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Spielfilmliste von »achtung berlin - new berlin film award« 2020 veröffentlicht

In den Wettbewerben für Spiel- sowie Dokumentarfilme ist die Mehrheit der Filme in weiblicher Regie entstanden.



Das 16. ACHTUNG BERLIN Filmfestival zeigt, dass Frauen in der Berliner Filmbranche stark vertreten sind. Dank zahlreicher Einreichungen von Filmemacherinnen kann das Festival in diesem Jahr eine Gleichstellung in seinen Wettbewerbssektionen sichtbar machen.

Auch das City Kino Wedding ist dieses Jahr wieder bei der 16. Ausgabe von »achtung berlin - new berlin film award« mit dabei.

Ebenso ist das unabhängige Filmkunstkino fsk Kino am Oranienplatz auch in diesem Jahr wieder Teil der ACHTUNG BERLIN Festivalwoche. Das Namenskürzel steht übrigens nicht für freiwillige Selbstkontrolle von purem Arthouse, sondern für Flugzeugsesselkino, denn die erste Bestuhlung stammte von ausgemusterten Lufthansa-Maschinen.

Jetzt akkreditieren!

Bis zum 17.03.2020 gilt immer noch der der Early Bird Tarif (45 €). Akkreditieren können sich alle, die sich, praktisch oder theoretisch, beruflich oder studentisch mit Film, TV, Serien und anderen Bewegtbild-Medien beschäftigen. (siehe dazu unsere Meldung vom 6. März 2020).

»achtung berlin – new berlin film award« präsentiert vom 15. – 22. April 2020 über 80 Filme in neun Spielstätten: Mit dabei sind die Kinos International, Babylon, Filmtheater am Friedrichshain, Lichtblick-Kino, City Kino Wedding, ACUDkino, fsk Kino am Oranienplatz und das Wolf Kino.

Unter dem Motto achtung berlin goes Beeskow wird das Festival erneut im Kino Schukurama im brandenburgischen Beeskow präsent sein - mit freundlicher Unterstützung der Stadt Beeskow.

Die achtung berlin Branchentage präsentieren für akkreditierte Fachbesucher*innen unter anderem den Themenschwerpunkt Berlin Series, der in Screenings, Pitchings, Panels und Keynotes Einblick in neue Serienstoffe gibt. Hierzu stehen Kooperationspartner wie Filmnetzwerk Berlin, BFFS und media.net unterstützend zur Seite.

Der Wettbewerb für Spielfilme ist komplett!

Der Wettbewerb ‚Made in Berlin-Brandenburg‘ Bester Spielfilm für programmfüllende Spielfilme ist komplett. Alle Wettbewerbsfilme feiern ihre Berlin-Premiere, darunter zwei Deutschland-Premieren und eine Uraufführung, sowie ein Film der außer Konkurrenz läuft. Es erwartet Sie mit insgesamt 12 Wettbewerbsfilmen ein vielfältiges Programm voller Begegnungen zwischen Menschen, und Kulturen mit herausragenden Momenten.

"1986"
Regie: Lothar Herzog

Elena (Daria Mureeva) ist Studentin in Minsk, Weißrussland. Sie hat eine intensive, aber zunehmend zerstörerische Liebesbeziehung mit Viktor (Evgin Sangadzhiev). Als ihr Vater verhaftet wird, muss sie, um seine illegalen Geschäfte weiterzuführen, immer wieder in die gesperrte Zone von Tschernobyl fahren. Sie ist fasziniert von der trügerischen Schönheit – doch bald fühlt sich ihr Leben kontaminiert von einer zerstörerischen Kraft.

"CHASING PAPER BIRDS" (Uraufführung)
Regie: Mariana Jukica

Über den Zeitraum einer langen Berliner Nacht hinweg begibt man sich auf eine Reise in die Köpfe von Mia (Lucie Aron), Keks (Henrike von Kuick) und Ian (Vladimir Burlakov). Drei Handlungsstränge über Liebe, Hoffnung, Besessenheit und Ängste, die ineinander verwoben sind und einen wunderbar eindringlichen Blick in die dunklen Seiten einer verlorenen Generation erlauben. Junge Menschen in ihren 20er und 30er Jahren an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Sie sind auf der Suche nach Glück, aber nicht sicher sind, was passiert, wenn sie es tatsächlich finden.

"GIRAFFE"
Regie: Anna Sofie Hartmann

Ein dänischer Sommer: Lange Tage werden zu blauen Nächten. Für die Verbindung zwischen Dänemark und Deutschland wird ein Tunnel gebaut. Drei Menschen treffen sich an diesem Ort wieder und erleben einen besonderen Moment, bevor sich ihre Wege wieder trennen.

"JIYAN"
Regie: Süheyla Schwenk

Hayat (Halima Ilter) hat ihre Heimat Syrien verlassen, aber die Albträume an die schrecklichen Erlebnisse verfolgen sie noch immer. Gemeinsam mit ihrem Mann Harun (Baran Sükrü Babacan) ist sie nach Deutschland gekommen, um ihrem ungeborenen Kind eine sichere Zukunft bieten zu können. Doch der Neubeginn gestaltet sich schwieriger als gedacht.

