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Val Kilmer 1. April 2025
Der in Los Angeles geborene US-amerikanische Schauspieler und Sänger Val Edward Kilmer verstarb im Beisein seiner Familie ebenda mit 65 Jahren an einer Lungenentzündung. Zudem war bei ihm 2014 Kehlkopfkrebs festgestellt worden. Kilmer war insbesondere in den 1980er- und 1990er-Jahren durch Filme wie "Top Gun", "The Doors", "Tombstone", "Heat" und "Batman Forever" ein gefragter Hollywood-Star. Von 1989 bis 1996 war er mit der Schauspielerin Joanne Whalley verheiratet. Aus der Ehe stammen die beiden Kinder Mercedes und Jack. Berühmt wurde Val Kilmer mit der Rolle des Kampfpiloten Tom "Iceman" Kazansky in dem Actionfilm "Top Gun" (1986) an der Seite von Tom Cruise. Kilmer und Cruise spielten erbitterte Konkurrenten, die sich bei riskanten Kampfflügen überbieten. In den 80er und 90er Jahren zählte Kilmer zu Hollywoods Topverdienern. Im Kultfilm "Willow" (1988) spielte er an der Seite der britischen Schauspielerin Joanne Whalley, die er später heiratete. Oliver Stone holte ihn 1991 für "The Doors" in der Rolle von Jim Morrison vor die Kamera. In "Tombstone" (1993) spielte er den Westernhelden Doc Holliday, in Joel Schumachers "Batman Forever" (1995) schlüpfte er in den ikonischen Fledermausanzug. Mit der Filmlegende Marlon Brando drehte er 1996 "DNA - Die Insel des Dr. Moreau". Spätere Filme floppten, auch sein Ruf als streitlustiger Mensch kostete ihn in Hollywood Rollen. In der Doku "Val" schaute er 2021 auf sein Leben zurück - sichtbar angeschlagen von seiner Krebsbehandlung. In einer Szene spricht er mit krächzender, kaum verständlicher Stimme. Sein Handwerk lernte der gebürtige Kalifornier an der renommierten Julliard School in New York, wo er als 17-Jähriger zu den jüngsten Talenten zählte. Seine Vorliebe galt zunächst klassischen Theaterstücken wie "Heinrich IV." und "Wie es euch gefällt" von William Shakespeare, doch dann wurde Hollywood auf den blonden Schauspieler mit dem kantigen Gesicht aufmerksam. Sein Spielfilm-Debüt gab Kilmer 1984 in dem Spionage-Klamauk „Top Secret!“ von Jim Abrahams und Jerry Zucker, in der er eine Parodie auf den Rock-’n’-Roll-Sänger Elvis Presley ablegte.
Mario Vargas Llosa 13. April 2025
Der 2010 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist Jorge Mario Pedro Vargas Llosa, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besaß, verstarb im Alter von 89 Jahren in der peruanischen Hauptstadt Lima. Vargas Llosa galt als einer der großen Namen der lateinamerikanischen Literaturbewegung der 1960er und 1970er Jahre, der auch der Kolumbianer Gabriel García Márquez und der Argentinier Julio Cortázar angehörten. Bekannt wurde der Autor vor allem für seine Werke wie "Der Krieg am Ende der Welt" und "Das Fest des Ziegenbocks". Sein Schaffen umfasst neben dem „Standardroman“ auch die Genres der Kriminalgeschichte, des Politischen Thrillers, des Historischen Romans, der Komödie sowie Theaterstücke, Essays, politische Schriften und literaturwissenschaftliche Abhandlungen. Viele seiner Schriften haben autobiographischen Charakter. Insgesamt fünf seiner Bücher wurden zwischen 1985 und 2006 verfilmt. Darunter "Die Stadt und die Hunde", "Der Jaguar", "Julia und ihre Liebhaber" und "Das Fest des Ziegenbocks". Vargas Llosa kritisierte häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme, die niedrige Schwelle zur Gewaltbereitschaft und die teilweise rassistische Klassenordnung in Peru und allgemein in Lateinamerika. Zudem war er Mitunterzeichner des am 3. März 2022 veröffentlichten Aufrufs zum Frieden angesichts des von russischem Boden ausgehenden Krieges gegen die Ukraine. Andererseits trat er aber auch vermehrt für extrem rechte Politiker ein, wie beispielsweise für Jair Bolsonaro bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien 2022 und für Javier Milei bei der Präsidentschaftswahl in Argentinien 2023 oder für Keiko Fujimori bei der peruanischen Präsidentschaftswahl 2021, da dieser im Vergleich zum marxistisch-leninistischen Gegenkandidaten Pedro Castillo „das kleinere Übel“ sei.
