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37. Filmfest München 2019

Schwerpunkt: Neues Deutsches Fernsehen (27. Juni - 6. Juli 2019).



Während bei der Berlinale in Berlin - nach den angedrohten Kino-Schließungen am Potsdamer Platz - offensichtlich Panik herrscht und man keinen Kommentar abgeben will, sondern hinter den Kulissen nach Alternativen sucht, werden wir vom Filmfest München täglich mit neuen Informationen überschwemmt.

Vom 27. Juni – 6. Juli 2019 sind 48 Weltpremieren auf dem Filmfest München angekündigt. Fast mehr als auf der letzten 69. Berlinale. Dennoch bleiben wir unserer Hauptstadt weiterhin treu und empfehlen auch unseren Lesern sich direkt im Anschluss an das Filmfest München das Sommerkino der Berlinale unter freiem Himmel in Berlin anzusehen.

Vom 15. – 18. Juli 2019 präsentiert das Freiluftkino Friedrichshain in Kooperation mit der Berlinale noch vor dem deutschen Kinostart tolle Filme im Sommer mit einer Auswahl an Gewinnerfilmen und Publikumslieblingen der diesjährigen Berlinale.

Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zurückkommen, denn jetzt hat die Berichterstattung zum Filmfest München Vorrang.

180 Filme feiern ihre Deutschlandpremieren in München.

Riley Stearns' "The Art of Self-Defense" und Nisha Ganatras "Late Night - Die Show ihres Lebens" bilden als Eröffnungs- bzw. Abschlussfilm die Klammer um das diesjährige Filmfest München, auf dem insgesamt rund 180 Filme aus 62 Ländern ihre Deutschlandpremieren feiern werden.

Filmfestchefin Diana Iljine erklärte: "Mit dem diesjährigen Filmfest beginnt nun unser Wandel, den wir im letzten Jahr angekündigt haben. Wir freuen uns sehr, dass wir bereits 2019 mit dem neuen hochdotierten CineCoPro-Preis und einer großen Virtual-Reality-Ausstellung neue Wege einschlagen und in die Zukunft blicken können. Außerdem ehren wir in unseren beiden Retrospektiven mit Bong Joon Ho und Mads Brügger zwei sozialkritische Regisseure, die das aktuelle Weltkino widerspiegeln sowie Unterhaltung und Anspruch in ihren Filmen gekonnt vereinen."


Viele Besucher des Filmfest München, die keine Möglichkeit hatten zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes zu fahren, werden sich freuen, dass auch Bong Joon Hos Palmen-Gewinner "Parasite" in München zu sehen sein wird.

Hier der Trailer:



Es ist bereits Usus, dass in München die Preisträger von Cannes laufen, während beim Filmfest Hamburg (26.09. – 05.10.2019) die Gewinnerfilme von Venedig zu sehen sein werden.

Ebenso werden in München folgende Filme gezeigt: Ladj Lus "Les Misérables", Isaki Lacuestas "Entre Dos Aguas", die mittel- und südamerikanischen Produktionen "Perro Bomba" und "Luciérnagas", Markus Schleinzers "Angelo", Mike Leighs "Peterloo", Roberto Minervinis "What You Gonna Do When The World's On Fire?", Mads Bruggers "Cold Case Hammarskjöld", Alison Klaymans "The Brink", Nanni Morettis "Santiago, Italia", Eyad Aljadods "The Greatest Sacrifice", Mark Webbers "The Place of No Words", Katharina Mihms "Mär", Bo Burnhams "Eight Grade", Emily Cohns "Crshd", Liza Mandelups "Jawline" und Philip Kochs "Play".

Den einen oder anderen Film hatte wir schonmal erwähnt. Die meisten Werke sind jedoch auch für uns Neuland und deren Titel müssen erst einmal im Gedächtnis eingeprägt werden, damit wir bei Kino- oder Festivalstarts in Berlin die wichtigen Filme des Weltkinos rechtzeitig von banaler Massenware identifizieren können.

