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Unsere Filmkritiken im Mai 2018 - 3. Teil

Aktuell im Kino angelaufene Streifen.

DIE TOCHTER Drama von Mascha Schilinski (Deutschland). Mit Helena Zengel, Karsten Antonio Mielke und Artemis Chalkidou. Seit 17. Mai 2018 im Kino. Bundesweit und in Berlin nur für kurze Zeit in wenigen Kinos. Hier der Trailer

Ulrikes Filmkritik:

In ihrem Langfilmdebüt beschreibt die Berliner Autorin und Regisseurin Mascha Schilinski die konfliktreiche Dreierbeziehung einer Familie auf ganz präzise Weise.

Es ist zwei Jahre her, als sich Hannah (Artemis Chalkidou) und Jimmy (Karsten Antonio Mielke) getrennt haben.

Mutter: „Wir werden immer für dich da sein. Daran wird sich nie etwas ändern“.

Vater: „Dein Elephant beschützt dich. Auch wenn ich nicht mehr da bin“.

Schon die ersten Bilder zeigen, welch inniges Verhältnis die siebenjährige Luca (Helena Zengel) zu ihrem Vater hat.

Luca wohnt bei ihrer Mutter. Der Vater ist zu Besuch. Als ein Interessent wegen des Ferienhauses auf einer griechischen Insel anruft, löscht Luca die Nachricht, bevor die Mutter nach Hause kommt. Durch intensiven Blickkontakt mit dem Vater, hat sie dessen Einverständnis. Intensive Blicke spielen in Schilinskis Drama überhaupt eine große Rolle.

Hannah bleibt nur kurz daheim. Nach einem Telefonat mit ihrem neuen Freund, geht sie nochmal weg. Vorher bittet sie Jimmy doch über Nacht zu bleiben, zur gro0en Freude von Luca. In der Nacht bekommt Jimmy einen Herzanfall. Luca hat große Angst um ihn.

Am nächsten Morgen ist Hannah sehr gereizt. Sie bittet Jimmy zu gehen. Offensichtlich hat ihr Freund Stefan mit ihr Schluss gemacht. Traurig blickt Luca dem Vater hinterher. Wir sehen drei Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen zutiefst traurig sind.

Luca macht sich große Sorgen. Ihr Vater hat schon vier Tage nicht angerufen. Er geht auch nicht ans Telefon. Luca drängt ihre Mutter, sofort zu ihm zu fahren. Sie hat Angst, er könnte womöglich tot sein.

Es hat sich ein Paar gemeldet, dass das Haus auf Santorin kaufen möchte. Es sind Schulferien und alle drei fahren auf die Insel, um das Haus in Ordnung zu bringen. Luca besteht darauf, mit dem Vater im großen Bett zu schlafen. Wenn Luca etwas will, dann setzt sie es auch durch.

In immer schneller werdendem Rhythmus arbeiten Hannah und Jimmy draußen zusammen. Es wird klar, beide nähern sich wieder einander an.

Luca spürt sofort die Veränderung. Misstrauisch wandern ihre Blicke von einem zum anderen. Sie ahnt, dass sie ihren Vater nicht mehr für sich alleine haben wird. Von einem Alptraum geweckt, beobachtet sie, dass ihre Eltern miteinander schlafen.

Am nächsten Morgen fragt sie nach dem Grund der Trennung. Bei der Gelegenheit erklärt ihr die Mutter, dass sie sich wieder lieb hätten und dass sie sich wünscht, wieder eine kleine Familie zu sein. Die Folge: Jetzt will Luca ihren Vater gar nicht mehr loslassen. Sie folgt ihm auf Schritt und Tritt. Sie erreicht, dass er weiterhin mit ihr im großen Bett schläft. Mit kindlicher Raffinesse sorgt sie dafür, den Papa für sich alleine zu haben. Sie nervt. Als er sich bei einem Ausflug auf die Seite der Mutter stellt, beschimpft Luca ihn. Wieder Zuhause, nimmt sie ihren Elefanten huckepack und verlässt das Haus. „Wenn ich nicht wieder komme, werdet ihr es bitter bereuen“ ruft sie trotzig.

Ihren Elefanten wirft sie von einer Klippe ins Meer. Sie überlegt hinterherzuspringen. Als sie einen Krankenwagen hört, läuft sie vor Angst um ihren Vater schnellstens nach Hause. Immer dann, wenn ihre Gefühle durcheinander geraten, bohrt sie eine Haarspange tief in die Haut.

Sie fasst es nicht, dass der Vater ohne sie nach Athen gefahren ist. Mit der Mutter allein, fragt sie sie, ob sie wirklich ihr Kind sei. Sie glaubt, dass sie als Baby vertauscht wurde, denn sie habe nicht die geringste Ähnlichkeit mit ihr. Nur ihr Papa sei ihr wirklicher Vater. Hannah ist erschüttert.