Jean Marsh 13. April 2025
Die in London geborene britische Film- und Theaterschauspielerin sowie Drehbuchautorin Jean Lyndsay Torren Marsh verstarb ebenda in ihrem Haus an den Folgen einer Demenzerkrankung im Alter von 90 Jahren. Jean Marsh wuchs in einer Mittelstandsfamilie auf. Sie studierte erst als Erwachsene Schauspiel und gab 1953 mit dem britischen Kriminalfilm "The Limping Man" ihr Debüt als Schauspielerin. 1959 zog sie für knapp drei Jahre in die USA, wo sie in John Gielguds Adaption von "Viel Lärm um nichts" am Broadway auf der Bühne stand. Ab den 1960er Jahren trat sie in Gastrollen zahlreicher bekannter Fernsehserien wie "Simon Templar" oder "Die 2" auf. Zu ihrem bekanntesten Film in jener Zeit zählt der 1963 produzierte Monumentalfilm "Cleopatra", in dem Marsh in einer Nebenrolle zu sehen ist. Das Hausmädchen Rose in der ab 1971 produzierten britischen Fernsehserie "Das Haus am Eaton Place" wurde wohl ihre international bekannteste Rolle. Die Serie handelt von einer aristokratischen Familie und ihren Angestellten im frühen 20. Jahrhundert. Danach war sie 1972 in Alfred Hitchcocks "Frenzy" als Monica Barling zu sehen. Später trat sie noch in "Die Waltons" (1977), "Hawaii Fünf-Null" (1978) oder in "Mord ist ihr Hobby" (1993) auf sowie in den Fantasy-Kinofilmen "Oz – Eine fantastische Welt" (Return to Oz, 1985) und "Willow" (1988). Im Jahr 2012 erhielt Marsh einen Ritterorden für ihre Verdienste um die Schauspielkunst.
Sophie Nyweide 14. April 2025
Der ehemalige Kinderstar Sophie Nyweide verstarb mit 24 Jahren im US-Bundesstaat Vermont, wie ihre Mutter, die ehemalige Schauspielerin Shelly Gibson, dem Branchenblatt Hollywood Reporter mitteilte. Tot aufgefunden wurde sie demnach an einem Flussufer. Allerdings sei sie zum Zeitpunkt ihres Todes nicht allein gewesen, sodass ein mögliches Fremdverschulden nicht ausgeschlossen sei. Ein angeblich selbst gemixter Cocktail aus verschiedenen Medikamenten wurde ihr offenbar zum Verhängnis. Die Person, die bei ihr war, hatte den Notruf gewählt. Die Familie deutete an, dass Nyweide psychische Probleme plagten. Nach einer Autopsie wurde bekannt, dass sie wohl schwanger war. Laut Angaben ihrer Familie hatte Sophie in der Vergangenheit gelegentlich auch Drogen konsumiert, um mit traumatischen Erlebnissen, wie einer Vergewaltigung, umzugehen. Sophie Nyweide war zuletzt 2015 auf der Leinwand zu sehen. Ihr Filmdebüt gab sie 2006 als Titelfigur im Film "Bella". 2009 spielte sie die Tochter von Michelle Williams und Gael García Bernal im Film "Mammoth". 2014 war sie in Darren Aronofskys Bibelepos "Noah" mit Russell Crowe, Jennifer Connelly, Anthony Hopkins und Emma Watson zu sehen.
Nora Aunor 16. April 2025
Der philippinische Filmstar Nora Cabaltera Villamayor, die auch als Sängerin bekannt wurde, verstarb im Alter von 71 Jahren, wie ihre Familie bekannt gab. Aunor, die in ihrer jahrzehntelangen Karriere in 170 Filmen mitspielte, soll nach Angaben der Regierung mit einem Staatsbegräbnis geehrt werden. Aunor wuchs als Nora Villamayor in einer armen Familie auf und verkaufte als Kind Snacks und Wasser an einem Bahnhof. Ihre Großmutter brachte ihr das Singen bei und mit 14 Jahren gewann sie einen Gesangswettbewerb. Ihren Durchbruch als Schauspielerin hatte sie 1967 mit einer Rolle in der Teenie-Komödie "All Over the World". Bekannt wurde sie dann vor allem als Filmpartnerin des Schauspielers Tirso Cruz III., mit dem sie zahlreiche Filme drehte und auch in Fernsehsendungen auftrat. Kritikerlob bekam sie für ihre Rollen in den Filmdramen "Drei Jahre ohne Gott" und "Einmal im Monat", die beide 1976 in die Kinos kamen. Aunor nahm zahlreiche Lieder auf, darunter der Hit "Pearly Shells" aus dem Jahr 1971. Im Jahre 2022 wurde sie als philippinische "Nationalkünstlerin" ausgezeichnet.