Auch Genrekino aus aller Welt wird auf dem Filmfest München wieder gut vertreten sein. Neben dem Eröffnungs- und dem Abschlussfilm sind hier u.a. Sameh Zoabis "Tel Aviv on Fire", Mahmut Fazil Coskuns "The Announcement", Rebecca Zlotowskis "Une fille facile", Mariko Minoguchis "Mein Ende. Dein Anfang" und "Bacurau" von Kleber Mendonca Filho und Juliano Dornelles zu nennen.

Und auch musikalisch geht es auf dem Filmfest zu, vor allem in den Dokumentarfilmen "Spider Murphy Gang - Glory Days of Rock'n'Roll" (Regie: Jens Pfeifer), "Wer 4 sind" (Regie: Thomas Schwendemann), "Miles Davis: Birth of the Cool" (Regie: Stanley Nelson) und "Mystify: Michael Hutchence" (Regie: Richard Lowenstein), aber auch in Spielfilmen wie Sabrina Sarabis "Prelude" und Dror Zahavis "Crescendo #makemusicnotwar".

Im Rahmen des Serien Spotlight wird serielles Erzählen mit u.a. dem Gesellschaftsporträt "Vernon Subutex", der spanischen Dramedy "Arde Madrid" und der Doku-Serie "Wu-Tang Clan: of Mics and Men" in den Mittelpunkt gestellt.

Ergänzt wird das filmische Programm des Filmfest München durch Panels und die Filmmakers Live!-Gesprächsreihe. Den CineMerit Award erhalten in diesem Jahr Antonio Banderas und Ralph Fiennes.

16 Fernsehfilme beim Filmfest München.

Jahr für Jahr tritt das Filmfest München mit seiner TV-Reihe den Nachweis an, dass das deutsche Fernsehen und insbesondere der Fernsehfilm besser ist als sein Ruf. Auch 2019 ist es Kuratorin Ulrike Frick wieder gelungen, große Namen mit ihren aktuellen Produktionen nach München zu holen. Mit "Der Club der singenden Metzger" fand auch ein historischer Mehrteiler Eingang in die Reihe - der von Uli Edel nach einem Drehbuch von Doris Dörrie und Ruth Stadler inszenierte Film wurde erst kürzlich erstmals auf der MIPTV einem internationalen Publikum präsentiert. Immerhin sechs der 16 Filme wurden von Frauen inszeniert.

Alle 16 Filme konkurrieren um den mit 25.000 Euro dotierten Bernd Burgemeister Preis, einem von der Verwertungsgesellschaft der deutschen Auftragsproduzenten (VFF) am 30. Juni 2019 vergebenen Produzentenpreis. Dessen Jury bilden in diesem Jahr der frühere FFF-Chef Klaus Schaefer, Klaudia Wick, Leiterin der Deutschen Kinemathek und ehemalige Jurychefin und Leiterin des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden sowie Produzent Rafael Parente von Neuesuper.

Alle Filme der Reihe Neues Deutsches Fernsehen 2019:

"Der Club der singenden Metzger"
Regie: Uli Edel, Buch: Doris Dörrie, Ruth Stadler

"Ein Dorf wehrt sich"
Buch/Regie: Gabriela Zerhau

"Ein verhängnisvoller Plan"
Regie: Ed Herzog, Buch: Katharina Hajos, Constanze Fischer

"Herzjagen"
Buch/Regie: Elisabeth Scharang

"Ich brauche euch"
Regie: Max Färberböck, Buch: Max Färberböck, Catharina Schuchmann

"Meine Nachbarn mit dem dicken Hund"
Regie: Ingo Rasper, Buch: Kathi Liers

"Das Menschenmögliche"
Buch/Regie: Eva Wolf

"Nachts baden"
Regie: Ariane Zeller Buch/Regie: Frank Zeller, Ariane Zeller

"Play"
Regie: Philip Koch, Buch: Philip Koch, Hamid Baroua

"Der Sommer nach dem Abitur"
Regie: Eoin Moore, Buch: Marc Terjung

"Stumme Schreie"
Regie: Johannes Fabrick, Buch: Thorsten Näter

"Totgeschwiegen"
Regie: Franziska Schlotterer, Buch: Gwendolyn Bellmann, Franziska Schlotterer

