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Das Berlin TV SERIES FESTIVAL 2019

Der gescheiterten "Serienale" zum Trotz, widmet sich das "TVSFBerlin" bereits zum dritten Mal dem TV-Serienfilm.



Das Berlin TV SERIES FESTIVAL (TVSFBerlin) widmet sich vom 12. bis 16. Juni 2019 zum dritten Mal mit kostenfreien Screenings, einer Wettbewerbsgala, einer Konferenz und zwei Masterclasses innovativen TV-Produktionen.

Ein wenig mutig ist der Festivalauftritt schon. Nach der gescheiterten SERIENALE, zu der uns Dennis Albrecht, Autor und Filmemacher aus Hamburg seinerzeit schrieb, dass bei der SERIENALE in Berlin im Jahre 2016 sehr viele Anfängerfehler gemacht wurden, sodass viele Festivalmacher es in Zukunft schwerer haben werden, für Serienfestivals professionelle Partner zu bekommen. Aus seinem Umkreis wollte auch kaum einer der Serienmacher mehr bei Berliner Serien-Festivals teilnehmen, nachdem die schlechten Bedingungen bekannt wurden. Immerhin ist Dennis Albrecht einer der produktivsten deutschen Serienschreiber und Gründer des ersten Festivals in Gießen, das sich in Deutschland allein auf Serien spezialisierte. Für das Seriencamp an der HFF in München hatte Dennis Albrecht allerdings nur lobende Worte übrig.


Inzwischen ist viel Zeit vergangen und Serienfilme laufen inzwischen sogar auf der Berlinale. Doch brauchen wir bei ca. 80 Film-Festivals, die jährlich allein in Berlin stattfinden, wirklich noch ein weiteres Festival für TV-Serienfilme?

Für Freunde des Kinofilms und vor allem für Filmtheaterbesitzer wäre dies sicherlich kontraproduktiv. Für Produzenten dagegen ein Rettungsanker, denn mit Kinofilmen ist nicht immer genügend Geld zu verdienen, während seit dem Hype um NETFLIX, Serienfilme in aller Munde sind.

Der Wettbewerb beim diesjährigen TVSFBerlin präsentiert insgesamt sechs Serien, die am 13. Juni 2019 in verschiedenen Kategorien bei der festlichen Gala im TITANIC Hotel Gendarmenmarkt ausgezeichnet werden.

Neben der Jury, bestehend aus hochkarätigen Protagonisten der Branche, wie Paul Haggis („L.A. Crash“, „Million Dollar Baby“), Nataly Kudiabor („Arthurs Gesetz“), Hanna Huge (Serienjunkies.de), Schauspieler Philipp Christopher („Origin“), Philipp Schulze (Cinema & Serien Magazin) sowie Autor und Produzent Simon Mirren („Criminal Minds“, „Versailles“), werden auch prominente Gäste wie Schauspielerin Sonja Gerhardt, Schauspieler Mehmet Kurtuluş, Regisseur Jochen Alexander Freydank u.v.a. erwartet.

Ebenfalls am 13. Juni 2019 beginnt die Konferenz, unter anderem mit der Session „Golden Age Of Television? Producing Across Multiple Platforms, Genres And Countries“ in der DanaStern (Managing Director, yes Studios), Produzent und Autor Simon Mirren (Showrunner) und Produzent Carlo Dusi (Red Arrow Studios) darüber sprechen werden, wie Autoren und Produzenten diese neuen Möglichkeiten nutzen können, welche Rolle die Distribution spielt und wie Stoffe für ein Publikum entwickelt werden können, das bereits in der Digitalisierung angekommen ist.

Noch nie waren die Bedingungen für Autoren und Produzenten, innovative, lokale Geschichten zu erzählen und gleichzeitig ein globales Publikum zu erreichen, so günstig wie heute. Doch wie gelingt es, Stoffe zu entwickeln, die ein internationales Publikum ansprechen und trotzdem inhaltlich nicht verwässern? in der Session „From Local Hit to Global Success: How to find the DNA of your show“ berichtet Dana Stern, Produzentin der israelische TV-Serie „Fauda“ von Ihren Erfahrungen mit der neuen Produktion „On the Spectrum“. Erfolgsproduzent Ran Telem („Homeland“) spricht über seine neue Produktion „Paradise“.

Mit dem Bedarf an attraktiven Serienstoffen, steigt auch der Bedarf an Nachwuchstalenten, die all den guten Content kreieren. Doch wie kann man sich selbst am Markt positionieren? Wie kann unternehmerisches Denken Autoren helfen, sich kreative Freiheit zu bewahren und dennoch kommerziell erfolgreich zu sein? Diese und weitere Fragen beleuchten in der Session „Golden Age For Talent? What Creators Want“ Agent Michael Gordon (Caa), Regisseur Adolfo Kolmerer, Autor Richard Kropf (Screenwriter) und Produzentin Nataly Kudiabor (UFA Fiction).

Im Talk mit Oliver Berben („Parfum“, „Schuld“) gibt der Erfolgsproduzent einen Überblick über die derzeitigen Veränderungen innerhalb der Branche, die sich für Autoren und Kreative ergeben. Wie kann man Autoren unterstützen? Hat das Showrunner-Modell Zukunft? Wie wirken sich neue Deal-Strukturen auf kommerzielle Serien aus und wie behält man trotz all dieser Veränderungen die Kontrolle über Kreativität. Der preisgekrönte Regisseur Edward Berger, der sich für Fernsehserien wie „Patrick Melrose“, „The Terror“ und „Deutschland 83“ sowie den kürzlich gestarteten Film „All My Loving“ verantwortlich zeichnet, spricht darüber, wie ihm der Wechsel zwischen TV-Produktionen und Arthouse-Filmen gelingt, wie er mit Schauspielern arbeitet und warum er sich vor jedem neuen Projekt eine gewisse Angst behalten möchte.

Wie es eine TV-Serie von der Idee bis zur Leinwand schafft, präsentiert das diesjährige TVSFBerlin in drei spannenden Case Studies. Redaktionsleiterin Caroline von Senden diskutiert mit den Produzenten der Serie „Bad Banks“ darüber, wie sich das ZDF nach dem phänomenalen Erfolg der Produktion im vergangenen Jahr der zweiten Staffel nähert. Headwriter Richard Kropf und Produzent Lasse Scharpen (Bantry Bay) sprechen -Eigenproduktion „Das Wichtigste im Leben“ und der ausführende Produzent Christian Beetz und Chefredakteurin von ZDFInfo, Imke Meier, geben einen exklusiven ersten Einblick in die neue Dokumentationsreihe „Nisman: The Prosecutor, The President and The Spy“ über den mysteriösen Tod des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman.

Informationen zu allen Serien im Wettbewerb und zum gesamten Festivalprogramm erhalten Sie online:

Links: www.tvseriesfestival.de | www.tvseriesfestival.de/program2019 | Twitter #TVSFBerlin

Festival Opening ist am 12. Juni 2019 im CineStar Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin





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