Skip to content

Vorankündigung zum achtung berlin - new berlin film award

Schon in knapp 4 Wochen startet das Berlin-Brandenburger Filmfestival achtung berlin - new berlin film award.

Vom 10. - 17. April 2019 präsentiert sich die 15. Ausgabe des jungen Berlin-Brandenburger Filmfestivals achtung berlin - new berlin film award.

Es ist nicht das einzige Berliner Filmfestival in diesem Frühjahr, aber das größte heimische, siebentägige Filmereignis, das in 11 Festivalkinos in und um Berlin stattfindet. Neben den Kinos International, Babylon, Filmtheater am Friedrichshain, Neue Kammerspiele Kleinmachnow, Lichtblick und dem City Kino Wedding, sind erstmals mit dabei die Kinos ACUD und fsk am Oranienplatz. Außerdem wird das Festival unter dem Motto achtung berlin goes Beeskow erneut im brandenburgischen Beeskow im Kino Schukurama präsent sein. Das Bundesplatz-Kino und das Kino Brotfabrik sind in diesem Jahr Gastgeber der Retrospektive Berlin Acht Neu(n) Null.

Bereits am 28. Februar 2019 hatten wir Filmschaffende aufgerufen, sich über uns, dem Berliner Arbeitskreis Film e.V. (BAF), oder über andere filmspezifische Berufsverbände zum Vorzugspreis von 45,- Euro bis zum 3. April 2019 zu akkreditieren.

Das junge Kino in der Hauptstadtregion zeichnet sich aktuell durch seine große Vielfalt an Spiel- und Dokumentarfilmen aus, die in verschiedenen Wettbewerben antreten.

Zuvor findet ab 21. März 2019 noch das 11mm Fußballfilmfestival mit dem Schwerpunkt Frauen im Fußball statt und am 3. April 2019 folgt u.a. im Arsenal und in weiteren Kinos mit ALFILM das Arabische Filmfestival Berlin. Auf beide Festivals werden wir noch rechtzeitig intensiver eingehen.

Mittlerweile hat der achtung berlin - new berlin film award einige Programmdetails preisgegeben.

Die 15. Ausgabe wird am 10. April 2019 im Kino International mit der Komödie "KIM HAT EINEN PENIS" von Regisseur Philipp Eichholtz mit Martina Schöne-Radunski und Christian Ehrich in den Hauptrollen eröffnet! Hier der Trailer:

Synopsis:

Andreas will Kim. Kim aber will mehr. Sie will einen Penis. Nach der verdienten Beförderung erfüllt sich die erfolgreiche Pilotin ihren Traum - und eine Schweizer Klinik macht‘s möglich: ein kurzfristiger OP-Termin, wenig Komplikationen, keine Nebenwirkungen und sogar problemlos umkehrbar in den ersten vier Monaten. Hormone lehnt Kim ab. Es geht ihr um das Körperteil als solches. Mit Andreas darüber reden will sie allerdings nicht. Lieber stellt sie ihn vor vollendete Tatsachen. Während Andreas in stummen Aktionismus verfällt, rennt Kim im Stechschritt durch Berlin. Zu allem Überfluss zieht dann noch ihre gemeinsame beste Freundin Anna mit Herzschmerz und akutem Kinderwunsch im Gepäck bei ihnen ein, was das Ganze auch nicht einfacher macht.

Philipp Eichholtz thematisiert gekonnt verborgene Sehnsüchte und mit ausbrechende Bedürfnisse im Beziehungsalltag eine ungewöhnliche Geschichte, die gewohnte Denknormen in Frage stellt – was folgt: viel Reibung und schließlich ein Knall. Steht am Ende ein Kompromiss oder Tabula Rasa? Oder ist, wie Kim und ihr Penis, doch alles gleichzeitig möglich?

Der Film von Regisseur Philipp Eichholtz feierte seine Premiere in der Reihe Neues Deutsches Kino, der auf dem Filmfest München 2018 und kommt nun endlich in seiner Heimatstadt Berlin auf die Leinwand.

Wettbewerb der Spielfilme.

Im Fokus des diesjährigen Wettbewerbs der Spielfilme stehen auch in anderen Werken zweifelsohne die (zwischen-)menschlichen Beziehungen, die uns emotional verbinden aber auch voneinander trennen können.

Regisseur Florian Schmitz erzählt in "ARME RITTER" von Erik, einem von Unruhe getriebenen Schauspieler, der nichts verpassen will, ständig auf der Suche ist und sich selbst dabei nicht finden kann.

