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Filmfestivals in Berlin und in Oldenburg

Weltpremiere aus Berlin beim Filmfestival Oldenburg - Europapremiere aus Australien in Berlin bei "Down Under".

Wenn sich Termine von Festivals überschneiden, müssen wir in uns entweder für den einen oder anderen Artikel entscheiden, oder beide Festivals gleichranging in einem Artikel erwähnen.

Tatsächlich starten diesmal vom 13.-17. September 2017 zwei Festivals exakt zu gleicher Zeit in Deutschland. Zum 24. Mal das Internationale Filmfest Oldenburg und in Berlin werden zur gleichen Zeit zahlreiche Filme aus dem fernen Australien beim Down Under Berlin zum ersten Mal in der Hauptstadt präsentiert.

Das ältere und größere der beiden Festivals soll jedoch den Vortritt haben. Immerhin werden mehrere Weltpremieren in Oldenburg bei dem führenden deutschen Independent Filmfestival zu sehen sein, darunter "A Violent Man" von Matthew Berkowitz mit Denise Richards und Bruce Davison über einen »Martial Arts Fighter«, der nach einem »one night stand« sich plötzlich mit dem Tod der Geliebten konfrontiert sieht.

"Familiye" eröffnet das Internationale Filmfest Oldenburg.

 

Die beiden Berliner Regisseure Kubilay Sarikaya und Sedat Kirtan eröffnen am 13. September 2017 die 24. Ausgabe des Internationalen Filmfest Oldenburg mit "Familiye". In ihrem Spielfilmdebüt, ebenfalls einer Weltpremiere, haben Sarikaya und Kirtan auch die Hauptrollen übernommen und erzählen die Geschichte dreier Brüder im Spannungsfeld zwischen Gewalt, Kriminalität, Liebe und Hoffnung – ein Film im Berliner Migrantenmilieu von der Härte der Straße und der Wärme von Familie. Schauspieler Moritz Bleibtreu hat den Film als Koproduzent unterstützt und wird dafür auf dem Oldenburger »Walk of Fame« mit einem Stern geehrt.

Synopsis:

Danyal (Kubilay Sarikaya) wurde nach einer fünfjährigen Haftstrafe soeben aus dem Gefängnis entlassen und muss sich um seine beiden Brüder kümmern, den spielsüchtigen Miko (Arnel Taci) und den am Down-Syndrom ledenden Muhammed (Muhammed Kirtan). Wieder auf freiem Fuß versucht Danyal seiner Verpflichtung gerecht zu werden, doch als Mikos Spielschulden fällig werden und Muhammed von der Fürsorge ins Heim gesteckt werden soll, stehen die Drei vor einer harten Belastungsprobe und das fragile Gleichgewicht ihrer Existenz scheint vollends aus der Balance zu geraten.

An der Umsetzung des Films haben die beiden Regisseure mehr als acht Jahre lang gearbeitet und ihrem Kiez und den Menschen darin ein ebenso liebevolles wie vibrierendes Denkmal gesetzt. Neben Sarikaya und Kirtan haben u.a. auch Arnel Taci, Violetta Schurawlow und der Rapper Xatar Rollen in "Familiye" übernommen, bei dem die beiden Regisseure mit ihrer Produktionsfirma Lynarwood neben Moritz Bleibtreus Paloma Film als Koproduzenten fungierten; als Produzent ist EKC-Film an Bord.

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden weitere sechs Filme für die diesjährige Festivalausgabe bekannt gegeben. Darunter befinden sich vier Welt-, eine Europa- und eine Deutschlandpremiere:

"Bernard & Huey" (Regie: Dan Mirvish), Weltpremiere

"Crowhurst" (Regie: Simon Rumlex), Weltpremiere

"Quest" (Regie: Santiago Rizzo), Weltpremiere

"Touched" (Regie: Karl H. Hearne), Weltpremiere

"Junk Head" (Regie: Takahide Hori), Europapremiere

"Fashionista" (Regie: Simon Rumley), Deutschlandpremiere

Auch der diesjährige Festivaltrailer wurde vorgestellt, der nach dem Vorbild von Russ Meyers "Lorna" mit Arno Frisch in der Hauptrolle entstand und bundesweit auf über 100 Leinwänden zu sehen ist.

Der Trailer

Filmfest Oldenburg ehrt erstmals Produzenten mit Retrospektive.

