Diverse Filmfestivals und Eröffnung der Kinemathek im E-Werk
In drei Wochen beginnt die 76. Berlinale und wir sind schon mittendrin im Festivalgetümmel mit ersten Previews.

Von ersten Pressesichtungen in den Nebensektionen der Berlinale dürfen wir leider noch nicht berichten, aber wir empfehlen stattdessen die Online-Sichtungen des Max Ophüls Preis in Saarbrücken zu beachten, die seit Anfang der Woche bundesweit käuflich zu erwerben sind.
Link: ffmop.de
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Heute Abend, den 22. Januar 2026, startet zum letzten Mal auch das Sundance Filmfestival in Park City, Utah (USA). Nach 40 Jahren verlässt im nächsten Jahr das bekannteste Independent Filmfestival seine Gründungsstandort in Park City im roten, republikanischen Utah und zieht nach Boulder in den blauen Bundesstaat Colorado der USA.
Einen ausführlichen Bericht zum geplanten Umzug hatten wir im März letzten Jahres hier veröffentlicht.
Robert Redford, Gründer des Festivals kann den Umzug nicht mehr erleben. Er verstarb im September letzten Jahres.
Link: festival.sundance.org
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Abgesehen vom heute im Kino angelaufenen preisgekrönten Shakespeare-Drama "HAMNET" über Hamlets Sohn von Regisseurin Chloé Zhao, der nicht nur zum besten Drama bei den Golden Globes gekrönt wurde, sondern auch mehrfach für die OSCARS nominiert wurde, empfehlen wir die 19. Ausgabe des Kurzfilmfestivals »British Shorts«.
In sieben Tagen laufen 150 Filme aus Großbritannien und Irland in folgenden sieben Berliner Kinos: Sputnik Kino, City Kino Wedding, Acudkino, Filmrauschpalast, Kino Intimes, Klick Kino und im Xenon Kino.
Link: www.britishshorts.de
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Mit der zwangsweisen Schließung der Filmtheater zu Corona Zeiten, ist es kulturell deutlich stiller geworden am Potsdamer Platz.
Die CineStar Kinos im ehemaligen Sony Center haben nie wieder geöffnet, sondern wurden samt IMAX Theater abgerissen. Auch die Filmakademie, das Kino Arsenal und die Deutsche Kinemathek wollten die gestiegenen Mieten nicht mehr mittragen und sind ebenfalls ausgezogen.
Um so mehr freut es uns, dass die Freunde der Deutschen Kinemathek im naheliegenden E-Werk für die nächsten zehn Jahre einen neuen Standort finden konnten. Nach der Wende war dort eine bekannte Party-Location. Inzwischen sind viele Clubs an den preiswerteren Stadtrand gezogen.
Die Deutsche Kinemathek feiert dafür aber umso ausführlicher ab morgen die Neueröffnung mit kostenlosem Eintritt zum Wochenende.
Mit der multimedialen Installation »Screentime« wird die Halle der Kinemathek zum ersten Mal großflächig bespielt. Gemeinsam mit den Facharchiven wurden Highlights aus Film- und Fernsehgeschichte aus den eigenen Beständen ausgewählt und zu einem gemeinsamen Erfahrungsraum verbunden. Zeitgenössische Inszenierungen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das audiovisuelle Erbe und rücken zentrale Fragen in den Fokus: Wie entstehen Filme, welche Bilder prägen ihre Wirkung und wie werden sie bewahrt? Sichtbar werden dabei sowohl die Arbeit hinter den Kulissen als auch ikonische Szenen und populäre Formate. So entfaltet sich die Geschichte bewegter Bilder als ein vielschichtiger, fortlaufender Prozess.
Eine großformatige Medieninstallation lädt zu einem Streifzug durch 130 Jahre deutscher Filmgeschichte ein. Werkfotos aus den Archiven der Deutschen Kinemathek zeigen Drehsituationen und ermöglichen seltene Blicke in Produktionszusammenhänge. In Kombination mit Filmausschnitten wird sichtbar, wie Technik und Inszenierung Stimmung und Ästhetik prägen. Dazwischen erscheinen immer wieder Gesichter in Großaufnahme: Schauspieler*innen aus unterschiedlichen Epochen, deren Porträts sich zu einer bewegten Bilderfolge verdichten – von Asta Nielsen bis Sibel Kekilli, von Peter Lorre bis Daniel Brühl, von Heinz Rühmann bis Diane Kruger.
Link: www.deutsche-kinemathek.de
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Die Oscar-Hoffnung für den deutschen Film "In die Sonne schauen" ist geplatzt. Das Drama der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hat es nicht in die Endrunde geschafft. Nach einer Vorauswahl war der Film zunächst einer von fünfzehn Kandidaten in der Sparte Internationaler Film gewesen.
Jetzt gab die Oscar-Akademie die fünf Finalisten bekannt. Im Rennen sind Frankreich ("Ein einfacher Unfall"), Brasilien ("The Secret Agent"), Norwegen ("Sentimental Value"), Spanien ("Sirât") und Tunesien ("The Voice of Hind Rajab").
Rekordnominierung beim Oscar
Der Vampir-Film "Blood & Sinners" ist für 16 Oscars nominiert worden - so oft wie kein anderer Film in der Geschichte der Oscars. Der Regisseur Ryan Coogler darf hoffen, ebenso wie Hauptdarsteller Michael B.Jordan.
Als beste Schauspieler gehen auch Leonardo di Caprio und Timothée Chalamet ins Rennen. Bei den Frauen sind es unter anderem Kate Hudson und Emma Stone. Der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter hat mit seiner Musik zum Drama "Hamnet" von Chloé Zhao Chancen auf einen Oscar. Die Verleihung ist am 15. März 2026 in Hollywood.
