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Neuigkeiten zur IFA

Dieses Jahr wieder mehr Aussteller.



Die Internationale Funkausstellung (IFA) findet seit 2006 nicht mehr im zwei Jahresrhythmus, sondern alljährlich statt. Diesem Trend der Berliner Messe waren im letzten Jahr viele große Hersteller nicht gefolgt und zeigten bewusst Abstinenz. Dieses Jahr soll alles anders werden, denn alle sind wieder präsent und kündigen ein Feuerwerk an Neuigkeiten an.

Darüber wird in den nächsten Tagen vieles in den Medien berichtet werden. Wir wollen uns deshalb nur auf den Bereich Filmwiedergabe mit bestem Bild und Ton konzentrieren und die dabei entstehenden Problematiken kurz anreißen.

Die Firma DAVISION bietet mit der Cadre No.1 die erste gewölbte Kinoleinwand für zu Hause an. Vertrieben wird das exklusive "Made in Germany" Produkt zur Zeit zum ermäßigten Einführungspreis von 50% über die Image Vertriebs GmbH.

Preiswert sind die Leinwände dennoch nicht, so dass sich nur wenige diese leisten können.
Die Cadre No. 1 curved ist eine High-End Rahmenleinwand der absoluten Spitzenklasse, welche alle Ihre Heimkinoträume wahr macht. Sie wird speziell auf Kundenwunsch gefertigt und ist in jeder Größe lieferbar. Mehrere, indiduelle Rahmenausführungen erleichtern die Integration in die Wohnräume erheblich: Von lichtabsorbierenden, schwarzem Samt bis zum hochlänzenden Edelstahl-Look in allen erdenklichen Farben ist alles möglich. Ein spezielles, patentiertes Spannverfahren ermöglicht eine absolut ebene Anbringung des Leinwandtuches ohne störende Spaltabstände zwischen Rahmen und Tuch. Das Resultat: Eine fantastische Bildschärfe, brilliante Farben und eine hohe Bildhomogenität wie im Kino!
Preise und weitere Infos hier als PDF zum download.
C1_curved.pdf + C1_curved_masque.pdf
IMAGE Vertriebs GmbH
Telefon: +49 (0) 700 - 80 808 007
Telefax: +49 (0) 700 - 90 909 007
KinozuHause-Center
Dorfstraße 3
56288 Braunshorn
e-Mail: info@IMAGE.ag
www.KinozuHause.de

Für eine gute Projektion bedarf es guter Wiedergabegeräte. Die Tage der Filmprojektion sind gezählt. Zu Hause wird der Flachbildschirm oder der Beamer bevorzugt. Doch Vorsicht mit preiswerten Angeboten, wie sie vor Messen in den Media Märkten zu finden sind. Die wenigsten Komponenten sind passend auf einander abgestimmt. Die neuen High Definition (HD) fähigen Player benötigen spezielle Wiedergabeeingänge. Ein Fernseher mit HD-Ready Logo ist nicht in allen Fällen für die HD-DVD und Blu-ray Player geeignet. Auch das brandneue "Full HD ready" Fernsehsiegel schützt nicht vor eventuellen Rucklern und ist für die Verbraucher wenig hilfreich, schreibt das Computermagazin c't von Heise in der Ausgabe 17/07 dieser Tage. Die nicht ruckelfreien Kameraschwenks bei der Fußballweltmeisterschaft lagen nicht etwa am Unvermögen der Kameraleute, sondern an systembedingten Problemen der digitalen Wiedergabe.
c't:
Das zuständige Industriekonsortium hat sich nicht auf technische Standards einigen können, die ruckelnde Bilder in HD-Filmen verhindern. Das Problem: Viele Fernseher akzeptieren das Original-Kinoformat mit 24 Bildern pro Sekunde (24p) nicht. Das neue Logo "Full HD ready" soll den Kunden zukünftig garantieren, dass zumindest ihr neuer Full-HD-Fernseher die 24p-Technik beherrscht. "Doch genau hier versagt das neue Siegel", schreibt die c't. "Die Anforderungen an die 24p-Verarbeitung in Fernsehern und Projektoren sind so unspezifisch, dass die Hersteller eine optimale, aber aufwendige Lösung umgehen können." So garantiert das neue Siegel nur, dass ein Gerät ein 24p-Signal entgegennehmen kann, nicht aber eine flüssige Wiedergabe. Der c't-Test zeigt, dass die Bandbreite der qualitativen Umsetzung von 24p-Verarbeitung groß ist. Einige Fernseher sind heute bereits in der Lage, Kinofilme praktisch vollkommen flüssig wiederzugeben, während andere trotz vollmundiger Werbeaussagen hässliche Ruckler produzieren.