"Und wer nimmt den Hund?"
Regie: Rainer Kaufmann Buch: Martin Rauhaus

"Weil du mir gehörst"
Regie: Alexander Dierbach, Buch: Katrin Bühlig

"Wiener Blut"
Regie: Barbara Eder, Buch: Martin Gschlacht

"Wir wären andere Menschen"
Regie: Jan Bonny, Buch: Friedrich Ani, Ina Jung

Höchstdotierter Preis für deutsche Koproduzenten.

Bis zu zehn internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung konkurrieren in diesem Jahr in einer eigenen Programmsektion über den erstmals auf dem Filmfest München vergebenen CineCoPro Award; sie werden dort als Welt- oder Deutschlandpremieren zu sehen sein. Die Auszeichnung mit 100.000 Euro dotiert. Der deutsche Koproduzent/die deutsche Koproduzentin des Gewinnerfilms kann das Preisgeld für ein folgendes Koproduktionsprojekt frei abrufen. Über den Preisträger entscheidet eine dreiköpfige internationale Jury. Die Preisverleihung findet am 5. Juli 2019 statt. Die Finanzierung des Preisgeldes wird dem Filmfest München durch zusätzlich bereitgestellte Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales ermöglicht.

Festivalleiterin Diana Iljine: "Dieser großartige Preis, der höchstdotierte Preis für deutsche Koproduzenten überhaupt, gibt den Gewinnern einen ganz neuen Spielraum für künftige Filmprojekte. Wir sehen damit die Chance, deutsche Koproduktionen international zu stärken. Dadurch werden wir zum zentralen Treffpunkt der deutschen Koproduktionsszene und ihrer internationalen Partner."


Filmfest München ehrt Ralph Fiennes.

Der britische Schauspieler und Regisseur Ralph Fiennes wird vom Filmfest München mit dem CineMerit Award ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 1. Juli 2019 wird Fiennes neuer Film "Nurejew - The White Crow" präsentiert, bei dem er nicht nur Regie führte, sondern auch die Rolle des Leningrader Ballettmeisters Alexander Puschkin spielte. Darüber hinaus zeigt das Filmfest München Fiennes' weitere Regiearbeiten "Coriolanus" und "The Invisible Woman" sowie einige seiner schauspielerischen Werke.

Von magischen Gegenspielern über menschliche Schurken und erbarmungslose Nazis bis hin zum liebevoll-verspielten Concierge erfindet Ralph Fiennes sich in seinen Schauspielrollen immer wieder aufs Neue, setzt überraschende Akzente und scheut niemals das Risiko. So prägte er Oscar-prämierte Dramen wie „Schindlers Liste“, „Der ewige Gärtner“ oder „Der englische Patient“ und wurde dafür auch mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet.

Filmfest München ehrt Antonio Banderas.

Der jüngst in Cannes für seine schauspielerische Leistung in Pedro Almodóvars "Leid und Herrlichkeit" prämierte spanische Darsteller Antonio Banderas wird auf dem Filmfest München, wie sein Kollege Ralph Fiennes, mit dem CineMerit Award gewürdigt.

Der offizielle Kinostart von "Leid und Herrlichkeit" erfolgt über Studiocanal am 25. Juli 2019.

Hier der Trailer:



Neues Deutsches Kino mit 18 Produktionen.

Insgesamt 18 deutsche Produktionen gibt es in der Reihe »Neues Deutsches Kino« auf dem Filmfest München zu entdecken. Portraits von Familien und Liebesbeziehungen stehen gesellschaftskritischen Analysen gegenüber, düstere Märchen wechseln sich ab mit munteren Komödien und absurden Satiren.

