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Sky dreht eine Apokalypse in Berlin

Sky macht sich bereit für eine Zeit nach "Games of Thrones".



Seit vorgestern, den 17. Juli 2017 zeigt Sky HD die 7. Staffel von "Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer" und versetzt mit dem epischen Serien-Juwel zum vorletzten Mal alle Welt in Staunen. Hier der Trailer:



“Fight every battle, everywhere. Always...in your mind.”


Wie der Titel schon verrät, spielt diese Staffel in einem harten Winter, in dem Freunde und Feinde weise gewählt sein wollen…

Zum Inhalt:
Während Kleinfinger (Aidan Gillen) es vorzieht, sich seine Hände nicht auf dem Schlachtfeld schmutzig zu machen, haben sich die anderen Figuren in "Game of Thrones" bereits für die noch ausstehenden Schlachten gerüstet – es könnten schließlich ihre letzten sein. In Königsmund hat sich Cersei Lannister (Lena Headey) auf dem Eisernen Thron in Position gebracht. Sie war schon immer bekannt für ihre Skrupellosigkeit – doch welche Abgründe werden sich in ihr auftun, jetzt, wo sie mit ihren Kindern das einzige verloren hat, was ihr im Leben wichtig war? Die Konsequenzen dürfte vor allem Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) zu spüren bekommen, die in Begleitung ihrer mächtigen Drachen vor den Toren von Königsmund steht – und Anspruch auf die Herrschaft über Westeros erhebt. Der König des Nordens, Jon Schnee (Kit Harington), sieht sich derweil direkt mit der ultimativen Bedrohung konfrontiert, die die gesamte Welt zerstören und alle darin stattfindenden Machtkämpfe nichtig machen könnte: den Weißen Wanderern. Ist nun die Zeit gekommen, in der das Eis die Oberhand gewinnen wird?




Langsam wird es Zeit, dass wir über aktuelle Drehs und abgedrehte Produktionen aus unserer Region berichten. Den Hype um die zahlreichen TV-Serien haben wir bewusst bisher ausgeklammert und uns lieber dem Arthouse-Geschäft zugewandt, obwohl nicht nur die deutschen Fernsehanstalten, sondern auch globale Player wie Sky, Netflix und Amazon in Berlin und Babelsberg derzeit zumeist nur Serien drehen.

Leider sind wir nicht überall involviert, um über Details berichten zu können. Schwerpunkt des BAF war und ist der Autorenfilm und nicht die Hollywoodproduktionen. Doch was man so in den Medien liest, wollen wir unseren treuen Lesern nicht vorenthalten.

Seit ca. zwei Wochen entsteht in Berlin die Sky-Serie "Acht Tage". In der Produktion von NEUESUPER GmbH München geht es um die letzten Tage der Menschheit. Stefan Ruzowitzky und Michael Krummenacher führen Regie, Showrunner ist Rafael Parente. Mark Waschke, Christiane Paul sowie Lena Klenke und Claude Heinrich spielen eine Berliner Familie, die vor einem Meteoriteneinschlag nach Sibirien flüchten will. In weiteren Rollen wirken Fabian Hinrichs, Devid Striesow, Nora von Waldstätten und Henry Hübchen mit.



Gestern, 18. Juli 2017, startete auf NETFLIX die Spionageserie "Berlin Station". Sie zeichnet ein anderes, ein raues und zwielichtiges Bild der Großstadt. Richard Armitage spielt den Spion Miller und damit die Hauptrolle der Serie.

Der Plot kommt in klassischer Agentenmanier daher: Millers Auftrag ist es, am Berliner CIA-Stützpunkt „Berlin Station“ (den es während des Kalten Krieges unter diesem Namen tatsächlich gab) einen Maulwurf aufzudecken. Die Devise: Verdächtige jeden, vertraue niemandem. Auch die Bildersprache wirkt konventionell: atemlose Verfolgungsjagden führen durch leerstehende Gebäude, zugemüllte Hinterhöfe, Grafitti-besprühte und durchlöcherte Ruinen wie die ehemalige US-Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin-Grunewald, während Männer in grauen Anzügen wichtige Gespräche in Cafés mit hohen Decken führen.


Was die neueste US-Serie, die in Berlin spielt, auszeichnet, ist vor allem ihr frischer Blick auf die Stadt. Anders als etwa die Berlin-Staffel von „Homeland“, die ihre Protagonisten vornehmlich auf den Prachtalleen der Stadt präsentierte, zeigt „Berlin Station“ die deutsche Hauptstadt aus einer zwielichtigen Perspektive. Hier der Trailer:



Die Berliner Bezirke Kreuzberg, Wedding und Neukölln bieten, ganz anders als die Hochglanzmetropole im Zentrum der Hauptstadt, eher unfertige, unübersichtliche Orte, mit dunklen Schlupflöchern und einem Potpourri an historischen Kulissen aus verschiedensten Epochen. Ein idealer Ort für das Filmset und dankbarer Hindernisparcours für gestresste Agenten und ihre düsteren Ränkespiele.

Allerdings widerfuhr die Serie in den USA nur mäßige Begeisterung. „The Hollywood Reporter“ kritisierte die verworrene Erzählstruktur und die „New York Times“ bemängelt die von Spionagethrillerautor Olen Steinhauer verfasste Geschichte, die wenig über die Realität von Spionage und Terrorbekämpfung auszusagen habe. Was die Serie rette, sei Berlins Nachtleben mit seinen Nischen für verschiedenste Gelüste mit einem exotischem „Euro flavor“.

Im Gegensatz zu George Clooneys „Monuments Men“, der 2013 zum großen Teil in den Babelsberger Studios entstanden war, oder wie beim Mammutserienprojekt "Babylon Berlin" der Autoren und Regisseure Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries für welche, die Babelsberger Kulissenstadt "Berliner Straße" von Studio Babelsberg extra neu aufgebaut und erweitert worden war, wurden bei „Berlin Station“ kaum Außensets im Studio nachgebaut. Man nahm sich mehr Zeit bei der Suche idealer Location, sodass drei Viertel des Materials real in Berlin gedreht werden konnten.

Passend zu Serie gibt es auch eine eigene Website auf www.berlinstation.com in der man im 360° Rundumblick den Plot auch im Internet verfolgen kann.



Auch im Kino gibt es bald wieder einen Spionagefilm zu sehen. Zur Weltpremiere von "Atomic Blonde" im Theater am Potsdamer Platz war Hauptdarstellerin Charlize Theron vorgestern extra angereist.

In dem am 24. August 2017 bundesweit startenden Spionagethriller spielt die Oscarpreisträgerin eine Agentin des britischen Auslandsgeheimdienstes M16, der Anfang 2016 nicht nur in Berlin, sondern auch in der ungarischen Hauptstadt Budapest gedreht worden war. Der Plot spielt kurz vor dem Fall der Berliner Mauer im Dickicht der deutschen Hauptstadt, wo KGB, Stasi, CIA, M16 und die französische DGSE sich gegenseitig bestachen. Und wer nicht spurte, dem wurde mit Gewalt nachgeholfen. Hier der Trailer:



Herausgekommen ist dabei ein typischer Aktionthriller bei dem sogar Til Schweiger in einer Nebenrolle mitspielt. Wer sich vor Gewalt im Kino fürchtet, sollte besser nicht hingehen und auch den Trailer nicht anklicken.

Quellen: Moviepilot | Blickpunkt:Film | Tagesspiegel | Morgenpost



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