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Deutsche Filmakademie - AKADEMIE TALK

Projekt „ZIMMER 222“ — ein Gespräch über die Arbeitsbedingungen in der Film- und Fernsehwelt — von und mit Gerd Conradt und Hartmut Jahn.

An das neue Logo der Deutschen Filmakademie müssen auch wir uns erst gewöhnen. Der Veranstaltungsort ist dagegen gleich geblieben. Nach wie vor ganz dicht am Potsdamer Platz in der Köthener Str. 44 in 10963 Berlin.

Die Arbeitsbedingungen in der Film- und Fernsehindustrie verschärfen sich. Die Fragen, die Gert Conradt und Hartmut Jahn zu nachfolgenden Projekt führten, entstanden aus dem relativen Missverhältnis der aktuellen Arbeitssituation und dem jeweils individuell euphorischen Beginn.

Im Herbst 2006, zum 40. Geburtstag der Film- und Fernsehakademie, machten die beiden Filmemacher der Deutschen Filmakademie einen ersten Versuch und luden 20 Freunde und ehemalige Studenten in das Zimmer 222 des Hyatt-Hotels am Potsdamer Platz ein. Jeder hatte - allein gelassen in dem Raum - zehn Minuten Zeit, vor Kamera und Mikrofon über die folgenden Fragen zu sprechen:

• Unter welchen Bedingungen entstand dein erster Film?

• Unter welchen Bedingungen arbeitest du heute?

• Hast du dir gewünscht, so zu arbeiten wie heute?

Die Idee dahinter lehnt sich an ein Konzept an, dass Wim Wenders in dem Film „Chambre 666“ verfolgte. Während des Festivals in Cannes 1982 lud er Freunde und Regisseure zu dem Thema „das Kino als aussterbende Kunst“ in das Zimmer 666 im Hotel Martinez ein (u.a. Godard, Antonioni, Herzog, Fassbinder). Hier wurde für jeden eine 16mm-Filmrolle eingelegt — 10 Minuten lang — und die Protagonisten blieben allein vor Kamera und Tonband.

An dem Versuch im Jahre 2006 nahmen u.a. teil: Wolfgang Becker, Hartmut Bitomsky, Ebba Jahn, Helmut U. Weiss, Anja Kuhnert, Michael Bertl, Sybille Tiedemann, Monika Schmid, Theresa Camoglio, Dagmar Jacobsen, Sophie Maintigneux, Balz Raz, Matl Findel.

Ein weiterer Versuch, die Idee in der heutigen Zeit zu aktualisieren mit der Frage ob das Kino stirbt, wurde mit dem auf der letzten 69. Berlinale gezeigten Film "6Minuten66" von Julius & Katja Feldmeier sowie von Moritz Schultheiß und Magdalena Wolff verwirklicht. Hier der Teaser:

Ob und wie mit dem Konzept weiter gearbeitet werden kann, möchten Gerd Conradt und Hartmut Jahn am 17. Juni 2019 um 18 Uhr, mit den Akademie-Mitgliedern und teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen gern besprechen.

Anmeldung bis 6. Juni 2019 unter

Mail: info@deutsche-filmakademie.de

Wann: am Montag, den 17. Juni 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr

Wo: Deutsche Filmakademie, Köthener Straße 44, 10963 Berlin

Web: www.deutsche-filmakademie.de

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