Am nächsten Morgen hat Luca Geburtstag. Die Mutter ist nicht da. Der Vater noch in Athen. Auf dem Küchentisch steht eine Geburtstagstorte und einige Fotos, auf denen man Hannah mit Luca kurz nach der Geburt sieht. Als der Vater zurück ist, sagt sie ihm, dass sie ganz gemein zur Mutter war. Als auch die Mutter wieder da ist, erzählt sie dem Kind, wie schwierig die Geburt war und dass der Vater sie als erster ganz lange im Arm hielt und dass das der Grund sein könnte, warum sie ihn mehr liebt, als sie.

Das mag für Luca eine Erklärung sein. Sie fühlt sich dennoch weiterhin ausgeschlossen. Der Vater geht sogar so weit, dass er Luca verspricht, wenn sie es absolut nicht will, dass Mama und Papa wieder zusammenkommen, dann macht er es auch nicht.

Den Hintergrund dieses Familiendramas bilden die herrlichen Landschaftsaufnahmen der Insel, die der Kameramann Fabian Gamper in beeindruckenden Bildern festgehalten hat. Die eisigen Blicke der kleinen Luca lassen für Momente das Schlimmste befürchten und sorgen für eine bedrohliche Atmosphäre. Schilinski nimmt durchaus auch die Position der Eltern ein, legt aber den Fokus auf die Gefühle des Kindes, welches seinen Schmerz auf ganz eigenwillige Weise artikuliert. Sie schildert eine Familiensituation, in der sich mit Sicherheit viele getrennte Paare wiederfinden und nach bestmöglichen Lösungen für ihr Kind suchen.

Ulrike Schirm

Eine weitere Filmkritik von Elisabeth Nagy zum Film "DIE TOCHTER" hatten wir im Rahmen der Berlinale Sektion »Perspektive Deutsches Kino« bei uns am 28. Februar 2017 eingestellt.

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"SOLO: A Star Wars Story" Sci-Fi-Fantasy von Ron Howard (USA). Mit Alden Ehrenreich, Woody Harrelson, Emilia Clarke u.a. seit 24. Mai 2018 im Kino. Hier der Trailer:

Wolf's Filmkritik:

Mit den "Star Wars Storys" hat das Walt Disney Imperium die Fußstapfen von George Lucas Sternekrieger verlassen und spinnt eigene Seitenstränge und Vorgeschichten zur Erfolgsreihe "Krieg der Sterne" hinzu.

Allerdings hat man die Kritik der Fans wohl vernommen und kehrt im Gegensatz zu "Rogue One" und "Die Letzten Jedi" wohl ein wenig reumütig zu den Anfängen von Star Wars zurück, als Fantasy im Kino noch angesagt war. Heutzutage versprühen nicht nur die "Star Wars" Ableger deutlich mehr Gewalt als früher und erinnern damit schon fast an Filme aus dem Marvel Imperium, die mit Disney Produktionen wie "Deadpool" und den "Avengers" nur noch Action-Liebhaber ins Kino locken.

Zwar geht es auch in dem neuesten Werk rund um die Jedi Ritter nicht zahm zu, aber es gibt Sequenzen in denen die Fantasy sich austoben kann. Die Story selbst ist schnell erzählt, ohne nicht allzu viel zu verraten.

Kenner des ersten Teils von "Krieg der Sterne" aus dem Jahre 1977 wissen, dass damals Harrison Ford als Han Solo - immer an der Seite eines star behaarten Wesens namens Chewbacca - einen gerissenen Sternen-Schmuggler mimte, der aber sein Herz am rechten Fleck hatte. Auch in den beiden nachfolgenden Erzählungen des Jedi-Imperiums, der fünften und sechsten Episode der Star-Wars-Saga, spielte Harrison Ford wieder mit.

Mehr als 40 Jahre später folgt nun die Einführung in den ehemals jungen und "besten Piloten der Galaxis", wie er sich selbst bezeichnet. Gespielt diesmal allerdings von Alden Ehrenreich, der überhaupt keine physiognomische Ähnlichkeit mit Harrison Ford aufweist.

Nur durch die Begegnung mit Chewbacca, seinem späteren engsten Vertrauten, dämmert dem unbedarften Zuschauer langsam, mit wem er es zu tun hat.