Edda Loges 16. April 2025
Die in Bremen aufgewachsene Schauspielerin des Ohnsorg-Theaters Hamburg, verstarb im Alter von 82 Jahren. Edda Loges war langjähriges Ensemblemitglied der plattdeutschen Bühne in Hamburg und Bremen, aber auch Hörspielsprecherin, die zudem in Kabarettprogrammen von Bremen mitwirkte. Loges spielte auf der Bühne und im Fernsehen sowie im Rundfunk bei diversen Hörspielen beim WDR, NDR und Radio Bremen. Obwohl sie überwiegend auf der Bühne auftrat, wurde sie auch im Fernsehen bekannt durch Filme wie "Das Winterhaus" unter der Regie von Hilde Lehrmann und der Fernsehserie "Nicht von schlechten Eltern" (1992-1996) des schleswig-holsteinischen Regisseurs Rainer Boldt, der an der Berliner dffb studiert hatte.
Lar Park-Lincoln 22. April 2025
Die als Laurie Jill Park in Dallas Texas geborene US-amerikanische Schauspielerin verstarb im Alter von 63 Jahren. Lar Park-Lincoln galt als eine der Musen der kultigen Horrorserie "Freitag der 13." von Sean S. Cunningham. Im siebten Teil der Saga, die bisher 12 Filme umfasst, spielte sie 1988 unter der Regie von Regisseur John Carl Buechler die Tina Shepard, die erste Protagonistin der Reihe mit übersinnlichen Fähigkeiten, wodurch sie als »Scream Queen« in die Geschichte einging, was ihr eine große Bekanntheit im Horrorgenre bescherte. Begonnen hat Park-Lincolns Karriere 1985 in dem Fernsehfilm "Children of the Night" des Regisseurs Robert Markowitz. Darüber hinaus hat Lar Park-Lincoln die Schauspielschule Actors Audition Studios gegründet und geleitet. Durch ihre jahrzehntelange Arbeit als Dozentin und Coach prägte sie eine neue Generationen von Künstlern. Lar Park-Lincoln hinterlässt ihre zwei Söhne Piper und Trevor sowie vier Enkelkinder und ihren geliebten Hund Charlie.
Waltraut Haas 23. April 2025
Die österreichische Schauspielerin Waltraut Haas ist in den frühen Morgenstunden eines Mittwochs im Alter von 97 Jahren in Wien verstorben. Mit Haas verliert Österreich eine der beliebtesten Schauspielerinnen des Landes, eine Grande Dame des heimischen Films und Theaters, deren charmante Ausstrahlung, unverwechselbare Stimme und lebensfrohes Wesen über Generationen hinweg das Publikum berührten. Die Darstellerin wurde mit Heimatfilmen und der Operetten-Verfilmung "Im weißen Rössl" (1960) oder in Komödien mit Heinz Rühmann wie "Wenn der Vater mit dem Sohne" berühmt. In Filmen wie "Der Hofrat Geiger" oder "Hallo Dienstmann" wurde Haas zu einer Ikone des österreichischen Nachkriegskinos. Besonders ihre langjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Franz Antel prägte eine ganze Ära des heimischen Filmschaffens. Dem österreichischen Publikum war Haas vor allem als Mariandl in ihrem ersten Film "Der Hofrat Geiger" aus dem Jahr 1947 bekannt. In dem Streifen spielte sie an der Seite von Paul Hörbiger. Im Lauf ihrer Karriere spielte Haas in rund 70 Filmen mit. Als sie in ihrer Glanzzeit in den 1960er Jahren von Peter Alexander laut Drehbuch geküsst werden sollte, konnte ein Film-Kuss allerdings noch heikel sein. Doch Haas stellte ihre künstlerische Vielseitigkeit immer wieder auf der Bühne unter Beweis und blieb auch im hohen Alter der Bühne und dem Fernsehen treu, wo sie zuletzt 2020 zu sehen war. Ab 1966 war Waltraut Haas mit dem Schauspieler Erwin Strahl (1929-2011) verheiratet.
Hans-Günther Bücking 24. April 2025
Der aus Thüringen stammende deutsche Kameramann und Regisseur Hans-Günther Bücking verstarb im Alter von 73 Jahren wie seine Witwe, die Schauspielerin Marion Mitterhammer, mitteilte. Als Teenager war Bücking mit seiner Familie 1961 nach Westdeutschland geflüchtet. Erste filmische Erfahrung als Kameraassistent und Beleuchter sammelte er in Produktionen von Rainer Werner Fassbinder, Roland Klick und Margarethe von Trotta, bevor er selbst begann zu drehen und zu inszenieren. Seit Anfang der 1980er-Jahre drehte Bücking mehr als 60 Filme als Kameramann, 20 Mal führte er auch Regie. Zu seinen Regiearbeiten zählen u.a. zehn Krimis der quotenstarken ZDF-Reihe "Wilsberg" mit Leonard Lansink, das Drama "Jennerwein" mit Fritz Karl und die Komödie "Die Häupter meiner Lieben" mit Heike Makatsch. Hinter der Kamera stand er u.a. bei "Schneeland" (2005), "Solo für Klarinette" (1998), "Todesspiel" (1997) und "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" (1998). Bücking erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis und den Deutschen Kamerapreis.
