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Filmfestivalstarts: MANNHEIM-HEIDELBERG & Kinofest LÜNEN

Neue Leitung für Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg.



37 Newcomer-Filme aus der ganzen Welt präsentiert das 68. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg vom 14. - 24 November 2019. Es findet zum letzten Mal unter Leitung von Dr. Michael Kötz statt.

Im nächsten Jahr soll auf Vorschlag einer Findungskommission Sascha Keilholz, Leiter des Regensburger Filmfestivals "Heimspiel", kaufmännischer und künstlerischer Leiter des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg werden.

Mannheims OB Peter Kurz und Kulturbürgermeister Michael Grötsch betonten in einem gemeinsamen Statement: "Als langjähriger Leiter des Filmfests 'Heimspiel' in Regensburg bringt Sascha Keilholz großen cineastischen Sachverstand, profunde Kenntnisse der Filmwirtschaft und Managementkompetenz für seine neue Aufgabe in Mannheim mit. Der Wechsel an der Festivalspitze war auch der richtige Zeitpunkt, um das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg in seiner Rechtsform neu aufzustellen."

Heidelbergs Kulturbürgermeister Joachim Gerner ergänzte: "Mit der Entscheidung für Sascha Keilholz haben wir die Weichen für die Zukunft unseres Filmfestivals gestellt. Er hat in den Auswahlgesprächen einen Vorgeschmack auf seine innovativen Ideen gegeben - ich freue mich darauf, was er nun angehen will."


Für die diesjährige 68. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg hat sich der scheidende Leiter, Dr. Michael Kötz, etwas ganz Besonderes ausgedacht und die Jury für den Wettbewerb ganz allein dem Publikum übertragen, das ihm mit seit seiner „Amtsübernahme“ von Fee Vaillant im Jahre 1992, also über 28 Jahre, die Treue gehalten hat und so das „Wunder von Mannheim-Heidelberg“ ermöglichte.

„Seit Jahren begleitet das Publikum aus Mannheim, Heidelberg und der gesamten Region Rhein-Neckar dieses Festival mit großer Begeisterung und überaus intensiver Anteilnahme. Sie kommen zu uns, obwohl es ausschließlich Filme von Newcomers zu sehen gibt, also von noch ganz unbekannten Regisseur*innen, von denen sie noch nie etwas gehört haben können. Nicht einmal Schauspielstars hatten wir zu bieten. Genau dies aber war das „Wunder von Mannheim-Heidelberg“! Denn welches Filmfestival hat es geschafft, jedes Jahr wieder über 40.000 Tickets zu verkaufen für gänzlich unbekannte Filme unbekannter Filmkünstler ohne irgendwelche Stars?“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz.


Eröffnet wir das diesjährige 68. Festival mit der japanischen Coming-of-Age-Geschichte "Under the Turquoise Sky" von Kentaro Hagiwara.

Hier der Trailer:



Der japanische Schauspieler, Jahrgang 1980, studierte zunächst Kunst bevor er eine Karriere als Schauspieler startete. Mit der Geschichte eines jungen Mannes, der von seinem schwerreichen Großvater in die Mongolei geschickt wird, um das Leben kennen zu lernen, gibt sein Spielfilmregiedebüt. Zuvor führte er bereits Regie bei Videos und Dokumentarfilmen.

Die Liste der 37 Wettbewerbsfilme ist zu lang, um alle Filme hier aufzulisten. Sie beginnt beim Buchstaben »A« wie Afghanistan mit der afghanisch-iranischen Koproduktion "RONA, AZIM’S MOTHER" von JAMSHID MAHMOUDI und endet mit »U« wie USA bei "SKY AND GROUND" von TALYA TIBBON und JOSHUA BENNETT, die alle um die drei Hauptpreise – der GRAND NEWCOMER AWARD MANNHEIM-HEIDELBERG, der TALENT AWARD MANNHEIM-HEIDELBERG und der SPECIAL AWARD MANNHEIM-HEIDELBERG miteinander konkurrieren.

Darüber hinaus laufen 8 Filme im sogenannten „Special“ – Programm und das Kinderfilmfest zeigt 12 Produktionen. Darunter sind 19 Deutschlandpremieren, drei Europapremieren und zwei Weltpremieren, zu denen auch der Eröffnungsfilm gehört.

Link: www.iffmh.de

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Das 30. Kinofest Lünen eröffnet am Mittwoch mit »Sterne über uns«

Am Mittwoch Abend, den 13.11.2019 startet in der ausverkauften Cineworld Lünen die Eröffnungsgala des 30. Kinofestes Lünen mit politischer Prominenz. Ministerpräsident Armin Laschet hat sein Kommen zugesagt und reiht sich ein in die prominente Riege von Gratulanten:

„Selten passt der Spruch ‚klein, aber fein‘ so gut wie bei diesem Kinofest: Jedes Jahr im November wird Lünen zum Zentrum deutscher Filmkunst und zieht Branche, Filmliebhaber und Publikum ins Ruhrgebiet – und bewahrt sich dabei stets die eigene kreative, cineastische und intime Atmosphäre. Mit viel Geschick, Aufwand und Hingabe zum Film produzieren die Veranstalter damit ein wirklich außergewöhnliches Festival, das aus dem nordrhein-westfälischen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist. Darauf sind wir stolz und gratulieren herzlich zum 30. Geburtstag!“


Das Festival, das vom 13. – 17. November 2019 stattfindet, startet mit dem sozialkritischen Spielfilm "Sterne über uns" von Christina Ebelt.

Hier der Trailer:



Regisseurin Christina Ebelt, die Darsteller Claudio Magno und Nicole Johannhanwahr, Drehbuchautorin Franziska Krentzien und Regina Jorissen, Jörg Siepmann und Joachim Kühn von der Produktion und Verleih werden zu Gast sein, ebenso Petra Müller, Geschäftsführerin der Film und Medienstiftung NRW. Im Laufe des mittlerweile 5-tägigen Festivals werden dann mehr als 80 Filmschaffende in Lünen erwartet. Die Kinofestleiter Michael Wiedemann und Sven Ilgner freuen sich, dass alle Filme im LÜDIA-Wettbewerb von den Regisseur*innen persönlich präsentiert werden. Weitere Gäste sind Fabian Busch, Ilker Çatak , Waldemar Kobus, Leonard Lansink, Vanessa Mai, Bastian Pastewka, Axel Prahl, Anke Sevenich, Elena Uhlig, ChristTine Urspruch und viele mehr.

Das Kinofest Lünen zeigt in diesem Jahr 56 Filme und vergibt 11 Filmpreise im Wert von rund 30.000 Euro.

Zum Jubiläum erscheinen eine Sondermarke und ein Sonderstempel der Post mit dem Motiv der LÜDIA, der Preisstatue des Kinofestes.

Link: www.kinofest-luenen.de

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