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Neue Seminare des Synchronverbands - Die Gilde

UDK-Seminar des Synchronverbandes am 29. Januar 2016 in Berlin.



Der Synchronverband e.V. – Die Gilde wurde im Juni 2011 in Berlin gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam die Interessen der Synchronschaffenden wie Synchronstudios, Regisseure, Übersetzer, Autoren, Schauspieler, Cutter und Tonmeister zu vertreten. Ziel des Verbands ist der Erhalt qualitativ hochwertiger Synchronisationen. Darüber hinaus setzt er sich für wirtschaftliche und technische Belange der Synchronbranche ein.

Im Januar und Februar 2016 findet in Berlin mit „Synchrondialogbuchschreiben“ ein Workshop statt. Es ist der erste, den die Gilde in Eigenregie organisiert. Mit Änne Troester und Oliver Feld übernehmen zwei erfahrene Synchronbuchautoren die Leitung. Änne Troester ist außerdem Autorenausbildungsbeauftrage der Gilde.

Zu Beginn stand bereits am 14. Januar 2016 ein gemeinsamer Atelierbesuch an. Der daran anschließende Workshop im Hohenzollerncampus ist in zwei Module am 15. und 16. Januar, bzw. 12. und 13. Februar 2016 unterteilt. Dabei werden zuerst Theorie und Notation aufbereitet. Danach findet die praktische Umsetzung anhand konkreter Aufgabenstellungen statt. Wie bei früheren Veranstaltungen, die in Kooperation mit der Universität Hildesheim gestaltet wurden, war auch hier die Nachfrage wieder enorm, sodass der Kurs sofort komplett ausgebucht war. Doch es gibt auch in Zukunft weitere interessante Seminare, die sich zu besuchen lohnen.

UDK-Seminar am 29. Januar 2016 in Berlin.
Ein fester Bestandteil der Nachwuchsförderung durch die Gilde ist inzwischen der jährlich in Kooperation mit der Universität der Künste durchgeführte Synchronkurs für die Absolventen des Studiengangs Schauspiel. Am Freitag, dem 29. Januar 2016 wird Clemens Frohmann zusammen mit dem Tonmeister und Synchronproduzenten Guido Kellershof zum dritten Mal eine Einführung in die verschiedenen Aspekte der Filmsynchronisation geben.

Ein wichtiger Aspekt, der bei den Teilnehmern oft zu Verwunderung führt, ist die Tatsache, dass ja auch die meisten deutschen Filme in der Postproduction zumindest teilweise synchronisiert werden. Jeder Schauspieler, der vor der Kamera steht, landet früher oder später in einem Tonstudio und soll sich dort selbst synchronisieren – oft genug ohne fachkundige Anleitung.

Der Focus der Veranstaltung liegt auf Fremdsprachensynchronisation. Angerissen werden Themen wie: pro und contra Synchronisation, Kino- und TV-Markt, workflow, Begrifflichkeiten wie Take und Dispo, Theorie der Synchronität, Personal und Technik, Vorteil Rollenvielfalt, handwerkliche Tipps für Synchronschauspieler, Leitgedanken der Besetzung, Einstiegsmöglichkeiten und Bewerbung, Arbeitsalltag, Optionen, Honorarstruktur.

Am anschließenden Wochenende folgen dann die praktischen Übungen in den Studios von FFS und Splendid Synchron unter der Leitung von Susanna Bonasewicz und Clemens Frohmann. Die maximal 8 Teilnehmer haben die Gelegenheit sich auf verschiedenen Rollen auszuprobieren und bekommen wertvolle Tipps nicht nur von der Regie, sondern auch von erfahrenen Kollegen der Gewerke Schnitt und Ton.

Weitere Informationen zum Synchronverband e.V. – Die Gilde finden Sie unter:
Link: www.synchronverband.de

Quelle: ZOOM MEDIENFABRIK GmbH

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