High Definition Bild:
Die oben genannten Probleme bekommt man meist durch hochwertige, teure Produkte in den Griff. Preiswertere Modelle bieten eben nicht jeden Komfort, gibt z.B. Toshiba unumwunden zu. Neu ist, dass dennoch einige der preiswerteren HD-Wiedergabegeräte für das 24p-Signal im Prinzip vorbereitet sind, die passende Software aber erst durch Firmwareupdate eingespielt werden muss. Solche Updates kannte man bisher nur bei Computern und Digital Cameras. Dass mittlerweile auch andere Consumer Endgeräte davon betroffen sind, ist erstaunlich. Nicht jeder wird gewillt und in der Lage sein sein, seine Geräte ständig auf dem neuesten Stand zu halten. Toshiba will das passende Firmwareupdate für seinen preiswertesten HD-DVD Player ab der Funkausstellung bereitstellen; aber noch nicht in der Endversion. Bereits einen Monat später soll ein weiteres Update die Vollbildwiedergabe - durch Verdoppelung der Halbbilder bei der Ausgabe - mit der in Europa möglichen 25p-Bildfrequenz unterstützen. Diese wird speziell bei der Projektion mit guten Beamern für ein ruhigeres Bild benötigt.
Zur Erinnerung: in Europa beruht das Fernsehbild auf Halbbildwiedergabe im Zeilensprungverfahren (i=interlaced), die sich aus der Wechselspannung unseres Stromnetzes von 50 Hz ergibt. Dabei werden jeweils nur 25i-Halbbilder übertragen, d.h. im ersten Bild werden nur alle Zeilen mit gerader Zahl (2,4,6…) dargestellt, im zweiten Bild alle Zeilen mit ungerader Zahl (1,3,5…). Ein Vollbild baut sich also aus 2 Halbbildern zusammen. Bei einer Bildwiederholrate von 50 Hz werden also 50 Halbbilder, bzw. 25 Vollbilder pro Sekunde übertragen. Beim Vollbildverfahren (p=progressive) dagegen wird immer ein komplettes Bild mit allen Zeilen übertragen. Bei einer Bildwiederholrate von 50 Hz werden also 50 Vollbilder pro Sekunde übertragen. Letzteres sorgt für mehr Schärfe und verhindert das Zeilenflimmern, das beim Zeilensprungverfahren auftreten kann. Im Vollbildverfahren muss, also bei gleicher Auflösung, das Doppelte an Informationen übertragen werden wie beim Zeilensprungverfahren. Übrigens ist die Spielzeit von Videofassungen, die mit den üblichen 25 Bilder pro Sekunde im Fernsehen wiedergegeben werden, minimal kürzer als die der Kinofassungen, die mit langsameren 24 Bilder/s durch den Filmprojektor laufen. Bei echtem HDTV versucht man sich deshalb von den Zwängen der alten Braunschen Röhre zu lösen und mit Hilfe der digitalen Bildverarbeitung die bestmögliche Wiedergabe auf modernen Flachbildschirmen zu erlangen.
Wie das Update eingespielt wird, wurde allerdings noch nicht erläutert. Möglich wäre dies per DVD oder W-Lan (Wireless Funkverbindung), die bei einigen Modellen optional vorgesehen ist, um spezielle online Inhalte zu HD Filmen nachträglich empfangen zu können. Beim konkurrierenden Blu-ray Lager ist genau Letzteres zum Verkaufsproblem geworden, weil dieses Feature anfänglich nur wenige Modelle beherrschten. Doch dieses einzigartige Merkmal, Updates oder zusätzliche Inhalte zum Film empfangen zu können, hat sich in den USA als Verkaufsschlager bei der neuen Sony Playstation 3 und bei den Kabelsendern entwickelt.