"KOKON" (außer Konkurrenz)
Regie: Leonie Krippendorff

Ein junges Mädchen aus Berlin kämpft mit dem Erwachsenwerden und der eigenen Identität. Nora (Lena Urzendowsky) wächst mitten in der Hauptstadt auf. Dort trifft sie auf unterschiedlichste Menschen aus der ganzen Welt. Doch auch das macht für Nora das Erwachsenwerden nicht einfacher. Ihre Schwester (Lena Klenke) und ihre beste Freundin (Elina Vidanova) scheinen sich nur für Mode und Social Media zu interessieren. Nora versucht das auch, aber es macht sie nicht glücklich. Dann lernt sie Romy (Jella Haase) kennen, die ihr beibringt, zu sich selbst zu stehen.

"LEIF IN CONCERT VOL. 2" (Eröffnungsfilm)
Regie: Christian Klandt

Kleine Wunder zwischen Bar und Bühne – in einer kleinen Jazzkneipe unter den Straßen der Stadt mischen sich Musik, Miteinander und Menschlichkeit zu einem Abbild des Lebens. Die Luft ist zum Schneiden dick, angereichert mit Geschichten, Skurrilität und Problemen. Hier unten muss die junge Lene (Luise Heyer), der gute Geist dieses Ortes, sich im Vorfeld eines Konzertes nicht nur nach langer Abwesenheit wieder um Freunde und Gäste kümmern, sondern darüber hinaus für einen Traum kämpfen und nicht weniger als die vielleicht wichtigste Entscheidung ihres Lebens treffen.

"MAN FROM BEIRUT" (Deutschland-Premiere)
Regie: Christoph Gampl

Momo (Kida Khodr Ramadan) und Kadir (Blerim Destani) arbeiten als Cleaner, das Wort „Auftragskiller“ klingt ihnen zu hart. Als ein kleines Mädchen zur falschen Zeit am falschen Ort ist, wird ihre Freundschaft aber auch ihr Ethos als Profikiller auf eine harte Probe gestellt.

"SAG DU ES MIR"
Regie: Michael Fetter Nathansky

Zwei Schwestern in Schwierigkeiten. Was ist wahr, was ist falsch? Silke (Christina Große) ist in Potsdam von einer Brücke gestoßen worden. Hilfe naht, denn Schwester Moni (Gisa Flake) kommt aus Spanien angereist. Wer braucht wen? Ein vertracktes Gewebe aus Lügen, Täuschungen und Selbstzerstörung.

"SEBASTIAN SPRINGT ÜBER GELÄNDER" (Deutschland-Premiere)
Regie: Ceylan Ataman-Checa

Sebastian (Joseph Peschko) wächst in Hannover auf. Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter lernt er bereits früh, auf sich alleine gestellt zu sein. Als Jugendlicher verliebt er sich in die junge Betty und lernt durch sie das Leben einer „heilen Familie“ kennen, was eine sehr große Anziehungskraft auf ihn ausübt. Bald entstehen jedoch Spannungen zwischen ihm und den zwei Welten zwischen denen er pendelt. Es stellt sich die Frage, was von Kindheitsträumen übrigbleibt, wenn man erwachsen wird.

"STILLSTEHEN"
Regie: Elisa Mishto

Julie (Natalia Belitski) lebt nur nach ihrem eigenen Grundsatz: Nichts tun. Und mit nichts meint sie nichts. Sie will einfach nur stillstehen. Um sich dem „normalen“ Leben zu entziehen, lässt sie sich regelmäßig in ihre psychiatrische Wunschklinik einweisen. Dort lässt man sie in Ruhe. Das ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass ihr Erbe aufgebraucht ist. Da ihr bisheriges perfektes Nichtstun auf der Kippe steht, fasst sie einen folgenschweren Entschluss: Um weiterhin stillstehen zu können, muss sie sich bewegen.

"SUNBURNED"
Regie: Carolina Hellsgård

Während der Sommerferien fährt die 13-jährige Claire (Zita Gaier) mit ihrer Mutter Sophie (Sabine Timoteo) und ihrer Schwester Zoe (Nicolais Borger) nach Andalusien. Als Zoe einen Jungen kennenlernt, fühlt Claire sich gelangweilt und vernachlässigt, denn ihre Mutter verbringt den ganzen Tag am Pool. Claire zieht alleine los und freundet sich mit einem jungen senegalesischen Strandverkäufer namens Amram (Gedion Oduor Wekesa) an. Bei dem Versuch, ihm zu helfen, macht sie seine Situation jedoch versehentlich noch schwerer.

"TAGUNDNACHTGLEICHE"
Regie: Lena Knauss

Alexander (Thomas Niehaus) konnte oder wollte sich noch nie so richtig verlieben. Bislang hat er sich stets mit flüchtigen Beziehungen arrangiert – bis zu dem Tag, als er in der Varietékünstlerin Paula (Aenne Schwarz) die große Liebe zu entdecken glaubt. Mit ihr empfindet er ein nie dagewesenes Glück. Doch der ungewohnte Traum einer gemeinsamen Zukunft findet mit Paulas plötzlichem Tod ein jähes Ende. Als er auf ihre Schwester Marlene (Sarah Hostettler) trifft, lernt er durch sie eine andere Version von Paula kennen, die seinen anhaltenden Tagträumen einer perfekten Liebe immer stärker widerspricht.

Aktuelle Informationen und News rund um das Festival finden Sie darüber hinaus auf der Homepage des Festivals.

Link: www.achtungberlin.de
Quelle: Limelight PR

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