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    <title>Berliner Arbeitskreis Film e.V.</title>
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    <description>News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</description>
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    <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 22:08:43 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Berliner Arbeitskreis Film e.V. - News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</title>
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    <title>Große Bandbreite an Gewinner­filmen beim 43. FILMFEST MÜNCHEN</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6953-Grosse-Bandbreite-an-Gewinnerfilmen-beim-43.-FILMFEST-MUENCHEN.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Vom leichten Sommerfilm bis hin zum Drama - die Bandbreite der Gewinner­filme des Filmfestes München war dieses Jahr besonders groß.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2493 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;134&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Filmfest_Muenchen_2013_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;43.&lt;/strong&gt; Ausgabe des FILMFESTS München mit insgesamt 130 Filmen aus 56 Ländern, fand vom &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;26.06. - 05.07.2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; statt, wobei die Preisverleihungen des »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Förderpreises Neues Deutsches Kino&lt;/font&gt;«, dem mit 70.000 Euro höchstdotierten Nachwuchspreis in Deutschland, bereits am Freitag, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;3. Juli 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; in vier Kategorien vergeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Beste Regie: Ella Cieslinski, Nina Wesemann für ERZÄHL MIR DEIN MORGEN&lt;br /&gt;
Bestes Drehbuch: Susanne Heinrich für DIE MISERABLE MUTTER&lt;br /&gt;
Beste Produktion: Christoph Otto für DIE BALLADE VON MITTWOCH AUF DONNERSTAG&lt;br /&gt;
Beste Schauspielerin: Ricarda Seifried für ERZÄHL MIR DEIN MORGEN&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;Samstagabend&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; folgten die Hauptpreise, darunter die mit 100.00 Euro höchstdotierte Auszeichnung beim FILMFEST MÜNCHEN, die dieses Jahr an den neu belebten »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineCoPro Wettbewerb&lt;/font&gt;« ging. Der vom FFF Bayern gestiftete Preis richtet sich an internationale Ko-Produktionen mit deutscher Beteiligung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ging an die impressionistische wie sinnliche Coming-of-Age-Ge­schichte &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;STRANGE RIVER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des katalanischen Regisseurs Jaume Claret Muxart. Die spanisch-deutsche Koproduktion konnte sich unter 14 Wettbewerbsfilmen durchsetzen und erzählt von Didac, der mit seiner Familie eine Fahrradtour entlang der Donau unternimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/D2AROXGN75I&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/D2AROXGN75I&quot; title=&quot;STRANGE RIVER | Trailer | Wettbewerb CineCoPro | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
An dem Fluss beobachtet der sechzehnjährige Jugendliche immer wieder einen geheimnisvollen Jungen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Während Dídac sich selbst entdeckt und sich von seinen jüngeren Brüdern distanziert, versinkt die Mutter in Erinnerungen an eine vergangene Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verleih Salzgeber wird den Film, der seine Weltpremiere im letzten Jahr in Venedig gefeiert hatte, bereits am 27. August 2026 in die Kinos bringen.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Darstellung einer so realistischen, liebenswerten Familie wurde durch eine Kombination aus exzellentem Drehbuch, Besetzung, Regie, Bildsprache und dem offensichtlichen Vertrauen zwischen allen Beteiligten ermöglicht. Das Ergebnis ist ein aufbauender Film mit genau der richtigen Portion Hoffnung&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineMasters Award&lt;/font&gt;«, der Hauptpreis des FILMFESTS MÜNCHEN im internationalen Wettbewerb, ging an das Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;VON SCHAM UND GELD&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Regisseur Visar Morina erzählt von einer Familie in seinem Geburtsland Kosovo, die aus Geldnot vom Land in die Stadt zieht. Eigentlich war die Familie glücklich mit ihrem Leben in einer ländlichen Gegend im Kosovo. Doch als ein Familienmitglied heimlich alle Kühe verkauft und sich mit dem Geld ins Ausland absetzt, bleibt dem Rest nichts anderes übrig, als in die Großstadt zu ziehen und von vorne anzufangen. Aber das ist leichter gesagt als getan in einer Gesellschaft, in der Menschen keinen Wert haben.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Der Film hatte zuvor den »Grand Jury Prize: Dramatic« beim Sundance Film Festival 2026 erhalten.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Insgesamt ist diese Sektion von unglaublichen schauspielerischen Leistungen und einer packenden Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie sozialer Ungleichheit und den Folgen unseres kapitalistischen und patriarchalischen Systems geprägt. Die Filme in diesem Programm hätten unterschiedlicher nicht sein können, so dass es nicht einfach war, sie miteinander zu vergleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Von Scham und Geld&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, den wir auszeichnen wollen, fesselt von Anfang bis Ende durch seinen meisterhaften Umgang mit Form und Funktion. Er ist eine zarte, aber zugleich schonungslose Beobachtung einer Welt, in der Arbeitskräfte billig und Menschen entbehrlich sind. Der Film konfrontierte uns immer wieder mit der Frage: Lässt unsere kapitalistische Gesellschaft überhaupt Raum für Würde und Selbstachtung? Dabei lässt sich der Film nicht auf eine nihilistische Weltanschauung ein, sondern er ermutigt uns, zu glauben, dass es selbst unter den widrigsten Umständen immer Momente der Menschlichkeit gibt&quot;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineVision Award&lt;/font&gt;« wird an den Besten Internationalen Debütfilm verliehen. Die Preisjuror*innen wählten den chinesisch-französischen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A GIRL UNKNOWN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jing Zou.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Obwohl die zwölf Wettbewerbsfilme alle sehr unterschiedlich waren, kehrten sie immer wieder zu den Themen Identität, Selbstfindung und Akzeptanz zurück. Unser Gewinnerfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A GIRL UNKNOWN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; thematisiert die Folgen der chinesischen Ein-Kind-Politik werden, indem der Film ein junges Mädchen begleitet, das von Familie zu Familie, von Zuhause zu Zuhause weitergereicht wird, in der Hoffnung, ihren Platz zu finden. Doch dieser entzieht sich ihr stets. Mit außergewöhnlichem Einfühlungsvermögen und Feingefühl gelingt es der Regisseurin, die emotionale Entwicklung dieser Hauptfigur langsam und subtil, aber mit großer Ernsthaftigkeit nachzuzeichnen&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineRebels Award&lt;/font&gt;« ist eine Plattform für Formatsprenger, Filmabenteu(r)er und den cinephilen Filmgeschmack. Die diesjährige dreiköpfige Jury hat sich für den poetischen Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;HAIR, PAPER, WATER...&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Nicolas Graux und Minh Quý Trương aus Vietnam entschieden, der zuvor schon in Locarno mit dem Goldenen Leoparden der Sektion Filmmakers of the Present ausgezeichnet worden war und mit einer ungestümen und radikal eigenständigen Bildsprache von Traditionen, aussterbende Kulturen und der Bedeutung von Familie erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineKindl Award&lt;/font&gt;« ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MEIN SOMMER BEI NONNA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Margherita Spampinato aus Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/gOhoFqGlVLI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/gOhoFqGlVLI&quot; title=&quot;MEIN SOMMER BEI NONNA | Trailer | CineKindl | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nico wird zu seiner resoluten Großtante Gela nach Sizilien geschickt, wo die Uhren noch anders ticken. In ihrem Haus gibt es kein Wi-Fi, dafür so einige Geister aus der Vergangenheit. Auch bei den Kindern in der Nachbarschaft findet Nico nur schwer Anschluss. So hat er sich seinen Sommerurlaub nicht vorgestellt. Doch nach und nach finden die beiden Sturköpfe Gemeinsamkeiten – und Nico sogar seine erste Liebe.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mit seiner wunderschönen Kameraführung, seinen bemerkenswerten schauspielerischen Leistungen und seiner souveränen Erzählweise erinnert er uns daran, dass die Liebe zeitlos ist und dass die Beziehungen, die wir aufbauen, zu dem Wertvollsten gehören, was wir haben.&quot;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Young Jury Award&lt;/font&gt;« ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;LOS NADADORES&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Sol Iglesias SK, ein apokalyptischer wie schwelgender Sommerfilm über Argentiniens Jugend zwischen Klimakatastrophe und Staatszerfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/1wUnsdP56mM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/1wUnsdP56mM&quot; title=&quot;LOS NADADORES | Trailer | International Independents | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Jugendlichen erlebt den heißesten Sommer aller Zeiten in Buenos Aires. Zwischen Stromausfällen, Massenmigration und extremer Hitze verbringt sie die Tage auf den Straßen und bricht in leerstehende Häuser ein, um etwas Abkühlung in den Swimming-Pools zu suchen. Unter der gleißenden Sonne heizt sich die Stimmung auf.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jugendjury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Für uns als Junge Jury war es ein besonderes Anliegen, einen Film auszuzeichnen, der die Herausforderungen an unsere Generation thematisiert. Der Film, den wir ausgewählt haben, sticht hervor, weil er einige der drängendsten Probleme unserer Zeit thematisiert: politische Entscheidungen, die unsere Zukunft gefährden, und die immer größere Schere zwischen Privilegierten und Benachteiligten.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;FIPRESCI-Preis&lt;/font&gt;« geht an die deutsche Weltpremiere &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;SCHÖNE SEELEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Tom Schreiber. Eine Tragikomödie um Sehnsüchte und verkorkste Neuanfänge – mit einem umwerfenden August Diehl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sommer 1996: Der ewig jugendliche Tagelöhner Freddy ergreift die Gelegenheit, sein unbequemes Leben in Deutschland hinter sich zu lassen und landet in einem spanischen Urlaubsort. Zunächst wähnt er sich im Paradies. Doch die erste Saison ist noch nicht vorüber, da wird Freddy zum Mittelpunkt des grotesken Zerfalls der Aussteigergemeinschaft.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Die FIPRESCI-Jury war von einem Film beeindruckt, der das Alltägliche ganz leise in etwas Außergewöhnliches verwandelt. Er nimmt die Tragödien, Hoffnungen, Zweifel, kleinen Freuden und unerwarteten Geschenke des Alltags auf und verwebt sie zu einem einfühlsamen Porträt der heutigen Gesellschaft.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Audience Award National&lt;/font&gt;« geht an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;LIEBLINGSMENSCHEN – DIE AUSERGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT VON AGNES &amp;amp; AMIR&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Helena Hufnagel. Ein Wohlfühlkino mit Katharina Thalbach als Hundertjährige nach einer wahren Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/uU8c0ghiQ2I&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/uU8c0ghiQ2I&quot; title=&quot;LIEBLINGSMENSCHEN Trailer German Deutsch (2026)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Was haben ein 31-jähriger, homosexueller Geflüchteter und ein 101-jähriges Berliner Original gemeinsam? Antwort: die Wohnung. Denn die Seniorin Agnes braucht Amir als Mitbewohner, um nicht ins Altersheim ziehen zu müssen. Was als von Skepsis geprägte Zweckgemeinschaft beginnt, wird mit der Zeit mehr und die zwei finden Halt, Mut und neue Lebensperspektiven.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Audience Award International&lt;/font&gt;« geht an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;IF ONLY THE YEAR HAD 364 DAYS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Almourad Aldeeb aus Syrien. Ein Essay, gedreht auf 16mm, zwischen persönlicher Aufarbeitung und Zeugenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Almourad Aldeeb wird 2013 während des Bürgerkriegs in Syrien mit seinen Freunden inhaftiert. Mehrere Monate verbrachte er in einem Foltergefängnis, bevor ihm die Flucht nach Deutschland gelang. Nach dem Sturz des Regimes kehrt er zum Ort des Schreckens zurück, um sich seinen Erinnerungen zu stellen und seiner Freunde zu gedenken, die dort zu Tode gefoltert wurden.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.filmfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>Eine Filmkritik zu THE PIANO TUNER sowie eine Doku-Empfehlung aus der Vorwoche </title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6950-Eine-Filmkritik-zu-THE-PIANO-TUNER-sowie-eine-Doku-Empfehlung-aus-der-Vorwoche.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Aktuelle Filmkritik zu THE PIANO TUNER von Daniel Roher | sowie eine kurze Filmempfehlung zum Biopic über Ingeborg Bachmann.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6685 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;334&quot; height=&quot;277&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/komm_ins_Kino.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;&quot;THE PIANO TUNER&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt; Kriminal-Thriller von Daniel Roher mit Leo Woodall und Dustin Hoffman. USA 2026, 109 Min. seit &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;2. Juli 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; bundesweit im Kino. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/sm1D3DBmQaU&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/sm1D3DBmQaU&quot; title=&quot;THE PIANO TUNER Trailer German Deutsch (2026) Dustin Hoffman, Jean Reno&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im Kriminaldrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Piano Tuner&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; entdeckt der Klavierstimmer Leo Woodall, der ein außergewöhnlich gutes Gehör besitzt, sein Talent dafür, Safes zu öffnen – was sein Leben gehörig auf den Kopf stellt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reginas Filmkritik:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor drei Jahren gewann der kanadische Regisseur Daniel Roher den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Da war er 29 Jahre alt. Sein Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;NAWALNY&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2022), ein faszinierendes Porträt über den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny, erregte weltweit Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem großen Erfolg kamen der Druck und dann eine Schaffenskrise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; left:20px;&quot;&gt; &lt;em&gt;„In meinem Fall wurde mein gesamter kreativer Prozess stillgelegt. Das Nichts hat mir eine ungeheure Angst gemacht… Dieser Zustand zwang mich aber auch, mich einer existentiellen Frage zu stellen: Wenn der kreative Teil von mir, der mein Wesen immer ausgemacht hatte, mir plötzlich abhanden gekommen war, wer war ich dann noch? Diese Frage ließ mich nicht mehr los. Sie arbeitete in mir weiter, bis daraus THE PIANO TUNER entstand“&lt;/em&gt;, so Regisseur Daniel Roher. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Film kreise um zwei zentrale Themen, sagt Roher, die Fragilität von Identität und dem Versuch nach einem Verlust wieder Lebensfreude zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert zu seinem Film wurde er durch die Bekanntschaft mit einem genialen Klavierstimmer, Peter White. Dessen intensive Beziehung zu Klang und Musik faszinierte den jungen Regisseur und weckte bei ihm die Idee, einen Klavierstimmer in das Zentrum seines Spielfilmdebüts zu setzen - die Hauptfigur Niki war geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niki, grandios und mit hoher Intensität gespielt von Leo Woodall, leidet an einer Überempfindlichkeit für Geräusche: Hyperakusis, eine seltene Hörstörung. Was andere als Alltagssound kaum noch bemerken, nimmt er akustisch im wahrsten Sinne des Wortes als ohrenbetäubend laut wahr - die Welt ist für ihn ein lärmender Kosmos, normale Geräusche sind für ihn schmerzhaft und aggressive Sounds können ihn verletzten. Deswegen muss er ständig Ohrstöpsel und Kopfhörer tragen, die den Klang dämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niki war nicht immer Klavierstimmer, früher galt er als hochbegabter Pianist. Er musste seine Karriere wegen der Hyperakusis aufgeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinem älteren Freund und Mentor Harry Horrowitz, verkörpert von keinem Geringeren als dem 88-jährigen Dustin Hoffman, zieht Niki nun durch die Konzertsäle und die Apartments der Reichen und Wohlsituierten in New York. Die Flügel dienen in diesen Luxuswohnungen mehr als exquisite Designobjekte, weniger als Instrumente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht Spaß, den Beiden zuzuschauen. Mit Ironie und Witz schildert Roher den Arbeitsalltag der Klavierstimmer. Dustin Hoffman als fürsorglicher Ersatzvater Harry, ein Jazzer, der früher in der Szene eine  Größe war, ein Schlitzohr mit Zwinkern in den Augen, sorgt gerade im ersten Teil des Films für Humor und komödiantische Momente. Daneben der stille Niki, mit einem absoluten Gehör gesegnet: eine gelungenes Paar. Im ersten Teil erinnert THE PIANO TUNER an ein Buddy-Movie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Niki die Kompositionsstudentin Ruthie (Havana Rose Liu) kennenlernt, scheint er aufzublühen - der Film wechselt im Tenor zu einer Liebesgeschichte. Es ist anrührend die zaghafte Annäherung zwischen der zunächst distanzierten Ruthie und dem vorsichtigen Niki mitanzuschauen. Ohne Kitsch und Klischees inszeniert Roher die beginnende Lovestory, authentisch und sensibel. Hier kommt seine genaue Beobachtungsgabe aus der Dokumentarfilmarbeit zum Tragen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; left:20px;&quot;&gt;&lt;em&gt;„Nachdem ich als Filmemacher jahrelang wahre Geschichten erzählt hatte, bot mir THE PIANO TUNER die Gelegenheit, mich dem fiktionalen Erzählen zuzuwenden und emotionale Wahrheiten mit neuen erzählerischen Mitteln zu erkunden“&lt;/em&gt;, so Regisseur Daniel Roher weiter. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zufällig findet Niki heraus, dass er wegen seines übersensibelen Gehörs auch einen Safe knacken kann. Sein alter Freund Harry hatte in seinem Safe die Hörgeräte eingesperrt und den Code vergessen. Niki gelingt es, den Tresor zu knacken, er kann die Verschleißspuren am Zahnrad akustisch wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Stimmauftrag am Abend kommt Niki in Kontakt mit der Unterwelt und dem Boss einer Gang, Uri, einem zwielichtigen Typen. Offiziell ist der ein Hochsicherheitsexperte, in Wirklichkeit der Kopf einer kriminellen Bande. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE PIANO TUNER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; überzeugt nicht nur visuell, indem er weniger auf Action und schnelle Schnitte, als auf psychologische Spannung und Figurenzeichnung setzt. Er ist auch klanglich ein Erlebnis: feinste Geräusche, jede Note, jedes Klicken und jede noch so kleine Soundveränderung wie das vorsichtige Drehen eines Schlosses an einem Safe werden hörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Roher reizt die sinnliche Dimension von Kino perfekt aus und hat die besten Sounddesigner an seiner Seite, darunter  Johnnie Burn, der bereits bei &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE ZONE OF INTEREST&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sein Können unter Beweis stellte. Für den treibenden, jazzigen Score ist Will Bates verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; left:20px;&quot;&gt; &lt;em&gt;„Mit THE PIANO TUNER wollte ich das Publikum in eine Welt einladen, in der Musik, Klang und Stille die Identität eines Menschen prägen… Ich habe diesen Film für den Klang entworfen. Es ist ein Film für Sounddesigner*innen. Ich möchte, dass er immersiv wirkt. Das Sounddesign soll uns in die subjektive Wahrnehmung von Niki White versetzen und hören lassen, was er hört“&lt;/em&gt;, sagt Regisseur Daniel Roher. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des Films überschlagen sich die Ereignisse - die Stimmung wechselt zum Heist-Thriller. Als Niki erfährt, dass sein Freund Harry im Krankenhaus liegt und außerdem hoch verschuldet ist, lässt er sich auf das kriminelle Geschäft des Safe Knackens ein, um finanziell zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald kommt es zu Konflikten mit der Bande und mit seiner Freundin Ruthie. Die Welt von Niki wird kompliziert, er scheint den Boden unter den Füssen zu verlieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
