bergner aus Deutschland gewonnen. Der Kurzfilm „nimmt provokant und unterhaltsam die mediale Jagd und Vermarktung von immer neuen Jugendtrends aufs Korn“, heißt es in der Jurybegründung.

Link: www.filmtage.luebeck.de

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Die 34. Duisburger Filmwoche

Die 34. Ausgabe der Duisburger Filmwoche eröffnete am 1. November mit dem Dokumentarfilmgewinner von DOK Leipzig: "How To Make A Book With Steidl von Jörg Adolph und Gereon Wetzel, der darüber hinaus auch am 4. November im TV-Sender 3Sat zu sehen war, wie wir am 31. Oktober im Vorbericht zu dem Duisburger Dokumentarfilmfestival ankündigten. Der Film erhielt in Duisburg den mit 2000.- Euro dotierten Preis des Goethe Instituts.

Mit vielen ausverkauften Vorstellungen ist die 34. Duisburger Filmwoche unter dem Motto „HORIZONT“ Samstagabend erfolgreich zu Ende gegangen. 24 Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter zehn Uraufführungen und drei deutsche Premieren, konkurierten um fünf Preise im Gesamtwert von 20.000 Euro.

Preisträger der 34. Duisburger Filmwoche

Der 3sat-Dokumentarfilmpreis
für den besten deutschsprachigen Dokumentarfilm, dotiert mit 6.000 Euro, geht an: »Die fünf Himmelsrichtungen von Fridolin Schönwiese« (Österreich, 2009, Farbe, 94 min, deutsche Premiere)

Der ARTE-Dokumentarfilmpreis,
dotiert mit 6.000 Euro, geht an: »Von der Vermählung des Salamanders mit der grünen Schlange« von René Frölke (Deutschland, 2010, Farbe, 94 Min, Uraufführung)

Link: www.duisburger-filmwoche.de

Detaillierte Begründungen zu einzelnen Preisen haben wir in der erweiterten Ansicht unter nachfolgendem Link eingefügt. "Die Preisträger von Cottbus, Duisburg & Lübeck 2010" vollständig lesen

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