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    <title>Berliner Arbeitskreis Film e.V.</title>
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    <description>News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</description>
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    <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:00:44 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Berliner Arbeitskreis Film e.V. - News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</title>
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    <title>22. Achtung Berlin Festival startet nächste Woche</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6907-22.-Achtung-Berlin-Festival-startet-naechste-Woche.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
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    &lt;strong&gt;MAMBO MATERNICA von Borbála Nagy eröffnet das 22. achtung berlin filmfestival am 15. April 2026 im Colosseum.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6957 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;77&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/achtung_berlin_neuer.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFFB-Abschlussfilm MAMBO MATERNICA der ungarischen Filmregisseurin Borbála Nagy feiert am 15. April 2026 seine Deutschland-Premiere bei der Eröffnung der &lt;strong&gt;22.&lt;/strong&gt; Ausgabe des achtung berlin filmfestival im historischen Saal des Kino Colosseum in Berlin-Prenzlauer Berg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;22.&lt;/strong&gt; Edition des achtung berlin filmfestivals findet vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;15. - 22. April 2026&lt;/font&gt; in Berlin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Ko-Produktion der Länder Ungarn, Frankreich und Deutschland wurde die Filmemacherin bereits bei den Berlinale Talents Mitte Februar 2026 vorgestellt. Zuvor erfolgte die Uraufführung beim &lt;strong&gt;45.&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://mfszemle.hu/&quot;&gt;Magyar Filmszemle&lt;/a&gt; in ihrer Heimatstadt Budapest und am 26. Februar 2026 startete der Film offiziell in den ungarischen Kinos, wo er von Budapest Film vertrieben wird. Seine internationalen Premiere feierte MAMBO MATERNICA am 1. April 2026 beim &lt;a href=&quot;https://www.music-cinema.com/fr/&quot;&gt;Music &amp;amp; Cinema Festival&lt;/a&gt; in Marseille.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/68y9p5MdeVs&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Teaser&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/68y9p5MdeVs&quot; title=&quot;Mambo Maternica  (16)  előzetes&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film erzählt von drei Frauen in Europa um die vierzig, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen - mit einer ungewollten Schwangerschaft, einer Adoption oder dem Kinderwunsch ohne Partner. Während sie in Paris, Budapest und Berlin lebensverändernde Entscheidungen jenseits der sogenannten Norm treffen, sehen sich die drei Frauen mit gesellschaftlichen Erwartungen und sozialem Druck konfrontiert. Auf ihrem Weg zur Selbstbestimmung stellt sich deshalb allen dieselbe Frage: Wie frei sind sie wirklich, ihr Leben zu leben?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen elf Spielfilme des Wettbewerbs feierten ihre Uraufführungen mittlerweile in der Mehrzahl auf Internationalen Festivals wie Toronto, New York usw. wodurch die Aufmerksamkeit auf Berliner Produktionen stetig steigen dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hier der Überblick über den Wettbewerb Spielfilm:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALS WIR UNS NOCH ÖFTER GESEHEN HABEN (Deutschlandpremiere) &lt;br /&gt;
von William Wrubel, Deutschland, USA 2025 / Buch William Wrubel | &lt;br /&gt;
mit Antonis Antoniadis, Marie Tragousti, Elit İşcan, Benjamin Hassmann, Caroline Hellwig, Faro Lienert, Ann-Sophie Krüger &lt;br /&gt;
HfbK - Hochschule für bildende Künste Hamburg   &lt;br /&gt;
Uraufführung: The Downtown Festival New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BABYSTAR &lt;br /&gt;
von Joscha Bongard, Deutschland 2025 / Buch Nicole Rüthers, Joscha Bongard | &lt;br /&gt;
mit Maja Bons, Bea Brocks, Liliom Lewald, Joy Ewulu, Maximilian Mundt, Verena Altenberger &lt;br /&gt;
LiseLotte Films, ZDF - Das kleine Fernsehspiel  &lt;br /&gt;
Verleih: Across Nations&lt;br /&gt;
Uraufführung: 50. Toronto International Film Festival&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
BERND - OPERATION GERMANENKIND &lt;br /&gt;
von Cornelius Schwalm, Deutschland 2025 / Buch Cornelius Schwalm | &lt;br /&gt;
mit Verena Unbehaun, Matthias Rheinheimer, Silvina Buchbauer, Sasha Weis, Mathias Znidarec, Michael Benthin  &lt;br /&gt;
Von Anfang Anders Filmproduktion, Maria Kron &lt;br /&gt;
Verleih: Filmgalerie 451&lt;br /&gt;
Uraufführung: 42. Filmfest München&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DAS GLÜCK DER TÜCHTIGEN &lt;br /&gt;
von Franz Müller, Deutschland 2025 / Buch Franz Müller, Marcus Seibert | &lt;br /&gt;
mit Katharina Derr, Alex Brendemühl, Leonidas Emre Pakkan, Lana Cooper, Marie-Lou Sellem &lt;br /&gt;
2Pilots Filmproduktion, Mizzi Stock Entertainment, WDR/arte &lt;br /&gt;
Verleih: Cologne Cine Collective&lt;br /&gt;
Uraufführung: 42. Filmfest München&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
GROPIUSSTADT SUPERNOVA &lt;br /&gt;
von Ben Voit, Deutschland 2026 / Buch Ben Voit | &lt;br /&gt;
mit Mo Issa, Berfin Sönmez, Walid Al-Atiyat, Asad Schwarz, Bryan Kaime Lomuria  &lt;br /&gt;
Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf&lt;br /&gt;
Uraufführung: 47. Filmfestival Max Ophüls Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LUISA &lt;br /&gt;
von Julia Roesler, Deutschland 2025 / Buch Julia Roesler, Silke Merzhäuser | &lt;br /&gt;
mit Celina Scharff, Dennis Seidel, Trixi Strobe, Katharina Bromka, Peter Lohmeyer, Eva Löbau, Bernd Hölscher, Melanie Lux, Michael Schuhmacher, Martin Schnippa &lt;br /&gt;
Werkgruppe2 Filmproduktion, Hanfgarn &amp;amp; Ufer, ZDF - Das kleine Fernsehspiel &lt;br /&gt;
Verleih: Real Fiction&lt;br /&gt;
Uraufführung: 27. Shanghai International Film Festival&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
MAMBO MATERNICA (Eröffnungsfilm, Deutschlandpremiere) &lt;br /&gt;
von Borbála Nagy, Ungarn, Deutschland, Frankreich 2026 / Buch  Borbála Nagy | &lt;br /&gt;
mit Vera Sipos, Rozália Székely, Orsolya Török-Illyés, Zoltán Schmied, Bea Lass, Kati Zsurzs, György Lugosi, Anne-Sophie Marie, Mouloud Ayad, Fabian Gerhardt &lt;br /&gt;
Lupa Pictures, Voices Films, Sister Productions, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin&lt;br /&gt;
Uraufführung: 45. Magyar Filmszemle Budapest&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
NOAH &lt;br /&gt;
von Ali Tamim, Deutschland 2025 / Buch Ali Tamim | &lt;br /&gt;
mit Meriam Abbas, Joyce Sanha, Steven Adjei Sowah, Doğa Gürer, Nils Kahnwald, Luise Hart, Oscar Hoppe &lt;br /&gt;
Schuldenberg Films, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, RBB &lt;br /&gt;
Verleih: W-film Distribution&lt;br /&gt;
Uraufführung: 46. Cairo International Film Festival&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
PLAN F &lt;br /&gt;
von Ina Balon, Deutschland 2025 / Buch Claudius Beutler | &lt;br /&gt;
mit Bärbel Schwarz, Ursula Renneke, Florian Stetter, Jörg Malchow, Christopher Eckert, Michael-Fritz Schuhmacher, Emma Rönnebeck, Monica Pocorná &lt;br /&gt;
Zak Film Productions, Rar Film  &lt;br /&gt;
Verleih: UCM:ONE &lt;br /&gt;
Uraufführung: 59. Internationale Hofer Filmtage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SECHSWOCHENAMT &lt;br /&gt;
von Jacqueline Jansen, Deutschland 2025 / Buch Jacqueline Jansen |&lt;br /&gt;
mit Magdalena Laubisch, Gerta Gormanns, Lola Klamroth, Olga Prokot, Suzanne Ziellenbach, Marc Fischer, Markus Forg-Thelen, Patrick Joswig, Julia Schmitt, Wolfgang Klein, Ulrike Marx, Bettina Kaminski, Nicole Marischka, Petra Welteroth,  Petra Zembka  &lt;br /&gt;
Filmweh Produktion          &lt;br /&gt;
Verleih: Piffl Medien&lt;br /&gt;
Uraufführung: 42. Filmfest München&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
SOLO SHOW &lt;br /&gt;
von Julius Weigel, Schweiz 2025 / Buch Julius Weigel, Julia Rose Gostynski | &lt;br /&gt;
mit Konstantin Schumann, Adriana Möbius, Saladin Dellers, Reinhold G. Moritz, Katharina Hoffmann &lt;br /&gt;
Motor Productions, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) &lt;br /&gt;
Uraufführung: 54. Molodist Kyiv International Film Festival&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht minder interessant ist die Auswahl der elf langen Dokumentarfilme, wobei Katarina Schröters &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;CITIES OF GHOSTS AND ANGELS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und Katrin Sikoras &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;SCHWARZE HÄUSER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sogar ihre Weltpremieren auf dem »ACHTUNG BERLIN FESTVAL« feiern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Erwähnung sollte auch die Berlin Premiere von Jana Stalleins &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WHERE THE WAVES TOOK HER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; finden, die in Kooperation mit dem Human Rights Film Festival Berlin (&lt;a href=&quot;https://www.humanrightsfilmfestivalberlin.de/de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;HRFFB&lt;/a&gt;) stattfindet, das einen Tag zuvor im CineStar Kino in der Kulturbrauerei startet und dort am 18. April 2026 mit der Preisverleihung schließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://vimeo.com/1117130187/39ec138b05?fl=pl&amp;fe=sh&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://player.vimeo.com/video/1117130187?h=39ec138b05&amp;amp;badge=0&amp;amp;autopause=0&amp;amp;player_id=0&amp;amp;app_id=58479&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;235&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; title=&quot;Trailer WHERE THE WAVES TOOK HER English&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Flucht über das Mittelmeer bedeutet vielen Menschen die letzte Hoffnung, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da immer mehr schwangere Frauen eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt antreten, gehört mittlerweile eine Hebamme zur Besatzung des Seenotrettungsschiffes SOS Humanity. Der Film begleitet die erste Mission der Hebamme Anne-Katrin. Ihre Reise wird parallel zu den Flüchtlingsgeschichten erzählt; während wir mit ihr das starke weibliche Versorgungsteam an Bord kennenlernen, berichten geflüchtete Frauen in Langzeitbelichtungen und wassergefülltem Studio von Leid und Verlust. Für einen kurzen Moment treffen die Schicksale aufeinander, bevor für die Frauen eine weitere Reise ins Ungewisse beginnt.&lt;/blockquote&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wettbewerb Dokumentarfilm&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTIVE VOCABULARY &lt;br /&gt;
von Yulia Lokshina, Deutschland 2025  &lt;br /&gt;
Yulia Lokshina Produktion, Objetos Perdidos (Germany)&lt;br /&gt;
Uraufführung: 68. DOK Leipzig&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
A JEWISH PROBLEM &lt;br /&gt;
von Ron Rothschild, Deutschland 2025 &lt;br /&gt;
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin&lt;br /&gt;
Uraufführung: 68. DOK Leipzig&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
CITIES OF GHOSTS AND ANGELS (Weltpremiere) &lt;br /&gt;
von Katarina Schröter, Deutschland 2026 &lt;br /&gt;
Katarina Schröter Films&lt;br /&gt;
Uraufführung: 22. achtung berlin filmfestival&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DOUBLE TROUBLE  &lt;br /&gt;
von Emilia Śniegoska, Deutschland, Polen 2025 &lt;br /&gt;
Vision House Productions, Adam Mickiewicz Institute&lt;br /&gt;
Uraufführung: 56. Visions du Réel&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
IM LICHT DER SANDBANK &lt;br /&gt;
von Kilian Helmbrecht, Deutschland 2025 &lt;br /&gt;
Atara Film &lt;br /&gt;
Verleih: missingFIILMs&lt;br /&gt;
Uraufführung: 47. Filmfestival Max Ophüls Preis&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
NICHTS BLEIBT UND NICHTS VERSCHWINDET &lt;br /&gt;
von Paul Sonntag, Deutschland 2025 &lt;br /&gt;
Filmakademie Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
Uraufführung: 47. Filmfestival Max Ophüls Preis&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
SCHWARZE HÄUSER (Weltpremiere) &lt;br /&gt;
von Katrin Sikora, Deutschland 2026 &lt;br /&gt;
Tondowski Films, ZDF-Das kleine Fernsehspiel&lt;br /&gt;
Uraufführung: 22. achtung berlin filmfestiva&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
TASTE OF SALT (Deutschlandpremiere) &lt;br /&gt;
von Raaed Al Kour, Deutschland 2025  &lt;br /&gt;
Viktor Schimpf Filmproduktion, Hochschule für Fernsehen und Film München&lt;br /&gt;
Uraufführung: 30. Ji.hlava International Documentary Film Festival&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEIßER RAUCH ÜBER SCHWARZE PUMPE &lt;br /&gt;
von Martin Gressmann, Deutschland 2025 &lt;br /&gt;
Martin Gressmann Filmproduktion&lt;br /&gt;
Uraufführung: 68. DOK Leipzig&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WHERE THE WAVES TOOK HER &lt;br /&gt;
von Jana Stallein, Deutschland 2025 &lt;br /&gt;
Wüste Film West, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, RBB&lt;br /&gt;
Uraufführung: 59. Internationale Hofer Filmtage&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WOMAN/MOTHER &lt;br /&gt;
von Klara Harden, Deutschland 2025 &lt;br /&gt;
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin&lt;br /&gt;
Uraufführung: 40. DOK.fest München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es insgesamt weitere 19 Weltpremieren in den Wettbewerben Mittellanger Film und Kurzfilm der 22. Ausgabe. In Ergänzung zum Langfilm-Wettbewerb wird mit den Sektionen Berlin Spotlights, Berlin Spezial und Berlin Series das Filmprogramm des Festivals als umfassende Werkschau des jungen Kinos aus Berlin-Brandenburg komplettiert. Zudem laufen alle Langfilme der Sektionen beim Festival vor ihrem offiziellen Kinostart und alle Serien feiern ihre Leinwandpremieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Infos zu allen Werken gibt es auf der Webseite des Festivals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über das achtung berlin filmfestival:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Mit dem Fokus auf das Filmschaffen in der deutschen Hauptstadtregion hat sich das achtung berlin filmfestival zu einer unverwechselbaren Marke in der nationalen Festivallandschaft entwickelt und ist bei Filmprofessionals und Kinopublikum gleichermaßen geschätzt als Ort der filmischen Entdeckungen und des Austauschs mit Berliner Talenten. Jedes Jahr im April präsentiert das achtung berlin filmfestival rund 80 aktuelle Spiel-, Dokumentar-, Mittellange- und Kurzfilme sowie Serien, die entweder ganz oder teilweise mit einer in Berlin oder Brandenburg ansässigen Filmproduktion, einer/m Koproduzent:in oder Regisseur:in entstanden sind oder vor Ort in der Region Berlin-Brandenburg gedreht wurden: Etablierte Produktionen und Kinofilme haben hier ebenso ihren Platz wie Debütfilme, Abschlussarbeiten und kleine Fernsehspiele. Alle Spiel- und Dokumentarfilme der Wettbewerbe des achtung berlin filmfestival werden als Welt-, Deutschland- oder Berlin-Premieren noch vor ihrem offiziellen Kinostart präsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgerundet wird das Filmfestival durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Pitches, Panels und Filmgesprächen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das achtung berlin filmfestival wird veranstaltet von achtung berlin e.V., gefördert von der Medienboard Berlin-Brandenburg. Die diesjährige Retrospektive wird gefördert vom Bezirksamt Pankow von Berlin.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://achtungberlin.de/2026&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;achtungberlin.de/2026&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:26:00 +0200</pubDate>
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    <title>8. Human Rights Film Festival Berlin eröffnet am 10. April 2026</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6903-8.-Human-Rights-Film-Festival-Berlin-eroeffnet-am-10.-April-2026.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Unter dem Motto »Where Stories Fight Back« präsentiert die achte Ausgabe des Human Rights Film Festivals Berlin (HRFFB) in diesem Jahr vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10. bis 18. April 2026&lt;/font&gt; insgesamt 24 herausragende internationale Dokumentarfilme.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6904 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;314&quot; height=&quot;127&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Human_Rights_Filmfestival_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnet wird das Festival mit dem Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;YANUNI – DIE STIMME DES AMAZONAS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Regisseur Richard Ladkani. Organisiert wird das HRFFB von Aktion gegen den Hunger in Kooperation mit Greenpeace.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/GnHc7g7P5RU&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/GnHc7g7P5RU&quot; title=&quot;YANUNI Die Stimme des Amazonas - Trailer OmU German | Deutsch&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der österreichische Regisseur Richard Ladkani (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Sea of Shadows“, „The Ivory Games“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) erzählt in seinem neuen Film die Geschichte von Juma Xipaia, einer indigenen Anführerin aus dem Herzen des Amazonas, die aus dem Umweltaktivismus bis in die höchsten politischen Kreise Brasiliens aufsteigt: Ins weltweit erste Ministerium für Indigene Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihr Ehemann Hugo als Agent der brasilianischen Umweltbehörde illegale Goldminen zerschlägt, navigiert Juma das Spannungsfeld zwischen Macht, Bedrohung und Mutterschaft – und nimmt dafür große persönliche Risiken in Kauf.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Intim und episch zugleich, erzählt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;YANUNI – DIE STIMME DES AMAZONAS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; in beeindruckenden Bildern eine packende Geschichte über indigene Souveränität, Liebe und den dringenden Kampf um unseren Planeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produziert wurde der Film u.a. von Leonardo diCaprio, Er wurde auf Festivals weltweit über zwanzig mal ausgezeichnet u.a. im letzten Jahr auf der &lt;strong&gt;75.&lt;/strong&gt; Berlinale mit dem Cinema for Peace Award (International Green Film Award). Zudem wurde der Film auf der Oscar Shortlist als Bester Dokumentarfilm für 2026 aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahre begleitete der österreichische Regisseur die indigene Aktivistin Juma Xipaia in ihrem entschlossenen Kampf für das Existenzrecht ihres Volkes und gegen die Zerstörung des Amazonas. Als Anführerin der Xipaya-Gemeinschaft überlebt sie Mordanschläge und Repressionen, und setzt ihren Weg bis in das weltweit erste Ministerium für Indigene Völker fort. Ein Film über indigene Souveränität, Liebe und den dringenden Kampf für den Schutz unseres Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Ladkani und Produzentin Anita Ladkani werden bei der Eröffnung anwesend sein. Eine Live-Performance der Künstlerin Gotopo, deren Musik die Selbstbestimmung indigener Gemeinschaften ins Zentrum rückt, eröffnet die Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Mit dem diesjährigen Festivalmotto »Where Stories Fight Back« möchte das Dokumentarfilmfestival ein klares Zeichen gegen den erstarkenden Populismus setzen. Im Zentrum stehen Filme, die sich den drängenden Herausforderungen unserer Zeit stellen - von Klimagerechtigkeit bis zu globalen humanitären Krisen. Dabei geht es darum, Räume für Stimmen und Lebensrealitäten zurückzugewinnen, die viel zu oft ignoriert werden&quot;&lt;/em&gt;, sagt Lydia Spiesberger, die gemeinsam mit Jan Sebastian Friedrich-Rust das Festival leitet.