So viel  sei verraten: Niki findet &lt;em&gt;„seinen kreativen Teil, der sein Wesen ausmacht“&lt;/em&gt;  am Ende wieder, genauso wie Regisseur Daniel Roher ihn gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE PIANO TUNER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist fabelhaft besetzt, amüsant und unterhaltsam und schafft es trotz des Genremix glaubwürdig zu bleiben - eine spannende und hintergründige Mischung aus Thriller, Liebesfilm und Drama - ein gelungenes Spielfilmdebüt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regina Roland (&lt;a href=&quot;https://filmkritik-regina-roland.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmkritik-regina-roland.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unsere zweite Filmempfehlung über ein Biopic-Drama:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;big&gt;&quot;INGEBORG BACHMANN&lt;/big&gt; - Jemand, der einmal ich war&lt;big&gt;&quot;&lt;/big&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; Sandra Hüller spielt Ingeborg Bachmann in einer modern aufbereiteten Dokumentation von Regina Schilling. Deutschland 2026, 102 Min. seit &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;25. Juni 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; in ausgewählten Kinos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/sdNx8uI3TMc&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/sdNx8uI3TMc&quot; title=&quot;Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war | Offizieller Trailer | Ab 25. Juni im Kino&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Schauspielerin Sandra Hüller schlüpft in einem neuen Dokumentarfilm in die Rolle der Schriftstellerin Inge­borg Bachmann. Der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ingeborg Bach­mann - Jemand, der einmal ich war&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; näh­ert sich der österreichischen Autorin (1926-1973) mit Archivmaterial, Origi­naltönen und nachgestellten Szenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseurin Regina Schilling verzichtet dabei weitgehend auf eine klassische Biografie. Stattdessen stehen Bachmanns Gedanken über Geschlechterverhältnisse, Liebe und Identität im Mittelpunkt. Die Autorin wurde durch ihre Gedichte (&quot;Alle Tage&quot;) und Erzählungen (&quot;Simultan&quot;) bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szenen sind teilweise improvisiert, mit Archivmaterial verflochten, von Interviewaufnahmen durchsetzt und vor der Kulisse von Bachmanns eigenen Texten ausgebreitet. Bearbeitet wird Bachmanns Kindheit, die 1926 in Österreich geboren wurde und damit auch während des Zweiten Weltkriegs aufwuchs. Aber auch ihr Dazustoßen zur legendären Gruppe 47 und den Männern in ihrem Leben: Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Bachmanns Werk ist voller Widersprüche, dennoch gilt die Autorin als eine der bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Sie wäre im Juni 2026 100 Jahre alt geworden.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
W.F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 23:14:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>60. Ausgabe des KARLOVY VARY International Filmfestival in Karlsbad</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6952-60.-Ausgabe-des-KARLOVY-VARY-International-Filmfestival-in-Karlsbad.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Einen Tag bevor die Preise beim Filmfest München verliehen werden, feiert im tschechischen Karlsbad das zweitälteste Filmfestival der Welt am heutigen Freitagabend seine glamouröse 60. Eröffnung.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1623 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;282&quot; height=&quot;121&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Karlovy_Vary_Filmfest-Karlsbad.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweitältestes Filmfestival der Welt war das Internationale Filmfestival Karlovy Vary Teil der sogenannten &quot;ersten Welle&quot; der europäischen Nachkriegsfilmfestivals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Ausgabe des Karlsbader Filmfestivals fand vor achtzig Jahren als nicht-wettbewerbsorientierte Veranstaltung mit internationaler Beteiligung statt. Organisiert von den Kurorten Mariánské Lázně und Karlovy Vary fand es noch vor den ersten Ausgaben der Festivals in Cannes und Locarno statt und lief im Jahre 1946 sogar noch vor der ersten Nachkriegsausgabe des ältesten Filmfestivals der Welt, dem 1932 gegründeten Filmfestival von Venedig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unverhältnis zwischen den beiden Jubiläen (60 und 80) ist das Ergebnis mehrerer verschiedener Faktoren, denn Im Laufe seiner langen Existenz hat das Karlsbader Filmfestival eine Reihe turbulenter Veränderungen durchlaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1953 und 1955 komplett ausfiel, fand das Festival aufgrund politischer Verordnung anschließend nur noch alle zwei Jahre statt. Ab 1959 musste das Festival, das zwei Jahre zuvor von der FIAPF als Kategorie-&quot;A&quot;-Festival anerkannt worden war, dieses prestigeträchtige Label vorübergehend mit dem neu gegründeten Moskauer Internationalen Filmfestival teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der Lockerung des äußeren Drucks in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre kehrten nach und nach größere ausländische Filme und interessante Gäste ins Festival zurück. Die Ausgabe im Jahre 1990 - gleich nach der Samtenen Revolution, dem politischen Systemwechsel der Tschechoslowakei vom Realsozialismus zur Demokratie im November und Dezember 1989,   zeigte die Teilnahme mehrerer exilierter oder verbotener Filmemacher sowie die Vorführung von Titeln, die zuvor zensiert worden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der erwarteten Blüte des Festivals folgten jedoch mehrere Jahre der Unsicherheit, bevor die Karlowy Vary International Film Festival Foundation gegründet werden konnte, um die Organisation des Festivals aus der Hand des Staates zu nehmen. Das Festival konnte auch erfolgreich Versuche abwehren, es nach Prag zu verlegen. Die fortlaufende Entwicklung des Festivals wurde aufgrund der internationalen Covid-Pandemie glücklicherweise nur einmal unterbrochen, und so markiert das Jahr 2026 die 60-jährige Jubiläumsausgabe des Festivals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit letztem Jahr wird das gesamte Team von Geschäftsführer Kryštof Mucha, künstlerischem Leiter Karel Och und Produktionsleiter Petr Lintimer geleitet. Mit dem Eintritt des strategischen Partners Rockaway Art vor einigen Jahren hat das Festival eine stabile Grundlage für sein zukünftiges Wachstum geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7393 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/60._Karlovy_Vary_Filmfestival_in_Karlsbad.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Für das diesjährige Festival, das vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;3. bis 11. Juli 2026&lt;/font&gt; stattfindet, haben wir darüber nachgedacht, wie wir die Feier des &lt;strong&gt;80.&lt;/strong&gt; Jubiläums und der &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Ausgabe am besten ausdrücken können, und wir haben uns entschieden, mit dem Symbol des roten Teppichs zu arbeiten. Das Bild wurde so einfach wie möglich gestaltet, um verschiedene Assoziationen und Interpretationen hervorzurufen und das Festival zu symbolisieren&quot;&lt;/em&gt;, sagen Jonatan Kuna und Aleš Najbrt vom Studio Najbrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mit unserem Design wollen wir vermitteln, dass der rote Teppich für alle da ist – nicht nur für die Filmemacher, um ihre Filme zu präsentieren, oder für die Stars, die zu den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien kommen. Alle Filmliebhaber und Festivalbesucher können sie durchqueren. Der rote Teppich ist für alle da, damit jeder ein paar Momente des Ruhms erleben kann. Die Schatten, die unterschiedlich auf dem Teppich erscheinen, spiegeln diese Vorstellung wider. Sie repräsentieren eine weitere Ebene des diesjährigen Bildes und werden zusammen mit dem Festival als Ganzes lebendig. Sie sind eine Art Projektion, ein Film, der sich direkt auf dem roten Teppich entfaltet&quot;&lt;/em&gt;, sagen die Designer.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7357 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;532&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Karlsbad_Kristallkugel_Statuette.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt; Mittlerweile ist das Internationale Filmfestival Karlovy Vary das größte Filmfestival in Tschechien und das renommierteste seiner Art in Mittel- und Osteuropa. Es gehört zu den ältesten A-Kategorie-Filmfestivals (d. h. nicht spezialisierte Festivals mit einem Wettbewerb für abendfüllende Spielfilme) und teilt sich diese Kategorie mit den Festivals in Cannes, Berlin, Venedig, Locarno, San Sebastián, Montreal, Shanghai und Tokio. Unter Filmschaffenden, Käufern, Verleihern, Verkaufsagenten und Journalisten gilt das KVIFF als das wichtigste Ereignis in ganz Mittel- und Osteuropa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der Retrospektiven und der Sektion aktueller tschechischer Filme, feiern alle anderen Filme beim KVIFF in Karlovy Vary ihre Welt-, internationale oder europäische Premiere und konkurrieren im Wettbewerb um den Kristallglobus, das Symbol des Festivals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unverzichtbarer Teil des Jubiläums des &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Karlovy Vary International Film Festival, das in diesem Jahr 80 Jahre seit seiner Gründung feiert, wird eine Spezialausgabe der beliebten &lt;strong&gt;„Klassiker“&lt;/strong&gt;-Sektion sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Eines der beliebtesten festen Programme des Festivals, das regelmäßig auf die Filmgeschichte zurückblickt, wird in diesem Jahr eine feierliche Form annehmen“&lt;/em&gt;, sagt der künstlerische Leiter des Festivals, Karel Och. &lt;em&gt;„Es wird aus zwanzig sorgfältig ausgewählten Filmen früherer Festival-Ausgaben bestehen, die eng mit seiner Geschichte verbunden sind und als Meilensteine für die Identität und den Ruf des KVIFF gelten.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeigt wird u.a. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Birds, Orphans and Fools&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Juraj Jakubisko (1938-2023), der mehr als zwanzig Jahre verboten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/ZmyOlAgIMZI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/ZmyOlAgIMZI&quot; title=&quot;Church of Film: BIRDS, ORPHANS &amp;amp; FOOLS (trailer)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese mosaikartige, fantastische Allegorie unerfüllter Träume und der Absurdität der Welt galt bis dahin als „unsowjetisch“, sodass der Film um drei jugendliche Kriegswaisen, die sich in eine anarchische und spielerische Existenz voller Verleugnung und juveniler Freude zurückziehen, erst 1990 auf dem Karlsbader Filmfestival gezeigt werden konnte und sogleich den FIPRESCI-Preis gewann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von Festivalstars zierte am Abend den neuen roten Teppich und die Zeremonie begann mit einer spektakulären musikalischen Feier der Festivalgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauspielerin Maggie Gyllenhaal erhielt den Festival President&#039;s Award und nutzte ihre Rede, um auf ihr Studium in Prag und den Moment zurückzublicken, in dem das tschechische Kino ihren Wunsch weckte, Regisseurin zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauspieler Dustin Hoffman erhielt die Kristallkugel für herausragenden Beitrag zum Weltkino und wurde mit einer langen Standing Ovation aus der Grand Hall geehrt. Gemeinsam mit den beiden Darstellen wurde das Jubiläum vor dem Hotel Thermal gefeiert – mit einem eigens komponierten Konzert unter der Leitung des tschechischen Pop, Rap und Technokünstlers  NobodyListen, begleitet von einer Drohnenshow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschluss-Zeremonie am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;11. Juli 2026&lt;/font&gt; wird auch Juliette Binoche mit einer Kristallkugel für ihren Beitrag zum Weltkino geehrt. Darüber hinaus bekommt der US-Kameramann Robert Richardson, der für Oliver Stone, Martin Scorsese und Quentin Tarantino gearbeitet hat, einen Preis beim &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Festival.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Filme im Hauptwettbewerb um die Kristallkugel:&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hijamat&lt;br /&gt;
(Hijamat / Hijamate)&lt;br /&gt;
Regie: Nader Saeivar | Produzent: Jafar Panahi / &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;, 2026, 104 Min. | Verleih: Neue Visionen / Hier ein erster &lt;a href=&quot;https://youtu.be/ZgD2SXeHsKU&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/ZgD2SXeHsKU&quot; title=&quot;‘Hijamat’: first trailer for Nader Saeivar’s Karlovy Vary title produced by Jafar Panahi,&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
Eine glückliche Familie&lt;br /&gt;
(A Happy Family)&lt;br /&gt;
Regie: Jan-Eric Mack / Schweiz, 2026, 121 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Regen&lt;br /&gt;
(Behind the Rain / Detrás de la lluvia)&lt;br /&gt;
Regie: Valeria Sarmiento / Chile, 2026, 98 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes Geld für weiße Nächte&lt;br /&gt;
(Black Money for White Nights / Cherni pari za beli noshti)&lt;br /&gt;
Regie: Kristina Grozeva, Petar Valchanov / Bulgarien, Griechenland, 2026, 95 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre, vier Monate&lt;br /&gt;
(Five Years, Four Months / Cinco años, cuatro meses)&lt;br /&gt;
Regie: Esteban Hoyos García, Juan Miguel Gelacio / Kolumbien, USA, 2025, 84 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obst sammeln&lt;br /&gt;
(Fruit Gathering / Thit-thee Khu)&lt;br /&gt;
Regie: Aung Phyoe / Myanmar, Tschechische Republik, Frankreich, 2026, 97 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chica Checa&lt;br /&gt;
(Chica Checa / Chica Checa)&lt;br /&gt;
Regie: Šimon Holý / Tschechische Republik, Frankreich, Slowakische Republik, 2026, 97 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur schöne Dinge zum Anschauen&lt;br /&gt;
(Only Beautiful Things to Look At / Frühling)&lt;br /&gt;
Regie: Ivan Ostrochovský / Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ungarn, 2026, 90 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeifen&lt;br /&gt;
(Pipes)&lt;br /&gt;
Regie: Karim Kassem / Libanon, Katar, Saudi-Arabien, 2025, 114 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gast&lt;br /&gt;
(The Guest / Gæsten)&lt;br /&gt;
Regie: Mads Mengel / Dänemark, 2026, 100 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwe an meinem Rücken&lt;br /&gt;
(The Lion at My Back)&lt;br /&gt;
Regie: Tonia Mishiali / Zypern, Luxemburg, Griechenland, 2026, 106 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Wochen danach&lt;br /&gt;
(3 Weeks After)&lt;br /&gt;