Cora Sue Collins 27. April 2025
Cora Sue Collins, einst eine der bekanntesten Kinderschauspielerinnen Hollywoods, verstarb mit 98 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in ihrem Haus in Beverly Hills, wie ihre Tochter Susie Krieser mitteilte. In der Komödie "Der unerwartete Vater" von 1932 mit ZaSu Pitts und Slim Summerville spielte die 1927 in West Virginia geborene Schauspielerin ihre erste Rolle im zarten Alter von vier Jahren. Zwei Jahre später unterzeichnete ihre Mutter einen Vertrag für sie mit MGM über 250 Dollar pro Woche. Im gleichen Jahr trat Collins in zehn Filmen auf, darunter "Black Moon" mit Fay Wray, "Der scharlachrote Buchstabe" mit Colleen Moore, "Die Welt klagt an" mit Dickie Moore und "Die Schatzinsel" mit Jackie Cooper. In den 1930er und 1940er Jahren war Cora Sue Collins ein begehrtes Gesicht für Hollywoodfilme. So stand sie neben Legenden wie Greta Garbo, William Powell, Bette Davis, Myrna Loy und Lana Turner vor der Kamera. Collins verkörperte etwa die jüngere Version von Frances Dee in "Der seltsame Fall der Clara Deane" (1932) und "Keep 'Em Rolling" (1934), Loretta Young in "Caravan" (1934) sowie Lynn Bari in "König der Toreros" (1941). Die MGM-Vertragsschauspielerin spielte außerdem die Tochter von William Powell und Myrna Loy in "Ich kämpfe für dich" (1934) und verkörperte Amy Lawrence im Technicolorfilm "Die Abenteuer des Tom Sawyer" (1938). Ein besonders herzliches Verhältnis verband sie mit Greta Garbo: Sie wählte Collins persönlich für die Rolle ihres jüngeren Ichs in "Königin Christina" (1933) aus, in "Anna Karenina" (1935) traten die beiden erneut gemeinsam auf. Die zurückgezogen lebende Schauspiellegende lud das damals ca. 7-jährige Mädchen oft zum Nachmittagstee in ihre luxuriöse Suite auf dem MGM-Gelände ein, wo Collins immer Milch trank. Sie beiden blieben bis zu Garbos Tod 1990 befreundet. Mit 18 Jahren beendete Cora Sue Collins ihre Schauspielkarriere und wendete sich dem Privatleben zu. Sie bekam drei Kinder von ihrem zweiten Ehemann James McKay, der 1962 an einer Lungenentzündung verstarb. Anschließend war sie in dritter Ehe mehr als 33 Jahre lang mit Kinobesitzer Harry Nace verheiratet, der 2002 verstarb.
Priscilla Pointer 28. April 2025
Der in New York City geborene "Dallas"-Star Priscilla Pointer verstarb im Alter von 100 Jahren im US-Bundesstaat Connecticut. Die US-amerikanische Schauspielerin, deren Anfänge in den 1940ern lagen, war sie hauptsächlich als Bühnenschauspielerin tätig. Ab den 1950er-Jahren übernahm sie jedoch auch gelegentliche Auftritte in Fernsehserien. Ihr Kinodebüt gab Pointer hingegen erst 1976 (mit über 50 Jahren) in der Stephen-King-Verfilmung "Carrie – Des Satans jüngste Tochter". Darin verkörperte sie die Mutter der Schülerin Sue Snell, die von ihrer echten Tochter Amy Irving dargestellt wurde. Anschließend trat sie noch häufiger in Filmen an der Seite ihrer Tochter auf. In David Lynchs Kultfilm "Blue Velvet" (1986) verkörperte sie die Mutter der von Kyle MacLachlan gespielten Hauptfigur, und in "Nightmare III – Freddy Krueger lebt" (1987) spielte sie die Psychiaterin Dr. Elizabeth Simms. Zudem war sie von 1981 bis 1983 in der Fernsehserie "Dallas" in einer wiederkehrenden Rolle als Rebecca Wentworth, die Mutter der von Victoria Principal dargestellten Hauptfigur Pam Ewing, zu sehen sowie in zahlreichen Gastrollen, wie zum Beispiel "Kojak – Einsatz in Manhattan", "Cannon" oder "Quincy". Ihr filmisches Schaffen zwischen 1954 und 2008 umfasste mehr als 90 Film- und Fernsehproduktionen.
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mit Dietmar Mössmer, der am 2. Mai 2025 verstarb.
