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Filmveranstaltung am Weltfrauentag in Berlin und Anmeldung zum Urheberrechtskongress

Ein Filmfestival am Weltfrauentag, dem neuen Berliner Feiertag.

In Berlin wird am 8. März 2019 erstmals mit dem Weltfrauentag ein neuer Feiertag eingeführt. Dies nimmt das 2014 gegründete »feminist film festival« zum Anlass, sich auch in diesem Jahr vom 7.-13. März 2019 mit einem eigenen Programm im Berliner Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz erneut zu präsentieren.

Der Eröffnungsfilm "The Miseducation of Cameron Post", der heute, den 7. März 2019 um 20:00 Uhr gezeigt wird, hat seine Berliner Premiere allerdings bereits im Januar im Kino Arsenal beim US-Independent Film Festival Unknown Pleasures gefeiert, sodass wir darauf nicht noch einmal eingehen wollen.

Das komplette Programm, das insgesamt aus nur drei Filmen besteht, kann stattdessen hier beim Kino Babylon abgerufen werden. Neben dem Eröffnungsfilm werden am 8. März 2019 die Doku "The Artist and the Pervert" sowie zum Abschluss, den 13. März 2019 das chinesische Neo-Noir-Drama "Angels Wear White & Award" präsentiert.

Im Zusammenhang mit dem Berliner »feminist film festival« möchten wir als Nachtrag auch auf das bedeutendere und größere Frauenfilmfestival in NRW aufmerksam machen, das in jedem Frühjahr alternierend in Köln und Dortmund stattfindet.

Diesmal ist vom 9. - 14. April 2019 Dortmund an der Reihe. Mehr Infos folgen von uns im April. Weitere Details können aber schon jetzt auf der Webseite des Festivals abgerufen werden.

Link: www.frauenfilmfestival.eu

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UPDATE:

Kongress zum Urheberrecht findet erst im April statt.

Kostenlose Teilnahme beim 4. Kongress zur Urheberrechtspolitik am 08.04.2019 möglich.

Bedeutend ist, dass trotz des Feiertags schon jetzt eine hochaktuelle Veranstaltung zum Urheberrecht in Berlin angekündigt wird, die vom Potsdamer Erich Pommer Institut durchgeführt wird. Für den Kongress kann man sich ab sofort anmelden. Er findet allerdings erst in einem Monat statt. Wir hatten uns leider in einer ersten Formulierung etwas missverständlich ausgedrückt und bitten um Verzeihung.

Bereits gestern gingen in Berlin tausende Demonstranten wegen der geplanten Urheber-Richtlinie der EU auf die Straße. Sie befürchten, dass „Artikel 13“ zu massiver Zensur im Internet führt. Am 23. März 2019 soll zudem ein europaweiter Protesttag stattfinden.

Letzte Hürde zur bevorstehende Abstimmung über den ausgehandelten Kompromiss bei der Urheberrechtsreform ist das EU-Parlament. Der EU-Ministerrat hat bereits dem heftig umstrittenem Kompromiss zu den Uploadfiltern, inklusive der Reform des Artikel 13, zugestimmt, wie wir am 23. Februar 2019 schrieben.

Laut Artikel 13 sollen Betreiber von Plattformen mit Inhalten, die Nutzer erstellen, für unautorisierte Veröffentlichungen urheberrechtlich geschützter Werke haften. Um dies zu verhindern, müssten Betreiber von Webseiten zukünftig Upload-Filter einsetzen. Diese Filter überprüfen Bilder, Videos, Musik und Texte bereits vor ihrem Hochladen im Internet nach unzulässigen Inhalten – und könnten den Prozess im Zweifel stoppen. Doch dagegen gibt es zahlreiche Bedenken, denn diese Filter sind fehleranfällig und sortieren möglicherweise Satire, Parodien oder Zitate aus, bei denen kein Verstoß gegen das Urheberrecht vorliegt.

Um mehr Licht in die komplizierte Thematik zu bringen, findet am 08.04.2019 von 13:00 - 18.00 Uhr in der Halle bei ALEX TV - in der Rudolfstraße 1-8, in 10245 Berlin-Friedrichshain der 4. Kongress Urheberrechtspolitik 2019 statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei bei vorheriger Anmeldung.

Hier geht's zur Anmeldung.

Welche politischen Entwicklungen des Urheberrechts gibt es in Deutschland und auf europäischer Ebene? Wie werden die europäischen Vorgaben in Deutschland implementiert? Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten aus Politik, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft.

Durch die Veranstaltung führen die juristischen Direktoren des Erich Pommer Instituts: Prof. Dr. Jan Bernd Nordemann, LL.M., und Prof. Dr. Ulrich Michel.

Erich Pommer Institut gGmbH

Försterweg 2

14482 Potsdam

Tel.: 49 (0) 331-721 28 80

Fax: 49 (0) 331-721 28 81

Mail: mail@epi.media

Web: www.epi.media

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