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Save the Date:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eröffnung: Freitag, &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10. April 2026&lt;/font&gt;, Einlass 18:00 Uhr, Beginn &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19:00 Uhr&lt;/font&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisverleihung: Freitag, 17. April 2026, Einlass 18:00 Uhr, Beginn 19:00 Uhr jeweils im CineStar Kino in der KulturBrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über das Human Rights Film Festival Berlin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Human Rights Film Festival Berlin wurde 2018 von Jan Sebastian Friedrich-Rust, Geschäftsführer der humanitären und entwicklungspolitischen Organisation Aktion gegen den Hunger, ins Leben gerufen. Heute gilt es als eines der wichtigsten Menschenrechtsfilmfestivals in Deutschland mit internationaler Ausstrahlung. Das HRFFB zeigt Filme aus aller Welt, die auf eindrucksvolle Weise von Menschenrechtsverletzungen und dem Widerstand dagegen erzählen. Mit einem umfassenden Begleitprogramm bietet das Festival zudem eine einzigartige Plattform für den Austausch und die Vernetzung zwischen NGOs, Filmschaffenden, Aktivist*innen, Politik und dem Publikum. Prominente Menschenrechtler*innen, Politiker*innen und Künstler*innen wie Ai Weiwei, Nadia Murad, Filippo Grandi, Loujain al-Hathloul, Gesine Schwan, Enissa Amani und Can Dündar haben in den vergangenen Jahren die Schirmherrschaft übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das HRFFB 2026 findet vom 10. bis 18. April 2026 statt. Mit der Verschiebung des Festivals vom Herbst ins Frühjahr positioniert sich das Festival für die Zukunft – mit gestärkten Formaten, nachhaltiger Finanzierung und neuen Synergien. Schon im letzten Jahr  konnte das Festival mehr engagierte Besucher*innen und internationale Gäste willkommen heißen, wie nie zuvor. Mit der Entscheidung, das Festival zu verschieben, werden auch die notwendige Planungssicherheit sowie Raum für inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgerichtet wird das Festival von »Aktion gegen den Hunger«. Hauptpartner in diesem Jahr ist Greenpeace. Weitere zivilgesellschaftliche Unterstützer sind u.a. Reporter ohne Grenzen und SOS Humanity. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung stiftet den Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das diesjährige Festival wird finanziell gefördert von der Deutschen Postcode Lotterie, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über Aktion gegen den Hunger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktion gegen den Hunger ist eine humanitäre und entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die weltweit in 57 Ländern und Regionen aktiv ist und rund 26,5 Millionen Menschen unterstützt. Seit mehr als 45 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.769 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.humanrightsfilmfestivalberlin.de/de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.hrffb.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 00:04:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Ergebnisse des 24. Deutschen Hörfilmpreises</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6921-Ergebnisse-des-24.Deutschen-Hoerfilmpreises.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Am Dienstagabend, den 24. März 2026, wurde in Berlin der 24. Deutsche Hörfilmpreis vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1087 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;389&quot; height=&quot;89&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/hoerfilmpreis_logo.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 20 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert. Moderiert wurde am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;24. März 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; die feierliche Gala, die im historischen Colosseum Filmtheater in Berlin stattfand, von Nadine Heidenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kategorie »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Spielfilm Kino&lt;/font&gt;« ging der Preis für die beste Audiodeskription (AD), die »ADele«, an das Bob Dylan Biopic &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Like A Complete Unknown“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Regisseur James Mangold. Die Laudatio hielt Schauspieler und Sänger Alexander Scheer, der den Preis an Michael Johnson von FFS Film- und Fernseh-Synchron sowie Hans-Jürgen Bäumer und Barbara Müller von The Walt Disney Company überreichte. Mit ihnen freute sich das Audiodeskriptions-Team, vertreten durch Michael Schorr und Barbara Fickert, Sebastian Baack, Andreas Hofer und Kirsten Krauth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laudator Alexander Scheer setzte auch den musikalischen Rahmen des Programms mit Auszügen seiner Show Alexander Scheer singt Davie Bowie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die »ADele« in der Kategorie „&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming&lt;/font&gt;“ ging an das atmosphärische Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Nostalgia“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Regisseur Mario Martone. Neben Ralph Junglas von ARTE, Isabella Handke und Tammo Steinmetz von Studio Hamburg Synchron freuten sich die Filmbeschreiberinnen Doris Würfel und Stefanie Schruhl über die Laudatio der Schauspielerin Inka Friedrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TV-Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Oktoberfest 1905 (Staffel 2)“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; wurde in der Kategorie »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Serie&lt;/font&gt;« für die beste Audiodeskription ausgezeichnet. Die Laudatio verlas die erfolgreiche Film- und Serien-Regisseurin Pola Beck. Sie überreichte die »ADele« an Haide Völz, Bernd Benecke und Sascha Schulze vom Bayerischen Rundfunk, die sich gemeinsam mit dem AD-Team, bestehend aus Mareike Hülsmann, Manuela Schemm und Jan Potthast auf der Bühne versammelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laudatio in der Kategorie »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Kinder- und Jugendfilm&lt;/font&gt;« für den Animationsfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Elio“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; hielt die Schauspielerin Emma Falck. Den Preis nahmen Hans-Jürgen Bäumer und Barbara Müller von The Walt Disney Company zusammen mit dem AD-Team, bestehend aus u.a. Tania Eichler-Ojake, Uta Maria Torp und Kirsten Krauth entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Norddeutsche Rundfunk (NDR), vertreten durch Niels Rasmussen und Uschi Heerdegen-Wessel, erhielt die »ADele« in der Kategorie »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Dokumentation&lt;/font&gt;« für die faszinierende Naturdokumentation &lt;em&gt;&lt;strong&gt;„Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.Gemeinsam mit der Autorin Heike Grebe freute sich das AD-Team, bestehend aus u.a. Stefanie Schruhl, Doris Würfel, Martin Ovelgönne und Tarek Youzbachi. Schauspielerin Kathy Etoa hielt die Laudatio. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film-Klassiker &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Verliebten“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; konnte in der Kategorie »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Filmerbe&lt;/font&gt;« überzeugen. Schauspieler und European Shootingstar Enno Trebs hielt die Laudatio und übergab die »ADele« an Eszter Takács von der Deutschen Kinemathek und Alexander Fichert von audioskript. Neben Regisseurin Jeanine Meerapfel, die gemeinsam mit ihrem Hauptdarsteller Horst Günter Marx persönlich zur Verleihung gekommen war, freuten sich Christian Simon, Erico Zeyen, Romanus Fuhrmann, Cathleen Gawlich und Maria Bartels über die ADele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Preisverleihung wurde der begehrte »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Publikumspreis&lt;/font&gt;« vergeben. In diesem Jahr konnte sich die Kinder- und Jugendfilm-Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Pumuckl und das große Missverständnis“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Regisseur Marcus H. Rosenmüller deutlich von der Konkurrenz absetzen. Yasmina Majid von der Constantin Film freute sich gemeinsam mit Anke Nicolai von Nicolai Produktion. Sie wurden auf der Bühne durch das AD-Team, vertreten durch Annelie Leschke, Roswitha Röding, Ilka Teichmüller, Andreas Fuhrmann und Hannah Schwarz unterstützt. Die Auszeichnung wurde von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bereits genannten Gästen waren weitere Prominente aus Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik vertreten, u.a. zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler wie Christina Athenstädt, die zusammen mit der blinden Strafverteidigerin Pamela Pabst kam, Anja Antonovicz, David Bennent, Julia Bremermann, Rana Farahani, Ulrike Frank, Samir Fuchs, Ina Jaich, Marion Kracht, Nadine Krüger, Ulrike Krumbiegel, Antonia Moretti, Laudris Schürmann, Helgi Schmid, Victoria Schulze, Arndt Schwering-Sohnrey, Britta Steffenhagen, Stephanie Stremler, Falk-Willy Wild, Carina Wiese, Salber Williams und Petra Zieser. Die Filmemacher Lars Kraume und Rick Ostermann waren ebenso dabei wie Micha Klapp, Staatssekretärin für Arbeit und Gleichstellung im Berliner Senat und Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des &lt;a href=&quot;https://hdf-kino.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;HDF KINO e.V.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Ulrike Köhler, Ehegattin des Bundespräsidenten a. A. Prof Dr. Horst Köhler, nahm wieder mit ihrem Mann und ihrer Mutter Eva Luise Köhler teil und verstärkte in diesem Jahr erstmals auch die Jury. Die Jury des Deutschen Hörfilmpreises war zudem vertreten durch die Vorsitzende Jette Förster, die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, das Mitglied des DBSV-Präsidiums Peter Brass, die Produzentinnen Dr. Feo Aladag und Dr. Alice Brauner, die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus, Bündnis 90/Die Grünen, den Schauspieler Roman Knižka und die Synchronsprecherin Debora Weigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über Hörfilme:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die die zentralen Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen und durch die Aktion Mensch gefördert. Hauptsponsor ist Pfizer Pharma GmbH. Weitere Sponsoren und Förderer sind die Novartis Pharma GmbH, Bolt, die Herbert Funke-Stiftung und die Blindenstiftung Deutschland.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://deutscher-hoerfilmpreis.de/hoerfilmpreis-2026.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;deutscher-hoerfilmpreis.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: SteinbrennerMüller Kommunikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 13:32:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Ehrung für Wim Wenders beim Deutschen Filmpreis</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6919-Ehrung-fuer-Wim-Wenders-beim-Deutschen-Filmpreis.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Wim Wenders wird bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;29. Mai 2026&lt;/font&gt; in Berlin mit dem Ehrenpreis für seine herausragenden Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6853 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;372&quot; height=&quot;127&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Deutscher_Filmpreis_2019.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallenberger, Präsident der Deutschen Filmakademie und Vorsitzender der Ehrenpreis-Jury, begründet die Wahl wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Wim Wenders ist als Filmemacher absolut einzigartig und seit über fünf Jahrzehnten eine Ikone des Weltkinos. In dieser Zeit hat er deutsche Filme, europäische Filme und amerikanische Filme gemacht, und zuletzt sogar einen Japanischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat Spielfilme gemacht, genauso wie Dokumentarfilme, er hat die großartigsten Soundtracks aller Zeiten entstehen lassen, so gut wie jedes Festival gewonnen und mit den größten Stars vor und hinter der Kamera gearbeitet. Aber vor allem hat er Millionen von Menschen auf die wunderbarste Art und Weise bereichert, die es gibt, indem er uns immer wieder zeigt, dass es die wahren Geheimnisse des Lebens erst jenseits der Fassade der profanen Realität zu entdecken gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat uns mit seinen Filmen einen Blick auf die Welt, auf die Menschen und auf die Kunst geschenkt, der seinesgleichen nicht hat und der ohne jeglichen Kitsch doch Hoffnung gibt, weil es ihm immer wieder gelingt, den unerklärlichen Zauber und die fragile Schönheit des Lebens für einen Moment einzufangen und so für seine Zuschauer erlebbar zu machen. Das gilt für seine Filme, für seine Fotografie, seine Bücher und irgendwie auch für ihn selbst als Mensch.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund zwei Monate vor der Preisverleihung wurde die Liste der Nominierten am gestrigen &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;31. März 2026&lt;/font&gt; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Favoriten für den besten Spielfilm konkurrieren insgesamt sechs Werke, wobei das Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;In die Sonne schauen&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Cannes Jurypreis-Gewinnerin Mascha Schilinski mit 11 Nominierungen an erster Stelle steht. Gefolgt von İlker Çataks Politdrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gelbe Briefe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit neun Nominierungen, der immerhin auf der Berlinale im Wettbewerb mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeweils sieben Nominierungen haben die Buchverfilmung &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Simon Verhoeven und das Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das Verschwinden des Josef Mengele&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Kirill Serebrennikow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Fatih Akins Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Amrum&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sowie die Literaturverfilmung &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;22 Bahnen&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Mia Maariel Meyer buhlen um die Auszeichnung als bester Spielfilm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Ergebnisse der insgesamt 17 Preiskategorien sind mit Poster &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2026/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; auf der Seite des Deutschen Filmpreises übersichtlich dargestellt.&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lola in der Kategorie »Besucherstärkster Film« steht bereits fest und geht an Regisseur und Produzent Michael Bully Herbig (herbX film) für den Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das Kanu des Manitu&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Die Komödie hat über 5 Millionen Besucher:innen ins Kino gelockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehen von den insgesamt 41 Nominierungen diesmal 10 MBB-geförderte Filme ins Rennen um den Deutschen Filmpreis,  wie das Medienboard Berlin-Brandenburg nachfolgend stolz auflistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6627 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;370&quot; height=&quot;113&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Medienboard-Logo-neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTER SPIELFILM&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 BAHNEN&lt;br /&gt;
Produktion: Anna-Malike Eigl, Thomas Wöbke, Philipp Trauer ∙ BerghausWoebke Filmproduktion&lt;br /&gt;
Regie: Mia Maariel Meyer · Drehbuch: Elena Hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE&lt;br /&gt;
Produktion: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade ∙ Komplizen Film&lt;br /&gt;
Regie &amp;amp; Drehbuch: Simon Verhoeven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AMRUM&lt;br /&gt;
Produktion: Fatih Akin, Herman Weigel ∙ bombero international&lt;br /&gt;
Regie: Fatih Akin · Drehbuch: Hark Bohm, Fatih Akin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produktion: Felix von Boehm ∙ Lupa Film&lt;br /&gt;
Regie &amp;amp; Drehbuch: Kirill Serebrennikov&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produktion: Ingo Fliess ∙ if... Productions Film&lt;br /&gt;
Regie: İlker Çatak · Drehbuch: İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IN DIE SONNE SCHAUEN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­Produktion: Studio Zentral. Koproduzent: ZDF / Kleines Fernsehspiel. &lt;br /&gt;
Regie: Mascha Schilinski · Drehbuch: Mascha Schilinski, Louise Peter&lt;br /&gt;
(Gefördert wurde dieses Projekt &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; vom Medienboard, sondern vom BKM,  DFFF und der Mitteldeutschen Medienförderung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTER DOKUMENTARFILM&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM PRINZIP FAMILIE&lt;br /&gt;
Produktion: Britta Strampe, Laura Klippel, Daniel Abma ∙ Bandenfilm&lt;br /&gt;
Regie: Daniel Abma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE REGIE&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Verhoeven· ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
İlker Çatak · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTES DREHBUCH&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Verhoeven · ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luna Wedler · 22 BAHNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senta Berger · ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Özgü Namal · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruno Alexander · ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Diehl · DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tansu Biçer · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Tonke· 22 BAHNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jannis Niewöhner · 22 BAHNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Wittenborn · ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Kurth · DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorsten Merten · DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTER SCHNITT&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesa Jäger · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE KAMERA / BILDGESTALTUNG&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Walter Lindenlaub · AMRUM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vladislav Opelyants · DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Judith Kaufmann · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE TONGESTALTUNG&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhard Kuchenbecker, Dominik Schleier, Nico Krebs, Christoph Merkele, Hanse Warns · ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joern Martens, Tobias Fleig, Corinna Fleig, Richard Borowski · AMRUM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Almeida-Ribeiro, Olivier Touche, Olivier Goinard · DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE FILMMUSIK&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dascha Dauenhauer · 22 BAHNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Götsch alias Hainbach · AMRUM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenz Dangel · DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marvin Miller · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTES SZENENBILD&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vladislav Ogay · DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zazie Knepper · GELBE BRIEFE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTES KOSTÜMBILD&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birgit Missal · AMRUM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatiana Dolmatovskaya · DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTES MASKENBILD&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Heinlein · AMRUM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mariia Tutukina · DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;BESTE VISUELLE EFFEKTE&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tomer Eshed, Dennis Rettkowski, Frank Kaminski · DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Wortmann, Frank Schlegel · MOMO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Riess, Mona Mohr · WOODWALKERS 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: &lt;a href=&quot;https://www.deutscher-filmpreis.