"Diese Filme sind eine Einladung, jede Perfektion über Bord zu werfen, jedes stabile Selbstimage – und sich einfach mal wieder überraschen zu lassen. Am besten von sich selbst", so Christoph Gröner, Kurator der Reihe Neues Deutsches Kino.


Eröffnet wird die Reihe von Ilker Çataks Drama "Es gilt das gesprochene Wort". Produzent Ingo Fließ war mit seiner Münchner If... Productions im vergangenen Jahr mit "Wackersdorf" auf dem Filmfest erfolgreich. Hier der Trailer:



Im Eröffnungsfilm der Reihe, beginnt die Zweisamkeit als Fiktion. Der Kurde Baran und die deutsche Pilotin Marion heiraten zum Schein, um Baran eine Zukunft in Europa zu ermöglichen. Eine gemeinsame Zukunft scheint ganz nah, doch Gefühle und Ängste verkomplizieren die Vereinbarung.

Fiktion oder Wahrheit, dieser Frage widmet sich auch "Mein Ende. Dein Anfang." von Mariko Minoguchi. Ein frisch verliebtes Paar wird durch einen Unfall jäh auseinander gerissen. Nora bleibt allein und erschüttert zurück, tröstet sich mit einem Neuen. Doch irgendwie ist alles so vertraut. Ein Déjà-vu oder pure Einbildung?

Keine Einbildung war jedenfalls die kurze, aber leidenschaftliche Beziehung von Astrid und Julius in "Was gewesen wäre" von Florian Koerner von Gustorf. Allerdings ist diese Zweisamkeit schon eine ganze Weile her. Als sich die beiden Jahrzehnte später zufällig wiedertreffen, lebt die Vergangenheit plötzlich auf.

Selbstreflexiv geht es in "All I Never Wanted" von Leonie Stade und Annika Blendl zu. Darin spielen die beiden Filmemacherinnen sich gewissermaßen selbst. Ihre filmischen Alter Egos drehen eine Dokumentation über zwei Freundinnen, die in den eitlen Scheinwelten der Film- und Modebranche ihren Platz suchen. Auf der Jagd nach dem Traum von Karriere und Selbstverwirklichung müssen alle vier aufpassen, ihre Freundschaft und Integrität nicht aufs Spiel zu setzen.
Die satirische Tragikomödie mit dokumentarischen Elementen über die Medien- und Modebranche ist ihr Diplom-Abschlussfilm.

Einen romantisch-nostalgischen Blick auf das Showgeschäft wirft Christian Klandt mit "Leif In Concert": Die Gäste einer Szenekneipe warten auf den Auftritt des Musikers Leif. Doch der will einfach nicht kommen, sodass sich das Publikum kurzerhand sein eigenes Unterhaltungsprogramm zusammenstellt.

Auch der junge David (Louis Hofmann) träumt in Sabrina Sarabis "Prélude" von den großen Bühnen der Welt. Als angehender Konzertpianist droht er am Musikkonservatorium jedoch am Konkurrenz- und Leistungsdruck zu zerbrechen.

Victor (Tom Schilling) hingegen hat es bereits geschafft: Als Solo-Pianist steht er vor seinem größten Auftritt. Die ganze Familie ist eingeladen – mit Ausnahme seiner Mutter (Corinna Harfouch). Doch "Lara", die Titelheldin des gleichnamigen neuen Films von Jan-Ole Gester, lässt sich nicht so leicht beeindrucken: Sie besorgt sich ein Ticket und hat ihre eigenen Pläne für den Abend. Der Film läuft auch in Karlovy Vary im Wettbewerb.

Mutter-Kind-Beziehungen sind im Neuen Deutschen Kino ein bestimmendes Thema mit vielen Facetten. Während Ava in "Golden Twenties" von Sophie Kluge nicht gerade begeistert ist, nach dem Studium wieder bei ihrer Mutter einzuziehen, wünschen sich die alleinerziehende Melli und ihr neunjähriger Sohn Ben in Christina Ebelts "Sterne über uns" nichts sehnlicher, als zusammenbleiben zu können. Ohne eigene Schuld wurden sie obdachlos. Das ist aber nur ein Grund, warum sie nun mit dem Gedanken spielt, Ben wegzugeben.