Auch Lenz, der dreißigjährige Protagonist in Robert Bohrers und Emma Rosa Simons "LIEBESFILM", weiß nicht, was er will. Als mit einer neuen Verliebtheit plötzlich die großen Fragen aufkommen, muss er sich dem Leben stellen.

"DAS SCHÖNSTE PAAR" von Sven Taddicken erzählt von der Beziehung zwischen Malte und Liv, die durch ein traumatisches Ereignis zerrüttet wird. Durch die Aufarbeitung der Geschehnisse glauben sie das Trauma überwunden zu haben, bis es zu einer erneuten Konfrontation mit der Vergangenheit kommt.

In Carlos A. Morellis "DER GEBURTSTAG" wird der kleine Julius nach einem Kindergeburtstag nicht von seinen Eltern abgeholt. Wie geht man als Gasteltern mit einem zurückgelassenen Kind in solch einer Situation um?

"ENDZEIT" von Carolina Hellsgård spielt in einer post-apokalyptischen Zeit, in der die Zivilisation nahezu komplett von Zombies eingenommen wurde. Die Freundinnen Vivi und Eva kämpfen dabei nicht nur ums Überleben, sondern auch gegen die eigenen Dämonen.

Luzie Loose erzählt in "SCHWIMMEN" über die Freundschaft von Elisa und Anthea, die sich zu einer zerstörerischen Dynamik entwickelt und bedrohlich für alle wird, die den beiden in die Quere kommen.

Wettbewerb der Dokumentarfilme.

Die Wettbewerbsbeiträge der Dokumentarfilme spiegeln eine herausragende Vielfalt wider: hochpolitisch, brisant, innovativ, tragisch und emotional! Sie spielen nicht alle unbedingt in Berlin, sind aber von Berliner Filmemachern gemacht worden.

Regisseurin Antonia Hungerland stellt in "(M)OTHER" die Frage, was einen Menschen zu einer richtigen Mutter macht. Rainer Komers begibt sich in den amerikanischen Westen nach "BARSTOW, CALIFORNIA" und führt das Publikum in die Mojave Wüste, und wir folgen Stephan Hilpert nach Ostkongo, wo er mit "CONGO CALLING" die Hilfe des Westens vor Ort hinterfragt.

Während Katinka Zeuner in "DER STEIN ZUM LEBEN" Trauernde und einen Steinmetz bei der Verarbeitung des Todes begleitet, widmen sich Lilian Frank und Robert Cibis in "FUCK FAME" einer jungen Generation, die von Popularität träumt und zeigen dabei die Schattenseiten des Ruhms auf. Lola Randl begleitet in "VON BIENEN UND BLUMEN" neo-romantische Städter auf der Suche nach dem Ursprünglichen.

"GET ME SOME HAIR!" von Lars Barthel behandelt die Frage, wie Haare und Rassismus zusammenhängen und führt uns dabei von Jamaika bis nach Burma, derweil dokumentiert Christin Freitag mit "LET THE BELL RING" den Werdegang eines jungen Nachwuchsboxers, der bis an die Grenze der Selbstzerstörung geht.

Mit "LOST REACTOR" hat es Alexandra Westmeier geschafft, einen schockierend schönen Dokumentarfilm zu drehen. Den Wettbewerb komplettiert "STRESS" von Florian Baron, der die gesellschaftliche Wiedereingliederung von fünf Soldaten erzählt, welche nach 9/11 in Afghanistan oder Irak dienten.

Retrospektive unter dem Titel »Berlin Acht Neu(n) Null«.

Die diesjährige Retrospektive mit dem Titel »Berlin Acht Neu(n) Null« nimmt euch in zehn außergewöhnlichen Berlinfilmen mit auf eine Zeitreise in die 80er und 90er Jahre und das Berlin vor und nach dem Mauerfall.

Das Bundesplatz-Kino und das Kino Brotfabrik sind in diesem Jahr Gastgeber der Retrospektive Berlin Acht Neu(n) Null, die in Kooperation mit der DEFA-Stiftung und der Deutschen Kinemathek Museum für Film und Fernsehen entstand, gefördert durch den Kulturbeirat Charlottenburg-Wilmersdorf und durch das Bezirksamt Pankow FB Kunst und Kultur.

Infos zu weiteren Wettbewerbsfilmen, darunter zu den mittelangen Filmen und Kurzfilmen sowie aktuelle Neuigkeiten zur diesjährigen 15. Ausgabe von achtung berlin - new berlin film award, zu denen im Rahmen der achtung berlin Branchentage auch die Berlin Series gehören, folgen ggf. kurz vor Beginn des Festivals.

Link: achtungberlin.de

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Print this article!
  • E-mail this story to a friend!

Anzeige