Regie: Miroslav Terzić / Serbien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Luxemburg, 2026, 96 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.kviff.com/en/homepage&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.kviff.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 23:50:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6952-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Filmkritik: &quot;DAS SOMMERBUCH&quot;</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6951-Filmkritik-DAS-SOMMERBUCH.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Kaum ein anderer Film könnte besser zu den aktuellen Temperaturen passen wie &lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&quot;DAS SOMMERBUCH&quot;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt; von Charlie McDowell nach dem gleichnamigen Roman der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson. Seit &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;25. Juni 2026&lt;/font&gt; bundesweit im Kino. Länge: 90 Minuten.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6685 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;334&quot; height=&quot;277&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/komm_ins_Kino.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte man meinen, dass sich Glenn Close, achtmal für den Oscar nominiert, vielfach mit Preisen geehrt, kaum noch selbst toppen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch im Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DAS SOMMERBUCH&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zeigt sie eine weitere Variante ihrer Ausdruckskraft und Wandlungsfähigkeit Sie spielt eine sehr alte Frau, mit Gehstock, vielen, vielen Fältchen (ein Bravo an die Maske von Riikka Vertanen) und den mühsamen Bewegungen einer betagten Großmutter. Nur ihre Augen verraten beim genauen Hinschauen, wer da in die Rolle geschlüpft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/75Uo32ZxMUE&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/75Uo32ZxMUE&quot; title=&quot;Das Sommerbuch deutscher Trailer&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;DAS SOMMERBUCH&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, erschienen 1972, ist die Verfilmung des Bestsellers der finnisch-schwedischen Autorin Tove Jansson. Populär wurde sie durch ihre illustrierten Kinderbuchreihe DIE MUMINS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Charlie McDowell hat Janssons &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DAS SOMMERBUCH&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, die Geschichte einer kleinen, ungewöhnlichen Familie auf einer winzigen Schäreninsel im Finnischen Meerbusen auf die Kinoleinwand gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau beobachtend, mit einer großen Zärtlichkeit, stellt er die drei Menschen vor, um die die Geschichte kreist: den Vater, der nach dem frühen Tod seiner Frau in tiefer Trauer versunken ist, seine 9-jährige Tochter Sophia, die den Verlust der Mutter auf ihre eigene Weise verarbeitet und die Großmutter, eine weise, naturverbundene Frau, die um ihr baldiges Lebensende weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großmutter ist das Zentrum der Familie, sie versucht, das Leben ihrer Enkelin und ihres Sohnes behutsam und tröstend zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film bleibt ganz im hier und jetzt, warum die Mutter gestorben ist, wie die Familie früher gelebt hat, wird nicht thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich passiert nicht viel in diesem Sommer auf dieser kleinen Insel, die Handlung ist überschaubar. Der Vater, (Anders Danielsen Lie) zieht sich in seiner Trauer auf die Arbeit zurück, er ist Illustrator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmutter und Enkelin Sophia (Emilly Matthews) verbringen gemeinsam die Tage. Dabei vollzieht sich fast unmerklich eine Annäherung. Vorsichtig nähert sich die alte Frau dem Kind, das seine Mutter verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausflüge in die Natur, viel Moos, das immer wieder festgetreten werden muss, gemeinsam pflanzt die Familie einen Baum, ein Zeichen für Hoffnung. Der Vater baut das Zelt auf, in dem er mit seiner Frau in den Flitterwochen die Nacht verbracht hat. Jetzt wird Sophia allein eine Nacht dort schlafen wird, begleitet von den Geräuschen der Dunkelheit und der herunterrieselnden Tannennadeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großmutter rudert mit Sophia auf eine Nachbarinsel, das Schild &lt;em&gt;„Betreten verboten“&lt;/em&gt; löst bei der selbstbewussten alten Dame genau das Gegenteil aus: gemeinsam mit ihrer Enkelin erforscht sie die Insel. Eine kurze, etwas überraschende Begegnung mit den Eigentümern, dann geht es zurück zur eigenen Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sturm, herbei gewünscht von der jungen Sophia, die sich gerade langweilt, ist die einzige actiongeladene Sequenz. Als es brenzlig wird, hört man Sophia beten: &lt;em&gt;„Lieber Gott, ich hab meine Meinung über den Sturm geändert - entschuldige die Störung. Amen.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das scheint anzukommen, zumindest geht es gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DAS SOMMERBUCH&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist ein flirrender, atmosphärischer Film, der von feinen Andeutungen, den beeindruckenden Naturbildern der Schären im Mittsommer und dem intensiven und doch eher stillen Miteinander der drei Protagonisten lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität des Films entsteht vor allem durch das Zusammenspiel der begabten Neuentdeckung Emily Matthews als Sophia - neugierig, lebhaft, skeptisch, gelangweilt und der charismatischen Glenn Close als Großmutter. Wie sie sich langsam durch die Landschaft bewegt mit ihren grauen Zöpfchen, der gelassenen Ausstrahlung einer Frau, die ihr Leben ausgekostet hat, wie sie ihre Enkelin in die Geheimnisse der Natur einweiht, still bleibt, damit das Kind sich öffnet, von ihrer eigenen Jugend erzählt - das ist authentisch und berührend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Empathie zwischen Großmutter und Enkelin trägt den Film und erfasst den Zuschauer. Es geht um Trauerbewältigung, Abschiednehmen und Aufbruch, den Beginn und das Ende des Lebens, symbolisiert durch Sophia und ihre Großmutter und um die Hoffnung auf eine Zukunft, in der alles einfacher werden könnte. Das alles festgehalten in einer Momentaufnahme, einer Lebensphase in einem kurzen Sommer auf den Schären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Charlie McDowell bewegt sich im zeitgenössischen Independent Kino, immer wieder interessieren ihn in seinen Filmen die Menschen und ihre Beziehungsgeflechte. Bekannt wurde er 2014 mit seinem Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE ONE I LOVE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, ein Beziehungsdrama, das auch mit Science Fiction Elementen spielt. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE DISCOVERY&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; setzt sich mit Fragen von Leben, Tod und Wahrnehmung auseinander, 2022 ein Genrewechsel mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WINDFALL&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, einem Thriller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McDowell ist bekannt dafür, dass er sich filmisch vor allem auf seine Figuren und die Spannungsräume zwischen den Protagonisten konzentriert, seine Filme zeigen eine beindruckende Visualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tove Janssons &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DAS SOMMERBUCH&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; hatte er das erste Mal schon als Zwanzigjähriger in den Händen und war fasziniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ihre Worte ermöglichten es mir, meine eigenen Erlebnisse mit meiner Familie wieder aufleben zu lassen und mich tief mit dem vertrauten Gefühl des Insellebens im Sommer zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie ich Toves Werk erlebt habe, so hoffe ich, dass sich meine Verfilmung von „Das Sommerbuch“ anfühlt. Ich möchte, dass der Film zu einer sinnlichen Erfahrung wird, die es dem Publikum ermöglicht, die Insel und ihre Figuren mit all ihren hellen und dunklen Momenten, ihren Freuden und Schmerzen intensiv mitzuerleben…. Ich glaube, es gibt eine tiefgreifende Möglichkeit, den emotionalen Zustand der Figuren mit dem Geschehen auf der Insel selbst zu verbinden und zu erforschen, die ja an sich schon eine Hauptfigur ist“&lt;/em&gt;, so Regisseur Chalie McDowell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kamera von Sturla Brandth Grøvlen unterstützt Mc Dowells Intention, ist immer wieder dicht bei den Gesichtern seiner Protagonisten und offenbart das Innenleben der Figuren. Daneben führt uns Grøvlen mit seinem Gespür für fein beobachtete Details durch die träumerisch wilde Landschaft der einsamen Schäreninsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Stimmung des Films sorgt auch der Score der polnischen Komponistin und Musikerin Hania Rani, der die schwebende Stimmung des Films untermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAS SOMMERBUCH - ein ruhiger Film, der den Zuschauer in eine sanfte, bisweilen fast meditative Stimmung versetzt, ohne sentimental zu werden. Eine Parabel über das Leben - in jungen Jahren und im Alter, unbedingt sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regina Roland (&lt;a href=&quot;https://filmkritik-regina-roland.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmkritik-regina-roland.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 23:00:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Auszeichnung für „Olivia“ in Monte Carlo</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6949-Auszeichnung-fuer-Olivia-in-Monte-Carlo.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Johannes Hegemann freut sich über die Nymphe für den besten Schauspieler beim 65. Festival de Television, das vom 12. - 16. Juni 2026 in Monte Carlo stattfand.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7390 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Festival_de_Televison_Monte_Carlo.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 560px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7391 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;471&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Festival_de_Televoision_Monte_Carlo_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bericht von Katharina Dockhorn (rechts im Bild)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;br /&gt;
Monte Carlo ist ein gutes Pflaster für das deutsche Fernsehen. Beim &lt;strong&gt;65.&lt;/strong&gt; Jahrgang des renommierten Fernsehfilmfestivals im Fürstentum an der Cote d&#039;Àzur wurde Johannes Hegemann für seine grandiose Performance im ZDF-Fernsehfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Olivia“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als bester Schauspieler von der Jury unter Präsidentin Leslie Manville geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/BVJFJvgMTIw&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt; des ZDF Spielfilms unter der Regie von Till Endemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/BVJFJvgMTIw&quot; title=&quot;OLIVIA – Der mutige Weg zur Travestieikone | ZDF #oliviajones #film&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell eröffnet das Regierungsoberhaupt im Grimaldi Forum das Wettrennen um die Goldene Nymphe. Prince Alber ließ es sich nicht nehmen, mit einer der ersten Trophäen die britisch-französische Schauspielerin Kristin Scott Thomas für ihre Karriere zu ehren. Nach dem Willen ihrer Eltern sollte sie zunächst Theaterpädagogin werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Doch meine Dozenten fragten, ob ich im richtigen Kurs sei. Sie empfahlen mir, mich für das Schauspiel einzuschreiben. Also ging sie nach Paris, Anfang der 1980-er der aufregendste Platz der Welt für sie, um Schauspielerin zu werden.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erste Regiearbeit von Kristin Scott Thomas&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrem Treffen mit der Presse erinnerte sie sich auch an ihre ersten Schritte vor der Kamera, die sie beim Fernsehen unter anderem an der Seite von Anthony Hopkins machte. Und an ihren Dreh mit Prince 1983. Sie sei sehr aufgeregt gewesen, als eine Casting-Agentin anrief, der Sänger suche nach jungen Schauspielern und Schauspielerinnen für einen Auftritt. Da sie ein großer Fan von ihm war, habe sie dem Termin mit ihm entgegengefiebert. Es sei dann sehr viel einfacher gewesen als gedacht, denn Prince erwies sich als nahbar und als Mensch wie jeder andere auch. Daher sei sie dann gerne ans Set nach Leeds gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 250px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7392 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;324&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Kristin_Scott_Thomas_Monte_Carlo_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kristin Scott Thomas / © Monte Carlo 2026&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Kristin Scott Thomas sprach auch über ihre erste Regiearbeit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„My Mother&#039;s Wedding&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, in der sie selbst neben Scarlett Johansson und Sienna Miller zu sehen ist. Die Geschichte sei inspiriert vom Schicksal ihren Eltern. Ihr Vater arbeitete als Pilot und kam bei einem Unfall ums Leben. Ihre Mutter heiratete erneut einen Piloten, der wieder ums Leben kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ich wollte meine tragische Kindheit endlich hinter mir lassen, aber die Geschichte anders erzählen. Ich porträtiere drei Frauen, die alle dasselbe Ereignis erlebt haben, aber auf unterschiedliche Weise damit umgegangen sind.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bester Film aus Israel/Palästina&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas beklagte, dass Frauen ab einem gewissen Alter in der Öffentlichkeit quasi unsichtbar werden. Eine Erfahrung, die Leslie Manville, dem Kinopublikum bestens bekannt aus ihrer Zusammenarbeit mit Mike Leigh, nicht teilt. Sie hätte nie Probleme gehabt, attraktive Rollen zu erhalten. Für die Serien und Filme des Wettbewerbs war sie voll des Lobs. Als besten Film zeichnete die Jury die aufrüttelnde israelisch-palästinensische Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Fadia“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Shady Srour aus, die ein schreckliches Schicksal nachzeichnet. Im Namen der Familienehre beerdigt die konservativ-muslimische Familie al-Hawi ihre Tochter Fadia lebendig. Aus dem Grab wird sie von liberalen Nachbarn gerettet, die sie fortan in ihrem Haus verstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Dänische Serie sucht deutschen Sender&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beste Serie wurde der dänische Sechsteiler &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„The Uniform“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ausgewählt, die bei der Ausstrahlung im Nachbarland Rekordzahlen erzielte. Die in bester Tradition skandinavischer Krimis und Thriller entstandene Serie rankt sich um einen Polizeischüler, der bei einem Einsatz einen aggressiven jungen Mann schwer verletzt. Die Ausbilder tun alles, um ihm in dieser belastenden Situation zu helfen. Die Produzenten von Miso Film und Regisseur Jonas Alexander Arnby hoffen, dass bald ein deutscher Sender die Hochglanzproduktion kauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gomorrah – wie alles begann bereits in der Auswertung&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auswertung ist dagegen schon &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Gomorrah – wie alles begann“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; bei HBO, in Monte Carlo für ihre Kreativität geehrt. Die Serie führt ins Jahr 1977, als der skrupellose Gangsterboss Pietro noch einer von vielen Kids auf den Straßen von Neapel war, die der Armut entkommen wollen. Eine Chance sieht er im Einstieg in kriminelle Geschäfte des kleinen Unterweltprinzen Angelo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/U7J2Zgldj9g&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/U7J2Zgldj9g&quot; title=&quot;Gomorrah: The Origins | Official Trailer&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Es ist ein -Drama in der Tradition von Shakespeare über Macht, Familie und Macht,“&lt;/em&gt; räumt Riccardo Tozzi, Produzent und Chef der Produktionsfirma Cattleya ein, der beim Erstellen des Drehbuchs erneut Bestsellerautor Roberto Saviano und dessen Recherchen vertraute. &lt;em&gt;„Wir wollten verstehen, wie Pietro zu diesem gnadenlosen, gefürchteten Boss der Unterwelt wurde, und entdeckten Aspekte, die wir uns nicht vorstellen konnten. Seine Umgebung war von Armut und Gewalt geprägt, trotzdem war es noch eine unschuldige, fast poetische Welt. Aber das Geschäft hat sich damals grundlegend verändert. Der lohnendere Schmuggel mit Drogen, insbesondere Heroin, trat an die Stelle des illegalen Verkaufs von Zigaretten. Die Kämpfe zwischen den Kriminellen wurden gewalttätiger. Diese zunächst schleichende Verschiebung beeinflusste auch die Stadt und ihre Bewohner.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Sprache, der für Norditaliener oft unverständliche Neapolitanische Dialekt, habe sich grundlegend verändert, verrät Angelo-Darsteller Francesco Pellegrino bei unserem Treffen in Monte Carlo. Die sechs Teile beginnen wesentlich farbenfroher, atmosphärisch leichter als die bisherigen fünf von Düsternis geprägten Staffeln. Das Leben scheint für die Fünf offen. Doch peu a peu verändert sich Pietro. Der Ton wird rauer, die Stimmung aufgeladen. „Ich will sein Abrutschen in die Kriminalität nicht verteidigen. Ich glaube daran, dass jeder Mensch eine Wahl hat. Aber es ist schwer, seiner Umgebung zu entkommen, wenn du so wie Pietro von falschem Ehrgeiz zerfressen bist, dass du die Gefahren ausblendest. Jede seiner Entscheidung hat enormes Gewicht,“ so Riccardo Tozzi. Er sei eine tickende Zeitbombe, ergänzt Darsteller Luca Sabrano.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Weitere Runde von Gomorrah&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Staffel des Prequels gilt bereits als ausgemacht. Tozzi blickt indes auch in die Zukunft der Saga. Die Kinder aus den großen Mafia-Familien Italiens hätten oft in den USA studiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Der Konflikt hat großes erzählerisches Potential. Die Väter- Generation lebt noch auf der Straße und praktiziert Gewalt. Ihre Nachkommen sind kultiviert, arbeiten im Finanzwesen und legen das Geld an. Sie sind anscheinend sauber, global orientiert. Kurz, zwei verschiedene anthropologische Typen von Menschen treffen aufeinander, und das Geschäft ändert sich erneut grundlegend.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnlicher Dauerbrenner ist &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Walking Dead“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, nach fünf Staffeln Kampf mit den Untoten geht es ab Ende Juli in den dritten Auflauf von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Walking Dead: Dead City“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Die ersten beiden Episoden der Fortsetzung des Franchise wurden in Anwesenheit der Stars Lauren Cohan und Jeffrey Dean Morgan zur Eröffnung des Festivals gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/OYubP24sq3E&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/OYubP24sq3E&quot; title=&quot;THE WALKING DEAD: Dead City Season 3 Trailer (2026)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Manhattan haben sich mit den Zombies arrangiert, Hauptfigur Megan will aber mehr als überleben. Mit Gleichgesinnten will sie die Stadt wieder aufbauen. Dafür muss sie nicht nur die versprengten Menschen finden und einen. Als viel schwieriger erweist sich, das Vertrauen untereinander wieder herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kurt Russell – ein Star für alle Altersklassen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Abschluss verlieh dann Hollywood-Star Kurt Russell den notwenigen Glanz, ebenso mit einer Nymphe für sein Lebenswerk geehrt. Beim Treffen mit der Presse im Vorfeld verriet er, dass er sich besonders auf das Wiedersehen mit Prinz Albert freue. Momentan ist der beliebte Schauspieler, der seine Karriere als Kinderstar neben Elvis Presley begann, und stets das Risiko liebte. in zwei Serien zu sehen, die wie er selbst freue, ganz unterschiedliche Altersgruppen von Zuschauern ansprechen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„The Madison“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, wo er neben Michaelle Pfeiffer spielt, werde eher von Menschen über 40 gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Monarch“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; spreche eher die Jüngeren an. Hier spielt Russell neben seinem Sohn Wyatt, beide verkörpern die gleiche Figur in unterschiedlichen Lebensabschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ähnlich wie meine Tochter Kate Hudson und meine Frau Goldie Hwan haben wir einen ähnlichen Lebensweg hinter uns,“&lt;/em&gt; verriet Russel mit sichtbarem Stolz. &lt;em&gt;„Ich war Profi-Baseballspieler, er war Profi-Eishockeyspieler. Ich hatte schon mit zehn Jahren als Schauspieler angefangen, etwa 18 Jahre, bevor ich Football spielte. Bei ihm lief es andersherum. Er konzentrierte sich nur auf Eishockey. Wir haben ihn machen lassen. Ich habe ihn aber immer ermuntert, nach dieser Karriere über das Schauspiel nachzudenken.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar hat es geklappt.&lt;br /&gt;