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.deutscher-filmpreis.de&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://www.medienboard.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.medienboard.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 20:45:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>11. Griechisches Film Festival in Berlin 2026</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6918-11.-Griechisches-Film-Festival-in-Berlin-2026.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6918-11.-Griechisches-Film-Festival-in-Berlin-2026.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Zum 11. Mal findet in dieser Woche im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz »The Greek Film Festival in Berlin« statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7088 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;292&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Hellas_Greek_Filmfestival.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergänzung unserer Filmkritik vom &lt;a href=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6909-MAYSOON-beachtenswertes-Sozialdrama-aus-Berlin-im-Kino.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;25. März 2026&lt;/a&gt; über die aktuell im Kino angelaufene griechisch-deutsche Filmproduktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MAYSOON&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, hatten wir das unter dem Namen »&lt;strong&gt;Hellas Filmbox Berlin&lt;/strong&gt;« im Jahre 2015 gegründete griechische Filmfestival bereits kurz erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit der 2020 erfolgten Umbenennung in »&lt;strong&gt;The Greek Film Festival in Berlin&lt;/strong&gt;« findet die fünftägige Veranstaltung jedes Jahr weiterhin im März im historischen &lt;a href=&quot;https://babylonberlin.eu/programm&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kino Babylon Berlin&lt;/a&gt; im Herzen von Berlin statt. Diesmal zum &lt;strong&gt;11.&lt;/strong&gt; Mal vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;25. - 29. März 2026&lt;/font&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://vimeo.com/1166940284?fl=pl&amp;fe=sh&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://player.vimeo.com/video/1166940284?badge=0&amp;amp;autopause=0&amp;amp;player_id=0&amp;amp;app_id=58479&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; title=&quot;TGFFB: Official Trailer 2026&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden einunddreißig (31) Filme – darunter Spielfilme, Dokumentarfilme, Kurzfilme und Special Screenings – über die fünf Veranstaltungstage verteilt und wiederholt, um dem Publikum eine breitere Möglichkeit zu bieten, Plätze für die gewünschten Filme zu reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 6 internationalen Premieren, 17 Deutschlandpremieren und 4 Berlin-Premieren verspricht das Festival ein fesselndes Erlebnis für alle Zuschauer*innen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem rückt das Festival mit der 11. Ausgabe die Schauspielerin Angeliki Papoulia ins Zentrum eines besonderen Spotlights. Mit Rollen in internationalen Erfolgsfilmen wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Dogtooth&quot;, &quot;The Lobster&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;To a Land Unknown&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zählt sie zu den prägendsten Stimmen des modernen griechischen Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lässt die diesjährige Ausgabe unter dem Motto »&lt;strong&gt;WE ARE WHAT WE FEEL&lt;/strong&gt;« genügend Raum für Selbstbestimmung, bewusste Illusionen und Intuitionen – jenseits des klar Abgegrenzten und Reinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Abschlussfilm am Sonntag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;29. März 2026&lt;/font&gt; um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19:30 Uhr&lt;/font&gt; im großen Saal 1 mit der Berlin-Premiere von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Patty is Such a Girly Name&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; [OmeU], GR 2025, R: Giorgos Georgopoulos, mit: Vangelis Mourikis, Mort Klonarakis, Tasos Nousias, 113 Min., findet die Closing Ceremony und Preisverleihung des Emerging Greeks Award, des Documentary Award und des Short Films Award statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz beendet ist damit das Festival aber noch nicht, denn das Kino Babylon Berlin wiederholt  einige der gezeigten Filme in den kleineren Sälen bis einschließlich &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;1. April 2026&lt;/font&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://thegreekfilmfestivalinberlin.com/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;thegreekfilmfestivalinberlin.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 22:13:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6918-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>21. Ausgabe des 11mm Fußballfilmfestivals startet in Berlin</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6910-21.-Ausgabe-des-11mm-Fussballfilmfestivals-startet-in-Berlin.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6910-21.-Ausgabe-des-11mm-Fussballfilmfestivals-startet-in-Berlin.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Am heutigen Donnerstagabend, den 21. März 2026, startet zum 21. Mal das 11mm – International Football Film Festival in Berlin und eröffnet damit gleichzeitig die Filmfestivalsaison des Frühjahres in unserer Region. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1488 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;142&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/11mm_logo_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;26. bis 30. März 2026&lt;/font&gt; wird das traditionsreiche Colosseum Berlin an der Schönhauser Allee zum Treffpunkt für Geschichten von Triumphen und Tragödien, Legenden und Außenseitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/QDKIrPreMUs&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/QDKIrPreMUs&quot; title=&quot;21. Edition | 11mm - Football Film Festival (Official Trailer)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Tagen werden herausragende Neuerscheinungen, darunter Heysel 85, ebenso wiederentdeckte Spielfilm-Perlen – Porträts prägender Persönlichkeiten wie Luis Enrique, Kenny Dalglish und Peter Schmeichel sowie Kultklassiker à la Shaolin Soccer, die den Fußball in all seinen noch so abenteuerlichen Facetten auf die große Leinwand bringen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum stehen Filme als Sinnbild für die Leidenschaft des Spiels, der Menschen – und für die Überzeugung, dass Fußball weitaus länger wirkt als nur 90 Minuten. Es warten fünf volle Festivaltage mit über 40 Kurz- und Langfilmen aus 17 Ländern auf das 11mm Publikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Festivalauftakt bildet um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19:30 Uhr&lt;/font&gt; der mitreißende Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ein Sommer in Italien – WM 1990&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; im Kino Colosseum an der Schönhauser Allee. Die Produktion von &lt;a href=&quot;https://tobis.de/titel/ein-sommer-in-italien-wm-1990&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;TOBIS&lt;/a&gt; läuft in den nächsten Tagen zu verschiedenen Zeiten in insgesamt 17 Berliner Kinos und wird demnächst auch auf Blu-ray Disc erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/8QRBwhwIKTA&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/8QRBwhwIKTA&quot; title=&quot;EIN SOMMER IN ITALIEN - WM 1990 | Offizieller Trailer | Jetzt im Kino!&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Im Sommer 1990 sind die Deutschen im kollektiven Freudentaumel: Die Nationalelf gewinnt in Italien unter Teamchef Franz Beckenbauer die Fußballweltmeisterschaft und setzt damit dem ganzen Land ein Denkmal. Diese legendäre Geschichte muss jetzt, 35 Jahre später, noch einmal erzählt werden – für alle, die damals mitgefiebert haben, und für die nachwachsenden Generationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit neuen, intimen Einblicken von den Spielern selbst, nie gesehenen Privat-Aufnahmen und neuen Schätzen aus den Archiven der FIFA. Dabei geht es nicht nur um Fußball - viel mehr um Freundschaft, Loyalität und Hoffnung in einem neu-vereinigten Deutschland. &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jedes Jahr wird das &lt;strong&gt;11mm&lt;/strong&gt; Fußballfilmfestival auch in seiner &lt;strong&gt;21.&lt;/strong&gt; Edition ein diverses Programm aus Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen präsentieren, welche den Fußball als Spiegel kultureller, gesellschaftlicher und politischer Wirklichkeiten begreifen – und seine Kraft weit über das Spielfeld hinaus sichtbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fußballfilmfestival bildet zusammen mit dem im Kino Babylon gleichzeitig stattfindenden &lt;strong&gt;11.&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://thegreekfilmfestivalinberlin.com/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Greek Filmfestival Berlin&lt;/a&gt; den Auftakt der Frühjahres-Filmfestival-Saison in der Region, die mit dem &lt;strong&gt;8.&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://www.humanrightsfilmfestivalberlin.de/de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Human Rights Filmfestival&lt;/a&gt; am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10. April&lt;/font&gt; fortgesetzt wird, gefolgt von der &lt;strong&gt;22.&lt;/strong&gt; Ausgabe des &lt;a href=&quot;https://achtungberlin.de/2026&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Achtung Berlin Festivals&lt;/a&gt; am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;15. April 2026&lt;/font&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht es weiter mit dem &lt;strong&gt;17&lt;/strong&gt;. &lt;a href=&quot;https://alfilm.berlin/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ALFILM&lt;/a&gt; - Arabisches Filmfestival Berlin am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;21. April&lt;/font&gt; und am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;22. April&lt;/font&gt; mit den &lt;a href=&quot;https://sehsuechte.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Sehsüchten&lt;/a&gt; des Studierenden Filmfestivals der Filmuniversität Babelsberg, das seine &lt;strong&gt;55.&lt;/strong&gt; Ausgabe im Waschhaus Potsdam feiert sowie mit dem &lt;strong&gt;32.&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://www.jfbb.info/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Jüdischem Film Festival&lt;/a&gt; am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. Mai 2026&lt;/font&gt;, das wie immer seinen Auftakt im Hans-Otto-Theater in Potsdam begeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Abschluss der Filmfestivals im Frühjahr bildet Dieter Kosslicks &lt;a href=&quot;https://greenvisions-potsdam.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Green Visions Filmfestival&lt;/a&gt; am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;28. Mai 2026&lt;/font&gt;, das sich im Filmmuseum Potsdam dem nachhaltigen Leben widmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmfestivals in anderen Regionen, die ebenfalls im Frühjahr stattfinden und besonderer Erwähnung wert sind, wie das &lt;a href=&quot;https://itfs.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trickfilmfestival&lt;/a&gt; in Stuttgart, das Internationale &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-dresden.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kurzfilmfestival in Dresden&lt;/a&gt; und die &lt;strong&gt;72.&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://www.kurzfilmtage.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kurzfilmtage in Oberhausen&lt;/a&gt; oder das &lt;a href=&quot;https://www.neissefilmfestival.net/de/start&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Neiße Film Festival&lt;/a&gt; im Dreiländereck zwischen Polen, Tschechien und Deutschland sowie das &lt;a href=&quot;https://www.dokfest-muenchen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DOK.fest München&lt;/a&gt;, betrachten wir gesondert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht rechtzeitig berichten konnten wir leider von der &lt;a href=&quot;https://www.diagonale.at/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Diagonale&lt;/a&gt; - Festival des österreichischen Films in der Steiermark, das gerade vom &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;18. bis 23. März 2026&lt;/font&gt; in Graz stattfand und aktuelle österreichische Filme, darunter erneut exzellente Arthouse Spielfilme sowie Dokumentationen und innovative Kurzfilme präsentierte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://11mm.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;11mm.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 19:04:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6910-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>MAYSOON beachtenswertes Sozialdrama aus Berlin im Kino </title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6909-MAYSOON-beachtenswertes-Sozialdrama-aus-Berlin-im-Kino.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
    
    <comments>https://baf-berlin.de/blog/archives/6909-MAYSOON-beachtenswertes-Sozialdrama-aus-Berlin-im-Kino.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;big&gt;&quot;MAYSOON&quot;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt; in Berlin 2025 gedrehtes griechisch-deutsches Drama von Nancy Biniadaki (Regie &amp;amp; Drehbuch) seit &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;19. März 2026&lt;/font&gt; bundesweit im Kino. Kamera: Jean-Marc Junge. Verleih: Grandfilm. Länge: 121 Minuten&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6685 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;334&quot; height=&quot;277&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/komm_ins_Kino.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/u05FmctCiZM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/u05FmctCiZM&quot; title=&quot;Maysoon (offizieller Trailer)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mehr als zehn Jahre nach den Ereignissen des Arabischen Frühlings lebt die junge Ägypterin Maysoon (Sabrina Amali) mit ihrem Freund Tobi (Florian Stetter) und ihren beiden Kindern in Berlin. Trotz des vermeintlich glücklichen Lebens, das sie sich mit ihrer Familie in Deutschland aufgebaut hat, tauchen nach und nach private Probleme und unbequeme Ereignisse aus ihrer politisch engagierten Vergangenheit auf, was ihr scheinbar stabiles Leben gehörig ins Wanken bringt.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reginas Filmkritik und Interview:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was geschieht mit einer jungen Frau, die ein zweites Mal in ihrem Leben ihre Wurzeln verliert und neu verhandeln muss, wer sie ist und wo sie hingehört?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon erzählt die griechische Regisseurin Nancy Biniadaki in ihrem beindruckenden Spielfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MAYSOON&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maysoon, eine ägyptische Archäologin, lebt in Berlin. Sie musste ihre Heimat vor über einem Jahrzehnt verlassen. Während des arabischen Frühlings war sie als Studentin an den Aufständen der Aktivisten in Alexandria beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Films sieht es so aus, als hätte Maysoon sich in ihrem Leben in Berlin gefunden und eine neue Existenz aufgebaut. Sie hat inzwischen zwei kleine Kinder, ihr Partner Tobi liebt und unterstützt sie und sie hat einen Job, sie arbeitet als Museumsführern im ägyptischen Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine idyllische Familienszene zu Beginn des Films, die Kinder toben und sind glücklich, Maysoon und Tobi halten Händchen, alles scheint zu stimmen. Doch schon bald zeigen sich Risse. Am Abend liegt müde Gereiztheit in der Luft, nach intensivem Nachfragen gesteht Tobi, dass er eine Affäre hat. Bald kommt heraus, dass da mehr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrauensbruch bringt Maysoons vermeintlich stabile Existenz ins Wanken. Dazu kommt, dass ihr Pass ausläuft, ihr Aufenthaltsstatus ist nicht mehr gesichert. Inzwischen stark verunsichert, verliert sie dann auch noch ihren Job, ein Abgrund tut sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mit der griechischen Regisseurin Nancy Biniadaki über ihren Film gesprochen und sie gefragt, was sie zu der Geschichte inspiriert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nancy Biniadaki&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ich fange immer mit einer großen Frage an, mit etwas, dass mich persönlich sehr stark beschäftigt , mit etwas worauf ich noch keine Antwort gefunden habe, so gehe ich an das Drehbuch heran, um diese Frage zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hatte ich diese Idee, die mich nicht mehr losgelassen hat, ich habe darüber nachgedacht, dass es ausländische Frauen gibt, die viel mehr kämpfen müssen als ich, als Europäerin. Obwohl ich eine Ausländerin bin, obwohl ich für ein zweites Leben hier in Deutschland viel tun musste, hatte ich es ziemlich einfach. Es war eine Herausforderung, aber viele Sachen sind selbstverständlich, ich nehme sie als EU-Bürgerin als selbstverständlich hin, der Staat und die Gesellschaft unterstützen mich dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte also eine Geschichte schreiben über einen Frau, die für jede Kleinigkeit in ihrem Leben neu kämpfen muss, in ihrem Herkunftsland genauso wie in ihrer neuen Heimat. Als ich überlegt habe, welches nichteuropäische Land ich kenne, weil es leider viele Länder gibt, in denen Menschen noch nicht frei sind, also, bei der Suche kam ich ziemlich schnell auf Ägypten. Die Griechen fühlen sich sehr verbunden mit den Ägyptern, es ist ein Land , mit dem wir nicht nur durch die Antike, sondern auch in der heutigen Zeit verbunden sind – viele Ägypterinnen und Ägypter sind nach den politischen Ereignissen der 60- und 70iger Jahre nach Griechenland gekommen. Es ist ein Land, das ich kenne, ich weiß wie es aussieht und wie es dort riecht, wie die Farben sind, wie die Menschen sind und ich dachte sofort, ja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt der »Arabische Frühling« mit allen politischen Konsequenzen und ich hatte sofort einen Grund, warum diese Frau ihr Land verlassen musste und wofür sie gekämpft hat. Dann, wie es oft der Fall ist, kommen ganz viele kleine Puzzlestücke zusammen. Hier in Berlin gibt es ein Masterstudium Ägyptologie an der Universität, das ägyptische Museum und die dazugehörigen Institute gehören zu den wichtigsten der Welt und so hat es auch Sinn gemacht, dass Maysoon hierhergekommen ist für das Studium. Ich musste nichts konstruieren oder fantasieren, alles war da.