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Val Kilmer 1. April 2025
Der in Los Angeles geborene US-amerikanische Schauspieler und Sänger Val Edward Kilmer verstarb im Beisein seiner Familie ebenda mit 65 Jahren an einer Lungenentzündung. Zudem war bei ihm 2014 Kehlkopfkrebs festgestellt worden. Kilmer war insbesondere in den 1980er- und 1990er-Jahren durch Filme wie "Top Gun", "The Doors", "Tombstone", "Heat" und "Batman Forever" ein gefragter Hollywood-Star. Von 1989 bis 1996 war er mit der Schauspielerin Joanne Whalley verheiratet. Aus der Ehe stammen die beiden Kinder Mercedes und Jack. Berühmt wurde Val Kilmer mit der Rolle des Kampfpiloten Tom "Iceman" Kazansky in dem Actionfilm "Top Gun" (1986) an der Seite von Tom Cruise. Kilmer und Cruise spielten erbitterte Konkurrenten, die sich bei riskanten Kampfflügen überbieten. In den 80er und 90er Jahren zählte Kilmer zu Hollywoods Topverdienern. Im Kultfilm "Willow" (1988) spielte er an der Seite der britischen Schauspielerin Joanne Whalley, die er später heiratete. Oliver Stone holte ihn 1991 für "The Doors" in der Rolle von Jim Morrison vor die Kamera. In "Tombstone" (1993) spielte er den Westernhelden Doc Holliday, in Joel Schumachers "Batman Forever" (1995) schlüpfte er in den ikonischen Fledermausanzug. Mit der Filmlegende Marlon Brando drehte er 1996 "DNA - Die Insel des Dr. Moreau". Spätere Filme floppten, auch sein Ruf als streitlustiger Mensch kostete ihn in Hollywood Rollen. In der Doku "Val" schaute er 2021 auf sein Leben zurück - sichtbar angeschlagen von seiner Krebsbehandlung. In einer Szene spricht er mit krächzender, kaum verständlicher Stimme. Sein Handwerk lernte der gebürtige Kalifornier an der renommierten Julliard School in New York, wo er als 17-Jähriger zu den jüngsten Talenten zählte. Seine Vorliebe galt zunächst klassischen Theaterstücken wie "Heinrich IV." und "Wie es euch gefällt" von William Shakespeare, doch dann wurde Hollywood auf den blonden Schauspieler mit dem kantigen Gesicht aufmerksam. Sein Spielfilm-Debüt gab Kilmer 1984 in dem Spionage-Klamauk „Top Secret!“ von Jim Abrahams und Jerry Zucker, in der er eine Parodie auf den Rock-’n’-Roll-Sänger Elvis Presley ablegte.
Mario Vargas Llosa 13. April 2025
Der 2010 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist Jorge Mario Pedro Vargas Llosa, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besaß, verstarb im Alter von 89 Jahren in der peruanischen Hauptstadt Lima. Vargas Llosa galt als einer der großen Namen der lateinamerikanischen Literaturbewegung der 1960er und 1970er Jahre, der auch der Kolumbianer Gabriel García Márquez und der Argentinier Julio Cortázar angehörten. Bekannt wurde der Autor vor allem für seine Werke wie "Der Krieg am Ende der Welt" und "Das Fest des Ziegenbocks". Sein Schaffen umfasst neben dem „Standardroman“ auch die Genres der Kriminalgeschichte, des Politischen Thrillers, des Historischen Romans, der Komödie sowie Theaterstücke, Essays, politische Schriften und literaturwissenschaftliche Abhandlungen. Viele seiner Schriften haben autobiographischen Charakter. Insgesamt fünf seiner Bücher wurden zwischen 1985 und 2006 verfilmt. Darunter "Die Stadt und die Hunde", "Der Jaguar", "Julia und ihre Liebhaber" und "Das Fest des Ziegenbocks". Vargas Llosa kritisierte häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme, die niedrige Schwelle zur Gewaltbereitschaft und die teilweise rassistische Klassenordnung in Peru und allgemein in Lateinamerika. Zudem war er Mitunterzeichner des am 3. März 2022 veröffentlichten Aufrufs zum Frieden angesichts des von russischem Boden ausgehenden Krieges gegen die Ukraine. Andererseits trat er aber auch vermehrt für extrem rechte Politiker ein, wie beispielsweise für Jair Bolsonaro bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien 2022 und für Javier Milei bei der Präsidentschaftswahl in Argentinien 2023 oder für Keiko Fujimori bei der peruanischen Präsidentschaftswahl 2021, da dieser im Vergleich zum marxistisch-leninistischen Gegenkandidaten Pedro Castillo „das kleinere Übel“ sei.