Katharina Dockhorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.tvfestival.com/fr&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.tvfestival.com/fr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 22:46:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>VdA-Panel beim Filmfest München 2026 </title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6948-VdA-Panel-beim-Filmfest-Muenchen-2026.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6948-VdA-Panel-beim-Filmfest-Muenchen-2026.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;In diesem Jahr dreht sich beim Filmfest München alles um das Thema »Filmbranche unter Druck – bewahren, verändern, neu erfinden« – „Krise oder das neue Normal? – Ende oder Neuanfang?“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2084 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;434&quot; height=&quot;76&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/VdA_Agenturen_Verband.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verband der Agenturen für Film, Fernsehen und Theater e.V. (VdA) veranstaltet am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;28. Juni 2026&lt;/font&gt; im Rahmen von Filmfest München eine Podiumsdiskussion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Wie wirkt sich die aktuelle Krise der Filmbranche auf Kreative der Bereiche Schauspiel, Agenturen, Casting und Produktion aus.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druck steigt auf allen Seiten: weniger Produktionen, unsichere Jobperspektiven und wachsende Anforderungen prägen den Markt. Gerade Agent:innen sind dabei zentrale Stabilisatoren – sie entwickeln Karrieren, sichern faire Bedingungen und schaffen Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &lt;strong&gt;„Krise oder das neue Normal? – Ende oder Neuanfang?“&lt;/strong&gt; diskutiert der VdA anlässlich von Filmfest München 2026 gemeinsam mit Vertreter:innen aus Casting, Produktion und Schauspiel u.a. diese Fragen: Sind wir am Ende oder ist es ein Neuanfang? Wie wirken sich die Veränderungen ganz konkret auf Arbeitsrealitäten, Entscheidungen und künstlerische Karrieren aus? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podiumsgäste sind: Casting Director Daniela Tolkien (BVC), Schauspieler Beka Bediana (BFFS, Mitglied des Vorstandes), Carola Studlar (VdA) und Dr. Claudia Thieme (Ausführende Produzentin). Die Moderation übernimmt Annabelle Mandeng, Schauspielerin, Produzentin und Moderatorin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Dem VdA ist es dabei besonders wichtig, Perspektiven aus allen relevanten Bereichen zusammenzubringen – um den Dialog zu verbinden und aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu beleuchten. Umso mehr freuen wir uns, dass es gelungen ist, das Panel interdisziplinär zu besetzen“&lt;/em&gt;, so die VdA-Vorstände Ulrich Meinhard (Vorsitzender), Marcel Fechenbach und Tim Koller. &lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;28. Juni 2026&lt;/font&gt; von &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;17:00 bis 18:30 Uhr&lt;/font&gt; in der Hochschule für Fernsehen und Film (&lt;a href=&quot;https://www.hff-muenchen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;&lt;strong&gt;HFF&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;) im Rahmen der Filmfest München Industry Days statt. Zugang haben Akkreditierte des Filmfestes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verband der Agenturen für Film, Fernsehen und Theater e.V. (VdA) wurde am 27. März 1998 von 16 Künstleragenturen in Berlin gegründet und vertritt seit mehr als 28 Jahren die Interessen von privaten Künstleragent*innen in den Bereichen Film, Fernsehen und Bühne im deutschsprachigen Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuell 34 Mitgliedsagenturen repräsentieren rund 1.600 Schauspieler*innen, Regisseur*innen, Autor*innen und weitere Gewerke. Zu den zentralen Anliegen gehören u.a. die Stärkung und Qualitätssicherung des Berufsbilds des Künstleragenten, die Beteiligung an Gesetzgebungsvorhaben sowie film- und medienpolitischen Themen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der VdA ist außerordentliches Mitglied der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), Mitglied im Deutschen Medienrat und Gründungsmitglied der Themis Vertrauensstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://verband-der-agenturen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;verband-der-agenturen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://jellypress.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Jelly Press&lt;/a&gt; - Agentur für Public Relations &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 23:56:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6948-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>43. FILMFEST MÜNCHEN 2026</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6947-43.-FILMFEST-MUENCHEN-2026.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6947-43.-FILMFEST-MUENCHEN-2026.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das 43. FILMFEST MÜNCHEN präsentiert vom 26. Juni - 5. Juli 2026 insgesamt 130 Filmpremieren aus 56 Ländern und zahlreiche spannende retrospektive Blicke auf die Filmgeschichte.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2493 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;134&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Filmfest_Muenchen_2013_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den internationalen Wettbewerben des größten Sommerfilmfestivals Deutschlands komplettieren nun auch letzte Cannes-Titel das Line-Up, darunter Pedro Almodóvars &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Bitteres Fest&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, Ira Sachs mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Man I Love&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sowie die zwei deutschen Gewinner-Filme &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Everytime&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Das Filmfest beschließt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;See You When I See You&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jay Duplass in internationaler Premiere, bei der Schauspielikone David Duchovny mit einem CineMerit Award ausgezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;26. Juni - 5. Juli 2026&lt;/font&gt; stattfindende FILMFEST MÜNCHEN versteht sich als Entdeckerfestival, das dem Publikum neue Einblicke, unentdeckte Filmperlen und großes Kino bietet. Zudem sind Internationale Stars wie Pedro Almodóvar, Ira Sachs, Sandra Hüller, Haley Bennett, Toni Servillo und David Duchovny in ihrem Variantenreichtum auf der Leinwand und live vor Ort in München zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 abendfüllenden Spiel- und Dokumentarpremieren sowie Fernsehserien bilden thematisch wie ästhetisch die ganze Bandbreite des Kinos ab. Alle Filme werden erstmalig in Deutschland gezeigt. 45 Produktionen feiern in München ihre Weltpremiere, elf ihre internationale Premiere und acht ihre Europapremiere. 17 weitere Filme finden ihren direkten Weg von Cannes an die Isar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 12 Spielstätten sind die Werke zu sehen, die in den Wettbewerben CineCoPro, CineMasters, CineVision, CineRebels und CineKindl sowie in den deutschen Reihen Neues Deutsches Kino und Neues Deutsches Fernsehen konkurrieren. Zusätzlich werden in den Reihen Spotlight und International Independents 43 weitere Filme gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 abendfüllenden Spiel- und Dokumentarpremieren sowie Fernsehserien bilden thematisch wie ästhetisch die ganze Bandbreite des Kinos ab. Alle Filme werden erstmalig in Deutschland gezeigt. 45 Produktionen feiern in München ihre Weltpremiere, elf ihre internationale Premiere und acht ihre Europapremiere. 17 weitere Filme finden ihren direkten Weg von Cannes an die Isar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Wir lieben die Mischung aus ganz unabhängigem Kino und großem Unterhaltungskino für Kopf und Bauch. Hoffentlich begeistert diese Auswahl das Publikum genauso wie das Programmteam des Filmfest München - das Line-Up bietet Kino für jeden Geschmack, und das Filmfest Kino für alle&quot;&lt;/em&gt;, sagt das künstlerische Leitungsduo Christoph Gröner und Julia Weigl.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Als Plattform Nr. 1 des deutschen Filmschaffens präsentiert das FILMFEST MÜNCHEN neue Regiestimmen wie Pauline Roenneberg, Nicolas Ehret und das Regie-Duo Ella Cieslinski und Nina Wesemann. Außerdem nationale Stars vor der Kamera wie Katharina Thalbach, Charly Hübner, Lina Beckmann, Mala Emde, Louis Hofmann, Corinna Harfouch, Maren Kroymann, Sabrina Setlur, Lea Urzendowsky und August Diehl - um nur einige zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gegenwartsdiskussionen im Spiegel der Vergangenheit&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Produktionen stellen Fragen nach den Spuren der Vergangenheit im Hier und Heute - allen voran &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vom polnischen Regisseur Paweł Pawlikowski, der diesjährige Eröffnungsfilm des Festivals, der in Cannes als beste Regieleistung ausgezeichnet wurde und sein Publikum mitnimmt auf eine Reise durch West- und Ostdeutschland nach dem 2. Weltkrieg, durch die Augen der Familie Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/AaNc45muW84&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/AaNc45muW84&quot; title=&quot;Fatherland - Official Clip&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Erika (Sandra Hüller) Erika reist mit ihrem Vater Thomas Mann (Hanns Zischler) ins Nachkriegsdeutschland, wo ihn Ost wie West als geistige Symbolfigur für sich beanspruchen wollen. Paweł Pawlikowski zeichnet ihn als Verkörperung eines bürgerlichen Geistes, in dem Größe und Disziplin bedeutsamer erscheinen als Nähe und Empathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich hat sich die Geschichte so jedoch nie zugetragen, denn der Literaturnobelpreisträger unternahm die Reise aus dem amerikanischen Exil gemeinsam mit seiner Ehefrau Katia Mann. Erika hingegen blieb der Fahrt aus Skepsis fern, und ihr Bruder Klaus (August Diehl), der im Prolog des Films mit seiner Schwester telefoniert, einsam und voller Bitterkeit auf die Welt und die Zeiten blickt, war bereits tot, als der Vater in die einstige Heimat zurückkehrte, schreibt Kino-Zeit nach der Cannes Premiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Paweł Pawlikowski, der das Drehbuch gemeinsam mit Hendrik Handloegten geschrieben hat, interessiert sich auch aus dramaturgischen Gründen in seinem Spielfilm - im Gegensatz zur Wahrheitstreue einer Doku - weniger für historische Exaktheit als für seelische Zustände und die politischen Verwerfungen eines Landes, das nach dem Nationalsozialismus erst allmählich wieder Gestalt annimmt.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Mad Dog of Europe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Rubika Shah) ist eine weitere besondere Entdeckung zur deutschen Geschichte zu erleben: Einst führten ökonomische Interessen und politischer Druck dazu, dass das 1932 verfasste Drehbuch über das tragische Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie während Hitlers Aufstieg im Giftschrank verschwand. Der Dokumentarfilm über historische (Selbst-)Zensur und blauäugigen Opportunismus ist in internationaler Premiere zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Filme nehmen in den Fokus, wie Erinnerungen, Umbrüche und Erfahrungen die Gegenwart prägen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Bruno - der junge Kreisky&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Harald Siecheritz) ergründet die biografischen Wurzeln des Mannes, der später die österreichische Politik nachhaltig prägen sollte. Ein charmantes Period Piece wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Virginia Woolf&#039;s Night &amp;amp; Day&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Tina Gharavi) mit Haley Bennett und Elyas M&#039;Barek nähert sich einer anderen Zeit - und stellt doch heute brennende Fragen nach Gleichberechtigung, gesellschaftlichen Erwartungen und individueller Freiheit. Und auch die Bestselleradaption &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;H wie Habicht&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Philippa Lowthrope) mit Claire Foy in der Hauptrolle fragt nach biografischen Brüchen und langsamer Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Festival der Entdeckungen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FILMFEST MÜNCHEN eröffnet mit seinem Programm außergewöhnliche Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten und Filmkulturen aus aller Welt. Produktionen aus Singapur, Angola, Kasachstan, Saudi-Arabien und Brasilien stehen exemplarisch für die internationale Ausrichtung des Festivals und unterstreichen seinen Anspruch als Plattform für künstlerische Entdeckungen und kulturellen Austausch. Die Filme erzählen lokale Geschichten mit universeller Relevanz und eröffnen Perspektiven, die im internationalen Festivalgeschehen noch immer zu selten sichtbar sind. Mit Werken wie &quot;Ah Girl&quot;, &quot;Meu semba&quot;, &quot;Sicko&quot;, &quot;Hijra&quot; und der brasilianischen Weltpremiere &quot;Pitico - Hermes Ayres Azevedo (1881-1959) - Historiador da Província&quot; lädt das FILMFEST MÜNCHEN dazu ein, filmische Handschriften jenseits etablierter Produktionszentren kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Amerikanisches Independent Kino im Fokus&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ungewöhnlich starken Auswahl setzt das Festival seine lange Tradition als Heimat des US-amerikanischen Independent-Kinos fort und präsentiert sechs internationale Premieren, die eindrucksvoll zeigen, warum diese Produktionsform weiterhin zu den wichtigsten Impulsgebern des zeitgenössischen Films zählt. Dazu zählen der Horrorfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ugly Cry&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Emily Robinson, die köstlich-schwarze Komödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Chili Finger&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Edd Benda und Stephen Helstad, die Tragikomödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Hot Water&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ramzi Bashour, das energiegeladene Künstlerporträt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Downbeat&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Danny Madden und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Their Town&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Katie Aselton, ein leiser und einfühlsamer Film über die Freundschaft zweier Jugendlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem präsentiert das FILMFEST MÜNCHEN den neuen mitreißenden Film von Indie-Ikone Jay Duplass: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;See You When I See You&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; wird die diesjährige Festivalausgabe beschließen. Zum Hauptcast gehört kein Geringerer als Schauspieler David Duchovny, den das Festival mit einem CineMerit für seine Verdienste um die Filmkunst ehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;CineCoPro Wettbewerb komplett&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Produktionen konkurrieren in der diesjährigen Ausgabe um den mit 100.000 Euro dotierten CineCoPro Award. Neben dem schonungslosen Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Hercules Falling&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Christian Bonke und dem intimen Dokumentarfilm über die Musiksensation &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Noga&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Jono und Benji Bergmann) ist unter anderen mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Titanic Ocean&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Konstantina Kozamani ein mythisches Coming-of-Age-Drama zu erleben. Alle weiteren CineCoPro Titel finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/?q=&amp;datum=&amp;zeit=&amp;ort=&amp;reihe=1802&amp;s=title&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;&lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;17 Titel aus Cannes - Vom Experiment bis zum großen Autorenkino&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner &lt;strong&gt;43.&lt;/strong&gt; Ausgabe präsentiert das FILMFEST MÜNCHEN insgesamt 17 Produktionen frisch aus Cannes. Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Everytime&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Sandra Wollner (Sieger der Sektion Un Certain Regard) und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Valeska Grisebach (Preis der Jury des Hauptwettbewerbs) zeigt das Festival erfolgreiche Beiträge deutscher Filmschaffender. Ebenfalls preisgekrönt sind die beiden Hauptdarstellerinnen von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;All of a Sudden&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Ryûsuke Hamaguchi), die die Geschichte um eine Freundschaft zwischen Krankheit und Kapitalismus erzählen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Teenage Sex and Death at Camp Miasma&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Jane Schoenbrun) mit Gillian Anderson und Hannah Einbinder und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gentle Monster&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Marie Kreutzer präsentieren sich dem Münchner Publikum ebenso wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Man I Love&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ira Sachs, der zu den prägenden Stimmen des unabhängigen Kinos gehört und die Deutschlandpremiere seines Films persönlich begleiten wird. Alle weiteren Cannes-Titel gibt es gesammelt &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/media/rxfnviqd/2026_ffm_filmliste_cannes.pdf&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;FILMFEST MÜNCHEN - Publikumsfestival und Branchentreff&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FILMFEST MÜNCHEN lädt Filmfans dazu ein, im wunderbaren Münchner Sommer die Vielseitigkeit von Film zu feiern. Auch in diesem Jahr geben Größen der internationalen Filmwelt in Gesprächen Einblicke in ihr Schaffen und stellen ihre neuesten Projekte vor, die auf dem Festival zu sehen sind. Die 16 kostenlosen FilmTalks finden im Festivalzentrum im Kunstareal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Branchenpublikum findet bei den Industry Days in mehr als 70 Veranstaltungen, im Industry Beergarden und bei zahlreichen Empfängen Gelegenheit zur Diskussion und Vernetzung. In diesem Jahr beginnt das Programm am Warm-Up Day mit der von der Produktionsallianz veranstalteten Creators Conference. Es folgen Formate u.a. mit der Deutschen Filmakademie und der Queer Media Society, die den QMS Award verleihen wird. Zum ersten Mal findet die Initiative First Cut+ 2026 in München statt, bei der am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;1. Juli 2026&lt;/font&gt; dank der Unterstützung von Walker+Worm Film eines der teilnehmenden Projekte mit dem mit 2.000 EUR dotierten Walker+Worm First Cut+ Award ausgezeichnet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen der Industry Days steht die CineCoPro Conference vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;30. Juni - 2. Juli 2026&lt;/font&gt;, bevor das Programm in der Verleihung der Förderpreise Neues Deutsches Kino am Freitag gipfelt. Jeder Tag setzt eigene Schwerpunkte: In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern, Institutionen und Verbänden entsteht ein vielschichtiges Programm mit klaren und innovativen Impulsen für die Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;FILMFEST MÜNCHEN und seine Kooperationen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fester Bestandteil des FILMFEST MÜNCHEN sind die teils langjährigen Kooperationen mit unzähligen Institutionen lokal und in ganz Deutschland. Detaillierte Informationen zu den Kooperationen und kuratierten filmischen Programmen finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/kooperationen/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;&lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Drei Filme für den FRITZ GERLICH PREIS 2026 nominiert&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN wird am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;1. Juli 2026&lt;/font&gt; der FRITZ GERLICH PREIS verliehen. Die Auszeichnung würdigt Filme, die sich in herausragender Weise mit Missständen, Unterdrückung und Machtmissbrauch auseinandersetzen – im Geiste des Publizisten Fritz Gerlich, der 1934 im Widerstand gegen die Nationalsozialisten ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DREI KAMERADINNEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Deutschland | Weltpremiere)&lt;br /&gt;
