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Die Preisträger des FF Emden/Norderney 2019

Die Gewinner des 30. Internationalen Jubiläumsfilmfestivals Emden/Norderney 2019



Das Drehbuch "Vor dem Anfang" hat beim 30. Internationalen Filmfest Emden-Norderney am Freitag, den 14. Juni 2019, den mit 10.000 Euro dotierten Emder Drehbuchpreis gewonnen. Die vom Grimme-Institut in Marl berufene Fachjury kürte das Buch von Autorin Milena Aboyan zum besten Drehbuch der insgesamt 70 Einreichungen.

Inhalt:
Im Drehbuch Vor dem Anfang begleiten wir drei Frauen, die alle in der selben Stadt, aber unabhängig voneinander auf der Suche sind. LAURA versucht, während ihres Freigangs aus dem Gefängnis den Kontakt zu ihrer Mutter wiederherzustellen, die sie nie besuchen kam. Die Kurdin SIBEL sucht nach einer Aufgabe in der neuen Heimat Deutschland und Polizistin JULIA hofft darauf, endlich das Familienglück zu finden, das sich seit der Geburt ihrer Tochter vor 15 Monaten immer noch nicht eingestellt hat.

Zur Begründung der Jury heißt es: „Der Autorin gelingt es, in präzise ausgearbeiteten Szenen, mit knappen, genau treffenden Dialogen eine beeindruckende Lebensdichte zu erzeugen. Weit weg vom Klischee erzählt, wirken die ungewöhnlichen, kraftvollen Figuren erstaunlich echt....Dieses episodenhafte Buch hält grade in den emotionalsten Momenten einen lakonischen Ton, der in die Tiefe dringt, erschüttert und berührt. Der dramaturgische Aufbau ist ungewöhnlich, da er sich aus den Figuren heraus entwickelt, sie bestimmen den Verlauf der Handlung. Die Geschichten wirken nie ausgedacht oder geschrieben, sondern wie genau beobachtet und gekonnt verdichtet."


Die beiden ebenfalls nominierten Bücher "Hello" von Nadine Gottmann und "Rotkäppchen muss weinen" von Charlotte Rolfes und Maike Rasch wurden mit je 1.000 Euro Preisgeld bedacht.

DON’T SHOOT und ZOROS SOLO wurden Hauptgewinner.

"Don’t Shoot" (Niet schieten) (B/NL 2018) und "Zoros Solo" (D 2019) heißen die großen Gewinner beim 30. Internationalen Filmfest Emden-Norderney. Beide Filme wurden am Sonntagabend, den 16. Juni 2019, mit dem Score Bernhard Wicki Preis in Gold ausgezeichnet.

Regisseur Martin Busker ("Zoros Solo") und Hauptdarsteller Jan Decleir ("Don’t Shoot - Niet Schieten" von Stijn Coninx, Belgien/Niederlande) nahmen den Hauptpreis des Festivals während der festlichen Preisverleihungsgala persönlich entgegen.

Hier der Trailer des Letztgenannten:



Die bronzene Auszeichnung erhielt der Film "Und der Zukunft zugewandt" von Bernd Böhlich. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro Preisgeld dotiert und wird traditionell per Publikumsvotum entschieden.

Im Verlauf des Abends wurden darüber hinaus folgende Auszeichnungen verliehen:

DGB-Filmpreis dotiert mit 7.000 Euro:
"Systemsprenger" (D 2019) von Nora Fingscheidt

AOK-Filmpreis dotiert mit 5.000 Euro:
"Un homme pressé" (Das zweite Leben des Monsieur Alain) (F 2018) von Hervé Mimran

NDR-Filmpreis dotiert mit 5.000 Euro:
"Zoros Solo" (D 2019) von Martin Busker

Creative Energy Award dotiert mit 5.000 Euro:
Helena Zengel (Schauspiel) und Nora Fingscheidt (Regie) für "Systemsprenger" (D 2019)

Ostfriesischer Kurzfilmpreis, dotiert mit 4.000 Euro:

1. Platz – "Tienminutengesprek" (School’s out) (NL 2018) von Jamille van Wijngaarden
2. Platz – "Kalí Chroniá" (Happy New Year) (NL 2018) von Brandon Grötzinger, Wander Theunis

Der dritte Platz wurde zwei Mal vergeben:
3. Platz
"Das Graffiti" (Le Graffiti) (F 2019) von Aurélien Laplace
"Man of the hour" (UK 2018) von Linda Ludwig

Engelke Kurzfilmpreis dotiert mit 2.500 Euro:
"Es wird besser" (D 2018) von Adi Wojaczek

Höhepunkt der Preisverleihung war die Verleihung des Emder Schauspielpreises 2019 an Jürgen Vogel, dem beim Festival eine besondere Portraitreihe gewidmet war. Die Laudatio auf den Schauspieler hielt sein Filmpartner in der deutschen TV-Erfolgsserie „Blochin“ und langjähriger Festivalfreund, Thomas Heinze.

Während der letzten Festivaltage waren bereits der seit 2005 verliehene Emder Drehbuchpreis an Milena Aboyan sowie das Inselstipendiat „Ein Schreibtisch am Meer“ an den Berliner Regisseur Erik Schmitt vergeben worden.

Der „Norderneyer Engel – Integrationspreis der Insel Norderney“ – ging in diesem Jahr an die Regisseurin Susanna Wüstneck für ihren Dokumentarfilm „Keinheimatfilm“.

Hier der Trailer:



Über das Festival:
Das Internationale Filmfest Emden-Norderney wurde 1990 gegründet und hat sich seither zu einem bundesweit vielbeachteten Publikumsfest mit jährlich gut 25.000 Besuchern entwickelt. Neben deutschen Filmen stehen alljährlich insbesondere Produktionen aus Nordwesteuropa im Mittelpunk des Festivalprogramms – viele davon werden in Emden und auf der Nordseeinsel Norderney als Uraufführung oder deutsche Erstaufführung präsentiert.

Die Gewinnerfilme werden am Montag und Dienstag noch einmal fürs Ferienpublikum wiederholt.

Link: www.filmfest-emden.de
Quelle: rische & co pr



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