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66. SSIFF - San Sebastián International Film Festival

Die 66. Ausgabe findet vom 21. bis 29. September 2018 statt.

Das Donostia San Sebastián International Film Festival zeigt mit neuem Logo in diesem Jahr eine neue Identität. Wir werden die bekannte Muschel, die uns viele Jahre begleitet hat vermissen, denn sie ist nur noch stilisiert zu erkennen.

Ein YouTube Clip zeigt recht anschaulich die Veränderung zur diesjährigen 66. Ausgabe und präsentiert zudem sehr übersichtlich die neuen Sektionen des Festivals an der Atlantikküste im spanischen Baskenland. Hier der Clip.

Kandidaten für den Publikumspreis in San Sebastian:

Neben den weiter unten aufgeführten 22 Filmen in der offiziellen Wettbewerbssektion hat das Filmfestival in San Sebastian siebzehn Titel benannt, die in der Sektion Perlak um den Publikumspreis konkurrieren. Darunter befindet sich auch die Netflix-Produktion "ROMA" von Alfonso Cuarón aus Mexiko, die kürzlich in Venedig den Hauptpreis gewann.

Dass dieser schwarz-weiß Film, der nur wenige Dialoge enthält, dafür aber umso filmischer gelungen ist und somit an das Kino alter Traditionen anknüpft, vornehmlich nur auf dem Netflix Streaming Portal läuft und nur in wenigen ausgesuchten Kinos gezeigt wird, stimmt bedenklich und zeigt wie stark der Umbruch in der digitalisierten Welt voranschreitet. Hier nochmals der Teaser:

Wenn zu Hause die Bildschirme immer größer werden, die Qualität 4K Ultra HDTV und mehr erreicht, werden immer weniger junge Menschen ins Kino gehen wollen, dafür aber Freunde zum Filmstreaming ins Eigenheim einladen. Mit einem monatlichen Abonnement zum Eintrittspreis einer Kinokarte, kann man vielleicht sogar gemütlicher als im Kino, aber in nicht weniger guter Qualität, unendlich viele Filme und spannende Serien im Monat zum Einheitspreis sehen. Somit ist die Gefahr eines erneuten Kinosterbens nicht von der Hand zu weisen.

Der Abschlussfilm der Sektion ist das mit Spannung bei uns erwartete Regiedebüt "A Star Is Born" des US-Schauspielers Bradley Cooper. Auch dazu hier der Trailer:

Darüber hinaus werden in dieser Sektion gezeigt: "Asche ist reines Weiß" von Jia Zhang-ke, Spike Lees "Blackkklansman", Nadine Labakis "Capharnaüm", Damien Chazelles "First Man", Lukas Dhonts "Girl", Mamoru Hosodas "Mirai", "Pájaros de Verano" von Ciro Guerra und Cristina Gallego, Jacques Audiards "The Sisters Brothers", "3 Faces" von Jafar Panahi, Luis Ortegas "The Angel", Kirill Serebrennikovs "Summer", "Netemo Sametemo / Asako I & II" von Ryusuke Hamaguchi, Jaime Rosales' "Petra", "Another Day of Life" von Raúl De la Fuente und Damian Nenow sowie Pawel Pawlikowskis "Cold War".

Im Offiziellen Wettbewerb laufen zwei Filme »außer Konkurrenz«.

Es sind dies:

"Bad Times at the El Royale" von Drew Goddard

"Gigantes" von Enrique Urbizu & Jorge Dorado

Zwei Filme laufen als »special Screenings«:

"Dantza" von Telmo Esnal

"Tiempo después" von José Luis Cuerda

Als deutsche Koproduktionen laufen im Wettbewerb:

"Yuli" von Icíar Bollaín

"Rojo" von Benjamín Naishtat

"High Life" von Claire Denis

"Der Unschuldige / The Innocent" von Simon Jaquemet

Eröffnet wird das Festival mit dem Wettbewerbsfilm:

"El amor menos pensado" von Juan Vera

Weitere Filme im Wettbewerb sind:

"Alpha, The Right To Kill" von Brillante Mendoza

"Angelo" von Markus Schleinzer

"Bao Bei Er / Baby" von Liu Jie

"Beautiful Boy" von Felix Van Groeningen mit Timothée Chalamet als drogensüchtiger Sohn. Hier der Trailer:

"Blind Spot" von Tuva Novotny

"El reino" Rodrigo Sorogoyen

"Entre dos aguas" Isaki Lacuesta

"Illang: The Wolf Brigade" von Kim Jee-woon

"In Fabric" von Peter Strickland

"L'homme fidèle / A Faithful Man" von Louis Garrel

"Le Cahier Noir / The Black Book" von dem chilenischen Altmeister Valeria Sarmiento ist eine mit aufwendigen Sets und literarischen Voiceover versehene Geschichte von Leidenschaft und Intrigen im Europa des späten 18. Jahrhunderts. Hier der Trailer:

"Quién te cantará" von Carlos Vermut

"Vision" von Naomi Kawase

Weitere Informationen zu dem Festival, das von 21. - 29. September 2018 zum 66. Mal stattfindet, auf der Homepage des Festivals.

Link: www.sansebastianfestival.com

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