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Nachrufe zum Totensonntag 2018

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Rick Genest 1. August 2018
Für Lady Gaga stand er im Musikvideo zu "Born This Way" vor der Kamera, mit Keanu Reeves spielte er im Hollywood-Film "47 Ronin" - bekannt wurde der Performance-Künstler Rick Genest für seine aufwendigen Ganzkörper-Tattoos. Der Kanadier, der unter dem Namen Zombie Boy Berühmtheit erlangte, wurde am 1. August tot in seiner Wohnung aufgefunden - die Polizei geht davon aus, dass er sich selbst das Leben nahm. Genest wurde 32 Jahre alt.

Charlotte Rae 5. August 2018
Die Sitcom Schauspielerin Charlotte Rae verstarb an einem Sonntag im Alter von 92 Jahren in Los Angeles wie ihre Familie bestätigte. Die US-Amerikanerin litt seit einem Jahr an Knochenkrebs. Rae spielte zwischen 1978 und 1980 die Rolle der liebenswürdigen Haushälterin Edna Garrett in der Serie "Diff'rent Strokes". In der Ablegerserie "The Facts of Life" übernahm sie erneut diese Rolle, diesmal arbeitete sie an einer Eliteschule für Mädchen.

Enno Patalas 7. August 2018
Mit Enno Patalas verstarb der wohl bekannteste deutsche Filmhistoriker im Alter von 88 Jahren in München. Von 1957 bis 1970 war Enno Patalas Redakteur der Zeitschrift "Filmkritik", die er mit gegründet hatte. Zusammen mit Ulrich Gregor, dem Mitbegründer der Freunde der Deutschen Kinemathek und ehemaligen Leiter der Berlinale Sektion »Forum des jungen Films«, publizierte er 1962 eine "Geschichte des Films". Ab 1973 bis 1994 leitete er als Direktor das Filmmuseum München, für das er bedeutende Retrospektiven zu Regisseuren und weiteren Filmthemen organisierte. Pionierarbeit leistete Patalas bei der Restaurierung und Rekonstruktion deutscher Stummfilme; insbesondere zu den beiden bekannten Werken Fritz Lang: "Metropolis" und "Die Nibelungen".

Klaus Wildenhahn 9. August 2018
Der Dokumentarfilmregisseur Klaus Wildenhahn verstarb im Alter von 88 Jahren in Hamburg. Der in Bonn geborene Filmemacher gilt als Mitbegründer des "Direct Cinema" in Deutschland und ist bis heute für viele Filmschaffende stilbildend. Er prägte den deutschen Dokumentarfilm seit den 1960er-Jahren als Regisseur, Lehrer, Fernsehredakteur. Wildenhahn beobachtete mit einer kleinen, tragbaren 16-Millimeter-Kamera den Alltag von Menschen. Wildenhahns Protagonisten waren meist alltägliche Menschen wie z.B. die Beobachtung eines Bauern bei der Arbeit in "Die Liebe zum Land", der den alltäglichen Existenzkampf eines Landwirtes zeigt. Er arbeitete u.a. als Autor für das Magazin "Panorama" beim NDR. Unter seiner Regie entstanden mehr als 60 Dokumentarfilme. Zudem gehörte mehrfach der Programmkommission der Duisburger Filmwoche an, einem Festival für Dokumentarfilme im Ruhrgebiet.

Kazimierz Karabasz 10. August 2018
Der 1930 in Bydgoszcz geborene polnische Dokumentarfilmer Kazimierz Karabasz gilt als Klassiker des polnischen Nachkriegs-Dokumentarfilms. Er war Mitglied der Akademie der Künste Berlin und Lehrer des jungen Krzysztof Kieślowski, mit dem er auch nach Ende dessen Ausbildung zusammenarbeitete und dessen Arbeit er maßgeblich beeinflusste.

Aretha Franklin 16. August 2018
Die US-Soul-Diva Aretha Franklin starb nach langer Krebserkrankung im Alter von 76 Jahren in Detroit. Ihr Nummer-eins-Hit "Respect" (1967), die Cover-Version eines Otis-Redding-Songs, wurde zur Hymne der afroamerikanischen Befreiungs- und der Frauenbewegung. Sie zählte neben Ray Charles und James Brown zu den wichtigsten Interpreten des amerikanischen Soul und führte 2008 die vom "Rolling Stone" veröffentlichte Liste der "100 besten Sänger aller Zeiten" an. In ihrer langen Karriere gewann sie 18 Grammys, den wichtigsten amerikanischen Musikpreis. Ihr musikalisches Spektrum schließt neben R&B auch Gospel, Jazz, Pop und Dance ein.1987 wurde Franklin als erste Frau in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Dem deutschen Publikum wurde sie vor allem durch den Film "Blues Brothers" (1980) und seinem Sequel "Blues Brothers 2000" (1998) bekannt. Der letzte öffentliche Auftritt der "Queen of Soul" war im August 2017 in Philadelphia.