Damals waren die Protagonisten der klassischen Trilogie eher simple Märchenfiguren, die keiner komplizierten Vergangenheit bedurften, um sie im Laufe ihrer Abenteuer ans Herz wachsen zu lassen. Heutzutage wird alles kritischer gesehen, bedarf mehr Hintergrundinformationen und muss wohl genauer erklärt werden. Doch um der Story wirklich folgen zu können, sollten die Disney-Verantwortlichen uns Kritikern vielleicht doch besser die deutsche Fassung präsentieren, um alle Feinheiten richtig verstehen zu können. Nicht einmal die 3D-Fassung wurde uns vorgeführt, sodass wir leider dazu gar keine Meinung äußern können.

Unterschwellig verspürt haben wir dagegen, dass Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy das ursprüngliche Regieduo Phil Lord und Chris Miller offensichtlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hat. Kurzfristig wurde nämlich Hollywoodveteran und Oscar-Preisträger Ron Howard als Krisenmanager engagiert, um den Film im Schnellverfahren umzuschreiben, damit er pünktlich noch zum Sommer fertiggestellt werden konnte.

Vielleicht hat sich deswegen die Lovestory zwischen Han und seiner angebeteten Qi'ra so wenig entfalten können. Es fehlt auch eine klarere Entwicklung vom jungen zum alten Han Solo hin, die man deutlicher hätte herausarbeiten können.

Insgesamt bieten die Szenen dennoch endlich wieder genügend wiedererkennbare Star-Wars-Elemente, um sich nicht nur durch Action, sondern auch durch ein paar seichtere Fantasy-Sequenzen gut genug unterhalten zu fühlen.

W.F.

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"THE HAPPY PRINCE" Biopic von Rupert Everett (Deutschland, Belgien, Italien). Mit Rupert Everett, Colin Firth, Colin Morgan (II) u.a. seit 24. Mai 2018 im Kino. Hier der Trailer:

Ulrikes Filmkritik:

Vor etwa 10 Jahren fing Robert Everett an das Drehbuch für sein Regiedebüt „The Happy Prince“ zu schreiben. Nicht unbedingt erstaunlich, denn der britische Schauspieler hat bereits in mehreren Wilde-Verfilmungen mitgespielt. Nun hat er sich endlich sein „Herzensprojekt“ erfüllt.

Er spielt nicht nur die Hauptrolle, er ist auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich. Er beschreibt die letzten Jahre des irischen Dichters Oscar Wilde im europäischen Exil.

Jede seiner Einstellungen spiegelt seine Liebe zu dem homosexuellen Poeten wieder. Es sind wahrlich keine schönen Jahre. Wilde ist von Krankheit gezeichnet, finanziell ruiniert und von der Gesellschaft geächtet. Wilde, der zuvor für einige Zeit im Zuchthaus sass und wegen Unzucht zu schwerer körperlicher Zwangsarbeit verurteilt wurde, lebt als gebrochener, verarmter Mann im Pariser Exil.

In einer Rückblende sieht man Wilde in Sträflingskleidung, angekettet an einen Polizisten auf einem Bahnhof sitzend, wie zu einer Salzsäule erstarrt, während der grölende Mob ihn verspottet und verhöhnt.

Im Mai 1897 wurde er aus der Haft entlassen. Wie schwer musste es wohl dem luxusgewöhnten „Dandy“ fallen, sich durch Schnorrerei bei Freunden und Bekannten noch so einigermaßen die Contenance zu wahren. Er ist nur noch Schatten seiner selbst, der durch die Strassen huscht, um nicht erkannt zu werden.

Tragisch der Moment, als er mit einem verschmierten Makeup in eine Kneipe stolpert, aufgedunsen und kaum wiederzuerkennen. Was ihm geblieben ist… ab und zu besticht er noch mit Ironie und Wortwitz.

Die Beziehung zu seiner Frau Constance (Emily Watson) ist schon lange zerbrochen und es schmerzt ihn, dass er seine Söhne nicht mehr sieht. Constance, seine unglückliche Frau, hat sich nicht von ihm scheiden lassen, weil sie ihn aufopferungsvoll liebte.

Everetts Wilde ist eigentlich ein unsympathischer Mensch aber irgendwie mag man ihn dennoch, denn Everett zeigt ihn als Suchenden, sowie wir letztlich alle, auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe sind. In seinem Fall, geprägt von dem Wunsch nach Liebe und Sexualität, die so Jemand wie er und alle anderen Homosexuellen einfach nur frei leben wollen. Leider verpasst Everett seinem Wilde etwas zu viel Selbstmitleid.

Kurz vor seinem Ende, lässt er die Beziehung zu dem jüngeren Lord Alfred Douglas, Spitzname „Bosie“ (Colin Morgan) wieder aufleben. Sie endete damals mit einem riesen Skandal. Obwohl ihn seine Freunde, Robbi (Edwin Thomas) und Reggie (Colin Firth), die ihm immer noch zur Seite stehen, davor warnen.

Im November 1900 verstirbt er jämmerlich in seinem Pariser Exil.