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film schildert eindrucksvoll, wie Maysoon Stück für Stück den Boden unter den Füßen verliert. Sie dreht durch, mehrmals, immer wieder. Sie verliert ihre Arbeit, weil sie die verdeckten, rassistischen Spötteleien der Touristen nicht mehr aushalten kann. Ihre geliebten Kinder wachsen ihr über den Kopf, sie schreit sie an, ist ungerecht, alles ist zu viel und das Geld reicht auch nicht mehr. Dies wird eindrucksvoll beobachtend und dicht in kleinen Episoden von Nancy Biniadaki beschrieben und erschafft so das Bild einer tief verzweifelten Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stärke in Nancy Biniadakis Film liegt in der Authentizität der Handlung und in der Ambivalenz der Titelfigur Maysoon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maysoon ist nicht nur Sympathieträgerin – sie ist impulsiv, teilweise unberechenbar, versucht sich zu wehren, rastet aus. Sie ist eine Frau, die sich immer mehr in die Enge getrieben fühlt: von ihrem Ehepartner, der sich inzwischen auf die neue Beziehung eingelassen hat und sogar darüber nachdenkt, das Sorgerecht für die Kinder zu beantragen. In die Enge getrieben auch von der deutschen Bürokratie, die mit Abschiebung droht, von den Freunden, die sie ermahnen, logisch und vernünftig zu reagieren. Und von den Traumata ihrer eigenen vermeintlichen Schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 10 Jahren hat sie den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen, nachdem ihr Bruder in Ägypten nach festgenommen wurde, um sie zur Rückkehr zu zwingen. Sie ging nicht zurück, ihr Bruder starb im Gefängnis, nach „offizieller Verlautbarung“ an einer schweren Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maysoon ist wieder ganz am Anfang, eine Fremde in einem fremden Land, ohne innere und äußere Heimat. &lt;em&gt;„Ich hatte ein Leben, jetzt bin ich ein Fall“&lt;/em&gt;, sagt sie der Rechtsanwältin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nancy Biniadaki&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Das »Fremd sein« ist natürlich ein Thema, das mich stark beschäftigt, weil ich glaube, wenn man fremd in einer Gesellschaft ist hat man viel von seiner Sicherheit verloren. Es fehlen die sozialen Netzwerke, die kulturelle Referenz sozusagen und die Sprache, die ganze Kultur, alles ist weg und dann ist man für sich selbst allein verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben in einer globalen Welt, die Welt umfasst jetzt den ganzen Planeten. Was bedeutet es, fremd zu sein in diesem globalen Kosmos der Menschheit, das interessiert mich sehr. Wieso gibt es immer noch diese Angst vor dem Fremden und was macht das mit jedem, der durch so eine Phase geht, sich fremd fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film spielt in Berlin und Berlin ist natürlich eine tolerante, offene Stadt und genau deswegen wollte ich hier meine Geschichte ansiedeln…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Maysoon&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist ein Film über Liebe, Heimat und die Möglichkeit der Freiheit. Es ist die Geschichte einer jungen ägyptischen Frau, die ihr Heimatland für die Freiheit verlassen hat und realisieren muss, das Fremdsein ein Zustand ist, mit dem man nur schwer umgehen kann, selbst in einer toleranten, europäischen Metropole…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film gibt es verschiedene Szenen, in denen über Heimat reflektiert wird. ist die Heimat der geographische Ort, symbolisiert Heimat die Menschen, die man liebt und von denen man geliebt wird? Und wenn dieser Ort nicht mehr da ist weg ist und wenn die vertrauten Menschen weg sind, ist man dann heimatlos? Wie geht man damit um, wie kann es überhaupt weitergehen, wenn alle diese Parameter nicht mehr da sind – kann man ohne Heimat leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine zentrale Botschaft des Films: Maysoon versucht etwas zu finden, wo sie sich festhalten kann. All das, was sie vorher als Sicherheit, als Heimat gesehen hatte, ist plötzlich nicht mehr da. Für mich ist die Frage, gibt es neben der geographischen Heimat, der lokalen Heimat eine innere Heimat für Maysoon, eine innere Heimat, die wir vielleicht »Seele« nennen können.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre Kinder weiter zu sehen und nicht abgeschoben zu werden, wird Maysoon schließlich einem Kompromiss zustimmen. Eine vertraute ägyptische Freundin gibt ihr eine Botschaft mit auf den Weg, die vielleicht auch die zentrale Botschaft des Films ist: sie sagt ihr, Menschen könnten viel verlieren, ihre Heimat, ihren Mann, ihre Arbeit, ihr Zuhause, aber sie habe die Kinder und sie müsse es schaffen, ihr &lt;em&gt;„Innerstes“&lt;/em&gt;, ihre &lt;em&gt;„Seele“&lt;/em&gt; zu schützen und zu bewahren, um wieder Halt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre eindringliche Darstellung als Maysoon ist Sabrina Amali mehrfach ausgezeichnet worden, überzeugend verkörpert sie die Zerrissenheit ihrer Figur, ihre Ohnmacht, ihre Verzweiflung aber auch ihre innere Rebellion und ihre Suche nach Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Filmnächten in Ahrenshoop wurde &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MAYSOON&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als Bester Film geehrt. Es ist der zweite Kinofilm der griechischen Regisseurin Nancy Biniadaki. Sie war in Griechenland längst bekannt, bevor sie sich auch in der deutschen Medienlandschaft einen Namen machen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der klassischen Philologie in Athen studiert sie Regie an der Stavrakos Film School in Athen, im Anschluss absolvierte sie an der Sheffield Hallam University in England ihren Master oft Arts in Regie. Schon während des Studiums entstehen preisgekrönte Kurzfilme, später wird sie bekannt durch zahlreiche Dokumentationen für das griechische Fernsehen und als Theaterregisseurin mit eigenen Performances und Videos für die Bühne u.a. für Inszenierungen im antiken Theater in Epidavros in Griechenland. 2015 realisiert sie in Deutschland den Kurzfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DER MOND UND ICH&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, der mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wird Biniadakis Spielfilmdebut &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE SURFACE OF THINGS / DIE OBERFLÄCHE DER DINGE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals in Thessaloniki uraufgeführt und mit dem Best Greek Newcomer Director`s Award des Athener IFF (Athens International Filmfestival) ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Produktionsfirma Watchmen Productions hatte bereits Nancy Biniadakis Debüt produziert, Heretic war Coproduzent in Griechenland mit Unterstützung des griechischen Senders ERT und des Greek Film Centre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl griechische Filme mit ihren spannenden, gesellschaftskritischen Themen und ihrer außergewöhnlichen Filmsprache im europäischen Arthouse Kino immer wieder geschätzt und gefragt sind, hält sich der griechische Staat mit Fördermitteln sehr zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nancy Biniadaki&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Die Wahrheit ist, dass es so viele tolle, starke griechische Filme gibt, die es irgendwie immer wieder schaffen, aber mit sehr großer Kraftanstrengung und vielen Hürden. Ich verstehe einfach nicht, dass der Staat kaum Verantwortung übernimmt, um das griechische Kino mit mehr Geld und besseren Regularien intensiver zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation ändert sich ständig, die Gesetzte ändern sich ständig , die Fördersumme ändert sich ständig, und das macht etwas mit den Filmemachern. Nicht nur, dass es kein Geld gibt, es ist auch diese ständige Unsicherheit, denn sie wollen ihre Kunst machen, um auch davon zu leben. Auch hier in Deutschland finde ich es nicht einfach, meine Filme zu realisieren es ist immer eine Herausforderung , aber in Griechenland ist es einfach sehr viel härter und es gibt viel weniger Unterstützung.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MAYSOON&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; wurde von Watchmen Productions mit Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch Creative Europe, dem deutschen Filmförderfond DFFF, Medienboard Berlin Brandenburg und Hessenfilm produziert, in Koproduktion mit unafilm und dem rbb. Auf griechischer Seite hat Graal Films mit dem griechischen Fernsehen ERT und Mitteln des Greek Film Centre koproduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so oft im Art House Kino, eine kompakte Patchwork Finanzierung. Aber der Kampf hat sich gelohnt. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MAYSOON&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; besticht nicht nur durch seine nuancenreiche Geschichte zwischen privatem Liebesdrama, politischem Rückblick auf die Ereignisse des Arabischen Frühlings und der Schilderung von bürokratischen Hürden im Asylrecht. Nancy Biniadaki ist auch ein dichter und atmosphärisch empathischer Film gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel aller Darsteller, allen voran Sabrina Amali und Florian Stetter wirkt echt und authentisch, beeindruckend ist auch, wie natürlich die Kinderdarsteller agieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nancy Biniadaki&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ich habe mit allen Schauspielerinnen und Schauspielern und mit den Kindern in einer bestimmten Richtung gearbeitet. Im Laufe der Jahre habe ich meine eigene Arbeitsweise entwickelt. Inspiriert vom Theater weiß ich, wie wichtig der Kontakt mit den Schauspielern und die Analyse des Textes und der Figuren sind. Aber auch beeinflusst vom Dokumentarfilm, habe ich immer nach der Wahrhaftigkeit gesucht, und wenn ich das nicht gesehen habe, wusste ich instinktiv, da fehlt mir etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Richtungen haben mich sehr stark beeinflusst zusammen mit den Vorbildern von Regisseuren, die in dieser Richtung mit Schauspielern arbeiten. Mir ist es wichtig, dass die Emotion stimmt, wenn die Emotionen stimmen und man die Figuren gut kennt, kann man alles machen, kann man nichts Falsches machen. So haben wir mit den Erwachsenen gearbeitet, aber auch mit den Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten Schauspielcoachs, aber mir war klar, die Kinder müssen nur lernen, loszulassen und spontan auf die Situation reagieren. Also haben sie Sabrina und Florian kennengelernt. Wir sind Eis essen gegangen, auf den Spielplatz und haben Fotos gemacht und wir haben ihnen gesagt, das sind jetzt Mama und Papa, Kinomama und Kinopapa , wir haben intensiv an der Beziehung gearbeitet, gar nicht an einer konkreten Szene und wie sie gespielt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Szenen haben die Erwachsenen die Szene geführt und die Kinder haben einfach mitgemacht. Wir haben zum Beispiel gesagt: es ist spät und Papa kommt nach Hause und die Mama ist müde und die Kinder kennen das. Und sie haben einfach mitgemacht, sie haben sich frei genug gefühlt, spontan die Situation mitzuspielen. Es gab dann manchmal auch Szenen, in denen wir wollten, dass die Kinder konkrete Sachen sagen und das haben sie dann auch gemacht. Aber ich glaube, sie hatten bereits das ganze System, die ganze Art zu arbeiten verstanden – und es war echt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So eine Arbeitsweise verlangt von allen erwachsenen Schauspielern und auch von der ganzen Crew, dass alle immer im Standby-Modus sind, alle müssen mitmachen, die richtige Atmosphäre schaffen, damit viel Vertrauen, Freiheit und Kommunikation möglich ist und gleichzeitig müssen alle bereit sein, ein bisschen zu improvisieren.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MAYSOON&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist ein bewegender und vielschichtiger Film – ein intensives Liebes-und Familiendrama, das von Heimatverlust, Krise und Entfremdung erzählt – eindrucksvoll, beklemmend und letztendlich mit einem Schimmer Hoffnung – ein Film, dessen Bilder und Geschichte lange nachklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regina Roland (&lt;a href=&quot;https://filmkritik-regina-roland.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmkritik-regina-roland.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;ERGÄNZUNG:&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Weitere griechische Filme gibt es vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;25. - 29. März 2026&lt;/font&gt; beim &lt;a href=&quot;https://thegreekfilmfestivalinberlin.com/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Greek Film Festival&lt;/a&gt; im Kino Babylon Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 14:13:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>98. Oscars 2026: Alle Gewinner*innen und Nominierungen im Überblick</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6889-98.-Oscars-2026-Alle-Gewinnerinnen-und-Nominierungen-im-UEberblick.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Am 15. März wurden in Los Angeles zum 98. Mal die Oscars verliehen. Zuvor hatte die Academy alle Nominierungen in 24 Kategorien bekanntgegeben.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1130 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;71&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Oscar_Academy.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:326 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;170&quot; height=&quot;343&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Oscar_2008.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Mit 16 Nominierungen hatte der Vampir-Horror-Film „Blood &amp;amp; Sinners“ die größten Chancen der große Gewinner zu werden. Der Film von Ryan Coogler stellte damit zwar den Nominierungsrekord auf, doch gewonnen hat „One Battle After Another“, der in 13 von 18 Kategorien nominiert worden war und nun am gestrigen Sonntag, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;12. März 2026&lt;/font&gt; zum besten Film des Jahres mit einem OSCAR gekürt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-amerikanischer Actionthriller von Paul Thomas Anderson wurde mit sechs Oscars prämiert: bestes Casting (diese Kategorie wurde erstmals verliehen), bester Nebendarsteller, bester Schnitt, bestes adaptiertes Drehbuch, beste Regie und bester Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der diesjährigen Filmpreisgala im Dolby Theatre in Hollywood konnte der 65-Jährige US-Schauspieler Sean Penn als bester Nebendarsteller seinen Preis allerdings nicht persönlich entgegennehmen, denn er war gar nicht erschienen. Für den vielfach ausgezeichneten Sean Penn, der  den radikalen Colonel Steven Lockjaw spielt, ist es bereits der dritte Oscar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis für die beste Nebendarstellerin konnte bei der 98. Oscar-Gala jedoch persönlich an die 75-jährige US-Schauspielerin Amy Madigan für ihre Rolle in &quot;Weapons - Die Stunde des Verschwindens&quot; überreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Gewinner im Hintergrund war auch das Filmstudio Warner Bros., das nicht nur den Gewinner „One Battle After Another“, sondern auch den mit 4 OSCARS zweitplatzierten Film „Blood &amp;amp; Sinners“ vertreibt. Das erfolgreiche Studio soll für unglaubliche 111 Milliarden Dollar vom Milliardärssohn David Ellison geschluckt und mit dem Konkurrenten Paramount verschmolzen werden. Der Oscar-Erfolg ist ein starkes Argument für die gerade anstehenden Verhandlungen, um so viele Jobs und so viel Eigenständigkeit wie möglich in die Zukunft zu retten, heißt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Verlierer war dagegen Timothée Chalamet, der seinen sicher geglaubten Preis als bester Hauptdarsteller im Tischtennis-Streifen „Marty Supreme“ verpasste. Immerhin war der Film neunmal nominiert worden, erhielt aber dennoch keine einzige Oscar-Trophäe. Die prestigeträchtige Ehrung sicherte sich stattdessen Michael B. Jordan. Er wurde für seine zweifache Darstellung im Vampir-Epos „Blood &amp;amp; Sinners“ ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Überblick über alle Gewinner*innen&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Film&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
„Bugonia“&lt;br /&gt;
„F1“&lt;br /&gt;
„Frankenstein“&lt;br /&gt;
„Hamnet“&lt;br /&gt;
„Marty Supreme“&lt;br /&gt;
„One Battle After Another“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Sentimental Value“&lt;br /&gt;
„The Secret Agent“&lt;br /&gt;
„Train Dreams“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Hauptdarsteller&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timothée Chalamet in „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Leonardo DiCaprio in „One Battle After Another“&lt;br /&gt;
Ethan Hawke in „Blue Moon“&lt;br /&gt;
Michael B. Jordan in „Blood &amp;amp; Sinners“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Wagner Moura in „The Secret Agent“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Hauptdarstellerin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessie Buckley in „Hamnet“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Rose Byrne in „If I Had Legs I&#039;d Kick You“&lt;br /&gt;
Kate Hudson in „Song Sung Blue“&lt;br /&gt;
Renate Reinsve in „Sentimental Value“&lt;br /&gt;
Emma Stone in „Bugonia“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Regie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Ryan Coogler für „Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
Josh Safdie für „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Joachim Trier für „Sentimental Value“&lt;br /&gt;
Chloé Zhao für „Hamnet“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Nebendarsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benicio Del Toro in „One Battle After Another“&lt;br /&gt;
Jacob Elordi in „Frankenstein“&lt;br /&gt;
Delroy Lindo in „Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
Sean Penn in „One Battle After Another“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Nebendarstellerin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle Fanning in „Sentimental Value“&lt;br /&gt;
Inga Ibsdotter Lilleaas in „Sentimental Value&quot;&lt;br /&gt;
Amy Madigan in „Weapons - Die Stunde des Verschwindens“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Wunmi Mosaku in „Blood &amp;amp; Sinners&quot;&lt;br /&gt;
Teyana Taylor in „One Battle After Another“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester internationaler Film&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„The Secret Agent“ (Brasilien)&lt;br /&gt;
„Ein einfacher Unfall“ (Frankreich)&lt;br /&gt;
„Sentimental Value“ (Norwegen) &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Sirāt“ (Spanien)&lt;br /&gt;
„Die Stimme von Hind Rajab“ (Tunesien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Originaldrehbuch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryan Coogler für „Blood &amp;amp; Sinners“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Robert Kaplow für „Blue Moon“&lt;br /&gt;
Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“&lt;br /&gt;
Ronald Bronstein und Josh Safdie für „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Joachim Trier und Eskil Vogt für „Sentimental Value“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes adaptiertes Drehbuch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will Tracy für „Bugonia“&lt;br /&gt;
Guillermo Del Toro für „Frankenstein“&lt;br /&gt;
Maggie O&#039;Farrell und Chloé Zhao für „Hamnet“&lt;br /&gt;
Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Clint Bentley und Greg Kwedar für „Train Dreams“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Szenenbild&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tamara Deverell und Shane Vieau für „Frankenstein“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Fiona Crombie und Alice Felton für „Hamnet“&lt;br /&gt;
Jack Fisk und Adam Willis für „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Florencia Martin für „One Battle After Another“&lt;br /&gt;
Hannah Bleachler und Monique Champagne für „Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Kostümdesign&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deborah L. Scott für „Avatar: Fire and Ash“&lt;br /&gt;
Kate Hawley für „Frankenstein“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Malgosia Turzanska für „Hamnet“&lt;br /&gt;
Miyako Bellizzi für „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Ruth E. Carter für „Blood &amp;amp; Sinners&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Schnitt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephen Mirrione für „F1“&lt;br /&gt;
Ronald Bronstein and Josh Safdie für „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Andy Jurgensen für „One Battle After Another“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Michael P. Shawver für „Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
Olivier Bugge Coutté für „Sentimental Value“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester animierter Film&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Arco“&lt;br /&gt;
„Elio“&lt;br /&gt;
„KPop Demon Hunters“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Amélie et la Métaphysique des tubes“&lt;br /&gt;
„Zoomania 2“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester animierter Kurzfilm&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Butterfly“&lt;br /&gt;
„Forevergreen“&lt;br /&gt;
„The Girl Who Cried Pearls“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Retirement Plan“&lt;br /&gt;
„The Three Sisters“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Casting&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nina Gold für „Hamnet“&lt;br /&gt;
Jennifer Venditti für „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Cassandra Kulukundis für „One Battle After Another“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Gabriel Domingues für „The Secret Agent“&lt;br /&gt;
Francine Maisler für „Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Kamera&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dan Laustsen für „Frankenstein“&lt;br /&gt;