Regie: Milena Aboyan&lt;br /&gt;
Sektion: Neues Deutsches Kino&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Synopsis:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Die besten Freundinnen Hani, Kasih und Saya treffen sich in ihrer alten Heimatstadt, als ein Brandanschlag auf ein Wohnhaus verübt und Saya verdächtigt wird. Ist sie eine Linksradikale? Eine Islamistin? Kasih berichtet daraufhin einer Reporterin, wie die drei werden konnten, wer sie heute sind. Ein Gewirr aus Erinnerungen und Widersprüchen entspinnt sich. Weitere Infos &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/film/?id=8489&amp;f=122&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;HIJRA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Saudi-Arabien, Irak, Ägypten, Großbritannien)&lt;br /&gt;
Regie: Shahad Ameen&lt;br /&gt;
Sektion: International Independents&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/a_MQNKHWXw4&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/a_MQNKHWXw4&quot; title=&quot;Hijra | Official Trailer | هجرة | الإعلان الرسمي&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Film folgt einer Großmutter und ihrer jungen Enkelin. Auf dem Weg nach Mekka verschwindet die älteste Schwester. Daraufhin begeben sich die beiden Frauen auf eine dringliche Suche in den Norden Saudi-Arabiens. Dabei bewältigen sie nicht nur eine physische Reise durch die Wüste, sondern setzen sich auch mit tiefen kulturellen Bindungen und Familiengeheimnissen auseinander. Weitere Infos &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/film/?id=8406&amp;f=122&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;LOST LAND&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Japan, Frankreich, Malaysien, Deutschland)&lt;br /&gt;
Regie: Akio Fujimoto&lt;br /&gt;
Reihe: Spotlight&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/XgJyrtK1DZA&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/XgJyrtK1DZA&quot; title=&quot;LOST LAND | Trailer | Spotlight | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem der vierjährige Shafi und seine neunjährige Schwester Somira in einem Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch gelebt haben, begeben sie sich auf eine gefährliche Reise nach Malaysia, in der Hoffnung, ihre zerstreute Familie wiederzusehen. Sie verbringen scheinbar endlose Tage auf einem überfüllten Schmugglerboot, bis sie aufgrund eines Zwischenfalls auf See allein — und verloren — in Thailand zurückbleiben. Aber die Freundlichkeit der Menschen, denen sie unterwegs begegnen, und ihr eigener unbeugsamer Geist zeigen ihnen, dass sie niemals allein auf der Welt sind, egal wie weit sie von zu Hause entfernt sind. Weitere Infos zum Film &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/film/?id=8399&amp;f=122&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Alle aktuellen Informationen zum FILMFEST MÜNCHEN mit dem kompletten Program sind seit dem &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;17. Mai 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; online. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.filmfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 23:44:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6947-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Vom 34. Medienfestival »Goldener Spatz« zum »Vogel, der nicht landen kann« in den KW Berlin</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6945-Vom-34.-Medienfestival-Goldener-Spatz-zum-Vogel,-der-nicht-landen-kann-in-den-KW-Berlin.html</link>
            <category>Ausstellungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6945-Vom-34.-Medienfestival-Goldener-Spatz-zum-Vogel,-der-nicht-landen-kann-in-den-KW-Berlin.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://baf-berlin.de/blog/wfwcomment.php?cid=6945</wfw:comment>

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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Während in Berlin das KW Institute for Contemporary Art noch bei den Vorbereitungen zur Eröffnung der Kyiv Biennale am Mittwoch, 10.06.2026 mit dem Titel &lt;em&gt;&quot;A Bird That Cannot Land&quot;&lt;/em&gt; ist - startete am letzten Sonntag in Gera das  Kindermedienfestival &lt;em&gt;&quot;Goldener Spatz&quot;&lt;/em&gt; mit einer Deutschlandpremiere.&lt;/strong&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:979 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;236&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Goldener_Spatz.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;07. Juni 2026&lt;/font&gt;, ist in Gera das Kindermedienfestival »&lt;strong&gt;Goldener Spatz&lt;/strong&gt;« mit einer Deutschlandpre­miere gestartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schweizer Familienfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Plitsch Platsch Forever!&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Regisseurin Natascha Beller eröff­nete den Marathon mit rund 100 Veran­staltungen in den Tagen bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;13. Juni 2026&lt;/font&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/3fBw47khcUg&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/3fBw47khcUg&quot; title=&quot;PLITSCH PLATSCH FOREVER! | Trailer CH&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
PLITSCH PLATSCH FOREVER! erzählt von POLA (11), deren beste und einzige Freundin POLLY (11) mit ihrer Familie ausgewandert ist, nachdem die örtliche Badi Plitsch Platsch geschlossen wurde. Um Polly zurückzuholen, will Pola die Badi retten – doch je länger sie kämpft, desto mehr merkt sie, dass Polly nicht zurückkommen wird. Erst als sie erkennt, dass ihre Kraft auch anderen helfen kann, gelingt Pola ein mutiger Neuanfang. Der Film erzählt auf warmherzige Weise von Freundschaft, Loslassen und dem Mut, für eine größere Sache einzustehen – mit einem liebevollen Blick auf Schweizer Badi-Kultur.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich werden beim Kindermedienfestival in &lt;strong&gt;Gera&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Erfurt&lt;/strong&gt; Filme und Serien sowie verschiedene digitale Angebote, darun­ter Apps und Games angeboten, wie die Kinderme­dienstiftung mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;strong&gt;Goldene Spatz&lt;/strong&gt;« gehört zu den wichtigsten Platt­formen für Kindermedien im deutsch­sprachigen Raum und rückt dabei Geschichten in den Mittelpunkt, die Kinder stärken, ihnen Orientierung geben und ihre Perspektiven sichtbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;9. Juni in Gera&lt;/font&gt; und vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10. bis 13. Juni 2026 in Erfurt&lt;/font&gt; bietet der GOLDENE SPATZ rund 100 Veranstaltungen – von Filmvorführungen und Premieren über interaktive Medienangebote bis hin zu Fachpanels und Netzwerktreffen. Im Fokus stehen Themen wie Erwachsenwerden, Freundschaft, Mut, Teilhabe und die Frage, wie Kinder ihre Welt verstehen, hinterfragen und aktiv mitgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 47 Jahren regional verwurzelt, national etabliert und international ausstrahlend, ist das Festival zugleich Publikumsevent und zudem der größte Treffpunkt für audiovisuelle Kindermedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wettbewerb, deren Hauptpreise von einer Kinderjury vergeben werden, treten 37 Filme und Serien in sechs Kategorien an – von Lang- und Kurzfilm über Serien bis hin zu dokumentarischen Formaten. 28 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum sichten eine Woche lang die Beiträge und entscheiden selbst über die Vergabe der begehrten gläsernen GOLDENEN SPATZEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Programm durch den Wettbewerb Interaktives &amp;amp; Digitales Storytelling, in dem sechs innovative Projekte wie Games, Apps und immersive Anwendungen präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://goldenerspatz.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;goldenerspatz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1687 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;224&quot; height=&quot;108&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/KW_Kunstwerke_Berlin.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel: &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Bird That Cannot Land - Ein Vogel, der nicht landen kann&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
eröffnen die KW - Kunstwerke in der Auguststraße in Berlin Mitte am Mittwoch, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10.06.2026&lt;/font&gt; um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19:00 Uhr&lt;/font&gt; mit der Kyiv Biennale ein nomadisches, internationales Projekt, das künstlerische, politische und soziale Themen miteinander verwebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kapitel bei dem Institute for Contemporary Art, entsteht als umfangreiches Live- und Diskursprogramm sowie als groß angelegte Ausstellung, die das gesamte Gebäude umfasst und zu den Reflexionen der Biennale durch zeitgenössische Kunst, Klang und Austausch beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wechselnden politischen Realitäten angesiedelt, konzentriert sich &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ein Vogel, der nicht landen kann&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, auf die Vorstellung eines &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Naher Osten-Europas&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und dessen Geschichte von Streitigkeiten, Kolonialität und Imperialismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederkehrende Konflikte öffnen die Wunden derjenigen, die ihnen vorausgingen, und fordern unser Gefühl gemeinsamer Erfahrung, Sprache und Vorstellungskraft heraus. Indem die Ausstellung das postsowjetische Osteuropa mit Mittel- und Südwestasien sowie dem Mittelmeerraum verknüpft, wenden sich die Ausstellung und ihre Live- und Diskursionsveranstaltungen Fragen zu, wie wir Bedeutung und Erfahrung von Zugehörigkeit in Zeiten schaffen, die von Krieg, Unsicherheit und Entfremdung geprägt sind. Indem sie sich durch Realitäten bewegt, in denen die Kontinuität der Bedeutung unterbrochen ist, versteht die Biennale Exil in und von der Welt als zentrale Bedingung des zeitgenössischen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund will &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Bird That Cannot Land&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; Räume für das Hören miteinander verbundener Vergangenheiten und Gegenwart öffnen und neu darüber nachdenken, wie Geografien, Geschichten und Realitäten erzählt und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Biennale präsentiert über 40 generationenübergreifende und internationale Stimmen aus Berlin und darüber hinaus. Die gezeigten Werke sind geprägt von gelebten Erfahrungen, die Bruch widerspiegeln, migrantischen Erinnerungen, ihren affektiven Architekturen und den historischen Spuren, die sowohl in Körpern als auch in den Räumen, die wir bewohnen, fortbestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Live-Programm der Kiewer Biennale entfaltet sich durch verschiedene Formate und stellt die diasporischen Gemeinschaften Berlins im Dialog mit translokalen künstlerischen Praktiken in den Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des KW bietet die Haupthalle eine Woche mit Konzerten und Aufführungen, die die affektive Kraft der Musik über verschiedene klangliche Praktiken und Gesangstraditionen hinweg erforschen. Dies wird durch eine Reihe von Hörsessions erweitert, die verschiedene geopolitische Klangdimensionen erforschen. Im gesamten Programm nähern sich prozessbasierte Praktiken Polyphonie sowohl als ästhetische als auch als soziale Praxis der Resilienz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.kw-berlin.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.kw-berlin.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 22:34:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Eintritt frei am Sonntag zur Preisverleihung des 16. ZEBRA Poetry Film Festivals</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6944-Eintritt-frei-am-Sonntag-zur-Preisverleihung-des-16.-ZEBRA-Poetry-Film-Festivals.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das seit 2002 vom Haus der Poesie an unterschiedlichen Orten veranstaltete ZEBRA Poetry Film Festival vergibt seine diesjährigen Preise im Silent Green Kulturquartier Berlin.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1489 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;128&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/zebra-Festival.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bei den besten Poesiefilme aus aller Welt trifft vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;4. - 7. Juni 2026&lt;/font&gt; großartige Lyrikperformance auf bewegende Geschichten.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;7. Juni 2026&lt;/font&gt; wird es besonders spannend, wenn in der Kuppelhalle des &lt;a href=&quot;https://www.silent-green.net/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Silent Green Kulturquartiers&lt;/a&gt; der Preis für den besten Poesiefilm verkündet wird. Und das allerbeste daran ist der &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;freie Eintritt&lt;/font&gt; zur Abschlussveranstaltung um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19:00 Uhr&lt;/font&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum diesjährigen Veranstaltungsort in einem ehemaligen Krematorium präsentierte das Haus für Poesie drei Tage lang in drei Programmen Filme zu den Themenschwerpunkten Mythos, Trauer und Verknüpfungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/FsaMNr-fk3g&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/FsaMNr-fk3g&quot; title=&quot;Trailer Zebra Poetry Film Festival 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer gehofft hat bei der &lt;strong&gt;16.&lt;/strong&gt; Ausgabe des &lt;strong&gt;ZEBRA&lt;/strong&gt; Poetry Film Festivals, endlich das neue Kino Arsenal in der ehemaligen Trauerhalle des Silent Green kennen zu lernen, wird umdenken müssen, denn das Silent Green Kulturquartier bietet mittlerweile eine Fülle an verschiedenen Veranstaltungen parallel an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;5. Juni 2026&lt;/font&gt; eröffneten die französischstämmigen Rencontres Internationales ihre Multimedia und new Cinema Präsentationen for Contemporary Art erstmals in der Betonhalle des Silent Green kostenlos für alle Besucher, nachdem sie sich eigentlich Jahrelang im HKW wohlfühlen duften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Kulturbrauerei ansässige Haus für Poesie hatte sein ZEBRA Poetry Film Festival nach einem Zwischenstopp in der Universitätsstadt Münster erfolgreich wieder nach Berlin zurückgeholt und mit einem Coup im Kino der Kulturbrauerei stets im November etabliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Neubau und der Neueröffnung des Kino Arsenal ebenfalls im Silent Green Kulturquartier deuten sich jedoch gesellschaftliche Umbrüche an. Es sind nicht mehr die alten etablierten Veranstaltungsorte wie die Akademie der Künste oder das Haus der Kulturen der Welt von jungen Leuten gefragt, sondern neue Orte außerhalb des Zentrums der Hauptstadt Berlin, wo es sich offensichtlich günstiger Leben und Wohnen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Veränderungen sowie die Gentrifizierung in Prenzlauer Berg spürte wohl auch das Haus für Poesie und entschloss sich bereits im letzten Jahr das ZEBRA Poetry Film Festival in die Sommerzeit zu verlegen, um die grüne Wiese des Silent Green mit dem kulinarischen Angebot der dortigen &lt;a href=&quot;https://www.mars-berlin.net/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;MARS Gastronomie&lt;/a&gt; zu verbinden, weshalb es am Sonntag, den 7. Juni 2026 ab 14:00 Uhr Lesungen im Grünen gibt und das Restaurant MARS bietet dazu ab 17:30 Uhr Fish &amp;amp; Chips an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;16 poetische Stimmen lesen am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;7. Juni 2026 ab 14:00 Uhr&lt;/font&gt;: auf Deutsch, Lettisch, Spanisch und Türkisch bei &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;freiem Eintritt&lt;/font&gt;.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich konnten wir schon am Freitag einen regen Zuspruch auf dem bis dahin eher unattraktiven Ort feststellen. Die Gastronomie brummte, der grüne Rasen fand seine Sonnenanbeter und die Filmveranstaltungen schienen gut besucht zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 560px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7389 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;420&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Silent_Green_mit_Kuppelhalle_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Silent Green mit Kuppelhalle. Foto: © BAF e.V. 2026&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;br /&gt;