Jean Marsh 13. April 2025
Die in London geborene britische Film- und Theaterschauspielerin sowie Drehbuchautorin Jean Lyndsay Torren Marsh verstarb ebenda in ihrem Haus an den Folgen einer Demenzerkrankung im Alter von 90 Jahren. Jean Marsh wuchs in einer Mittelstandsfamilie auf. Sie studierte erst als Erwachsene Schauspiel und gab 1953 mit dem britischen Kriminalfilm "The Limping Man" ihr Debüt als Schauspielerin. 1959 zog sie für knapp drei Jahre in die USA, wo sie in John Gielguds Adaption von "Viel Lärm um nichts" am Broadway auf der Bühne stand. Ab den 1960er Jahren trat sie in Gastrollen zahlreicher bekannter Fernsehserien wie "Simon Templar" oder "Die 2" auf. Zu ihrem bekanntesten Film in jener Zeit zählt der 1963 produzierte Monumentalfilm "Cleopatra", in dem Marsh in einer Nebenrolle zu sehen ist. Das Hausmädchen Rose in der ab 1971 produzierten britischen Fernsehserie "Das Haus am Eaton Place" wurde wohl ihre international bekannteste Rolle. Die Serie handelt von einer aristokratischen Familie und ihren Angestellten im frühen 20. Jahrhundert. Danach war sie 1972 in Alfred Hitchcocks "Frenzy" als Monica Barling zu sehen. Später trat sie noch in "Die Waltons" (1977), "Hawaii Fünf-Null" (1978) oder in "Mord ist ihr Hobby" (1993) auf sowie in den Fantasy-Kinofilmen "Oz – Eine fantastische Welt" (Return to Oz, 1985) und "Willow" (1988). Im Jahr 2012 erhielt Marsh einen Ritterorden für ihre Verdienste um die Schauspielkunst.
Sophie Nyweide 14. April 2025
Der ehemalige Kinderstar Sophie Nyweide verstarb mit 24 Jahren im US-Bundesstaat Vermont, wie ihre Mutter, die ehemalige Schauspielerin Shelly Gibson, dem Branchenblatt Hollywood Reporter mitteilte. Tot aufgefunden wurde sie demnach an einem Flussufer. Allerdings sei sie zum Zeitpunkt ihres Todes nicht allein gewesen, sodass ein mögliches Fremdverschulden nicht ausgeschlossen sei. Ein angeblich selbst gemixter Cocktail aus verschiedenen Medikamenten wurde ihr offenbar zum Verhängnis. Die Person, die bei ihr war, hatte den Notruf gewählt. Die Familie deutete an, dass Nyweide psychische Probleme plagten. Nach einer Autopsie wurde bekannt, dass sie wohl schwanger war. Laut Angaben ihrer Familie hatte Sophie in der Vergangenheit gelegentlich auch Drogen konsumiert, um mit traumatischen Erlebnissen, wie einer Vergewaltigung, umzugehen. Sophie Nyweide war zuletzt 2015 auf der Leinwand zu sehen. Ihr Filmdebüt gab sie 2006 als Titelfigur im Film "Bella". 2009 spielte sie die Tochter von Michelle Williams und Gael García Bernal im Film "Mammoth". 2014 war sie in Darren Aronofskys Bibelepos "Noah" mit Russell Crowe, Jennifer Connelly, Anthony Hopkins und Emma Watson zu sehen.
Nora Aunor 16. April 2025
Der philippinische Filmstar Nora Cabaltera Villamayor, die auch als Sängerin bekannt wurde, verstarb im Alter von 71 Jahren, wie ihre Familie bekannt gab. Aunor, die in ihrer jahrzehntelangen Karriere in 170 Filmen mitspielte, soll nach Angaben der Regierung mit einem Staatsbegräbnis geehrt werden. Aunor wuchs als Nora Villamayor in einer armen Familie auf und verkaufte als Kind Snacks und Wasser an einem Bahnhof. Ihre Großmutter brachte ihr das Singen bei und mit 14 Jahren gewann sie einen Gesangswettbewerb. Ihren Durchbruch als Schauspielerin hatte sie 1967 mit einer Rolle in der Teenie-Komödie "All Over the World". Bekannt wurde sie dann vor allem als Filmpartnerin des Schauspielers Tirso Cruz III., mit dem sie zahlreiche Filme drehte und auch in Fernsehsendungen auftrat. Kritikerlob bekam sie für ihre Rollen in den Filmdramen "Drei Jahre ohne Gott" und "Einmal im Monat", die beide 1976 in die Kinos kamen. Aunor nahm zahlreiche Lieder auf, darunter der Hit "Pearly Shells" aus dem Jahr 1971. Im Jahre 2022 wurde sie als philippinische "Nationalkünstlerin" ausgezeichnet.
