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30 Jahre Deutscher Jugendfilmpreis

Bundes.Festival.Film. 2017 - Zwischen Experimentierfeld und Sprungbrett.

Das Bundes.Festival.Film. zeigt die besten Produktionen aus den Bundeswettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Es findet seit 1988 statt und gastiert an immer wieder neuen Austragungsorten, um so auch lokal Impulse für die kreative Filmarbeit zu setzen.

Zahlreiche Gewinner des Deutschen Jugendfilmpreises haben beeindruckende Karrieren im Filmbusiness geschafft, einige von ihnen sind jetzt beim Bundes.Festival.Film. in Mainz vom 23. bis 25. Juni 2017 zu Gast.

„Das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) drängt die Teilnehmer des Deutschen Jugendfilmpreises nicht in eine Karriere im Film- oder Fernsehbereich. Aber es unterstützt die jungen Medienmacher dabei, ihre Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln“, so Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film. gegenüber Prophoto, einer Tochtergesellschaft des Photoindustrie-Verbandes e.V. (PIV), das auf seinem Serviceportal www.prophoto-online.de aktuelle Nachrichten sowie eine Fülle an Anregungen und Hintergrundinformationen rund um die Themen Foto, Video und Imaging verbreitet.

Tatsächlich sind aus zahlreichen ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern des vom Bundesjugendministerium seit 30 Jahren geförderten Wettbewerbs erfolgreiche Regisseure, Drehbuchautoren, Redakteure oder Produzenten geworden. Einige von ihnen kehren jetzt zu ihren Wurzeln zurück und sind Gast des 30. Bundes.Festival.Film. in Mainz.

Meinungen bekannter Gesichter des deutschen Films.

Der Schauspieler Florian Lukas und die Regisseure Nora Fingscheidt, Felix Stienz und Sven Taddicken sowie die Drehbuchautorin Anja Flade-Kruse – sie alle haben ihre ersten großen Erfolge beim Deutschen Jugendfilmpreis gefeiert. Diese Eindrücke bewegen sie bis heute, denn sie haben dazu geführt, dass sie heute zu einer erfolgreichen Generation junger Filmschaffender gehören. Aus dem Experimentierfeld Film wurde für sie ein Sprungbrett in eine erstaunliche Karriere.

Sven Taddicken über seine Erinnerungen an das Festival: „Wenn man in einem Kino mit lauter fremden Menschen sitzt, während der eigene Film läuft, fängt man an, sich in die Köpfe und Gedanken dieser Menschen zu denken. Ich konnte meinen Film zum ersten Mal mit neuen Augen sehen – und auf einmal wusste ich, was ich da eigentlich gemacht hatte. Diese Erfahrung werde ich nie vergessen.“

Öffentliche Diskussion: „Perspektive junger Film“.

Die prominenten Gäste freuen sich, die besten Filme des aktuellen Jahrgangs sehen zu können. Zudem werden sie zum Abschluss des Festivals (Sonntag, 25.06.2017, 11 Uhr) am Gesprächspanel „Perspektive junger Film“ teilnehmen, um mit den Gästen des Bundes.Festival.Film. nicht nur über Wege ins Filmgeschäft zu diskutieren, sondern auch darüber, welche Spaß es macht, seine eigenen Ideen auf die Leinwand zu bringen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.

Thomas Hartmann: „Filmemachen in unserem Verständnis ist das Ermöglichen individueller Ausdrucksformen junger Menschen. Wenn daraus ein Berufswunsch entsteht, freuen wir uns und unterstützen junge Filmemacher gern auf diesem Weg. Alles ist möglich, wie man an unseren prominenten Gästen in Mainz sehen kann. Ich freue mich auf einen spannenden Gedankenaustausch und viele Anregungen für unsere Filmtalente.“

Über das Festival.

Das Bundes.Festival.Film. bildet den alljährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt. Sie werden unabhängig voneinander ausgeschrieben, beim Bundes.Festival.Film. aber in einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zusammengeführt. Als generationenübergreifendes Filmforum ist die Veranstaltung eines der bundesweit größten und renommiertesten Festivals für Filmemacher*innen aller Altersgruppen.

Jahr für Jahr beteiligen sich ca. 8000 Teilnehmer*innen mit rund 800 Produktionen an den zwei Wettbewerben - die besten Arbeiten werden beim Festival vor Publikum präsentiert. Die Lust auf ungewöhnliche Filme mit eigenwilligen Erzählformen sowie der Spaß an innovativen Umsetzungsformen, Themen und Ästhetiken stehen dabei im Mittelpunkt. Hier haben die Filmemacher*innen die Möglichkeit, mit den Zuschauern in direkten Dialog zu treten, Fragen zur Produktion zu beantworten und von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten. Jugendkulturelle Sichtweisen stehen dabei ebenso im Fokus wie die Lebenswelten älterer Menschen. Verschiedene Diskussionsrunden und Fachpanels runden das Programm ab. Höhepunkt ist die feierliche Preisverleihung, bei der die Preisträger*innen aus beiden Wettbewerben ausgezeichnet werden.

Preisgekrönter Film im Wettbewerb.

Mit dabei ist der Kurzspielfilm "Durch den Vorhang" (27 Min.) des Filmstudenten Arkadij Khaet von der Filmakademie Baden-Würtemberg in Ludwigsburg, der im letzten Jahr auf dem 28. Filmfest Dresden lief und mit dem Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichnet wurde. Hier der Trailer:

Synopsis:

Unbeschwert macht Tom sich mit seiner Klasse auf die Reise nach Israel. Auf dem Lehrplan steht die Besichtigung einer Holocaust Gedenkstätte. Weder sein Lehrer noch die Aussicht auf einen engen Tagesplan verderben ihm die Stimmung. Als er wenige Stunden nach seiner Ankunft verletzt im Krankenhaus liegt ist Tom seine gute Laune vergangen. Wie ist er hier hergekommen? Er lässt die letzten Stunden noch einmal Revue passieren und seine Wut auf das fremde Land wächst, bis seine Bettnachbarin durch den Vorhang, der die beiden trennt, zu erzählen beginnt.

30 Jahre deutscher Jugendfilmpreis - 20 Jahre deutsche Generationenfilmpreis.

Kurze Infos zu allen Filmen mit Bild- oder Filmausschnitten der teilnehmenden Wettbewerbsfilme gibt es hier! unter Programm.

Link: www.bundesfestival.de

Quellen: prophoto-online | KJF

Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum

Küppelstein 34

42857 Remscheid

Web: www.kjf.de

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