Über 1.000 Einsendungen aus über 90 Ländern wurden schon im letzten Jahr für das Zebra Poetry Film Festival 2025 eingereicht. Ähnlich sieht es diesmal aus. Begleitend zum Internationalen Wettbewerb gibt das Festival auch in diesem Jahr in verschieden Programmen mit Animationen, Spiel- und Experimentalfilmen sowie Dokumentationen Einblick in die Diversität der Poesiefilmszene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das diesjährige Kurzfilmprogramm behandelt aber auch Themen wie Gewalt, Trennung, Verlust und emotionale Belastung. Einige Filme enthalten explizite Darstellungen und intensive emotionale Szenen, die verstörend wirken können, obwohl ausschließlich Kurzfilme gezeigt, die aus einem Gedicht entstanden sind und das bewegte Bild mit Wort und Ton vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmemacher*innen und Dichter*innen hinterfragen dabei Geschichte wie aktuelle politische Verhältnisse und erkunden Identitäten und die immer aktuelle Sehnsucht nach menschlicher Nähe, lassen sich von Geistern leiten und reisen durch Landschaften und Erinnerungen. Ihre Filme bewegen sich zwischen visionären Träumen und klar dokumentarischen Ansätzen – poetisch und unerschrocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Am Sonntag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;7. Juni 2026&lt;/font&gt; findet um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19.00 Uhr&lt;/font&gt; die Preisverleihung für den Internationalen Wettbewerb statt. &lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden drei Preise im Gesamtwert von 9.000 € vergeben: der „Zebra-Preis für den besten Poesiefilm“, der „Goethe Filmpreis – Die Kunst des Zuhörens“ und der „Ritter Sport Filmpreis“. Seitens des Goethe-Instituts wird der Preis vergeben durch Dr. Wolf Iro, Leiter Literatur und Übersetzungsförderung am Goethe-Institut, seitens der Alfred Ritter GmbH &amp;amp; Co KG wird Michael Edmund Böttner, Leiter der Bunten Schokowelt Berlin, den Preis überreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jury besteht in diesem Jahr aus Christine Franz (Redakteurin ARTE, Deutschland), Ariane von Graffenried (Dichterin, Schweiz) und Anne Isensee (Filmemacherin, Deutschland). Im Zebrino-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche wird darüber hinaus ein Publikumspreis vergeben. Musikalisch begleitet wird die Preisverleihung von A.S. Fanning. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.hausfuerpoesie.org/de/zebra-poetry-film-festival/zebra-poetry-film-festival-2026/info&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.hausfuerpoesie.org/.../zebra-poetry-film-festival-2026/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 00:24:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Preisverleihung des 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL im tschechischen Varnsdorf</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6943-Preisverleihung-des-23.-NEISSE-NYSA-NISA-FILM-FESTIVAL-im-tschechischen-Varnsdorf.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6943-Preisverleihung-des-23.-NEISSE-NYSA-NISA-FILM-FESTIVAL-im-tschechischen-Varnsdorf.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Deutscher Spielfilm &lt;em&gt;„Sechswochenamt“&lt;/em&gt; von Jacqueline Jansen gewinnt Hauptpreis beim 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:5952 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;254&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Neisse_FilmFestival_2017.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien ausgetragene &lt;strong&gt;23.&lt;/strong&gt; NEISSE FILM FESTIVAL vergab diesmal seine Preise am Samstagabend, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;30. Mai 2026&lt;/font&gt; im tschechischen Varnsdorf vor der 70mm Großbildleinwand im Kino Centrum Panorama. Für die deutschen Gäste wurde extra ein Bus-Shuttle-Service eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis für den besten Spielfilm ging an die deutsche Regisseurin Jacqueline Jansen. Ihr Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Sechswochenamt“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; setzte sich im trinationalen Wettbewerb gegen acht weitere Produktionen aus Deutschland, Polen und Tschechien durch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/9XzKVStH_E0&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/9XzKVStH_E0&quot; title=&quot;SECHSWOCHENAMT Trailer German Deutsch (2026)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Tod ihrer Mutter reißt es LORE (25) den Boden unter den Füßen weg. Während ihr Inneres in einen nie dagewesenen Ausnahmezustand fällt, gerät auch die Außenwelt aus den Fugen. Die Corona-Pandemie bricht aus, und ein Nebel aus Isolation und Einsamkeit legt sich über die rheinische Kleinstadt, in der die Menschen zu empathielosen Einzelkämpfern verkommen. Lore verliert den Glauben an das Miteinander. Doch in einem letzten Kraftakt schafft sie es, allen Widrigkeiten zum Trotz, eine Verabschiedungsfeier zu organisieren. Dass diese im Schlafzimmer ihrer Mutter stattfindet, erscheint am Ende als fast logische Konsequenz von sechs Wochen Ausnahmezustand. Sechs Wochen, in denen Lore lernt, ihre Trauer zuzulassen, um nicht von ihr aufgefressen zu werden. &lt;br /&gt;
(Piffl Medien)&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internationale Jury lobte das Werk als zutiefst berührend und ehrlich im Umgang mit dem Thema Trauer und Verlust. Eine lobende Erwähnung fand zudem die schauspielerische Leistung von Magdalena Laubisch in diesem Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den anderen Kategorien gab es Grund zum Feiern: Als bester Dokumentarfilm wurde der deutsche Beitrag &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Eine Krankheit wie ein Gedicht“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jelena Ilić ausgezeichnet, der sich feinfühlig mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzt. Der Preis für den besten Kurzfilm ging an die polnische Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Lassen wir es ohne Titel“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Mieszko Chomka. Dieser Film konnte sich zusätzlich auch den Preis der Jugendjury sichern. Den Spezialpreis des Festivals erhielt der deutsche Spielfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Capo“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Robert Kwilman für seinen besonderen Blick auf kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den von der Stadt Zittau gestifteten und mit 1.000 Euro dotierten Preis für die beste darstellerische Leistung erhielt Đoàn Hoàng Anh für seine Performance als Vater im tschechischen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Letní škola, 2001“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Sommerschule, 2001) von Dužan Duong. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Den Preis verleihen wir für die emotional eindringliche Darstellung einer vielschichtigen Figur, die in uns Wut, Verständnis und Mitgefühl weckte und noch lange nach dem Ende des Films nachhallte.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Seth Turner wurde für ihre Arbeit am deutschen Spielfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Heimatlose“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Kai Stänicke mit dem von der Stadt Görlitz gestifteten und mit 3.000 Euro dotierten Preis für das beste Szenenbild ausgezeichnet. Der Film feierte seine Weltpremiere im Februar auf auf der &lt;strong&gt;76.&lt;/strong&gt; Berlinale in der neuen Nebensektion »Perspektives«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/QwNdN_BKcNM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/QwNdN_BKcNM&quot; title=&quot;Der Heimatlose (2026) Official Trailer 1080p&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Das Produktionsdesign dieses Films ist ein starkes erzählerisches Mittel. Durch Setdesign, Raumgestaltung und künstlerische szenische Umsetzung entsteht ein eindrucksvolles Gefühl von Transformation – zwischen Zugehörigkeit und Nicht-Zugehörigkeit, zwischen Fremdsein und Heimat. Die Räume wirken bewusst unvollständig und werden so zu einer starken Metapher für bruchstückhafte Erinnerung und ein Dasein zwischen verschiedenen Orten und Identitäten.“&lt;/em&gt;, begründete die Jury.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Meinung des Publikums war gefragt: Die jeweils mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreise für Langfilme aus dem Programm des &lt;strong&gt;23.&lt;/strong&gt; NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL gingen ebenfalls an den Spielfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Heimatlose“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Kai Stänicke und den Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Sandra Prechtel. Beliebtester Kurzfilm wurde der polnische Beitrag &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Martwe Tango“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Totentango) von Jan Seraphim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neiße-Fisch für das beste Drehbuch, gestiftet vom Liberecký kraj und dotiert mit 1.000 Euro, ging an Emi Buchwald und Karol Maczek für den polnischen Beitrag &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Nie ma duchów w mieszkaniu na Dobrej“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Keine Geister in der Dobrastraße), bei dem Emi Buchwald auch Regie führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Jury honorierte damit die besondere Herausforderung der Geschichte: &lt;em&gt;„Vier völlig unterschiedliche Charaktere werden durch eine einzige Liebe miteinander verbunden. Mit Leichtigkeit und Humor erinnert sie uns – inmitten all der dramatischen Geschichten – daran, dass die Welt auf unserer Seite ist und dass das Erwachsensein ein Schwindel ist!“&lt;/em&gt;, so die Jury weiter.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigte das trinationale Filmfest vom &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;26. - 30. Mai 2026&lt;/font&gt; rund 100 Filme in 19 Spielstätten in Deutschland, Polen und Tschechien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.neissefilmfestival.net/de/start&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.neissefilmfestival.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 22:53:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6943-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Verleihung des Deutschen Filmpreises - So viel gesehen, und doch nichts begriffen</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6942-Verleihung-des-Deutschen-Filmpreises-So-viel-gesehen,-und-doch-nichts-begriffen.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Jenseits der Preise gab es bei der Lola-Gala viel Gesprächsstoff.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6853 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;372&quot; height=&quot;127&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Deutscher_Filmpreis_2019.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenpower wie nie auf der Bühne des Deutschen Filmpreises. Mascha Schilinskis epochales Meisterwerk &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„In die Sonne schauen“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; – ein Titel, den sich Verleiher Neue Visionen ausdachte – räumte am Freitagabend bei der Gala im Palais am Funkturm zehn Lolas bei elf Nominierungen ab. Mehr ging nicht – bei den weiblichen Nebenrollen konkurrierten Claudia Geißler und Preisträgerin Lena Urzendowsky. Und auch die Menschen hinter dem besten Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Siri Hustvedt – Dance around the self“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und dem besten Kinderfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Zirkuskind“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sind mehrheitlich Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wenders Ehrung im Streit mit Natassja Kinski&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch einige Männer der Branche haben offenbar noch immer nicht ganz begriffen, was ein Trauma für eine Frau bedeutet. Was vor allem der Auftritt von Ehrenpreisträger Wim Wenders zeigte. Er ging klug auf Berichte über seinen nun mehr als 15 Jahre währenden Streit mit Natassja Kinski ein, den einige Medien aus Anlass der Ehrung erneut aufgriffen. Die mittlerweile 65jährige Schauspielerin möchte, dass Wender aus seinem Film „Falsche Bewegung“ aus dem Jahre 1975 - mit etlichen Filmbändern, dem Vorgänger der Lolas geehrt – rund zwei Minuten herausschneidet. Die damals 13-jährige wurde von ihm mit nacktem Oberkörper gefilmt. Zudem berichtet sie, dass ein Schauspieler immer wieder minutenlang auf ihr drauf gelegen habe, was ihr damals schon ein mulmiges Gefühl bereitet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wim Wenders bekannte, dass dies damals normal war und er dies heute nicht mehr tun würde. Was durchaus glaubhaft ist. Aber die eigene Nabelschau reicht nicht, wie Schauspieler Clemens Schick postete, der sogar von Selbstmitleid sprach. Leider kein Wort des Bedauerns oder des Verständnisses für das seelische Leid von Natassja Kinski. Die sich mit WDR und Wolfgang Petersen mit dem gleichen Begehren zum „Tatort: Reifeprüfung“ gütlich geeinigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Filmbranche hat Diskussion um Erbe verschleppt&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wim Wenders gab stattdessen die Diskussion an die Filmakademie weiter, was viel zu klein gedacht ist. Er verwies auf Steven Spielberg, der heute bedaure, dass er alle Szenen in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„E.T.“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; verändert habe, in denen Kinder mit Soldaten zu sehen waren, die Waffen tragen. Stattdessen halten sie andere Gegenstände in den Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie also umgehen mit dem Erbe und dem Urheberrecht, wenn sich moralische und ethische Werte der Gesellschaft verschieben? Die Diskussion ist doch längst da, man nehme nur &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Winnetou“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Was ist aber wichtiger, um Haltungen unbewusst mitzuprägen? Dass das Wort Indianer fällt, wie es bei Kal May und in den 1960er Jahren normal war? Oder dass die Filme durchdrungen sind vom Wunsch von Winnetou und Old Shatterhand nach einer toleranten, friedlichen Gesellschaft, in der jeder nach seiner Facon leben kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Literatur hat, wie wir wissen, diese Debatte längst ergriffen. Astrid Lindgrens und Michael Endes grandiose Bücher sollen zeitgemäß umgeschrieben werden. Wohl vergessend, dass etliche Generationen mit dem »&lt;strong&gt;Negerkönig&lt;/strong&gt;« aufgewachsen sind und nicht zu Rassisten wurden. Es muss also endlich eine gesamtgesellschaftliche Debatte geführt werden, wie mit dem kulturellen Erbe umgegangen wird. Jedes Werk ist auch ein Zeugnis seines Zeitgeistes. Leser und Zuschauer sind auch klug genug, um Sprache und ihre Entwicklung einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erste Lola für Senta Berger&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenders wurde für den Anstoß und verdient für sein umfangreiches Oeuvre mit Standing Ovations gefeiert. Ebenso wie Senta Berger, die mit 85 das erste Mal eine Lola gewann. Das Publikum verneigte sich wohl auch vor ihrem Lebenswerk, zu dem auch das Bekenntnis auf dem Titelbild des »&lt;strong&gt;Stern&lt;/strong&gt;« gehört, abgetrieben zu haben. Damit endlich dieser verdammt §218 fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frauen damals bewiesen Mut. Sicher hat den auch &lt;strong&gt;Collien Fernandes&lt;/strong&gt; bewiesen, als sie ihren Mann Christian Ullmen anzeigte, Gewalt im digitalen Raum gegen sie angewandt zu haben. Sie wurde bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Bekanntwerden des Skandals ebenso gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Eine Werbung für Toleranz und Miteinander&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bei einigen dann doch ein mulmiges Gefühl auslöste. Zum einen gilt die Unschuldsvermutung, es steht Aussage gegen Aussage. Zudem zauberte die Politik sofort das entsprechende Gesetz aus dem Hut. Ein wenig bediente die Entertainerin mit einem Kleid, das ihr kaum zu passen schien und aus dem der Busen beinahe rausquellte, auch noch alle alten Klischees. Nun soll sicher keiner in hochgeschlossenem Kleid erscheinen. Letztlich kann jede tragen, was sie will, ohne dass sie deswegen befürchten muss, sexuell belästigt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher soll und muss provoziert, zugespitzt und übertrieben werden, um Gesetze und gesellschaftliche Standards zu ändern. Gewalt muss ein Tabu sein. Man kann Haltungen aber auch elegant verpacken wie Moderator Christian Friedel. Er gab den charmanten Hinweis, der hoffentlich aus der Fernsehübertragung nicht geschnitten wurde, wie schlecht es dem Menschen am nächsten Morgen geht, wenn er am Tag zuvor blau war. Und nicht mit dem Holzhammer, wie oft an jenem Abend, mit dem die Filmakademie doch eigentlich für Toleranz und ein Miteinander werben wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was nutzen Filme ohne Zuschauer&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Blick auf die Landkarte der Kinos in den Neuen Bundesländern verpufft auch all das demokratische Engagement und Bekenntnis, das nicht nur in den ausgezeichneten Filmen steckt. Sie wollen und können den gesellschaftlichen Diskurs befördern. Sie kommen nur leider oft dort nicht an, wo die Hauptwählerschaft der Rattenfänger am rechten Rand wohnt. Aber mehr ins Kino zu stecken, eventuell sogar in den Ausbau des Angebots gerade auf dem Land und in kleineren Gemeinden, dafür ist kein oder kaum noch Steuergeld da. Obwohl es zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern tolle Ansätze verschiedener Initiativen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Bundesregierung das Geld vorrangig in die Produktion steckt. Im BKM wird übrigens erwartet, dass die 250 Millionen für den DFFF schon in diesem Jahr nicht reichen. Schaun wir mal, ob es klappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Katharina Dockhorn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gewinnerinnen und Gewinner auf der Homepage des Deutschen Filmpreises unter nachfolgendem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2026/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2026/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Spielfilm&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;LOLA in Gold&lt;/font&gt;: &lt;em&gt;&quot;In die Sonne schauen&quot;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
LOLA in Silber: &lt;em&gt;&quot;Gelbe Briefe&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
LOLA in Bronze: &lt;em&gt;&quot;Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;Weitere Nominierungen:&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;22 Bahnen&lt;br /&gt;
Amrum&lt;br /&gt;
In die Sonne schauen&lt;br /&gt;
Das Verschwinden des Josef Mengele&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Regie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinnerin&lt;/font&gt;: Mascha Schilinski („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;Nominiert:&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;İlker Çatak („Gelbe Briefe“)&lt;br /&gt;
Mascha Schilinski („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