Edda Loges 16. April 2025
Die in Bremen aufgewachsene Schauspielerin des Ohnsorg-Theaters Hamburg, verstarb im Alter von 82 Jahren. Edda Loges war langjähriges Ensemblemitglied der plattdeutschen Bühne in Hamburg und Bremen, aber auch Hörspielsprecherin, die zudem in Kabarettprogrammen von Bremen mitwirkte. Loges spielte auf der Bühne und im Fernsehen sowie im Rundfunk bei diversen Hörspielen beim WDR, NDR und Radio Bremen. Obwohl sie überwiegend auf der Bühne auftrat, wurde sie auch im Fernsehen bekannt durch Filme wie "Das Winterhaus" unter der Regie von Hilde Lehrmann und der Fernsehserie "Nicht von schlechten Eltern" (1992-1996) des schleswig-holsteinischen Regisseurs Rainer Boldt, der an der Berliner dffb studiert hatte.
Lar Park-Lincoln 22. April 2025
Die als Laurie Jill Park in Dallas Texas geborene US-amerikanische Schauspielerin verstarb im Alter von 63 Jahren. Lar Park-Lincoln galt als eine der Musen der kultigen Horrorserie "Freitag der 13." von Sean S. Cunningham. Im siebten Teil der Saga, die bisher 12 Filme umfasst, spielte sie 1988 unter der Regie von Regisseur John Carl Buechler die Tina Shepard, die erste Protagonistin der Reihe mit übersinnlichen Fähigkeiten, wodurch sie als »Scream Queen« in die Geschichte einging, was ihr eine große Bekanntheit im Horrorgenre bescherte. Begonnen hat Park-Lincolns Karriere 1985 in dem Fernsehfilm "Children of the Night" des Regisseurs Robert Markowitz. Darüber hinaus hat Lar Park-Lincoln die Schauspielschule Actors Audition Studios gegründet und geleitet. Durch ihre jahrzehntelange Arbeit als Dozentin und Coach prägte sie eine neue Generationen von Künstlern. Lar Park-Lincoln hinterlässt ihre zwei Söhne Piper und Trevor sowie vier Enkelkinder und ihren geliebten Hund Charlie.
Waltraut Haas 23. April 2025
Die österreichische Schauspielerin Waltraut Haas ist in den frühen Morgenstunden eines Mittwochs im Alter von 97 Jahren in Wien verstorben. Mit Haas verliert Österreich eine der beliebtesten Schauspielerinnen des Landes, eine Grande Dame des heimischen Films und Theaters, deren charmante Ausstrahlung, unverwechselbare Stimme und lebensfrohes Wesen über Generationen hinweg das Publikum berührten. Die Darstellerin wurde mit Heimatfilmen und der Operetten-Verfilmung "Im weißen Rössl" (1960) oder in Komödien mit Heinz Rühmann wie "Wenn der Vater mit dem Sohne" berühmt. In Filmen wie "Der Hofrat Geiger" oder "Hallo Dienstmann" wurde Haas zu einer Ikone des österreichischen Nachkriegskinos. Besonders ihre langjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Franz Antel prägte eine ganze Ära des heimischen Filmschaffens. Dem österreichischen Publikum war Haas vor allem als Mariandl in ihrem ersten Film "Der Hofrat Geiger" aus dem Jahr 1947 bekannt. In dem Streifen spielte sie an der Seite von Paul Hörbiger. Im Lauf ihrer Karriere spielte Haas in rund 70 Filmen mit. Als sie in ihrer Glanzzeit in den 1960er Jahren von Peter Alexander laut Drehbuch geküsst werden sollte, konnte ein Film-Kuss allerdings noch heikel sein. Doch Haas stellte ihre künstlerische Vielseitigkeit immer wieder auf der Bühne unter Beweis und blieb auch im hohen Alter der Bühne und dem Fernsehen treu, wo sie zuletzt 2020 zu sehen war. Ab 1966 war Waltraut Haas mit dem Schauspieler Erwin Strahl (1929-2011) verheiratet.
Hans-Günther Bücking 24. April 2025
Der aus Thüringen stammende deutsche Kameramann und Regisseur Hans-Günther Bücking verstarb im Alter von 73 Jahren wie seine Witwe, die Schauspielerin Marion Mitterhammer, mitteilte. Als Teenager war Bücking mit seiner Familie 1961 nach Westdeutschland geflüchtet. Erste filmische Erfahrung als Kameraassistent und Beleuchter sammelte er in Produktionen von Rainer Werner Fassbinder, Roland Klick und Margarethe von Trotta, bevor er selbst begann zu drehen und zu inszenieren. Seit Anfang der 1980er-Jahre drehte Bücking mehr als 60 Filme als Kameramann, 20 Mal führte er auch Regie. Zu seinen Regiearbeiten zählen u.a. zehn Krimis der quotenstarken ZDF-Reihe "Wilsberg" mit Leonard Lansink, das Drama "Jennerwein" mit Fritz Karl und die Komödie "Die Häupter meiner Lieben" mit Heike Makatsch. Hinter der Kamera stand er u.a. bei "Schneeland" (2005), "Solo für Klarinette" (1998), "Todesspiel" (1997) und "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" (1998). Bücking erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis und den Deutschen Kamerapreis.