Leider hat sich Everett etwas zu viel vorgenommen. Sein Projekt ist nicht ganz frei von egomanischen Zügen, die einen spüren lassen, dass hier jemand am Werke war, sich seine Traumrolle selber zuzuschustern, um seiner etwas brach liegenden Karriere wieder neuen Glanz zu verleihen und seine Regie-Mitstreiter links liegen zu lassen. Doch weniger Selbstverliebtheit wäre mehr gewesen. Auch die wechselnden Handlungsebenen erfordern ein konzentriertes Hinsehen, was einem mehr auf die Nerven geht als zu Herzen.

Ulrike Schirm

Der Film über Oscar Wilde hatte seine Premiere auf der 68. Berlinale 2018 als Special Event und polarisierte stark. Im Gegensatz zu unserer Rezensentin, waren wir von der Chefredaktion damals ziemlich begeistert.

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"EUPHORIA" Drama von Lisa Langseth (Großbritannien, Schweden, Deutschland). Mit Eva Green, Alicia Vikander, Charlotte Rampling u.a. seit 24. Mai 2018 im Kino. Hier der Trailer:

Ulrikes Filmkritik:

Erst lädt Emilie (Eva Green) ihre jüngere Schwester Ines (Alicia Vikander) zu Hummer und Champagner ein, dann steigen sie in eine Limousine und fahren zu einem Ort, der Jenen, die es sich leisten können, einen komfortablen Tod bietet. Wohin die Fahrt denn gehe, fragt Ines verunsichert.

„Zum schönsten Ort der Welt“ antwortet Emilie mit einem verklärten Gesichtsausdruck. Was Ines nicht weiß, es ist die letzte Reise ihrer an unheilbarem Krebs erkrankten Schwester.

Die Geschwister haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen.

Der Wagen hält in einem herrlich gelegenen Waldstück, vor ihnen steht ein Luxushotel, umgeben von üppigen Pflanzen und einem wunderschönen Seerosenteich. Ein Empfangskomitee in grauen Kutten steht bereit. Unter ihnen Marina (Charlotte Rampling), die von nun an für Emilie zuständig ist. An der Rezeption erfährt Ines endlich den Hintergrund dieser mysteriösen Reise. Die Gäste, die zu diesem abgelegenen Anwesen kommen, können nach 6 Tagen ihren Freitod bestimmen. Es ist Emilies Wunsch, dass Ines sie während dieser Zeit begleitet. Es werden Tage voller Trauer, Wut, Schmerz und Enttäuschung. Ines ist das nicht geheuer, sie möchte am liebsten sofort wieder abreisen.

Marina stellt sich als Vermittlerin an die Seite von Emilie, die eine Erklärung vorliest , in der alles steht, was die Schwestern auseinander gebracht hat. Der Vater verließ die Familie frühzeitig. So schnell wie möglich nahm Ines ihr Leben in die eigene Hand und zog aus. Emilie blieb zurück und kümmerte sich um die depressive Mutter, die mehrere Suizidversuche unternahm, bis ihr nach fünf Jahren endlich einer gelang. Auch zur Beerdigung ist Ines nicht erschienen.

Es bleibt Ines nichts anderes übrig, als sich mit der bewegenden Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Die schwedische Autorin und Regisseurin Lisa Langseth hat ihre Protagonistinnen bewusst unterschiedlich charakterisiert. Auf der einen Seite Ines, eine New Yorker Künstlerin, kontrolliert und kühl, Emilie hingegen sensibel und verletzlich. Auch im Angesicht des nahen Todes ihrer Schwester, bleibt sie steinhart. Auf keinen Fall will sie sich in die Rolle der Angeklagten drängen lassen. Es kommt zu unschönen Wortgefechten bis hin zu Handgreiflichkeiten. Marina gibt die Hoffnung auf Versöhnung nicht auf.

Ines lenkt sich ab und beobachtet die anderen Gäste. Einer von ihnen gibt noch, bevor er seinen Giftcocktail trinkt, eine luxuriöse Party mit einem Riesenfeuerwerk. Doch niemand der Anwesenden feiert mit. Wird man am nächsten Tag „die charmanten Glocken des Todes“ läuten hören?

Es ist eine der wenigen Szenen, die berührt. Es ist Lisa Langseth nicht wirklich gelungen, einem die Personen nahe zu bringen. Auf gewisse Weise bleiben sie schablonenhaft.

Langseth: „Ich wollte ein Stück Kunst machen. Keinen Film für oder gegen Sterbehilfe“.

Schade, das Talent der drei großartigen Schauspielerinnen bleibt in diesem Fall leider im Verborgenen. Wie das immer so ist mit Kunst… sie gefällt oder auch nicht.

Ulrike Schirm

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