Simon Verhoeven („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“)&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Drehbuch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Mascha Schilinski &amp;amp; Louise Peter („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste weibliche Hauptrolle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinnerin&lt;/font&gt;: Senta Berger („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste männliche Hauptrolle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: August Diehl („Das Verschwinden des Josef Mengele“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste weibliche Nebenrolle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinnerin&lt;/font&gt;: Lena Urzendowsky („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste männliche Nebenrolle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Michael Wittenborn („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Dokumentarfilm&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinnerin&lt;/font&gt;: „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Kinderfilm&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: „Zirkuskind“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Kamera / Bildgestaltung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Fabian Gamper („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Schnitt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinnerin&lt;/font&gt;: Evelyn Rack („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Tongestaltung&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Claudio Demel, Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian Heyser, Jürgen Schulz („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Filmmusik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Marvin Miller („Gelbe Briefe“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Szenenbild&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Cosima Vellenzer und Maike Kiefer („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Kostümbild&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinnerin&lt;/font&gt;: Sabrina Krämer („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Maskenbild&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Anne-Marie Walther und Irina Schwarz („In die Sonne schauen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste visuelle Effekte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Michael Wortmann und Frank Schlegel („Momo“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Besucherstärkster Film&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Gewinner&lt;/font&gt;: Michael „Bully“ Herbig („Das Kanu des Manitu“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ehrenpreis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wim Wenders &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bernd Eichinger Preis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Thomas Wöbke &amp;amp; Philipp Trauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 May 2026 21:59:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Buh-Rufe für Wolfram Weimer vorprogrammiert, wenn am 29. Mai der Deutsche Filmpreis verliehen wird</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6920-Buh-Rufe-fuer-Wolfram-Weimer-vorprogrammiert,-wenn-am-29.-Mai-der-Deutsche-Filmpreis-verliehen-wird.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6920-Buh-Rufe-fuer-Wolfram-Weimer-vorprogrammiert,-wenn-am-29.-Mai-der-Deutsche-Filmpreis-verliehen-wird.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Branche ist unzufrieden mit dem Resultat der großen Filmreform, nachdem die Bundesregierung am Mittwoch den Entwurf der Medien-Investitionsverpflichtung beschlossen hat.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4761 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;194&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/DFFF-Logo-BKM.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig Beifall wollte sich Kulturstaatsminister Wolfram Weimer morgen doch abholen, wenn in Berlin die Lolas verliehen werden. Und so hat die Bundesregierung am Mittwoch den Entwurf der Medien-Investitionsverpflichtung beschlossen, die im Wesentlichen den bereits bekannten und hier besprochenen Eckpunkten folgt. Damit fließen auch die 250 Millionen Euro, die im Etat der BKM für die Förderung bereitgestellt sind. Doch statt Jubel in der Branche, brach ein Sturm von Unmut über den Minister herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit Jahren angekündigte und mit der Branche heiß diskutierte Reform der Filmförderung mit ihren drei Säulen &lt;strong&gt;FFG&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Investitionsverpflichtung&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;DFFF&lt;/strong&gt; bleibt weit unter den Erwartungen zurück. Sie ist zudem Stückwerk, bei dem die einzelnen Rädchen kaum ineinanderpassen, und sich die Effekte aufheben. Statt massenweise Popcorn für Filmhits made in Germany, wie es der Minister ankündigt, wird es wohl eher entsetzte Gesichter in der Branche und unter den Zuschauern geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Millionen können nicht ausgegeben werden&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal ein Rechenbeispiel, einfacherweise einen Film mit einer Million Euro Budget. Bis Ende 2024 konnten die Produzenten über den DFFF automatisch 240.000 Euro Förderung erhalten, 260.000 sammelten sie in Europa und bei den regionalen Förderungen ein. Dazu kamen die kulturelle Filmförderung des Bundes, Projekt und Referenzförderung durch die FFA, die die Filmabgabe verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 erhöhte die Bundesregierung ihren Anteil. Nun waren es 300.000 vom DFFF und 200.000 aus anderen Fördertöpfen. Trotzdem gingen die Budgets nicht wie erhofft in die Höhe, sondern sanken. Ab 1. Juli 2026 könnte nun bei einer Verdoppelung der Filmförderung des Bundes theoretisch mit 2 Millionen Budget kalkuliert werden. 600.000 Euro Förderung vom DFFF, 400.000 Euro von den Ländern. Diese Summe ist aber bei den Regionalförderern nicht darstellbar, da ihre Etats mit Ausnahme Hamburgs nicht gestiegen sind. Also zurück auf 260.000, plus 390.000 DFFF. Für das Budget heißt das, 650.000 Euro Förderung, insgesamt 1,3 Millionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Eigenanteil kaum darstellbar&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun muss aber noch der Eigenanteil am Markt dargestellt werden, der sich von 500.00 auf 650.000 Euro erhöht. Doch woher nehmen? Von den bis auf wenige Ausnahmen klammen Verleihern, deren Förderung nicht steigt? Oder den Sendern und Streamern? Hier käme jetzt die Investitionsverpflichtung ins Spiel. Doch Wolfram Weimer oder zumindest seine Beamten kennen den Markt. Bei den Öffentlich-rechtlichen ist der Spardruck groß, da ist wenig zu holen. Pro7/Sat1 bleibt hoffentlich verlässlicher Partner des Mainstream-Kinos. Bleiben RTL und Sky, die Münchner engagieren sich aber bereits bei der Auswertung der VoD-Rechte. Bei beiden ist auch die Gefahr groß, dass sie ihre direkten Leistungen an die Regionalförderer einschränken oder die Zahlungen beenden, wenn sie mehr direkt in die Filme investieren müssen. Was den Spielraum bei den Ländern einschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netflix, Amazon, Apple und Disney investieren kaum ins deutsche Kino, bei HBO und anderen Anbietern ist fraglich, ob sie überhaupt unter das Gesetz fallen. Diese Streamer werden zur Erfüllung der Investitionsverpflichtung aber eher weiter auf beliebte Einzelstücke und Serien setzen, die sie direkt auswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was bringt der Rechterückbehalt?&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aus dieser Zwickmühle rauszukommen, hatte die Branche eine Idee. Ihr Eigenkapital muss dringend gestärkt werden, und das könnte über den Aufbau eines attraktiven Rechtestocks gehen. Doch bei dieser Idee geht das BKM nicht wie gewünscht mit. Bei Kinofilmen wird es wohl meist beim Rechterückfall nach fünf Jahren bleiben, wie es das FFG vorsieht. Bei den Serien und Einzelstücken der Streamer wird der Zeitraum zwischen drei und sieben Jahren liegen. Die Anzahl der Titel, die sich nach diesen Zeiträumen noch monetarisieren lässt, ist überschaubar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dies zu ändern, könnten die Inhalte in den Fokus rücken. In Cannes war unübersehbar, dass die deutsche Branche wieder einen Trend verschlafen hat. Die großen Stars Hollywoods und des europäischen Kinos drehen mit den renommierten Regisseuren und Filmemacherinnen aus aller Welt. Die Filme verkaufen sich prächtig, „Fjord“ wird in mehr als 50 Territorien laufen. Dabei kann mit Renate Reinsve und Sebastian Stan geworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nur alte weiße Männer sprechen über Inhalte&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Dokumentarfilm habe wichtige inhaltliche Veränderungen bei den Zuschauerwünschen verpasst, analysiert Produzent Martin Hagemann in einer Studie für die AG Dok. Gefördert werde das Bewährte, weshalb bei den Filmemachern eine Schere im Kopf entstehe. Bemerkenswert ist dabei, dass Hagemann wie Martin Moszkowicz, über dessen Thesen wir berichteten, seit Jahrzehnten in der Branche sind. Für die Jüngeren gehören sie zu den alten weißen Männern. Wo bleiben aber ihre kreativen Ideen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, da gab und gibt es Dogma. Vor 30 Jahren krempelten Dänemarks Filmemacher und Filmemacherinnen den Markt mit dieser Marketing-Idee um. Ihre Nachfolger meldeten sich 2025 mit dem Konzept zu „Dogma 25“ zurück. Auf den Zug sprangen nur fünf deutsche Filmemacher auf, darunter Nora Fingscheidt, Tom Tykwer und Ilker Catak. Unter anderem wollen sie ihre Drehbücher mit der Hand schreiben, was wohl die KI ausschließen soll. Und auf jegliche Förderung verzichten, die an inhaltliche Bedingungen geknüpft ist. Das sind aber DFFF und FFG berechtigterweise vorhanden. So dass man abwarten darf, was aus dem Schwur wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem drängt sich die Frage auf, wo bleibt das Eigene? Es gab ja mal Zeiten, in denen der deutsche Autorenfilm und die Berliner Schule weltweit in aller Munde waren –weil sie eigene künstlerische Akzente setzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Branche mit konkreten Wünschen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kommen wir zurück auf die Reaktionen der Branchenvertreter auf Wolfram Weimer. Sie fordern kräftige Nachbesserungen im Medien-Investitionsgesetz im parlamentarischen Verfahren. Natürlich halten sie die von Weimer vorgesehen 8% auf die hiesigen Umsätze für zu niedrig. Um den Satz ist ein erbitterter, bizarrer Streit entstanden. Weimer argumentiert bei dwdl.de richtig, dass er über dem europäischen Durschnitt läge. Produktionsallianz, Filmakademie, AG Dok und PROG Producers of Germany halten dagegen, dass Deutschland unter dem Durchschnitt läge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michelle Müntefering, CEO und Sprecherin des Gesamtvorstands der Produktionsallianz, argumentiert verklausuliert, wie die Firmen die Regeln für den Rechterückfall aufweichen wollen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Öffentliche Fördermittel aus Bund-, Länder- oder internationalen Fördersystemen müssen daher konsequenterweise dem Finanzierungsanteil der Hersteller zugerechnet werden.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang rechnet das BKM nur die steuerfinanzierten Mittel des Bundes dem Eigenanteil der Produzierenden zu. Kämen die anderen Systeme hinzu, würden die Rechte früher an die Firmen zurückfallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne Binninger, Ko-Vorsitzende der AG DOK, legt den Finger in die Wunde der geplanten Verdoppelung der Einstiegsbudgethürden beim DFFF zum 1. Juli 2026: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Nun ist es vor allem wichtig, das Ineinandergreifen der einzelnen Elemente der Reform klug abzustimmen, um sicherzustellen, dass die Neuerungen allen Gattungen und Budgethöhen der Film- und Streaming/TV-Industrie zugutekommen.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Heisler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Filmakademie, hat sich den Rechterückbehalt vorgenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Entscheidend wird jetzt sein, dass das Gesetz dort nachgeschärft wird, wo nachhaltige Wertschöpfung entsteht: beim Rechterückbehalt unabhängiger Produzent*innen und bei fairen Investitionsbedingungen.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Und last but not least zielt Tanja Georgieva-Waldhauer, Mitglied des Vorstands von PROG Producers of Germany, auf die Inhalte, formuliert aber zunächst, worum es eigentlich geht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Die inhaber*innengeführten Unternehmen gewährleisten seit Jahrzehnten nachhaltige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit tausenden deutschen Filmschaffenden und Dienstleistern. Sie sichern Arbeitsplätze, stärken dauerhaft den deutschen Mittelstand und tragen mutige Stoffe und gesellschaftlich relevante Themen auf die internationalen Filmfestivals und Märkte. Genau diese unternehmerische und filmische Vielfalt muss gestärkt werden.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Politik zeigt sich zufrieden&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Die Politik scheint indes zufrieden – von NRWs Medienminister Daniel Liminski bis zu Sven Lehmann. Der grüne Vorsitzende des Kulturausschusses ist eigentlich nicht dafür bekannt, dass er Wolfram Weimer unterstützt. Vielleicht will sich die Partei einfach nur ein wenig die Reform auf die eigene Guthabenliste schreiben. Schließlich wurde sie von Claudia Roth begonnen, die aber ganz anderes im Sinn hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem soll der Entwurf bereits bei der EU-Kommission liegen, von der das Gesetz abgesegnet werden muss. Gravierende Änderungen sind daher nicht mehr zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Katharina Dockhorn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Der Deutsche Filmpreis wird am Freitag, 29. Mai 2026 verliehen.&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Christian Friedel moderierte Gala wird am selben Abend im Ersten übertragen: ab &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19:00 Uhr&lt;/font&gt; als Livestream in der ARD Mediathek sowie um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;22:20 Uhr&lt;/font&gt; im Ersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Filmpreis ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH. In diesem Jahr ist die ARD Degeto Film für die Ausstrahlung im Ersten und in der ARD Mediathek redaktionell verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.deutscher-filmpreis.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.deutscher-filmpreis.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 May 2026 22:30:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>3. Ausgabe von Dieter Kosslicks GREEN VISIONS Potsdam</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6914-3.-Ausgabe-von-Dieter-Kosslicks-GREEN-VISIONS-Potsdam.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Ab 28. Mai 2026 findet im Filmmuseum Potsdam zum dritten Mal mit GREEN VISIONS ein Filmfestival für nachhaltiges Leben statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7388 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Green-Visons_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GREEN VISIONS POTSDAM erwartet vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;28. bis 31. Mai 2026&lt;/font&gt; zur dritten Ausgabe renommierte Wissenschaftler*innen und Filmschaffende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler*innen aus Großbritannien, Irland, Polen, Dänemark, Deutschland und der Schweiz werden die Filme begleiten. Unter anderem wird der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner, im Filmmuseum einen Ausblick zur Klimazukunft geben. Auch beim Kiez-Kino-Programm stehen hochkarätige Expert*innen wie der Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf für Gespräche zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr 026 präsentiert das Festival 24 nationale und internationale Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme, darunter einige Deutschlandpremieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Filmen geht es u.a. um die Rechte der Natur, ziviles Engagement, zirkuläres Bauen, Landwirtschaft und die mehr und mehr spür- und sichtbaren Folgen der Erderwärmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung wird am Abend der Schweizer Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;TROP CHAUD&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (zu heiß) von Benjamin Weiss als deutsche Festivalpremiere gezeigt. Die Vorstellung ist wegen begrenztem Kartenkontingent bereits ausverkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dennoch ein kurzer Einblick in den &lt;a href=&quot;https://youtu.be/H8mKFutzU0k&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/H8mKFutzU0k&quot; title=&quot;TROP CHAUD | Trailer (EN) of documentary film about the Swiss KlimaSeniorinnen&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In guter Tradition werden bei GREEN VISIONS POTSDAM die Filme wieder von Expert*innen und Wissenschaftler*innen begleitet, die in Zusammenarbeit mit proWissen Potsdam e.V. ausgewählt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen im Anschluss an die Vorführungen werden moderiert von der Journalistin Julia Vismann (u.a. rbb radioeins), Dr. Monika Griefahn (Cradle to Cradle NGO), Barbara Unmüßig (Rechte der Natur e. V.), Dr. Simone Leinkauf und Annette Weiß (proWissen Potsdam e.V.), Birgit Heidsiek (Green Consultant), Korina Isabella Gutsche (Speakerin, Dozentin und Beraterin für Nachhaltigkeit und Wertewandel), Helena Sattler (Schauspielerin, Moderatorin), Lisa J. Nawrocki (Focal Point UNESCO Creative City of Film) sowie Prof. Dieter Kosslick, Festivalleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Kiez-Kino-Reihe konnten prominente Wissenschaftler gewonnen werden. So wird u.a. der Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;29. Mai 2026&lt;/font&gt; im Haus der Begegnung Waldstadt sein (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Natur – Die Geschichte unseres Planeten&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) oder Prof. Dr. Manfred Rolfes (Angewandte Humangeographie / Regionalwissenschaften, Universität Potsdam) am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;31. Mai 2026&lt;/font&gt; im Stadtteilladen Bornstedt (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) mit dem Potsdamer Publikum sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Kiez-Kino bei freiem Eintritt gibt es auch in der Dorfkirche Groß Glienicke, im oskar. DAS BEGEGNUNGSZENTRUM IN DER GARTENSTADT und dem Bürgerhaus am Schlaatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Film der Gegensätze ist &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MELT&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des österreichischen Regisseurs Nikolaus Geyrhalter. Er zeigt ein Kunstschnee-Wunderland für junge Party-Tourist*innen in Val d’Isère, aber auch die Einsamkeit von Forscher*innen in der eiskalten Antarktis. Nirgendwo lässt sich die dramatische Wirkung der menschengemachten Klimaerwärmung so deutlich beobachten wie hier. Mit dem Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„MELT“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; bringt GREEN VISIONS POTSDAM am Samstag den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;30. Mai 2026&lt;/font&gt; um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;14:00 Uhr&lt;/font&gt; im Filmmuseum Potsdam ein eindrucksvolles filmisches Panorama dieser Entwicklung auf die Leinwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://vimeo.com/1130174113?fl=pl&amp;fe=sh&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://player.vimeo.com/video/1130174113?badge=0&amp;amp;autopause=0&amp;amp;player_id=0&amp;amp;app_id=58479&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; title=&quot;MELT Trailer zum ö. Kinostart&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der international ausgezeichnete Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter nimmt uns mit zum größten Alpengletscher in der Schweiz und reist über Japan, Kanada, Österreich und Island bis hin zu einer Forschungsstation in der Antarktis. In weiten Einstellungen beobachtet er Landschaften und Menschen, die mit der Wucht und der Schönheit des Schnees arbeiten. Überall berichten Menschen von Schneeschwund, schmelzenden Gletschern und Extremwetter. In atemberaubenden Bildern hält Geyrhalter Momentaufnahmen von schmelzenden Gletschern fest, die in Zukunft nicht mehr zu sehen sein werden.