Cora Sue Collins 27. April 2025
Cora Sue Collins, einst eine der bekanntesten Kinderschauspielerinnen Hollywoods, verstarb mit 98 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in ihrem Haus in Beverly Hills, wie ihre Tochter Susie Krieser mitteilte. In der Komödie "Der unerwartete Vater" von 1932 mit ZaSu Pitts und Slim Summerville spielte die 1927 in West Virginia geborene Schauspielerin ihre erste Rolle im zarten Alter von vier Jahren. Zwei Jahre später unterzeichnete ihre Mutter einen Vertrag für sie mit MGM über 250 Dollar pro Woche. Im gleichen Jahr trat Collins in zehn Filmen auf, darunter "Black Moon" mit Fay Wray, "Der scharlachrote Buchstabe" mit Colleen Moore, "Die Welt klagt an" mit Dickie Moore und "Die Schatzinsel" mit Jackie Cooper. In den 1930er und 1940er Jahren war Cora Sue Collins ein begehrtes Gesicht für Hollywoodfilme. So stand sie neben Legenden wie Greta Garbo, William Powell, Bette Davis, Myrna Loy und Lana Turner vor der Kamera. Collins verkörperte etwa die jüngere Version von Frances Dee in "Der seltsame Fall der Clara Deane" (1932) und "Keep 'Em Rolling" (1934), Loretta Young in "Caravan" (1934) sowie Lynn Bari in "König der Toreros" (1941). Die MGM-Vertragsschauspielerin spielte außerdem die Tochter von William Powell und Myrna Loy in "Ich kämpfe für dich" (1934) und verkörperte Amy Lawrence im Technicolorfilm "Die Abenteuer des Tom Sawyer" (1938). Ein besonders herzliches Verhältnis verband sie mit Greta Garbo: Sie wählte Collins persönlich für die Rolle ihres jüngeren Ichs in "Königin Christina" (1933) aus, in "Anna Karenina" (1935) traten die beiden erneut gemeinsam auf. Die zurückgezogen lebende Schauspiellegende lud das damals ca. 7-jährige Mädchen oft zum Nachmittagstee in ihre luxuriöse Suite auf dem MGM-Gelände ein, wo Collins immer Milch trank. Sie beiden blieben bis zu Garbos Tod 1990 befreundet. Mit 18 Jahren beendete Cora Sue Collins ihre Schauspielkarriere und wendete sich dem Privatleben zu. Sie bekam drei Kinder von ihrem zweiten Ehemann James McKay, der 1962 an einer Lungenentzündung verstarb. Anschließend war sie in dritter Ehe mehr als 33 Jahre lang mit Kinobesitzer Harry Nace verheiratet, der 2002 verstarb.
Priscilla Pointer 28. April 2025
Der in New York City geborene "Dallas"-Star Priscilla Pointer verstarb im Alter von 100 Jahren im US-Bundesstaat Connecticut. Die US-amerikanische Schauspielerin, deren Anfänge in den 1940ern lagen, war sie hauptsächlich als Bühnenschauspielerin tätig. Ab den 1950er-Jahren übernahm sie jedoch auch gelegentliche Auftritte in Fernsehserien. Ihr Kinodebüt gab Pointer hingegen erst 1976 (mit über 50 Jahren) in der Stephen-King-Verfilmung "Carrie – Des Satans jüngste Tochter". Darin verkörperte sie die Mutter der Schülerin Sue Snell, die von ihrer echten Tochter Amy Irving dargestellt wurde. Anschließend trat sie noch häufiger in Filmen an der Seite ihrer Tochter auf. In David Lynchs Kultfilm "Blue Velvet" (1986) verkörperte sie die Mutter der von Kyle MacLachlan gespielten Hauptfigur, und in "Nightmare III – Freddy Krueger lebt" (1987) spielte sie die Psychiaterin Dr. Elizabeth Simms. Zudem war sie von 1981 bis 1983 in der Fernsehserie "Dallas" in einer wiederkehrenden Rolle als Rebecca Wentworth, die Mutter der von Victoria Principal dargestellten Hauptfigur Pam Ewing, zu sehen sowie in zahlreichen Gastrollen, wie zum Beispiel "Kojak – Einsatz in Manhattan", "Cannon" oder "Quincy". Ihr filmisches Schaffen zwischen 1954 und 2008 umfasste mehr als 90 Film- und Fernsehproduktionen.
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mit Dietmar Mössmer, der am 2. Mai 2025 verstarb.
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