Link: www.oscars.org

Von ersten Pressesichtungen in den Nebensektionen der Berlinale dürfen wir leider noch nicht berichten, aber wir empfehlen stattdessen die Online-Sichtungen des Max Ophüls Preis in Saarbrücken zu beachten, die seit Anfang der Woche bundesweit käuflich zu erwerben sind.
Link: ffmop.de
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Heute Abend, den 22. Januar 2026, startet zum letzten Mal auch das Sundance Filmfestival in Park City, Utah (USA). Nach 40 Jahren verlässt im nächsten Jahr das bekannteste Independent Filmfestival seine Gründungsstandort in Park City im roten, republikanischen Utah und zieht nach Boulder in den blauen Bundesstaat Colorado der USA.
Einen ausführlichen Bericht zum geplanten Umzug hatten wir im März letzten Jahres hier veröffentlicht.
Robert Redford, Gründer des Festivals kann den Umzug nicht mehr erleben. Er verstarb im September letzten Jahres.
Link: festival.sundance.org
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Abgesehen vom heute im Kino angelaufenen preisgekrönten Shakespeare-Drama "HAMNET" über Hamlets Sohn von Regisseurin Chloé Zhao, der nicht nur zum besten Drama bei den Golden Globes gekrönt wurde, sondern auch mehrfach für die OSCARS nominiert wurde, empfehlen wir die 19. Ausgabe des Kurzfilmfestivals »British Shorts«.
In sieben Tagen laufen 150 Filme aus Großbritannien und Irland in folgenden sieben Berliner Kinos: Sputnik Kino, City Kino Wedding, Acudkino, Filmrauschpalast, Kino Intimes, Klick Kino und im Xenon Kino.
Link: www.britishshorts.de
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Mit der zwangsweisen Schließung der Filmtheater zu Corona Zeiten, ist es kulturell deutlich stiller geworden am Potsdamer Platz.
Die CineStar Kinos im ehemaligen Sony Center haben nie wieder geöffnet, sondern wurden samt IMAX Theater abgerissen. Auch die Filmakademie, das Kino Arsenal und die Deutsche Kinemathek wollten die gestiegenen Mieten nicht mehr mittragen und sind ebenfalls ausgezogen.
Um so mehr freut es uns, dass die Freunde der Deutschen Kinemathek im naheliegenden E-Werk für die nächsten zehn Jahre einen neuen Standort finden konnten. Nach der Wende war dort eine bekannte Party-Location. Inzwischen sind viele Clubs an den preiswerteren Stadtrand gezogen.
Die Deutsche Kinemathek feiert dafür aber umso ausführlicher ab morgen die Neueröffnung mit kostenlosem Eintritt zum Wochenende.
Mit der multimedialen Installation »Screentime« wird die Halle der Kinemathek zum ersten Mal großflächig bespielt. Gemeinsam mit den Facharchiven wurden Highlights aus Film- und Fernsehgeschichte aus den eigenen Beständen ausgewählt und zu einem gemeinsamen Erfahrungsraum verbunden. Zeitgenössische Inszenierungen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das audiovisuelle Erbe und rücken zentrale Fragen in den Fokus: Wie entstehen Filme, welche Bilder prägen ihre Wirkung und wie werden sie bewahrt? Sichtbar werden dabei sowohl die Arbeit hinter den Kulissen als auch ikonische Szenen und populäre Formate. So entfaltet sich die Geschichte bewegter Bilder als ein vielschichtiger, fortlaufender Prozess.
Eine großformatige Medieninstallation lädt zu einem Streifzug durch 130 Jahre deutscher Filmgeschichte ein. Werkfotos aus den Archiven der Deutschen Kinemathek zeigen Drehsituationen und ermöglichen seltene Blicke in Produktionszusammenhänge. In Kombination mit Filmausschnitten wird sichtbar, wie Technik und Inszenierung Stimmung und Ästhetik prägen. Dazwischen erscheinen immer wieder Gesichter in Großaufnahme: Schauspieler*innen aus unterschiedlichen Epochen, deren Porträts sich zu einer bewegten Bilderfolge verdichten – von Asta Nielsen bis Sibel Kekilli, von Peter Lorre bis Daniel Brühl, von Heinz Rühmann bis Diane Kruger.
Link: www.deutsche-kinemathek.de
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Die Oscar-Hoffnung für den deutschen Film "In die Sonne schauen" ist geplatzt. Das Drama der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hat es nicht in die Endrunde geschafft. Nach einer Vorauswahl war der Film zunächst einer von fünfzehn Kandidaten in der Sparte Internationaler Film gewesen.
Jetzt gab die Oscar-Akademie die fünf Finalisten bekannt. Im Rennen sind Frankreich ("Ein einfacher Unfall"), Brasilien ("The Secret Agent"), Norwegen ("Sentimental Value"), Spanien ("Sirât") und Tunesien ("The Voice of Hind Rajab").
Rekordnominierung beim Oscar
Der Vampir-Film "Blood & Sinners" ist für 16 Oscars nominiert worden - so oft wie kein anderer Film in der Geschichte der Oscars. Der Regisseur Ryan Coogler darf hoffen, ebenso wie Hauptdarsteller Michael B.Jordan.
Als beste Schauspieler gehen auch Leonardo di Caprio und Timothée Chalamet ins Rennen. Bei den Frauen sind es unter anderem Kate Hudson und Emma Stone. Der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter hat mit seiner Musik zum Drama "Hamnet" von Chloé Zhao Chancen auf einen Oscar. Die Verleihung ist am 15. März 2026 in Hollywood.
Link: www.oscars.org