Darius Khondji für „Marty Supreme“&lt;br /&gt;
Michael Bauman für „One Battle After Another“&lt;br /&gt;
Autumn Durald Arkapaw für „Blood &amp;amp; Sinners“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Adolpho Veloso für „Train Dreams“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestes Make-up und beste Frisuren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ken Diaz, Mike Fontaine und Shunika Terry für „Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für „Frankenstein“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Kyoko Toyokawa, Naomi Hibino und Tadashi Nishimatsu für „Kokuho“&lt;br /&gt;
Kazu Hiro, Glen Griffin und Bjoern Rehbein für „The Smashing Machine“&lt;br /&gt;
Thomas Foldberg und Anne Cathrine Sauerberg für „The Ugly Stepsister“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste Filmmusik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Göransson für „Blood &amp;amp; Sinners“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Jerskin Fendrix für „Bugonia“&lt;br /&gt;
Alexandre Despat für „Frankenstein“&lt;br /&gt;
Max Richter für „Hamnet“&lt;br /&gt;
Jonny Greenwood für „One Battle After Another“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Song&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dear Me“ von Diane Warren in „Diane Warren: Relentless“&lt;br /&gt;
„Golden“ von Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Teddy Park, Ejae, Mark Sonnenblick in „KPop Demon Hunters“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„I Lied To You“ von Raphael Saadiq und Ludwig Göransson in „Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
„Sweet Dreams Of Joy“ von Nicholas Pike in „Viva Verdi!“&lt;br /&gt;
„Train Dreams“ von Nick Cave und Bryce Dessner in „Train Dreams“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Ton&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
„F1“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Frankenstein“&lt;br /&gt;
„One Battle after Another“&lt;br /&gt;
„Sirât“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beste visuelle Effekte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Avatar: Fire and Ash“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Blood &amp;amp; Sinners“&lt;br /&gt;
„F1“&lt;br /&gt;
„Jurassic World: Die Wiedergeburt“&lt;br /&gt;
„The Lost Bus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Kurzfilm&lt;/strong&gt; (ad aequo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Butcher’s Stain“&lt;br /&gt;
„A Friend of Dorothy“&lt;br /&gt;
„Jane Austen’s Period Drama“&lt;br /&gt;
„The Singers“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Two People Exchanging Saliva“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Dokumentarfilm&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„The Alabama Solution“&lt;br /&gt;
„Come See Me in the Good Light“&lt;br /&gt;
„Cutting through Rocks“&lt;br /&gt;
„Mr. Nobody against Putin“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„The Perfect Neighbor“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bester Dokumentar-Kurzfilm&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„All the Empty Rooms“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;&lt;strong&gt;*Winner&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
„Armed Only with a Camera: The Life and Death of Brent Renaud“&lt;br /&gt;
„Children No More: “Were and Are Gone“&lt;br /&gt;
„The Devil Is Busy“&lt;br /&gt;
„Perfectly a Strangeness“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.oscars.org/oscars/ceremonies/2026&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.oscars.org/oscars/ceremonies/2026&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 16:08:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Hommage an Andrzej Wajda</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6905-Hommage-an-Andrzej-Wajda.html</link>
            <category>Ausstellungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
            <category>Veranstaltungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Hommage an Andrzej Wajda von Jagoda Engelbrecht anlässlich seines 100sten Geburtstages mit Hinweisen auf Ausstellungen und Festivals.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7384 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;302&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/go_east_Wiesbaden_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Kulturkanal &lt;a href=&quot;https://www.arte.tv/de/videos/RC-027673/filme-von-andrzej-wajda/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ARTE&lt;/a&gt; und das &lt;a href=&quot;https://www.filmfestival-goeast.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;goEast Festival&lt;/a&gt; in Wiesbaden feiern den Geburtstag des polnischen Filmemachers und Theaterregisseurs Andrzej Wajda, der am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;6. März 100&lt;/font&gt; Jahre alt geworden wäre und fast alle Preise gewann, die das internationale Kino zu bieten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der polnische Filmregisseur, Mitbegründer der polnischen Filmschule, Oscar-Preisträger und Gewinner zahlreicher höchster Filmtrophäen ist vor 10 Jahren gestorben. Aus Anlass dieser zwei Jahrestage und als Verbeugung vor seiner Kunst wurde in Polen das Jahr 2026 zum &lt;em&gt;„Andrzej-Wajda-Jahr“&lt;/em&gt; erklärt, mit Hunderten von Veranstaltungen, darunter Filmreihen, Ausstellungen, Theateraufführungen und Panels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Auch in Deutschland wird das 100ste Geburtsjahr des Regisseurs gefeiert. In Düsseldorf zeigt das Filmmuseum mehrere Filme Wajdas. Parallel stellt die Sonderausstellung &quot;&lt;a href=&quot;https://www.duesseldorf.de/filmmuseum/aktuelles-presse/detailansicht-aktuelles/newsdetail/sonderausstellung-andrzej-wajda-exhibition&quot;&gt;Andrzej Wajda: Exhibition&lt;/a&gt;&quot; das Werk des Künstlers und Plakate zu seinen Filmen vor. &lt;br /&gt;
(Link: &lt;a href=&quot;https://www.duesseldorf.de/filmmuseum/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.duesseldorf.de/filmmuseum&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiesbadener GoEast-Festival wird im April in der neuen Sektion »&lt;strong&gt;Kaleidoskop&lt;/strong&gt;« (&lt;em&gt;vormals Specials&lt;/em&gt;) mit Filmvorführungen, Lesungen, Panels und weiteren Veranstaltungen Wajdas Filmkunst gedenken. &lt;br /&gt;
(Link: &lt;a href=&quot;https://www.filmfestival-goeast.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.filmfestival-goeast.de&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Film kam Wajda auf den Umwegen. Eigentlich wollte er Maler werden und studierte bildende Kunst an der Kunstakademie in Krakau. Durch einen plötzlichen Sinneswandel wechselte er überraschend zu der neu gegründeten Filmhochschule in Łódź, die später dank ihm und weiteren bekannten Absolventen wie Roman Polański, Krzysztof Kieślowski oder Jerzy Skolimowski, den Weltruhm erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon der Debütfilm von Wajda &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Generation“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zeigte seine Kunst des filmischen Erzählers. Die Geschichte der 20-Jährigen in einer von den Nazideutschen besetzten, zerstörten Stadt (Warschau) konzentriert sich auf den Zweifeln und Problemen der jungen Menschen, ihrer Verantwortung und Opferwilligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film entstand 1954, also mitten im Sozialistischen-Realismus, trotzdem deuten hier moderner Aufbau, die Bildnarration und das Schauspiel einen Wandel an, der, auch dank dem Einfluss des italienischen Neorealismus, die Propagandaphase in der polnischen Kinematographie schnell vergessen ließ. So entstand schon 2 Jahre später ein Meisterwerk - &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Kanal“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, formell und inhaltlich eine neue Filmsprache und neue Themensetzung in sozialistischer Filmlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war „die polnische Filmschule“, die die westliche Filmindustrie aufblicken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Verbots des sozialistischen Staatsapparats in Polen, gelang 1957 „Der Kanal“ nach Cannes, wo der Film und sein Regisseur gefeiert und mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wajdas nächste Produktion, sein bekanntester Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Asche und Diamant“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zeigt Zerrissenheit der jungen Menschen im Kampf für ein freies Polen in der Nacht vom 9. auf den 10. Mai 1945. Für dieses Werk erhielt Wajda unter anderem den Fipresci-Preis beim Filmfestival in Venedig 1959 und den Goldenen Lorbeer (Silver Laurel) von D.O. Selznick der Internationalen Filmfestspiele Berlin 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/Nk_8KWXWZXI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/Nk_8KWXWZXI&quot; title=&quot;Ashes and Diamond by Andrzej Wajda (1958) Trailer | 2025 NYPFF Selection&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb seines Gesamtwerkes, das über 50 Spielfilme wie auch zahlreiche Fernseh- und Dokumentarfilme, und Theaterinszenierungen umfasst, hat dieses in schwarz-weiß gedrehtes Frühwerk einen speziellen Stil und zeigt deutlich das starke Interesse Wajdas an polnischer Geschichte. Geprägt von Werten, wie Kampf für die Freiheit Polens und für Gerechtigkeit, die er von seinem Vater, einem Infanterieoffizier mitbekommen hat, analysierte Wajda in allen seinen polnischen, wie auch internationalen Produktionen in markanten Bildern die wichtigsten Etappen der Geschichte Polens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War es das Gitter im Tunnel, durch den die Warschauer Aufständische aus der Falle zu entfliehen hofften (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Kanal“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), war es der für Andere auf dem Müllhaufen sterbende junger Maciek Chełmicki (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Asche und Diamant“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), oder war es die Abschluss-Szene aus &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Korczak“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, in der der Direktor des jüdischen Kinderheimes seine Schützlinge bewusst nach Treblinka in den Tod begleitet…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes von diesen Bildern bleibt im Gedächtnis als Sinnbild für erschütternde historische Momente. Das letzte Symbolbild stammt aus dem Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Das Massaker von Katyn“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, einer Hommage an Wajdas Vater, der 1940 in Starobielsk bei Katyń, zusammen mit Tausenden polnischen hochrangigen Militärs, von den Stalins Schergen ermordet wurde. Lange wurde dieser Massenmord den Deutschen zugeschrieben, erst infolge der Systemtransformation in Polen kam die Wahrheit ans Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/vtSzyivpYrM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/vtSzyivpYrM&quot; title=&quot;3.IFF | DAS MASSAKER VON KATYN - TRAILER&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film, der 2008 bei der Berlinale in Anwesenheit der Bundeskanzlerin vorgestellt wurde, sieht man anfangs zwei Menschenströme auf einer Brücke im September 1939, die in entgegengesetzten Richtungen fliehen. Die Einen vor den Nazis, die Anderen vor den Russen, die damals schon das Ostpolen besetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonderen Stellenwert in der Filmographie von Wajda nehmen &lt;strong&gt;drei&lt;/strong&gt; Streifen ein, die drei Phasen der polnischen Nachkriegsgeschichte gewidmet sind: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Mann aus…“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Sie zeigen politische und soziale Situation eines 45 Jahre kommunistisch regierten Landes und die Veränderung nach der wieder erlangten Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; left:20px;&quot;&gt;1.) &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Mann aus Marmor“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1977) - über einen Maurer (Mateusz Birkut), der in den 50er Jahren das neue Stahlwerk bei Krakau, Nowa Huta, aufbaut und eine junge energische Fernsehjournalistin Agnieszka, die 20 Jahre später die Wahrheit über den Aufstieg und Fall dieses Helden der stalinistischen Zeiten aufzuklären versucht. Mit dieser Erzählung über die bisher verschwiegenen Passagen der stalinistischen Zeiten in Polen hat Wajda „&lt;em&gt;das Kino der moralischen Unruhe&lt;/em&gt;“ eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Mann aus Eisen“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1981) - erzählt von der Geburtsstunde der „Solidarność“ während des Arbeiterstreiks an der Danziger Werft 1980. Es ist die Fortsetzung der Geschichte von Mateusz Birkut, erzählt durch seinen Sohn, Maciek, der zusammen mit anderen Arbeitern gegen das kommunistische System kämpft. Im Film zeigt Wajda auch die Archivaufnahmen von den Ereignissen in Gdańsk u.a. mit Lech Walesa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Wałęsa. Der Mann aus Hoffnung“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2013) - ist ein biografischer Film über den Solidarność-Anführer und späteren Präsidenten Polens, von den ersten Streiks 1970 in Gdańsk bis Wałęsas Rede im US-Kongress 1989. Er zeigt den Wandel Wałęsas vom einfachen Elektriker zum charismatischen Politiker, spart aber auch die kontroversen Seiten des Leaders nicht aus.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Inspirationsquelle für Wajdas Filme neben der Geschichte war die Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassiker (Mickiewicz, Wyspiański, Żeromski) wie zeitgenössische Schriftsteller (Andrzejewski, Głowacki) und sogar Stanisław Lem lieferten Vorlagen für das filmische Werk des in Warschau beheimateten Künstlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Autoren muss man jedoch hervorheben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; left:20px;&quot;&gt; 1.) &lt;strong&gt;Władyslaw Reymont&lt;/strong&gt;, dessen Roman &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Das gelobte Land“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; die Zeiten der Industrialisierung der Stadt Łódź Ende des 19 Jahrhunderts am Beispiel von drei ehrgeizigen jungen Männern erzählt. Wajdas Verfilmung der unterschiedlichen Motivationen und Moralwerte jedes der drei Protagonisten (ein Pole, ein Deutscher, ein Jude) auf dem Hintergrund des dynamischen Kapitalismus ist ein Meisterwerk, das 1976 auf die Liste der fünf zum fremdsprachigen Oscar nominierten Filmen schaffte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) &lt;strong&gt;Jarosław Iwaszkiewicz&lt;/strong&gt; - auf dessen epischen Erzählungen die meisten Filme Wajdas basierten: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Das Birkenwäldchen“, „Der Kalmus“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und vor allem ein bildgewaltiger Abgesang auf die vergangene Epoche - &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Mädchen von Wilko“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Eine besondere Rolle spielte &lt;strong&gt;Fjodor Dostojewski.&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;
Dostojewskis Romane adaptierte Wajda in Polen, Frankreich, Deutschland und sogar in Japan, sowohl für die Leinwand als auch für das Theater und das Fernsehen. Am bekanntesten ist die 1988 entstandene polnisch-französische Koproduktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Les Possédés“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;„Die Dämonen“&lt;/em&gt;) mit u.a. Isabelle Huppert, Jutta Lampe und Omar Sharif. Der Roman &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Schuld und Sühne“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; wurde zuerst fürs Theater ( Stary Teatr, Krakau, dann Schaubühne, Berlin) und anschließend fürs Fernsehen adaptiert (mit Jutta Lampe, Udo Samel und Stephan Bissmeier, ZDF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Interpretation des Romans &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der Idiot“ - „Nastazja“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; wurde als Theaterstück, Spielfilm (Japan, 1994) und Fernsehfilm mit dem japanischen Kabuki-Schauspieler Tamasaburō Bandō in der Doppelrolle (weiblich und männlich) inszeniert. Im New Yorker Yale Repertory Theatre besetzte Wajda 1974 in diesem Stück die blutjunge Meryl Streep.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/4zvkBA2Ex80&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/4zvkBA2Ex80&quot; title=&quot;Nastasya / Nastazja (1994) trailer&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Film- und Theaterarbeit im Ausland ermöglichte Wajda Begegnungen mit anderen großen SchauspielerInnen wie Gerard Depardieu und Angela Winkler (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Danton“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), Hanna Schygulla und Elisabeth Trissenaar (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Eine Liebe in Deutschland“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;). In Polen verdanken ihm einige Schauspieler große Karriere - zum Beispiel Zbyszek Cybulski, Daniel Olbrychski, Krystyna Janda, Wojciech Pszoniak, Andrzej Seweryn. Sogar Roman Polanski, der sonst nur in seinen eigenen Filmen Schauspielrollen übernimmt, spielte bei Wajda mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein Werk wurde Wajda mit zahlreichen Preisen und Trophäen ausgezeichnet. Doch neben den Goldenen Palmen, Löwen, Bären, Cesárs, Baftas, dem Premio-Imperiale (1996) und dem Ehren-OSCAR (2000), war es der Kyoto-Preis (1987), das dem Filmemacher erlaubte, seiner alten Faszination, der Kunst und Kultur Japans, nachzugehen. So entschied er, zusammen mit seiner Ehefrau und Partnerin, der Bühnen- und Kostümbildnerin, Krystyna Zachwatowicz-Wajda, das gesamte Preisgeld von Kyoto-Preis (450 Tausend Dollar) für den Bau eines neuen Museums in Krakau zu spenden. Der 2004 von einem der größten japanischen Architekten, Arata Isozaki gebaute Kunsttempel an der Weichsel, beheimatet die Kollektion der japanischen Kunst des Krakauer Sammlers, Feliks „&lt;em&gt;Manggha&lt;/em&gt;“ Jasieński und gehört seitdem zu den Hauptattraktionen von Krakau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nahm die bildende Kunst immer eine große Rolle sowohl in den Filmen, wie auch im Leben von Wajda ein. Trotz intensiver Filmarbeit suchte der Regisseur stets den Dialog mit anderen Kunstwerken. Vor jedem anstehenden Berlin-Besuch fragte er mich nach neuen Ausstellungen, die man in Berlin unbedingt sehen muss. Und selbst während des anstrengenden Programms fand er immer Zeit für einen Museums- oder Galeriebesuch. Es war sehr interessant, seine Begeisterung für die Kunst und den Respekt für die Maler zu beobachten. Vieles davon ist in seine Filme eingeflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jagoda Engelbrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 22:52:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Politik und die Berlinale 2026</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6902-Die-Politik-und-die-Berlinale-2026.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Politische Diskussionen schon beim Auftakt und ein Eklat bei der Preisverleihung brachten Berlinale-Chefin Tricia Tuttle zunächst in Erklärungsnot - doch nach viel Zuspruch will sie weitermachen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2039 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;218&quot; height=&quot;129&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Berlinale_logo_gr.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bericht von Regina Roland&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn der Berlinale wurde Wim Wenders bei der Pressekonferenz der Jury aufgefordert, sich zum Gazakrieg zu positionieren. Mit seiner Aussage, dass sich Filmemacher besser aus der Politik heraushalten sollten, um ein Gegengewicht zur Politik zu bilden, entfachte er einen Entrüstungssturm in den sozialen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indische Schriftstellerin und Aktivistin Arundhati Roy war empört und sagte ihre Teilnahme am Festival ab. Es gab einen offenen Brief internationaler Filmschaffender, darunter Tilda Swindon und Javier Bardem, die das Festival aufforderten, sich zur Lage im Gazastreifen zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wurde Wenders Statement in den sozialen Netzwerken verkürzt wiedergegeben und aus dem Zusammenhang gerissen. Wenders sagte nämlich weiter auf der Pressekonferenz: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Das Kino hat die unglaubliche Kraft, Mitgefühl und Empathie zu wecken. Die Nachrichten tun das nicht, die Politik tut das nicht. Aber Filme tun das.