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14. Filmfestival Münster 2011 - Nach 2 Jahren Abstinenz zurück

Das cineastische Highlight Westfalens wird in diesem Jahr 30!



Das Filmfestival Münster in Westfalen geht in die 14. Runde und der Veranstalter, die Filmwerkstatt, wird 30. Gemeinsam wird deshalb vom 12. bis 16. Oktober 2011 ein fulminantes Filmfestival in einer der größten Universitätsstädte Deutschlands auf die Beine gestellt. Fünf prallvolle Tage mit über 140 Filmen und Wettbewerben, die insgesamt mit Preisgeldern in Höhe von 16.500 Euro dotiert sind, verwandeln die Stadt in ein Epizentrum des Filmfiebers für Freunde kurzer und langer Filmkunst. Münster gilt nicht nur als Musterstadt ökologischen Stadtverkehrs mit den meisten Fahrradfahrern im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW, sondern hat als Studentenstadt auch ein ausgesprochen filmfreudiges Publikum, das eine lässige, junge Atmosphäre in der historisch wieder aufgebauten Altstadt rund um den Prinzipalmarkt versprüht.

In Relation zum Bundesdurchschnitt erreicht Münster vom 1,5- bis zum 6-fachen an Kinobesuchern. Dennoch wurden nach der Eröffnung des Cineplexes, dem Festivalkino am Albersloher Weg nähe Hafen mit einer Kapazität von ca. 2700 Besuchern, in den letzten Jahren fünf andere Kinos geschlossen. Darunter das Apollo-Theater, in dem der in Münster 1967 gedrehte Film "Alle Jahre wieder" von Ulrich Schamoni (* 1939 in Berlin † 1998 ebenda) seine Kinopremiere hatte. Der Film gewann Bundesfilmpreise und einen Silbernen Bären auf der Berlinale 1967.

In diesem Jahr steht das Filmfestival Münster ganz im Zeichen des Europäischen Filmpreises, der am 4. Dezember 2011 von der Europäischen Filmakademie (EFA) im Berliner Tempodrom verliehen wird. Ganz exklusiv präsentiert die Filmwerkstatt Münster eine Reihe der für die «Europa» nominierten Filme als herausragendes Highlight des Festivals. Darunter der Wettbewerbsfilm "PORTABLE LIFE" von Fleur Boonman als Deutschlandpremiere im Europäischen Spielfilmwettbewerb und "THE CENTRIFUGE BRAIN PROJECT" von Till Nowak im deutschsprachigen Kurzfilmwettbewerb.

Den Eröffnungsfilm wird die Münsteraner Filmemacherin Pia Strietmann mit "TAGE DIE BLEIBEN" bestreiten. Der Film mit Max Riemelt, Götz Schubert und der Newcomerin Mathilde Bundschuh in den Hauptrollen, wurde komplett in Münster und Umgebung gedreht.

Europäischer Spielfilmwettbewerb „Was das Leben zusammenhält“
In seiner vierten Runde sucht der in der deutschen Festivallandschaft einmalige thematische Wettbewerb nach dem, was das Leben zusammenhält. In der Auswahl der beeindruckenden acht europäischen Spielfilme, die um den Preis für die beste Regie konkurrieren, sind der schweizerische Beitrag „Stationspiraten“, der sich auf lebensbejahende Weise des Themas krebskranker Teenager annimmt, die Deutschlandpremiere des niederländischen Bildersturms „Portable Life“ (mit Rutger Hauer in einer Nebenrolle), das mehrfach preisgekrönte serbische Drama „White White World“, der spanische Oscar®-Entry „También la lluvia“, der neue Film von „Ex Drummer“-Regisseur Koen Mortier, der einen Bombenanschlag am „22nd of May“ verarbeitet, der mit fünf norwegischen Filmpreisen dekorierte „Limbo“, das türkische Gesellschaftsdrama „Majority“ sowie der aufsehenerregende deutsche Beitrag „Kriegerin“, der die hohlen Rituale einer Gruppe Rechtsradikaler schonungslos entlarvt.

Deutschsprachiger Kurzfilmwettbewerb
Für den deutschsprachigen Kurzfilmwettbewerb wurden aus 550 Einreichungen 40 Filmperlen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt, die in sieben Wettbewerbsblöcken gezeigt werden.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Specials, eine Videokunstausstellung in der AZKM, Dokus aus dem Nachbarland Holland (NL) sowie Kurzfilmprogramme für Schulen und natürlich die Festivalparty im Gleis 22.

Alles Weitere unter www.filmfestival-muenster.de
Quellen: Filmwerkstatt Münster | Filmfestival Münster | Wikipedia


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