Das Internationale Filmfest in Oldenburg widmet in diesem Jahr erstmals einem Filmproduzenten eine Retrospektive. Der gebürtige New Yorker Edward R. Pressman ("Wall Street", "The Crow") habe das amerikanische Kino entscheidend geprägt, teilten die Veranstalter mit. Pressman werde während des gesamten Festivals zu Gast in Oldenburg sein und acht seiner Filme persönlich vorstellen. Darunter Filme wie „Badlands“ (1973), „Phantom of the Paradise“ (1974), Wall Street (1987), „Bad Lieutenant“ (1992), „The Crow - Die Krähe“ (1994), „American Psycho“ (2000) und „Thank you for Smoking“.

Link: www.filmfest-oldenburg.de

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7. Ausgabe des Australian & New Zealand Film Festivals Berlin

Auch das Down Under Berlin – Australian & New Zealand Film Festival findet vom 13. bis 17. September 2017 statt und begrüßt sein Publikum erneut im Moviemento Kino in Berlin-Kreuzberg.

Unter dem Motto »Looking Beyond« begeistert das diesjährige Festivalprogramm mit einer faszinierenden Auswahl an Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen, die einen Blick hinter das alltägliche Leben, in die Vergangenheit und unbekannte (Zukunfts-)Welten werfen. Dies kann erschreckend oder auch erheiternd sein – und führt oftmals zu einer Reise zu sich selbst.

Down Under Berlin eröffnet sein Programm am 13. September 2017 um 20:00 Uhr mit der gefeierten Buchverfilmung „Jasper Jones“ (2017) der preisgekrönten Regisseurin Rachel Perkins („Bran Nue Dae“): Die so schöne wie berührende Geschichte vom Erwachsenwerden ist bereits jetzt ein moderner Klassiker und läuft bei Down Under Berlin exklusiv als Europapremiere. Mit Levi Miller („Pan“), Toni Colette („The Sixth Sense“) und Hugo Weaving („The Matrix“) in den Hauptrollen. Hier der Trailer:

Die Festivalgäste können sich darüber hinaus auf brandneue und ausgezeichnete Dokumentarfilme freuen, wie den neuseeländischen Kinoerfolg „Pecking Order“ (2017) von Slavko Martinov („Propaganda“) und die Deutschlandpremiere von „Barbecue“ (2017) des Australiers Matthew Salleh. „Deep Water: The Real Story“ (2016) von Amanda Blue beleuchtet ein erschütterndes Kapitel in der Geschichte Sydneys während Adrian Buitenhuis‘ und Derik Murrays „I Am Heath Ledger“ (2017) einen sehr persönlichen Einblick in das Leben und den Tod des verstorbenen Ausnahmeschauspielers wirft.

Das diesjährige Kurzfilmprogramm ist das bislang größte in der siebenjährigen Geschichte des Festivals und vereint die Arbeiten etablierter Filmemacher mit den Ab-schlussfilmen aufstrebender Nachwuchstalente. Neben drei eigenständigen Kurz-filmprogrammen bietet das diesjährige Festival am Donnerstag, den 14. September 2017, ein besonderes Ereignis: „The Battle of the Shorts – Australia vs. New Zealand“ – und die Zuschauer küren die Gewinner.

Spannende Independent-Spielfilme vervollständigen das aktuelle Programm, wie der Science Fiction Film „OtherLife“ (2017) von Ben C. Lucas, eine wahre Geschichte von Liebe und Mord in „Joe Cinque’s Consolation“ (2016) von Sotiris Dounoukos („Un seul corps“) und Ben Youngs hochgelobtes Spielfilmdebüt „Hounds of Love“ (2016).

Down Under Berlins Abschlussfilm ist die herausragende Dokumentation „Spookers“ des renommierten deutsch-neuseeländischen Filmemachers Florian Habicht („Pulp: A Film About Life, Death and Supermarkets“): Das intime Portrait einer Gruppe liebenswürdiger Außenseiter zeigt, wie sich Ängste bewältigen lassen, indem man selbst das Monster spielt.

Über Down Under Berlin:

Ob Independent-Streifen oder Blockbuster, Kurzfilme von etablierten oder aufstrebenden Filmemachern und Dokumentarfilme – Down Under Berlin versorgt die Hauptstadt mit der vielfältigen Filmkultur aus Australien und Neuseeland. Seit 2011 ist das Down Under Berlin Filmfestival der Anlaufpunkt für Enthusiasten des australischen und neuseeländischen Kinos und das größte Event seiner Art in Europa. Jedes Jahr wählen die Besucher des Festivals ihre Favoriten in den Kategorien “Bester Film” und “Bester Kurzfilm”.

Link: www.downunderberlin.de

Quellen: 3sat | filmecho | Blickpunkt:Film | IMDb | Down Under Berlin e.V.

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