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Tricia Tuttle versuchte zu schlichten und stellte sich hinter Wim Wenders und die Jury. Sie konstatierte, auf dem Festival sei der Ruf nach freier Meinungsäußerung laut geworden und der finde statt. Künstler seien frei, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung so auszuüben, wie sie es selbst entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Abschlussgala – kritische Momente bei der Preisverleihung&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erfahrungen der letzten Jahren, insbesondere 2024, hatten sich alle Verantwortlichen der Berlinale auf eine mögliche Krisensituation bei der Preisverleihungsgala vorbereitet und versucht, einem Eklat vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderatorin Desiree Nosbush forderte auf der Gala zu einem respektvollen Umgang miteinander auf. Sie betonte mehrmals, dass persönliche Haltungen nicht die Haltung der Berlinale wiedergeben würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wim Wenders appellierte in seiner Rede an die Versöhnung zwischen &lt;em&gt;„den weit ausholenden und in vielen Facetten malenden Kinoerzählenden und jenen, die ihre Botschaften in sozialen Medien oft verkürzt und zugespitzt verbreiten“&lt;/em&gt;. Die Sprache des Kinos und des Internets sei verschieden, sie sollten sich aber als Verbündete betrachten und nicht als Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tricia Tuttle schließlich forderte alle Filmschaffenden auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Lasst uns die Komplexität umarmen“ und stellte klar „die Berlinale ist kein Raum für Stille“.&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Damit manifestierte sie einmal mehr, wie wichtig ihr ein freier und ungehinderter Meinungsaustausch ist. &lt;em&gt;„Wenn wir nicht miteinander sprechen, wer weiß was dann passiert“&lt;/em&gt;, mahnte die Festivaldirektorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch drohte die Preisverleihung zu kippen, als der in Deutschland lebende syrisch-palästinensische Regisseur Abdallah Alkhatib auf die Bühne kam. Alkhatib wurde für das beste Spielfilm-Debüt der Sektion »Perspectives« ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;CHRONCLES FROM THE SIEGE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; hat er einen eindrucksvollen Episodenfilm geschaffen, der aufwühlende, aber teils sogar humorvolle Momente und Geschichten einer Belagerung der palästinensischen Bevölkerung in einem nicht näher bezeichneten Kriegsgebiet zeigt. Gedreht wurde hauptsächlich in Algerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Dankesrede äußert Regisseur Alkhatib zunächst den Wunsch, dass es auch in einem freien Palästina irgendwann wieder ein Filmfestival geben solle, in dem zuerst über Politik und dann über Kunst, zuerst über Menschen und dann über Künstler gesprochen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Weniger versöhnlich fügte er an, dass &lt;em&gt;„Palästina sich an alle erinnern wird, die gegen uns standen“&lt;/em&gt; und warf der deutschen Regierung eine Mitschuld am Völkermord in Gaza vor.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin verließ der einzige Vertreter der Bundesregierung, Bundesumweltminister Carsten Schneider, SPD, die Veranstaltung und ließ verlauten, er halte diese Aussage für nicht akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Folgen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Tage nach Ende des Festivals, am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;26. Februar 2026&lt;/font&gt;, berief Kulturstaatsminister Wolfram Weimar eine Aufsichtsratssitzung des KBB, (Kulturveranstaltungen des Bundes Gmbh) ein, um über die Zukunft der Berlinale zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Medien wurde bald gemutmaßt, dass Tuttle als Intendantin entlassen werden solle, aber auch, dass die Festivalchefin selbst ihre Zukunft bei der Berlinale in Frage gestellt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzung am Donnerstag ging ohne konkrete Ergebnisse zu Ende. Sie werde in den nächsten Tagen fortgesetzt, sagte ein Sprecher des Kulturstaatsministers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuttle, die seit 2025 die Berlinale leitet, wird vorgeworfen, sich nicht angemessen gegen Israelkritik und antisemitische Aussagen von Teilnehmenden auf der Berlinale positioniert zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Proteste und Widerspruch&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerspruch folgte prompt, hunderte von Filmschaffenden protestierten in einem offenen Brief gegen die mögliche Abberufung von Tricia Tuttle, darunter Regisseur Tom Tykwer, Schauspielerin Iris Berben, Tilda Swinton und der frühere Jurypräsident Todd Haynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Wenn in einer außerordentlichen Sitzung über die Zukunft der Festivalleitung entschieden wird, steht mehr auf dem Spiel als eine Personalfrage“&lt;/em&gt;, hieß es. &lt;em&gt;“Es geht um den Umgang mit künstlerischer Freiheit und institutioneller Unabhängigkeit.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmschaffenden protestierten gegen eine mögliche Absetzung der Festivalchefin und verwahrten sich gegen einen Einschnitt in die Kunstfreiheit und die Autonomie kultureller Institutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Genau das ist der Kern eines unabhängigen Filmfestivals, künstlerische Ausdrucksformen zu präsentieren, Debatten zu ermöglichen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
İlker Çatak, der Gewinner des goldenen Bären, ließ verlauten, dass er nie wieder einen seiner Filme auf der Berlinale zeigen werde, wenn die Antisemitismus-Debatte Konsequenzen für Tricia Tuttle haben würde. Damit steht er sicher nicht allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesverband Regie und die Europäische Filmakademie stehen ebenfalls hinter Tricia Tuttle und betonen, &lt;em&gt;„dass die Berlinale unter ihrer Führung die Rolle als wichtiges internationales Festival weiter festigen konnte.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunderte von Filmschaffenden solidarisieren sich mit der Intendantin der Berlinale. Auch der deutsche Kulturrat appelliert an Kulturstaatsminister Weimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ein offener Brief wurde von mehr als 700 Künstlern unterschrieben, darunter auch israelischen Filmschaffenden. Sie warnen &lt;em&gt;„vor einer Einschränkung der Kunst-und Meinungsfreiheit.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführer Olaf Zimmermannn fordert Kulturstaatsminister Weimar auf, &lt;em&gt;„die Unabhängigkeit der Berlinale vor staatlichen Eingriffen zu sichern“&lt;/em&gt;. Gleichzeitig distanziert sich Zimmermann von den Äußerungen des palästinensischen Regisseurs Abdallah Alkhatib, er äußert aber auch, diese seien allerdings von der grundsätzlich gesicherten Meinungsfreiheit gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche Entlassung Tuttles würde das Ende der Berlinale auf viele Jahre hinaus bedeuten, so die Meinung vieler Filmschaffenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorerst bleibt die Festivaldirektorin im Amt. Sollte sich Tricia Tuttle entscheiden, aufzuhören, wäre der Ruf der Internationalen Filmfestspiele Berlin nachhaltig geschädigt. Wie die meisten Medien-und Filmschaffen habe ich die große Hoffnung, dass Tricia Tuttle bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten benennt der offene Brief der Filmschaffenden zur Zukunft der Berlinale worum es geht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ein internationales Filmfestival ist kein diplomatisches Protokoll, sondern ein schützenswerter Ort unserer Demokratie. Seine Stärke liegt darin, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten und vielfältige Stimmen sichtbar zu machen… Wenn aus einzelnen Wortmeldungen oder symbolischen Deutungen personelle Konsequenzen abgeleitet werden, entsteht ein problematisches Signal: Kulturinstitutionen geraten unter politischen Erwartungsdruck.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Regina Roland, &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;26. Februar 2026&lt;/font&gt; (&lt;a href=&quot;https://filmkritik-regina-roland.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmkritik-regina-roland.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Berlin &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;3. März 2026&lt;/font&gt; - Berlinale-Chefin will weitermachen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle will laut dpa im Amt bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Ich bin sehr stolz auf mein Team und das Festival und möchte die gemeinsam begonnene Arbeit in vollem Vertrauen und mit ins­titutioneller Unabhängigkeit fortset­zen&quot;&lt;/em&gt;, sagte Tuttle der Deutschen Presse-Agentur.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich stand im Raum, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer Tuttle entlassen will oder sie aufgibt. Auslöser waren Äußerungen zum Nahost-Konflikt von Filmschaffenden während des Festivals. Danach bekam sie viel Zuspruch aus der Kulturszene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die breite Resonanz von Filmschaffenden habe auch unterstrichen, dass es in der Debatte nicht um eine einzelne Preisverleihung, eine Festivalwoche oder eine Person gehe. Sondern um das allgemeine Prinzip, dass kulturelle Einrichtungen darauf vertrauen können müssten, innerhalb demokratischer und rechtlicher Rahmenbedingungen agieren zu können.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Am morgigen Mittwoch den, &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;4. März 2026&lt;/font&gt;, ist eine weitere Aufsichtsratssitzung der Berlinale Träger-Gesellschaft mit der Berlinale Intendantin Tricia Tuttle geplant, bei dem es um einen Austausch über die zukünftige Zusammenarbeit sowie um die künftige Ausrichtung von Deutschlands größtem Filmfest mit neuen Vorgaben gehen soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant sind demnach ein &quot;beratendes Forum&quot; sowie ein Verhaltenskodex („Code of conduct“) für alle Kulturveranstaltungen des Bundes.  Was das genau bedeutet und wie die Berlinale diese Empfehlungen umsetzt, ist offen. Im Kern geht es um das heikle Thema Freiheit der Kunst. Oder anders gesagt: Wie weit darf der Staat Einfluss nehmen auf diese mit Steuergeld geförderte Kulturinstitution? Zum Kodex gehört allerdings auch ein für alle Teilnehmer geltendes Antisemitismus-Tabu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Berlinale-Intendantin wird offensichtlich vom BKM ein Maulkorb mit strenger Zensur verpasst, der sich sowohl auf die Freiheit der Filmauswahl als auch auf die Zusammensetzung der Jury oder bei „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen“ sogar auf die Preisverleihung auswirken kann.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Auslö­ser der Debatte um Berlinale-Chefin Tricia Tuttle war ihr Um­gang mit israelfeindlichen Äußerungen auf dem Filmfestival. Die politische, aktivistische Thematik habe die künstlerische und die objektive Leistung der Berlinale angeblich komplett überlagert, was zukünftig unterbunden werden soll, indem vergebene Preise auch wieder aberkannt oder zurückgezogen werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Beispiel nach dem Streit um nachträglich verhängte Kunstwerke auf der DOCUMENTA 15 erleben wir gerade erneut bei der Aberkennung des Deutschen Buchhand­lungspreises von drei Buchläden durch den parteilosen Kulturstaatsminister Wolfram Weimar, der kein Preisgeld für sogenannte Staatsfeinde mit einer anderen politischen Gesinnung als die Seinige bereitstellen will. Auch in Zukunft wolle er bei allen Kulturpreisen des Bundes so verfahren, womit letztlich auch die Berlinale von seinem Wohlwollen abhängig wäre. Alle drei Buchläden waren bereits in den Vorjahren anstandslos von seinen Vorgängerinnen Monika Grütters (CDU) und Claudia Roth (Grüne) ausgezeichnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimar beharrt dagegen auf die Streichung von der Nominier­tenliste wegen angeblichen Extremismusverdachts, den er jedoch im Einzelnen nicht begründet. Die linken Buchläden wollen sich deshalb juristisch zur Wehr setzen und Klagen gegen den Beauftragten der Bundesregie­rung für Kultur und Medien erheben, da der ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Eingriff in eine Entscheidung einer unabhängigen Jury erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;NACHTRAG&lt;/font&gt;:&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;10. März 2026&lt;/font&gt; verkündete Weimar laut dpa, die für den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19. März 2026&lt;/font&gt; im Rahmen der Leipziger Buchmesse geplante Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises komplett abzusagen, denn eine angemessene Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger sei unter diesen aufgeladenen Umständen &lt;em&gt;„kaum noch möglich“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Preisgeld in Höhe von 7.000 - 25.000 € solle demnach aber nicht ganz entfallen, sondern an die nicht gesperrten nominierten Teilnehmer ohne Würdigung bei der Buchmesse in Leipzig direkt überwiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Dass der Deutsche Kulturrat in einer Resolution dazu aufrufen muss, die Kunstfreiheit zu achten und die Unabhängigkeit von Jurys zu garantieren, ist ein deutliches Alarmzeichen“&lt;/em&gt;, so Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich widerfährt der Berlinale im nächsten Jahr nicht ein ähnliches Debakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 21:24:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Rückblick auf die 76. Berlinale 2026 mit ihrem Wettbewerb und den Bären</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6901-Rueckblick-auf-die-76.-Berlinale-2026-mit-ihrem-Wettbewerb-und-den-Baeren.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die diesjährige Berlinale wurde überschattet von politischen Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten zum Gazakrieg, bei der Preisverleihungsgala kam es zu einem Eklat. Der Ruf der Berlinale steht auf dem Spiel. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erwartet für die Zukunft einen Verhaltenskodex, während Kulturschaffende dies als Zensur ablehnen. Die Diskussion darüber geht weiter.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7383 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;160&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Berlinale2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier und heute soll es zunächst um das Zentrum eines jeden Festivals gehen: Um die Filme. Ein Bericht von Regina Roland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein vielschichtiger Wettbewerb dieses Jahr mit mehreren richtig guten Filmen, auch wenn das alles überragende Meisterwerk fehlte. Dafür gab es drei Filme, die wie Jury-Präsident Wim Wenders auf der Preisverleihung sagte, fast ebenbürtig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gold und Silber für deutsche Filme&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Goldenen Bären bekam schließlich ein politischer Film: İlker Çataks &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GELBE BRIEFE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Der oscarnominierte Regisseur (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DAS LEHRERZIMMER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) erzählt in seinem Drama die Geschichte eines türkischen Künstlerehepaares aus Ankara, das in Konflikt mit dem repressiven türkischen Staatsapparat gerät. Die Folgen: Berufserbot, Verlust der Existenzgrundlage, Exil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/KwF6GsmXo04&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/KwF6GsmXo04&quot; title=&quot;GELBE BRIEFE I Trailer deutsch I Ab 5.3. in DE, ab 10.4. in AT im Kino&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
(siehe &lt;a href=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6897-DEUTSCHE-FILME-im-WETTBEWERB-der-76.-BERLINALE.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;&lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; Reginas Berlinale Filmkritik zu &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gelbe Briefe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Goldener Bär für einen deutschen Film – das hat es das letzte Mal vor 22 Jahren gegeben. Damals bekam Regisseur Fatih Akin die höchste Auszeichnung für sein wuchtiges Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GEGEN DIE WAND&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Und wieder ist es mit İlker Çatak ein deutscher Regisseur mit türkischen Wurzeln, der mit dem höchsten Preis des Festivals ausgezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein gutes Berlinale-Jahr für das deutsche Kino. Den silbernen Bären für ihre wahrhaft beeindruckende Darstellung in dem Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;ROSE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; bekam Schauspielerin Sandra Hüller, Regie führte der Österreicher Markus Schlenzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüller, die durch Filme wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE ZONE OF INTEREST&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;ANATOMIE EINES FALLS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; international Aufsehen erregte und viele Preise gewann, spielt diesmal eine Frau im 17. Jahrhundert, die „in die Hose steigt“, sich als Mann ausgibt. Auf den Schlachtfeldern des dreißigjährigen Krieges nimmt sie die Identität eines getöteten Gutsbesitzers an und erwirbt so Land und Hof in einem Dorf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/80xR3G5eowo&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/80xR3G5eowo&quot; title=&quot;Rose | Trailer | Markus Schleinzer | Sandra Hüller&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in schwarz-weiß gedrehtes beeindruckendes Historiendrama zum Thema der Rolle der Frau vor 400 Jahren, das Sandra Hüller mit ihren ganzen Schauspielkunst plus dem Mut zur Entstellung auf einmalige Weise trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Politisches Kino und intime Blicke auf die Probleme unserer Zeit&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Konflikten, die unsere heutige Welt global bedrängen und immer wieder zu rassistischen Kämpfen und Kriegen führen, erzählt der türkische Regisseur Emin Alper. Für seinen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;KURTULUS / SALVATION&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, der nicht nur dank seiner bildstarken Komposition im Gedächtnis bleibt, wurde ihm der Silberne Bär, der Große Preis der Jury, verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein erster &lt;a href=&quot;https://youtu.be/TllAS6UVs24&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/TllAS6UVs24&quot; title=&quot;‘Salvation’: first trailer for Emin Alper’s Berlin competition title&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;KURTULUS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; schildert anhand einer Parabel über zwei verfeindete Dörfer in Anatolien, wie ethnische Konflikte, Aberglauben, Rassismus und Geltungsmacht zu einer fortschreitenden Radikalisierung führen. Die Ressentiments der Bewohner eines Bergdorfs richten sich gegen einen Clan, der in das untere Dorf zurückgekehrt ist. Anschaulich zeigt das Werk, wie sich die Hetzte gegenüber den Anderen, den Fremden verdichtet und schließlich zu einem Zusammenprall mit furchtbaren Folgen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film hat eine enorme Dichte und Spannung und überzeugt durch seine aktuelle universelle Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Dankesrede betonte Regisseur Alper, wie wichtig die Toleranz gegenüber Andersdenkenden sei und sprach sich für Empathie von Kriegs-und Gewaltopfern in aller Welt aus, nicht nur der Menschen in Palästina , sondern auch der Kurden, der Menschen im Iran und in der Türkei. Sein Ausruf &lt;em&gt;„Ihr seid nicht allein“&lt;/em&gt; wurde mit viel Beifall belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lanz Hammers bewegendes Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;QUEEN AT SEA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, eine schonungslose, eindringliche Studie über Demenz, wurde gleich zweimal ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein &lt;a href=&quot;https://youtu.be/ydcmoh6FCOc&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Clip&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/ydcmoh6FCOc&quot; title=&quot;Queen At Sea | Clip | Lance Hammer | Juliette Binoche | Tom Courtenay | Anna Calder-Marshall&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