Die Familie hat ihre eigenen Gesetze, vor allem die Beziehung zwischen Geschwistern. Das zeigt "Bruder Schwester Herz" von Tom Sommerlatte aus Berlin. Franz und Lilly betreiben darin gemeinsam die von ihrem Vater geerbte Rinderzucht, haben jedoch gänzlich unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft.

Ein ungleiches Paar sind auch die Protagonistinnen von Elisa Mishtos "Stillstehen“: Julie ist schlagfertig und eigensinnig, Agnes ist hingegen stets bemüht, alles richtig zu machen. Trotz ihrer enormen Unterschiede verbindet die beiden eine außergewöhnliche Freundschaft.

"Zu zweit Allein" (Regie: Sabine Koder) sind indes Nina und Karl. Die beiden führen eine Langzeitbeziehung, in der sich Nina zusehends eingeengt fühlt und so eines Tages unangekündigt die Flucht ergreift. Aus der anfänglichen Krise ergeben sich bald frische Perspektiven.

Solche erhofft sich auch das Pärchen in Florian Gottschicks "Rest in Greece" von ihrem Urlaub im ländlichen Griechenland. Doch in ihrem Ferienhaus erwartet die beiden eine faustdicke Überraschung, die ihre Pläne über den Haufen wirft.

Im dystopischen Gedankenspiel "Mär" von Katharina Mihm macht sich ein Journalist auf die Reise quer durchs Land, um der Wiederkehr der Wölfe auf den Grund zu gehen. Dabei verliert er zusehends den Kontakt zu sich selbst und der ihn umgebenden Realität.

Außer Konkurrenz:
Die genannten 14 Filme sind für den renommierten Förderpreis Neues Deutsches Kino nominiert. Außer Konkurrenz laufen in dieser Reihe zwei sehr unterschiedliche Dokumentarfilme: Während Jens Pfeifers "Spider Murphy Gang – Glory Days of Rock ‘n’ Roll" lautstark die Münchner Kultband feiert, schlägt Jasco Viefhues mit "Rettet das Feuer" leisere Töne an. Mithilfe alter Weggefährten und umfangreichem Archivmaterial zeichnet der Film ein Portrait des 1993 an HIV verstorbenen Fotografen und Künstlers Jürgen Baldiga. Dieser wurde durch seine Arbeiten zum Chronisten eines Stücks Westberliner Geschichte.

Zwei Filme werden zudem im Rahmen eines Special-Screenings einmalig und ebenfalls außer Konkurrenz als Double-Feature gezeigt: Der 3-D-Kurzfilm "A New Normal" von Luzie Loose begleitet einen jungen Mann auf der Suche nach sich selbst. Äußerlich ruhig, aber im Innern brodelnd kommt er zu der Erkenntnis, dass weitermachen alternativlos ist. Immer weiter, das war auch das Motto des Kunstberaters Helge Achenbach. Basierend auf dem realen Fall inszeniert Jan Bonny in "Jupp, watt hamwer jemaht?" satirisch den Aufstieg und Fall des Hochstaplers.

Im Überblick die Reihe Neues Deutsches Kino:

"All I Never Wanted"
von Leonie Stade und Annika Blendl, Deutschland 2019
mit Marielle Blendl, Lida Freudenreich, Annika Blendl, Leonie Stade, Jochen Strodthoff

"Bruder Schwester Herz"
von Tom Sommerlatte, Deutschland 2019
mit Sebastian Fräsdorf, Karin Hanczewski, Wolfgang Packhäuser, Jenny Schily, Godehard Giese

"Es gilt das gesprochene Wort"
von Ilker Çatak, Deutschland/Frankreich 2018
mit Anne Ratte-Polle, Oğulcan Arman Uslu, Godehard Giese