High Definition Ton:
Weiteres herausstechendes Merkmal der neuen HD-Player beider Lager sind verbesserte Tonformate. Der bisherige Dolby Digital Ton fand bei HiFi Puristen wenig Anklang. Als Basis wurde immer ein Videobild benötigt, das bei reiner Audiowiedergabe von Musik DVD's häufig zu unerwünschten Nebengeräuschen mit evtl. leisem Säuseln oder Zwitschern führte, den sogenannten Aliasing-Effekten. Abhilfe schaffte erst das DVD-Audio Format, dass aber nicht auf normalen DVD Playern wiedergegeben werden konnte. Noch besser klang nach Meinung der Zeitschrift Stereoplay - wie es in der neuesten Ausgabe 9/07 geschrieben steht - die SACD, eine Erfindung von Sony, die aber ebenfalls spezielle Player benötigte und wegen zu geringer Verkaufszahlen vom Erfinder selber nicht weiter verfolgt wird. Es sollte was Neues her, was noch besser und zukunftsträchtiger ist. Man hat sich deshalb bei beiden neuen Medien HD-DVD und Blu-ray auf völlig unkomprimierten Ton mit noch höherer Samplerate als Zusatzoption geeinigt. Jetzt soll auch Sourroundton oder Quadrofonie, wie man früher sagte, theoretisch über acht getrennte Lautsprecher wieder gegeben werden können und überhaupt nicht mehr muffig klingen. Für kürzere Promo Beispiele kann nunmehr dieses Format angeblich auch auf preiswerte CD Rohlinge oder normale DVD's gepresst werden um Kosten zu sparen. Ob dann jeder Player diese Sondermedien auch abspielen kann, ist nach bisherigen negativen Erfahrungen mit der nicht immer vorhandenen Kompatibilität, allerdings fraglich. Es bedarf dazu in jedem Falle HD-fähige Player. Mit dem normalen DVD Player funktioniert die Wiedergabe dieser High-End-Option natürlich nicht. Entscheidender Vorteil der original HD-Medien ist aber neben der besseren Klangqualität, ihre wesentlich längere Spieldauer gegenüber normaler CD's. Endlich könnte stundenlange Musik oder überlange Werke auf ein einziges Medium passen.

Doch Vorsicht, die Crux liegt auch hier im Detail. Die HDMI Buchse an den Geräten, die eine Wiedergabe der verschlüsselten digitalen Signale nur über ein einziges Kabel ermöglichen soll, funktioniert bisher nur bei einem einzigen Audio Receiver von Sony schreibt die Zeitschrift AudioVision in Ihrer aktuellen Ausgabe 09/07. HDMI ist nicht immer gleich HDMI. Erst die neuere Version HDMI 1.3 soll neben den normalen, komprimierten Tonsignalen auch die Übertragung der zusätzlichen, unkomprimierten Tonformate "Dolby True HD" von Dolby Lab. und "DTS HD Master Audio" aus der THX Entwicklerschmiede Steven Spielbergs unterstützen. Auch bei der Bildwiedergabe sollte man sich vor dem Kauf der Geräte sehr genau die verwendeten Komponenten und passenden Eingänge ansehen. Nicht jeder 16:9 Flachbildschirm besitzt einen HDMI Eingang. Die Wiedergabe eines analogen, minderwertigen Signals vom DVD Player ist auch bei preiswerten Geräten möglich. HD-Player mit verbesserter Bildqualität benötigen dagegen zwingend einen HDMI Eingang am TV-Gerät, sonst bleibt der Bildschirm dunkel.

Link: www.ifa-berlin.de


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