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Filmmuseum Potsdam beschäftigt man sich darüber hinaus in einem dänischen Film am Samstagabend, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;30. Mai 2026&lt;/font&gt;  auch mit dem zirkulären Bauen (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Make Materials Matter&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), ein Verfahren, das gerade auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung in einer Stellungnahme empfahl, weil die Materialien wiederverwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Schutz der Rechte von Natur, Tier und Mensch. Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;How Deep Is Your Love&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Life Illuminated&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; tauchen die Zuschauer*innen mit Wissenschaftler*innen ab in die Tiefsee, um fragile und uralte Ökosysteme in einem der letzten unbekannten Gebiete der Erde zu erforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fans von Landwirtschaft und britischem Humor bietet &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Derek vs Derek&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; kluge Unterhaltung. Der Film entstand mit der Unterstützung des Redford Centers, gegründet vom jüngst verstorbenen Schauspieler und Klimaaktivist Robert Redford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNESCO Creative City of Film präsentiert wieder internationale Kurzfilme, die sich künstlerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Und ein wahrer Liebesbrief an die Natur ist der Abschlussfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Super Nature&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, eine Erkundung unserer heutigen Welt, gedreht von 40 Hobbyfilmer*innen aus 25 Ländern im Format Super 8. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Augenmerk gilt Familien mit dem brasilianischen Animationsfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Papayas große Reise&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (empfohlen ab 5 Jahren) und Schulklassen (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Time to Act&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ein Haus aus Müll&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Filme feiern in Potsdam ihre Deutschlandpremiere: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Life Illuminated&quot;, &quot;Derek vs Derek&quot;, &quot;Super Nature&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Nature’s Guardians&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Zu den deutschen Festivalpremieren zählen &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Trop Chaud. KlimaSeniorinnen vs. Switzerland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Make Materials Matter&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://greenvisions-potsdam.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;greenvisions-potsdam.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 May 2026 23:37:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Goldene Palme von Cannes für &quot;Fjord&quot; von Cristian Mungiu</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6941-Goldene-Palme-von-Cannes-fuer-Fjord-von-Cristian-Mungiu.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Der rumänische Regisseur Cristian Mungiu wurde am gestrigen Samstagabend mit der Golden Palme für seinen Film &quot;Fjord&quot; geehrt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:3276 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;146&quot; height=&quot;78&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/logo_festival_cannes.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmfestspiele von Cannes endeten am Samstagabend, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;23. Mai 2025&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; mit der Verleihung der Goldenen Palme und weiterer Preise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Fjord&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des rumäni­sche Regisseurs Cristian Mungiu setzte sich gegen 21 andere Wettbewerbsfilme durch und gewann die Gol­dene Palme der Filmfestspiele von Can­nes. Cristian Mungiu gewinnt die Goldene Palme bereits zum zweiten Mal. Im Jahr 2007 hatte sein Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ebenfalls den Hauptpreis erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Vorsitz des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook zeichnete die Jury erneut Cristian Mungiu mit dem Hauptpreis für sein norwegisch-rumänisches Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Fjord“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; aus. Darin ziehen Renate Reinsve und Marvel-Star Sebastian Stan als Mitglieder einer strengen christlichen Sekte in eine abgelegene norwegische Gemeinde und geraten mit ihren Methoden der Kindererziehung - wegen Verdacht auf Gewalttätigkeit - ins Visier der Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/uEJqpYmyDjo&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/uEJqpYmyDjo&quot; title=&quot;Fjord | Clip original | Cannes 2026 | StyleFeelFree. SFF magazine&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Mungiu lässt lange offen, wessen Aussage man trauen kann, zeichnet jede Partei in diesem Konflikt mit helleren und dunkleren Seiten und wirft so Fragen nach den Grenzen von Religionsfreiheit und rechtsstaatlichen Grundsätzen auf. Wo hört Toleranz auf? Wo fängt Erziehung an? Und wer ist für das körperliche Wohl von Kindern verantwortlich? Ein kontroverser Film, den man bis zum letzten Bild sehen muss, um zu wissen, wessen Seite die Sympathien des Filmemachers gelten, schreibt die FAZ.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Preis der Jury ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Minotaur&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des in Russland geborenen und mittlerweile in Frankreich lebenden Regisseur Andrei Swjaginzew. Der Film erzählt den Zerfall einer Familie vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis der Jury ging an die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach für ihren Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, der in ruhigen Bildern einer sich zuspitzenden Kriminalhandlung die Geschichte einer selbstbewussten Archäologin erzählt, die in ihre Heimat im Grenzgebiet zwischen Bulgarien und der Türkei zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Preis für die beste Regie konnten Javier Ambrossi und Javier Calvo für den Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Black Ball&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (ein Drama über den Geliebten des Dichters Federico Garcia Lorca im spanischen Bürgerkrieg) zu gleichen Teilen mit dem polnischen Regisseur Pawel Pawlikowski für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; gewinnen (in dem Sandra Hüller und Hanns Zischler als Erika und Thomas Mann ins Nachkriegsdeutschland zurückkehren). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste Drehbuch stammt in diesem Jahr von dem Franzosen Emmanuel Marre für sein historisches Kriegsthema &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Man of His Time&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, das Bezüge zur Gegenwart aufwirft. Aus dem Briefwechsel seiner Großeltern erarbeitete er das Porträt eines Opportunisten im Vichy-Regime, der mit den Nazis kollaboriert und – ganz im Sinne Hannah Arendts – keine Verantwortung für seine Taten bei der Verfolgung seiner Mitbürger übernehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beste weibliche Darstellerinnen wurden Tao Okamoto und Virginie Efira für den Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;All of a Sudden&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit Preisen bedacht. In dem lose vom Briefwechsel zwischen einer Philosophin und einer Anthropologin inspirierten Film, spielen die beiden zwei Frauen, die sich unverhofft treffen und sofort in einen tiefen intellektuellen Austausch treten über den Zustand der Welt, den Niedergang des Kapitalismus und was sich daraus fürs eigene Handeln ableiten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beste männliche Schauspieler wurden der Belgier Emmanuel Macchia und der Franzose Valentin Campagne für ihre Darstellung in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Coward&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Lukas Dhont ausgezeichnet, in dem sie ein Liebespaar in den Gräben des Ersten Weltkriegs spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Überraschungsehrenpalme gab es für John Travolta während &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Der Herr der Ringe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;-Regisseur Peter Jackson sowie die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand jeweils mit einer Ehrenpalme ausgezeichnet wurden. Wegen Knieproblemen konnte letztere den Preis leider nicht persönlich entgegen nehmen. Die 84-Jährige veröffentlichte 37 Alben, spielte in 19 Kinofilmen mit, führte dreimal selbst Regie und gewann zwei Oscars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die wichtigsten Auszeichnungen des 79. Festivals im Überblick:&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;- Goldene Palme: Cristian Mungiu für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Fjord&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Großer Preis der Jury: Andrej Swjaginzew für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Minotaur&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Preis der Jury: Valeska Grisebach für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beste Regie (ex aequo): Javier Calvo und Javier Ambrossi für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Black Ball&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;La bola negra&quot;) sowie Pawel Pawlikowski für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beste Schauspielerinnen: Virginie Efira und Tao Okamoto für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;All of a Sudden&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;Soudain&quot;) von Ryūsuke Hamaguchi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beste Schauspieler: Emmanuel Macchia und Valentin Campagne für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Coward&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Lukas Dhont &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bestes Drehbuch: Emmanuel Marre für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Man of His Time&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;Notre Salut&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Goldene Kamera (Bester Debüt-Film): &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ben&#039;Imana&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Marie-Clémentine Dusabejambound &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ehrenpalmen für Barbra Streisand und Peter Jackson&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Festival de Cannes: &lt;a href=&quot;https://www.festival-cannes.com/en/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.festival-cannes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 May 2026 03:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6941-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>3. Doxumentale ab 27. Mai 2026 am Potsdamer Platz</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6939-3.-Doxumentale-ab-27.-Mai-2026-am-Potsdamer-Platz.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6939-3.-Doxumentale-ab-27.-Mai-2026-am-Potsdamer-Platz.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Aus der Dokumentale, einem international Documentary and Media Festival, das zuletzt in den Atelier Gardens der ehemaligen UFA Ateliers in der Tempelhofer Oberlandstraße stattfand, wird in diesem Jahr die Doxumentale am Potsdamer Platz.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7386 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;433&quot; height=&quot;91&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/doxumentale.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;27. Mai bis 7. Juni 2026&lt;/font&gt; wird das Atrium Haus mit dem Atrium Tower am Potsdamerplatz zur dritten Heimat der Dokumentale, die zuerst im Living Berlin, dem ehemaligen Stilwerk Möbelhaus in der Kantstraße veranstaltet wurde und dann in die Atelier Gardens der ehemaligen UFA Ateliers in der Tempelhofer Oberlandstraße umzog und nun mit der dritten Ausgabe sich in Do&lt;font color=&quot;#FF0080&quot;&gt;&lt;strong&gt;x&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;umentale umbenannt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; Doxumentale, abgekürzt &lt;font color=&quot;#FF0080&quot;&gt;DX&#039; 26&lt;/font&gt;, wird am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;27. Mai 2026&lt;/font&gt; am Potsdamer Platz mit einer &lt;em&gt;„Hommage an Berlin“&lt;/em&gt; eröffnet. In einem 60-minütigen Programm aus Lesungen, Film und Musik nähert sich der Abend dem Ort des Geschehens, an dem sie stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin und Schauspielerin Barbara Sotelsek nimmt das Publikum mit auf eine audiovisuelle Reise durch die verschiedenen Facetten und Epochen eines Ortes, der sich immer wieder selbst erfunden hat. Texte von Paul Boldt, Franz Kafka undErich Kästner treffen auf Filmsequenzen aus Kurt Krigars &quot;DIE AUSSICHT&quot; und Walter Ruttmanns &quot;DIE SINFONIE DER GROSSSTADT&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden 53 Dokumentarfilme gezeigt, darunter die drei Weltpremieren &quot;SORRY FOR THE GENOCIDE&quot;, &quot;DAY TRIP: ESCAPING THE TALIBAN&quot; und &quot;WOMEN OF SIN&quot; sowie eine Europapremiere und 21 Deutschlandpremieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem stehen zehn internationale Dokumentarfilme im Wettbewerb: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.) CINEMA KAWAKEB | Mahmoud al Massad | JO, QA, NL, PS / 2025 / 78 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
2.) MAINTENANCE ARTIST | Toby Perl Freilich | US / 2025 / 95 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
3.) MISS JOBSON | Amanda Sans Pantling | JM, ES / 2025 / 80 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
4.) OMEGA WANTS TO DANCE | Ramon Tort | ES / 2025 / 92 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
5.) PUNK UNDER COMMUNIST REGIME | Andrej Košak | SI, BG, RS / 2025 / 100 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
6.) REDLIGHT TO LIMELIGHT | Bipuljit Basu | IN, FI, LV / 2025 / 100 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
7.) THE STOLEN CHILDREN OF AOTEAROA | Julian Arahanga | NZ / 2025 / 104 Min. | Europapremiere&lt;br /&gt;
8.) TRADE SECRET | Abraham Joffe | AU, UK / 2025 / 98 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
9.) TRUCK MAMA | Zipporah Nyaruri | KE, ZA, SA, NL / 2025 / 85 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
10. WOMEN OF SIN | Noufissa Charaï | FR, MA / 2026 / 73 Min. | Weltpremiere &lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filme widmen sich drängenden gesellschaftlichen Fragen: von kolonialen Traumata und weiblicher Selbstbestimmung bis hin zu Punk, Tanz und politischem Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingang und Anlaufstelle des Festivals ist der Atrium Tower am anderen Ende des Potsdamer Platzes an der Link Straße mit Blick auf den Piano See am Theaterufer des Marlene-Dietrich-Platzes, indem sich nicht nur unten das Weiland Café befindet, sondern Berlinale Besucher auch ihre Akkreditierung entgegennehmen konnten. Dort soll diesmal ein Kino eingerichtet werden und das DX&#039;Kids-Programm laufen, mit einem Konzert von Ich &amp;amp; Herr Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben im 19. Stock gibt es nicht nur eine Bar mit Aussicht mit dem besten Blick über Berlin, sondern mit dem DX&#039;Hub ein Raum für Workshops und Diskussionen über die Kunst des Sachbucherzählens, wo Autoren und Podcaster ins Gespräch kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Filmen gibt es international ausgezeichnete Medienprojekte, VR-Erlebnisse und Lesungen. Das Festivalprogramm der Doxumentale spannt den Bogen von Zeitfragen bis hin zu persönlichen Erzählungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit weiteren Dokumentarfilmfestivals wie den dokKa Karlsruhe, Kasseler Dokfest, Lichter Filmfest Frankfurt International und DOK.fest München gründete die Doxumentale Berlin bereits im letzten Jahr auch die gemeinsame Streamingplattform &lt;font color=&quot;#00A4A4&quot;&gt;dok@home&lt;/font&gt; für Dokumentarfilme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sommerfestival konzentriert sich die Doxumentale 2026 auf das, was Berlin im Juni so besonders macht: Open-Air-Vorführungen als Herzstück. In Parks und städtischen Freiflächen – wie dem Rosengarten – sowie in legendären Open-Air-Kinos wie dem Freiluftkino Kreuzberg in Bethanien lebendige Treffpunkte für Kultur, Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Insgesamt beteiligen sich über 20 Locations und Kinos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Format der DX’Lounge ist ein Publikumsmagnet und verbindet Dokumentarfilme mit der Berliner Clubkultur und kuratierten, ortsspezifischen Programmen, wodurch es neue Zielgruppen außerhalb der traditionellen Festivalorte hinaus neue Zielgruppen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem DX&#039;Salon bietet die 3. Doxumentale einen Raum für den interdisziplinären Austausch zwischen Filmemachern, Autoren und Publikum. Jeder Salon verbindet Diskussionen mit einer Filmpremiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doxumentale wird von The Good Media Network organisiert und maßgeblich durch eine Förderung des Medienboard Berlin-Brandenburg ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.doxumentale.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.doxumentale.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 22 May 2026 00:17:00 +0200</pubDate>
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