"Golden Twenties"
von Sophie Kluge, Deutschland 2019
mit Henriette Confurius, Max Krause, Inga Busch, Franziska Machens, Hanna Hilsdorf

"Lara"
von Jan-Ole Gerster, Deutschland 2019
mit Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung, Rainer Bock, Birge Schade

"Leif In Concert"
von Christian Klandt, Deutschland 2019
mit Luise Heyer, Klaus Manchen, Michael Klammer, Jule Böwe, Bela B

"Mär"
von Katharina Mihm, Deutschland/Österreich 2019
mit Martin Vischer, Jeanne Werner, Irina Potapenko, Sophie Resch, Björn Bonn

"Mein Ende. Dein Anfang."
von Mariko Minoguchi, Deutschland 2019
mit Saskia Rosendahl, Edin Hasanović, Julius Feldmeier

"Prélude"
von Sabrina Sarabi, Deutschland 2019
mit Louis Hofmann, Liv-Lisa Fries, Johannes Nussbaum, Ursina Lardi, Saskia Rosendahl

"Rest In Greece"
von Florian Gottschick, Deutschland 2019
mit Caroline Erickson, Margarita Siotou, Jacob Matschenz, Michail Tabakakis

"Rettet das Feuer"
von Jasco Viefhues, Deutschland 2019
mit Aron Neubert, Michael Brynntrup, Melitta Poppe, Mignon, Renate Wanda De la Gosse

"Spider Murphy Gang – Glory Days of Rock ‘n’ Roll"
von Jens Pfeifer, Deutschland 2019
mit Günther Sigl, Barny Murphy, Michael Busse, Franz Trojan, Ludwig Seuss

"Sterne über uns"
von Christina Ebelt, Deutschland 2018
mit Franziska Hartmann, Claudio Magno, Kai Ivo Baulitz, Nicole Johannhanwahr, Davina Donaldson

"Stillstehen"
von Elisa Mishto, Deutschland/Italien 2019
mit Natalia Belitski, Luisa Céline Gaffron, Giuseppe Battiston, Martin Wuttke, Katharina Schüttler

"Was gewesen wäre"
von Florian Koerner von Gustorf, Deutschland 2019
mit Christiane Paul, Ronald Zehrfeld, Sebastian Hülk

"Zu zweit Allein"
von Sabine Koder, Deutschland 2019
mit Eva Bay, Tom Lass, Anne Haug, Johannes Dullin

"A New Normal"
von Luzie Loose, Deutschland 2019
mit Daniel Sträßer, James Faulkner

"Jupp, watt hamwer jemaht?"
von Jan Bonny, Deutschland 2019
mit Bibiana Beglau, Joachim Król, Ronald Kukulies, Ricards Seifried, Jean-Luc Bubert

Filmfest München lädt erstmals in die »Virtual Worlds«.

Im Rahmen der "Virtual Worlds", die das Filmfest München zusammen mit dem Bayerischen Filmzentrum von 2. bis 4. Juli 2019 im Isarforum in München präsentiert, sind die derzeit innovativsten und wichtigsten internationalen VR-Experiences zu sehen. Gastland ist Frankreich, das mit zahlreichen VR-Experiences und Künstlern vertreten sein wird.

Eine Retrospektive zeigt die Werke des mehrfach ausgezeichneten Studios Felix&Paul aus Montréal. Außerdem wurde ein Wettbewerb ausgelobt, zu dem Epic Games und Unreal Engine. Als Jury fungieren Myriam Achard (Kuratorin Virtual Reality Phi Center Montréal), Colum Slevin (Head of Media für AR/VR Experiences bei Facebook) und Chloé Jarry (Gründerin und CEO Lucidrealities Studio, Paris).

Das Programm der "Virtual Worlds" gibt es hier im Überblick.

Link: www.filmfest-muenchen.de
Quellen: Filmfest München | Blickpunkt:Film | ftv | Filmecho






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