Juliette Binoche spielt die erwachsene Tochter einer demenzkranken Frau. Als sie ihre labile Mutter beim Sex mit ihrem Partner überrascht, meint sie eingreifen zu müssen und zeigt ihren Stiefvater an. Doch handelt es sich tatsächlich um eine Vergewaltigung? Der Film geht der Frage nach, inwieweit erwachsene Kinder über das Leben ihrer Eltern mitentscheiden dürfen und ab wann Selbstbestimmung nicht mehr gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;QUEEN AT SEA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; bekam zu Recht den Silbernen Bären, Preis der Jury. Darüber hinaus wurden die Darsteller, das „Filmehepaar“ Anna Calder-Marshall und Tom Courtney für ihre wahrhaftige Darstellung als beste Nebendarsteller geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Suche nach der inneren und äußeren Heimat&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Preis für die beste Regie nahm der britische Regisseur Grant Gee für seinen Debütfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;EVERYBODY DIGS BILL EVANS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; entgegen. Sein kunstvoll verwobenes Biopic über den legendären Jazz Pianisten Bill Evans spiegelt auf grandiose Weise das Innenleben und die Zerrissenheit dieses musikalischen Genies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hie ein &lt;a href=&quot;https://youtu.be/j0vOa_jAEfM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Clip&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/j0vOa_jAEfM&quot; title=&quot;Everybody Digs Bill Evans | Album clip&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Pressevorführung des Films war mir klar, dass dieses Werk auch ein Favorit des Jurypräsidenten Wim Wenders sein könnte. Es sind die Close Ups einer großartigen Kamera, vorwiegend in schwarz-weiß, die den Look der 60er-Jahre im Jazz widerspiegeln kombiniert mit Bill Evans bekanntesten und ikonischstem Stück &lt;em&gt;„Waltz for Debby“&lt;/em&gt; die gleich zu Anfang einen Sog erzeugen. Dazu kommt eine raffinierte Dramaturgie und die überzeugende Schauspielleistung des Norwegers Anders Danielsen als Bill Evans. Danielsen ist nicht nur ein hervorragender Schauspieler, sondern auch ausgebildeter Pianist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;EVERYBODY DIGS BILL EVANS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist ein Film, dessen Bilder weit über den Festivalrausch hinaus bestehen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den silbernen Bären für das beste Drehbuch verlieh die Jury an die Kanadierin Geneviève Dulude-De Celles für ihren Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;NINA ROZA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, eine Geschichte über Migration und Heimatverlust, auch visuell eindrücklich erzählt. Der Film schildert die Reise eines Kurators und Kunsthändlers aus Kanada, der nach 28 Jahren wegen eines geschäftlichen Auftrags seine Heimat Bulgarien wieder betritt. Ein bewegender Trip in die Vergangenheit, der viele längst verloren geglaubten Gefühle des nur scheinbar kühlen Mannes wieder wachruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein erster &lt;a href=&quot;https://youtu.be/NNiknyQKVis&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/NNiknyQKVis&quot; title=&quot;&amp;#39;Nina Roza&amp;#39;: first trailer for Genevieve Dulude-de Celles’ Berlin competition title&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;NINA ROZA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist ein Film, der wenig Worte braucht, beeindruckend die verhaltene und gleichzeitig empathische Performance des Hauptdarstellers Galin Stoev.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein vielseitiger Wettbewerb mit insgesamt 22 Filmen, auch wenn die ganz großen Namen fehlten. Wie schon oft konstatiert, ist einer der entscheidenden Gründe dafür die Terminlage der Berlinale im Februar, kurz vor den Oscars. Die werden dieses Jahr am 16. März verliehen und erwartungsgemäß sind viele Filmschaffende in den USA auf PR-Tour unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Palette der gezeigten Wettbewerbsfilme beeindruckend: vom politischen Gegenwartskino, über den Historienfilm, einen australischen Western und ein Biopic, bis hin zur Gesellschaftssatire und zum Anime. Und im Vergleich zum letzten Jahr ist das Niveau der Filme deutlich gestiegen, Werke wie zum Beispiel Lance Hammers &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;QUEEN At SEA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, Markus Schleinzers &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;ROSE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; oder Grant Gees &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;EVRYBODY DIGS BILL EVANS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; wären auch Kandidaten für Cannes und Venedig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Geschichten veranschaulichen im Privaten die großen weltpolitischen Probleme. Es gab eine Reihe von Werken, die den Mikrokosmos Familie unter die Lupe nahmen, daneben Filme, die Vereinzelung und Entfremdung thematisierten und die gesellschaftliche Schere zwischen Arm und Reich im Blick hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;76.&lt;/strong&gt; Berlinale – ein Festival, das Erschütterungen voraussah und versucht hatte, ein politisches Beben zu verhindern. Die &lt;strong&gt;76.&lt;/strong&gt; Berlinale ist nicht wegen der Filme, sondern wegen der Debatten zum Nahostkonflikt ins Wanken geraten. Es wäre schön gewesen, wenn es zum Schluss doch um das gegangen wäre, was ein großes internationales Filmfestival ausmacht: die Vielfalt des Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regina Roland (&lt;a href=&quot;https://filmkritik-regina-roland.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmkritik-regina-roland.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.berlinale.de/de/home.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.berlinale.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 22:18:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Wiedereröffnung des Berliner Kinos International mit &quot;Marty Supreme&quot;</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6900-Wiedereroeffnung-des-Berliner-Kinos-International-mit-Marty-Supreme.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
            <category>Neuigkeiten</category>
            <category>Trends &amp; Technik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Nach erfolgreicher Sanierung feierte das Kino International am 26. Februar 2026 den Start der Actionkomödie &quot;Marty Supreme&quot; mit Timothée Chalamet als beinahe unsympathischen Tischtennis-Helden.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1008 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;76&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Yorck_Kinogruppe.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die fast zweijährige Sanierung des Kinos International, dem ehemaligen DDR Schmuckstück an der Karl-Marx-Allee in Berlin Mitte, nicht rechtzeitig zur &lt;strong&gt;76&lt;/strong&gt;. Berlinale fertig wird, war voraussehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenentwurf zum West-Berliner Zoo Palast, dem 1957 eröffneten Kinobau vis-à-vis der Gedächtniskirche, prägte das 1963 erbaute Premierenkino der DEFA Jahrzehnte die nationale und internationale Kinolandschaft und wurde - ebenso wie der Zoo Palast - als architektonisches Wahrzeichen der Nachkriegsmoderne in den Denkmalschutz aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Christian Bräuer, Chef der Yorck-Kinogruppe, kann dennoch stolz sein, dass die Bauarbeiten um einige Wochen schneller fertig wurden als ursprünglich geplant. Im Zuge der Erneuerung der technischen Infrastruktur mit dem Einbau einer sparsamen Heizung und neuen Rohrleitungen mussten auch Holzvertäfelungen sowie das Parkett in der Panoramabar teilweise ausgetauscht werden. Ebenso wurde die Beleuchtung stromsparend ausgeführt ohne den historischen Gesamteindruck der Kronleuchter zu beschädigen. Der großzügige Saal, der zu den prägenden architektonischen Elementen des Hauses zählt, erhielt natürlich wieder den originalgetreu restaurierten glitzernden Pailletten-Vorhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den teuren Einbau eines, oder weiterer Säle - im Gegensatz zum Zoo Palast - wurde verzichtet, denn die Zeit der kleinen Schachtelkinos ist vorbei, obwohl sich im Erdgeschoss hinter dem Foyer noch ein Raum befindet, den sogar Wieland Speck gerne für Treffen und Lesungen oder kleinen Vorführungen im Rahmen der schwul-lesbischen Reihe &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MonGay&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; oder für Teddy-Previews benutzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen wurden ein Aufzug zum Saal sowie rollstuhlgerechte Sanitäranlagen eingebaut, um künftig für vollständige Barrierefreiheit sorgen zu können. Mehr Bequemlichkeit wurde durch großzügigere Sitzabstände erreicht, wodurch die Gesamtzahl der Sitzplätze jedoch auf 506 reduziert werden musste. Zudem sorgt ein 4K-Christie-Laserprojektor in Kombination mit einem Dolby 7.1-Soundsystem für bestes Arthouse- und Blockbuster-Feeling auf Cannes-Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;MARTY SUPREME&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt; Biopic und Action-Dramödie von Josh Safdie über einen Schuhverkäufer, der davon träumt, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Mit Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion u.a. seit &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;26. Februar 2026&lt;/font&gt; im Kino. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/T7T7E5QFU0U&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/T7T7E5QFU0U&quot; title=&quot;MARTY SUPREME Trailer German Deutsch (2026) Timothée Chalamet&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Marty (Timothée Chalamet) ist zwar nur ein einfacher Schuhverkäufer, aber das hält ihn trotzdem nicht davon ab, im Traum die ganz großen Brötchen zu backen. Er fantasiert den lieben langen Tag davon, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Oder viel mehr: Er ist bereits davon überzeugt, zu den weltweit besten Tischtennisspieler*innen zu gehören. Deshalb ist es für ihn nur noch eine Frage der Zeit, bis die Realität nachzieht. Seine große Chance sieht er in einem Turnier, für das Marty von New York City nach London fliegt. Doch dort wird er mit der knallharten Realität des Sports, zu dem es dann eben doch ein bisschen mehr als Selbstbewusstsein braucht, konfrontiert. Im Finale unterliegt er dem Japaner Koto Endo (Koto Kawaguchi). Doch Marty will sich noch nicht geschlagen geben und beginnt damit, das Geld für das nächste Turnier zusammen zu kratzen. Dieses Mal muss es mit dem Sieg klappen, sonst muss Marty womöglich wirklich bis in alle Ewigkeit im Schuladen seines Onkels versauern...&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unsere Kurzkritik: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Timothée Chalamet war zwar nicht zur Neu-Eröffnung nach Berlin gekommen. Man wird von ihm aber spätestens am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;15. März 2026&lt;/font&gt; zur Verleihung der &lt;strong&gt;98.&lt;/strong&gt; Oscars in Los Angeles mehr hören und sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist er als bester Darsteller für einen der möglichen neun Oscars des Films von den Mitgliedern der Academy nominiert worden, die seinen 150 Minuten langen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Marty Supreme&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; gleich nach &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;One Battle After Another&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit Leonardo DiCaprio offensichtlich in höchsten Tönen loben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann allerdings auch nach hinten losgehen, denn Timothée Chalamet spielt den recht unsympathischen ehemaligen amerikanischen Tischtennisspieler Marty Reisman ziemlich überzeugend, sodass man den Eindruck gewinnt, dass sich der Sunny Boy aus &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Call Me By Your Name&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit seinen inzwischen 30 Jahren charakterlich nicht unbedingt positiv entwickelt hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig mehr Zurückhaltung und nicht so aufschneiderisches Getue täte ihm für zukünftige Rollen vielleicht besser. Das alles kann Marketing sein, dennoch verlässt man das Kino am Ende des Film mit etwas gemischten Gefühlen.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens folgt noch in diesem Jahr der dritte Teil des &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Dune&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;-Franchises in dem Timothée Chalamet wieder als Größenwahn anheimgefallener Thronfolger Paul Atreides zu sehen sein wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 19:52:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Kinostart des 82. Goldenen Löwen von Venedig und Gewinner des César in Paris</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6899-Kinostart-des-82.-Goldenen-Loewen-von-Venedig-und-Gewinner-des-Cesar-in-Paris.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Im September des letzten Jahres gewann Jim Jarmusch mit &quot;Father Mother Sister Brother&quot; den Goldenen Löwen von Venedig - jetzt kommt der Film in die deutschen Kinos.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1211 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;226&quot; height=&quot;198&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Venedig_biennale.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;big&gt;&quot;FATHER MOTHER SISTER BROTHER&quot;&lt;/big&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; Jim Jarmuschs jüngste, preisgekrönte und mit hochkarätigem Cast besetzte Familiendramödie, startet am Donnerstag, &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;26. Februar 2026&lt;/font&gt;, im Kino. Mit dabei sind: Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Sarah Greene und Indian Moore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/m7V9yUn8k9w&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/m7V9yUn8k9w&quot; title=&quot;FATHER MOTHER SISTER BROTHER, Official Trailer (OV/de)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeff (Adam Driver) und Emily (Mayim Bialik) besuchen ihren Vater (Tom Waits) in New Jersey. Dort lebt er seit dem Tod seiner Frau alleine in einer Hütte und versucht seinen Kindern klarzumachen, dass das auch funktioniert. Jeff und Emily sehen natürlich, dass die (Un-)Ordnung in der Wohnung eine andere Sprache spricht. Timothea (Cate Blanchett) und Lilith (Vicky Krieps) machen sich nach Dublin auf, um dort ihre Mutter (Charlotte Rampling) zu besuchen. Und obwohl die beiden längst erwachsen sind und eigene Leben führen, leiden die Schwestern immer noch unter dieser erdrückend dominanten Figur. In Paris müssen die Zwillinge Skye (Indya Moore) und Billy (Luka Sabbat) die Wohnung der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen Eltern auflösen. Der Blick in alte Fotoalben lässt den beiden schließlich klarwerden, wie fremd ihnen die eigenen Eltern ihr ganzes Leben lang eigentlich waren...&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Angelikas Filmkritik:&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;FATHER MOTHER SISTER BROTHER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, der neueste Film von Jim Jarmusch geht uns alle an. Denn fast jede und jeder von uns verbringt sein Leben eine gewisse Zeit lang oder auch nur einige wenige Momente in so einer Drei-Generation-Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Jarmusch geht es in seiner, in drei Kapiteln erzählten Konstellation um den wichtigen Augenblick der Distanziertheit, wenn Eltern und ihre erwachsenen Kinder sich nach langer Zeit wieder treffen. -  Um diese zunächst immer etwas verkrampfte, ja fast peinliche Situation als eine ganz alltägliche Situation festzuhalten, lässt Jim Jarmusch seine drei Geschichten in drei unterschiedlichen Ländern spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Doch in allen drei so unterschiedlichen Locations und Wohnsituationen gibt es zunächst diese etwas befremdliche, wenn nicht sogar peinliche Situation für die Zusammentreffenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirken die Bilder von Jim Jarmusch wie eine Reihe genau derart so erfahrenen Charakter-Studien. Ruhig beobachtet. Ohne Wertung. Und diese peinliche und befremdliche Situation wird wunderbar dargestellt durch die von ihm so gut ausgewählte Schauspieler-Schar wie etwa Tom Waits, Adam Driver, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Sarah Greene oder Françoise Lebrun.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Jarmusch keine der Familienbände als besonders aufdringlich oder großtuerisch beschreibt und die etwas prekären Momente dann auch noch von dieser Vielzahl so hervorragenden Darstellern spielen lässt, wirkt der Film in keinem Moment zynisch. Vielmehr kann man sich , wenn man selbst in solche etwas peinlichen Momenten gerät, an diesem Film erinnern und zu einer etwas besseren Leichtigkeit ermuntert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelika Kettelhack&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Tardieu-Film bekommt den &quot;César&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1481 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;243&quot; height=&quot;132&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Cesar_Franzoesischer_Filmpreis.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Was uns verbindet&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; hat den den französischen Filmpreis &lt;strong&gt;César&lt;/strong&gt; als bester Film gewonnen. Zudem erhielt es zwei weitere Preise, darunter für das beste Originaldrehbuch. Die re­nommierte Auszeichnung wurde am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;26. Februar 2026&lt;/font&gt; in der Pa­riser Konzerthalle Olympia verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/Bxpyvf5qX7A&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/Bxpyvf5qX7A&quot; title=&quot;WAS UNS VERBINDET | Trailer deutsch | Jetzt im Kino!&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Film von Carine Tardieu (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Im Herzen jung&quot;, &quot;Eine bretonische Liebe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) han­delt von einer unabhängigen Mittfünf­zigerin, deren Alltag sich verändert, als sie auf ihren neuen Nachbarn trifft, einen jungen Vater, der um den Verlust seiner Frau trauert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;One Battle After Another&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des US-Regisseurs Paul Thomas Anderson wur­de mit dem César als bester ausländi­scher Film ausgezeichnet. Die Actionkomödie erzählt von einer Gruppe politischer Desperados in den USA. Der Film mit Leonardo DiCaprio und Sean Penn wurde bereits mit vier Golden Globes geehrt und ist 13-mal für den Oscar nominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trophäe für die beste Regie ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Nouvelle Vague“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Hollywood-Kultregisseur Richard Linklater (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Boyhood“, „Blue Moon“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), eine Hommage an die legendäre französische Nouvelle Vague. Da Linklater in der Pariser Konzerthalle Olympia nicht anwesend war, überreichte David Cronenberg den Preis an den Hauptdarsteller Guillaume Marbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die besten Schauspielleistungen wurden ausgezeichnet: Léa Drucker für das Polizeidrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Dossier 137“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, Laurent Lafitte für seine Rolle in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die reichste Frau der Welt“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; an der Seite von Isabelle Huppert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ehren-César ging in Paris an den kanadisch-amerikanischen Schauspieler, Komiker und Künstler Jim Carrey. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.academie-cinema.org/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.academie-cinema.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 19:31:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://baf-berlin.de/blog/archives/6899-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>DEUTSCHE FILME im WETTBEWERB der 76. BERLINALE</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6897-DEUTSCHE-FILME-im-WETTBEWERB-der-76.-BERLINALE.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die zwei nachfolgenden Filmkritiken von Regina Roland über deutsche Filme im Wettbewerb wurden noch vor der Verkündung der Berlinale-Preise geschrieben. Einer davon erhielt danach den Goldenen Bären, wie wir &lt;a href=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6896-Goldener-Baer-fuer-tuerkisches-Drama-Gelbe-Briefe.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;gestern&lt;/a&gt; inkl. Trailer berichteten.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2039 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;218&quot; height=&quot;129&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Berlinale_logo_gr.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;GELBE BRIEFE von Ilker Çatak&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Familie:&lt;/strong&gt; dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch viele Filme des Festivals, auch im Wettbewerb – Familie im Kontext von gesellschaftlichen Umbrüchen, persönlicher Selbstfindung oder politischen Spannungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Letzterem, familiären Spannungen, die von außen durch staatliche Unterdrückung evoziert und verschärft werden, handelt der Wettbewerbsfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GELBE BRIEFE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ilker Çatak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Künstler-Ehepaar aus Ankara: Mutter Derya (Özgü Namal) ist ein Schauspielstar am wichtigsten Theater Ankaras , Aziz (Tansu Biçer) ein politisch engagierter Dozent an der Universität und Dramatiker. Die beiden haben eine 13-jährige Tochter. Wir lernen eine intellektuelle Familie im bescheidenen Wohlstand kennen, die ein erfülltes und harmonisches Familienleben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann geraten Derya und Aziz wegen ihre Kritik an der Regierung in das Visier des Staatsapparats, plötzlich sehen sich beide Repressionen ausgesetzt. Sie verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnung wird durchsucht, ihre Existenz steht auf dem Spiel. Überleben oder Moral – die Frage stellt sich, als sie zu Aziz Mutter nach Istanbul ziehen müssen, weil ihnen in Ankara die Lebensgrundlage entzogen wird. Es ist eine Herausforderung für ihre Ehe und die Beziehung zu ihrer Teenagertochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideale versus Lebensnotwendigkeiten, das ist das Thema des Films. Çatak zeigt, wie autoritäre staatliche Repressionen das Leben einer Familie herausfordern oder sogar brechen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politischen Hintergründe der Repressionen bleiben im Film eher unkonkret, im Mittelpunkt steht der Einfluss auf das Private, das Paar, das zunehmend in eine Krise gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilker Çatak hat in seinem Film, wie er es formuliert, „ein kleines filmisches Experiment gewagt“, er hat den Film komplett in Deutschland gedreht: Berlin steht für Ankara und Hamburg für Istanbul. Das wird im Film deutlich per Großschrift angekündigt und hat eine seltsam verfremdende aber auch gleichzeitig universelle Botschaft. Autokratie, so Çatak, findet in Europa nicht nur in der Türkei statt und auch Deutschland ist davor nicht gefeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film ist auf Türkisch gedreht, mit deutschen Untertiteln, das verstärkt den authentischen, unmittelbaren Charakter der Handlung, zum Filmstart wird es aber auch eine deutsch-synchronisierte Fassung geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem letzten Film, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DAS LEHRERZIMMER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, war Çatak höchst erfolgreich, unter anderem wurde das Werk mit dem deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet und war 2024 sogar für den Oscar nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GELBE BRIEFE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist einer der sehr starken Filme im Wettbewerb: ein überzeugendes Ensemble mit hervorragenden Hauptdarstellern, die beeindruckende Kamera von Judith Kaufmann, die auch schon im Lehrerzimmer überzeugte, und eine klare Szenerie, die den „Städtetausch“ visuell und dramaturgisch miteinbezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GELBE BRIEFE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; – eine universelle Geschichte über politische Unterdrückung und über die Frage, in wie weit politische Ideale unter Druck standhalten, ob man moralische Grenzen neu definieren kann und ob Theater einen politischen Einfluss hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derya und Aziz finden darauf unterschiedliche Antworten – ob sie letztendlich wieder zueinander finden, bleibt offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regina Roland (&lt;a href=&quot;https://filmkritik-regina-roland.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmkritik-regina-roland.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmtitel: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GELBE BRIEFE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Regie: Ilker Çatak&lt;br /&gt;
Drehbuch: Ilker Çatak&lt;br /&gt;
Kamera: Judith Kaufmann&lt;br /&gt;
Produktion: Ingo Fliess&lt;br /&gt;
Verleih: Alamode Film&lt;br /&gt;
dt. Kinostart: &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. März 2026&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;ETWAS GANZ BESONDERES von Eva Trobisch&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Regisseurin Eva Trobisch seziert in ihrem Wettbewerbsfilm den Mikrokosmos Familie. Die Regisseurin erzählt von drei Generationen in der Kleinstadt Greiz in Thüringen. Das Besondere an dem Film ETWAS GANZ BESONDERES: es gibt keine Hauptfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlung ergibt sich aus den unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder und so entblättern sich zaghaft Biographien, psychologische Befindlichkeiten und vor allem Konflikte, die unter der Oberfläche lauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lea (Frida Hornemann) ist zu einer Gesangs-Castingshow eingeladen. Eine unerwartete Überraschung für die eher scheue 16-jährige. Ihre Mutter Rieke (Gina Henkel) ist damit nicht einverstanden, wurde jedoch nicht gefragt, denn Lea wohnt bei ihrem Vater. Die Eltern leben getrennt. Die Mutter erwartet von ihrem neuen Partner ein Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leas Vater Matze (Max Riemelt) ist eher der introvertierte Typ, er ist aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und lebt nun mit seiner Tochter wieder im Gasthof seiner Eltern. Das Familienhotel ist inzwischen ziemlich heruntergekommen, ein beliebter Treffpunkt für Rechtsradikale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Situation platzt ein Fernsehteam, das eine Background-Familiy- Story machen will, denn Lea hat die erste Runde der Castingshow erfolgreich gemeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wer bist du und was macht dich aus“&lt;/em&gt;, wird sie von einem Reporter der Show gefragt. &lt;em&gt;„Nichts“&lt;/em&gt;, antwortet Lea. Das spricht für sich und sagt mehr über Leas Befindlichkeit aus, als viele Dialoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Trobisch hat sich im Unterschied zu ihren vorhergehenden, preisgekrönten Filmen, dem Drama über Vergewaltigung ALLES IST GUT und dem Film IVO, für das multiperspektivische Erzählen entschieden. Sie will, wie sie sagt, nicht festschreiben und erklären. Ihr geht es um die Gleichzeitigkeit der Geschehnisse, die Unüberschaubarkeit, die unsere Welt heute kennzeichnet. Wie funktioniert Kommunikation im Familienkontext, ist die zentrale Frage des Films.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film stellt uns weitere Familienmitglieder vor. Da ist Kati (Eva Löbau), die Schwester von Matze, studiert und welterfahren. Sie ist in die thüringische Heimat zurückgekehrt, um das Greizer Stadtmuseum neu zu gestalten. Eine Ausstellung über die Geschichte der Stadt entsteht im Schloss, ein Schwerpunkt ist die Industrialisierung der Gegend vor der Wende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gerät Kati mit ihrer Mutter, Oma Christel, (Rahel Ohm) in Konflikt, die zu Zeiten der DDR in der Weberei arbeitete. Sie möchte sich die gelebte Zeit in der DDR nicht postum erklären lassen. Ihr ehemaliger Arbeitsplatz, die Weberei, ist mit Hilfe von EU Geldern in ein museales Ausstellungsstück verwandelt worden, während sie und ihr Mann mit ihrem Familienhotel kurz vor der Pleite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das feine Geflecht der einzelnen Familienmitglieder, ihre Ressentiments, das Nichtgesagte und seltsamerweise auch ihr Zusammenhalt, die einen nicht loslassen und die die Faszination des Films ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Trobisch ist 1983 in Ost-Berlin geboren. Sie war 5 Jahre, als die Mauer fiel. ETWAS GANZ BESONDERES ist der erste Spielfilm, in dem sie den Osten Deutschlands in einen Film thematisiert. Die Zuschreibungen zu Ost-und Westdeutschen mag sie nicht besonders. Ihre Biographie ist international geprägt: Filmstudium in München, Gaststudentin im Fach Drama und Cinema Studies an der NYU Tisch School in New York, 2016 dann noch der Master in Screenwriting an der London Film School.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thüringen, mehr als 35 Jahre nach der Wende, auch das zeigt uns Trobisch eher beiläufig. Die Gegend spielt eine weitere Rolle in ihrem Ensemblefilm. Greiz im Thüringischen, Stillstand außerhalb der ostdeutschen Metropolen. Die Gründerzeitvillen stehen leer, die Strukturen sind zerschlagen und wurden nie neu belebt und die Rechtsradikalen rücken immer weiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles beobachtet der Film ohne zu werten. Die Glitzerwelt der Castingshow in München kontrastiert mit dem Leben in Greiz, mit einer Leere und Trostlosigkeit, die auch die beeindruckende Natur nicht aufwiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ETWAS GANZ BESONDERES ist ein subtiler und vielschichtiger Film. Er erfordert eine genaue Beobachtungsgabe und ist durch die vielen gleichberechtigt nebeneinander liegenden Plots dreier Generationen nicht ganz leicht zu entschlüsseln. Wenn man sich darauf einlässt und den feinen Spannungen des Ungesagten nachspürt, ist der Film ein gelungenes Mosaik zum Thema Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regina Roland (&lt;a href=&quot;https://filmkritik-regina-roland.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmkritik-regina-roland.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmtitel: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;ETWAS GANZ BESONDERES&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Regie: Eva Trobisch&lt;br /&gt;
Drehbuch: Eva Trobisch&lt;br /&gt;
Kamera: Adrian Campean&lt;br /&gt;
Produktion: Trimafilm, Komplizen Film&lt;br /&gt;
Verleih: The Match Factory&lt;br /&gt;
dt. Kinostart: 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.berlinale.de/de/home.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.berlinale.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 22:28:00 +0100</pubDate>
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    <title>Goldener Bär für türkisches Drama &quot;Gelbe Briefe&quot;</title>
    <link>https://baf-berlin.de/blog/archives/6896-Goldener-Baer-fuer-tuerkisches-Drama-Gelbe-Briefe.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
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    &lt;strong&gt;Goldener Bär für İlker Çatak  &quot;Gelbe Briefe&quot; - Silberner Bär an Sandra Hüller für die beste schauspielerische Leistung.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2039 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;218&quot; height=&quot;129&quot;  src=&quot;https://baf-berlin.de/blog//uploads/Berlinale_logo_gr.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Politdrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gelbe Briefe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des Ber­liner Regisseurs İlker Çatak hat den Goldenen Bären der 76. Berlinale 2026 gewonnen, wie die Internationalen Filmfest­spiele in Berlin am Samstag, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;21. Februar 2026&lt;/font&gt; bekannt gaben. Çatak, der auch das Drehbuch mitschrieb, erzählt die Geschichte eines türkischen Künst­lerpaares in Ankara, das wegen seiner politischen Positionierung den Beruf verliert und in materielle Not gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/Ll0FnfSCpWI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/Ll0FnfSCpWI&quot; title=&quot;GELBE BRIEFE — Trailer Deutsch I Kinostart: 05. März 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte deutsche Hauptpreisträger war 2004 Fatih Akin (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gegen die Wand&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;). Bereits für &quot;Das Lehrerzimmer&quot; hatte Çatak 2023 u.a. den Deutschen Filmpreis ge­wonnen und war für den Oscar nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Hüller wurde mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet. Die 47-Jährige erhielt den Preis für ihre Rolle im Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Rose&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Markus Schleinzer. Hüller verkörpert eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert in ei­nem abgelegenen Dorf fälschlicherweise als Mann ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/hQGIx7gk_uc&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/hQGIx7gk_uc&quot; title=&quot;ROSE Trailer German Deutsch (2026) | Historien-Drama | Sandra Hüller&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Hauptpreisen gab es neben dem Goldenen Bären für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gelbe Briefe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; den Großer Preis der Jury (Silberner Bär) für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Kurtuluş&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Emin Alper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei der Weltpremiere von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Kurtuluş&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; im Berlinale Palast widmete der türkische Filmemacher Emin Alper seinen Film den getöteten Palästinensern im Gaza Streifen, deren Familien dort mindestens ebenso viel Leid erlitten haben wie die niedergemetzelten türkischen Einwohner eines türkischen Bergdorfes, den sein konfliktreicher Film über eine Clanfehde beschreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jurypräsident Wim Wenders, der im Vorfeld der Preisverleihung auf eine Entpolitisierung des Kinos auszuweichen versuchte, musste sich angesichts der beeindruckenden Bilder dieses Filmes offensichtlich geschlagen geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/VMTEyd5isWk&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/VMTEyd5isWk&quot; title=&quot;Kurtuluş/ Salvation/ Emin Alper (fragman, trailer) 76. Berlinale Gümüş Ayı Ödüllü&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Tage später kritisierte allerdings Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit deutlichen Worten pro-palästinensische Äußerungen von Filmkünstlern wie Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung auf der Berlinale und bezeichnete diesen als israelfeindliche Aktivisten, der die Gala der Filmfestspiele für politische Destruktion missbraucht, womit die Berlinale erneut einen  Skandal hat. Alkhatib erhielt den Preis der überraschend gut kuratierten Nebenreihe PERSPEKTIVE für sein Debüt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Chronicles from the Siege&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch den Offenen Brief von über Hundert internationalen Künstlern und Künstlerinnen, darunter Javier Bardem und Tilda Swinton, die der Berlinale &lt;em&gt;„Schweigen“&lt;/em&gt; im Fall des &quot;Völkermords&quot; in Gaza vorgeworfen hatten, hält Weimer für inakzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Berlinale-Chefin Tricia Tuttle relativierte dagegen in ihrem Schlussstatement den Zwist und sagte mit feuchten Augen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wir können nicht die Probleme der Welt lösen, aber wir können uns als Menschen begegnen“.&lt;/em&gt; Zuvor hatte sie bereits betont: &lt;em&gt;&quot;Kritik zu üben, sei Teil der Demokratie. Ein Festival wie die Berlinale könne die Konflikte der Welt nicht lösen. Aber es kann Raum schaffen für Komplexität, für Zuhören und dafür, einander zu vermenschlichen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der Silberne Bär für den Regiepreis des Hauptwettbewerbs ging an Grant Gee für sein außergewöhnliches Biopic &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Everybody Digs Bill Evans&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; über den zwar drogensüchtigen aber stilbildenden Jazz Pianisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfreut hat uns der Silberne Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle, der an Anna Calder-Marshall &amp;amp; Tom Courtenay in dem englisch-französischem Demenz-Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Queen at Sea&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Lance Hammer ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerst schade ist dagegen, dass das tunesische Familiendrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;À voix basse&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit dem sehr starken Ensemble um die großartige Hiam Abbass herum, überhaupt nicht berücksichtigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quasi unter den Tisch fiel in Berlin auch das sehr modern inszenierte und vom Publikum umjubelte US-Werk &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Josephine&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Beth de Araújo, das zum Glück kurz zuvor zwei Preise in Sundance gewonnen hatte und somit auch nicht als Weltpremiere, sondern nur als Internationale Premiere im Wettbewerb gezeigt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sektion Panorama entschied sich das Publikum  für den Spielfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Staatsschutz&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Faraz Shariat und den Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Traces&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Alisa Kovalenko und Marysia Nikitiuk. Laut Festivalleitung betei­ligten sich während der Berlinale mehr als 26.500 Kinobesucherinnen und -be­sucher per Stimmkarte an der Abstim­mung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sektion Panorama konkurrierten in diesem 37 Titel aus 36 Produktions­ländern, zwölf davon waren Dokumentar­filme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Dokumentarfilm im Hauptwettbewerb war &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Yo&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Love is a Rebellious Bird) von Anna Fitch &amp;amp; Banker White über ein detailgetreues Puppenhaus mit animierter Figur ihrer sehr alten Bewohnerin. Die Jury vergab dafür einen Silbernen Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.berlinale.de/de/home.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.berlinale.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 18:25:00 +0100</pubDate>
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