Egon Werdin 18. August 2018
Der im November 1954 in Dinkelsbühl geborene Kameramann verstarb überraschend mit nur 63 Jahren. Werdin hatte nach einer Ausbildung an der HFF München in der Abteilung Dokumentarfilm/Regie 1982 begonnen, als Kameramann zu arbeiten. 1986 wurde er für "Versteckte Liebe" mit dem Förderpreis des Deutschen Kamerapreises ausgezeichnet, vier Jahre später erhielt er den Deutschen Kamerapreis für "Verfolgte Wege"; für seine Arbeit an "Feuerreiter" und "Ein Leben lang kurze Hosen tragen" war er jeweils für den Deutschen Kamerapreis nominiert gewesen. "Die Kamera war stets sein Werkzeug, um große Bilder zu schaffen. Es war das Licht, das ihn stets in seiner Vielfalt faszinierte und seine Imagination der Pinsel, um filmische Erzählungen zu gestalten, die sich tief ins Gedächtnis einprägen", heißt es in einem Nachruf der Familie. Werdin führte außerdem bei Publikumserfolgen wie "Otto - Der Außerfriesische" und "Werner - Beinhart" die Kamera. Fürs Fernsehen stand er u.a. für die "Tatort"-Folgen "Der doppelte Lott", "Ruhe sanft" und "Satisfaktion" hinter der Kamera.

Gunther Witte 16. August 2018
Der im lettischen Riga geborene ehemalige WDR-Fernsehspielchef verstarb unerwartet im Alter von 82 Jahren in Berlin. Gunther Witte galt als eine der herausragenden Persönlichkeiten des Fernsehspiels. Mit seiner einzigartigen Erfindung der Tatort-Reihe hat er das deutsche Fernsehen so nachhaltig geprägt wie kaum ein anderer: Sonntag, 20:15 Uhr ist nach wie vor Tatort-Zeit im Ersten und wird die Zuschauer auch weiterhin bereichern. Das Konzept für den regional geprägten „Tatort im Ersten“ entwickelte Witte 1969. Ein Jahr später ging mit „Taxi nach Leipzig“ der erste Tatort auf Sendung. Witte war in den Folgejahren auch an vielen weiteren wichtigen Fernsehfilmproduktionen des WDR beteiligt, als Produzent etwa an Volker Schlöndorffs "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" und an Rainer Werner Fassbinders "Berlin Alexanderplatz". Er arbeitete mit Regisseuren wie Wolfgang Petersen, Peter Beauvais und Bernhard Wicki zusammen. Verdient machte er sich zudem als Förderer des Doku-Dramas "Lindenstraße". Seit 2007 war Witte Mitglied der Deutschen Filmakademie und ist 2013 mit dem Ehren-Bambi ausgezeichnet worden.

Dieter Thomas Heck 23. August 2018
Dieter Thomas, der Showmaster und langjährige Moderator der "ZDF-Hitparade" verstarb im Alter von 80 Jahren in Berlin. Einen seiner letzten großen öffentlichen Auftritte hatte Heck im Februar 2017 bei der Verleihung der Goldenen Kamera für
sein Lebenswerk. 2007 hatte Heck nach einem halben Jahrhundert im Showgeschäft seine letzten Sendungen moderiert. Nur ab und an trat er noch als Gast in TV-Shows auf und sang dabei auch auf der Bühne. Immerhin war er eines der letzten Showmaster-Urgesteine im deutschen Fernsehen. Mit seinen Sendungen unterhielt er ein Millionenpublikum und erreichte selbst Kultstatus. Insgesamt war Heck mehr als 50 Jahre im Fernsehen und Radio unterwegs.

Neil Simon 26. August 2018
Der als »König des Broadway« gefeierte US-Dramatiker verstarb im Alter von 91 Jahren in einem Krankenhaus in New York. Neil Simon gehörte zu den erfolgreichsten Dramatikern der Welt. Er schrieb Stücke wie "Ein seltsames Paar" und "Lost in Yonkers" vornehmlich fürs Theater, wurde aber auch mit dem 1967 verfilmten Stück „Barfuß im Park“ sowie 1968 mit dem von Gene Sacks verfilmten Stück „Ein seltsames Paar“ weltberühmt. Darin verhalf er dem Komikerduo Jack Lemmon und Walter Matthau, die als Gegenpole wie Ehemann und Ehefrau agieren, zum Welterfolg. Kritiker belächelten seine Komödien oft als zu leicht und trivial, seine Fans liebten sie. In seiner Karriere bekam er Golden Globes, Emmys, Tonys und einen Pulitzer Preis und sammelte dazu mehr Nominierungen ein als jeder andere Dramatiker.

Vanessa Marquez 30. August 2018
Die 49-jährige Schauspielerin Vanessa Marquez, die von 1994 bis 1997 in der US-Serie „Emergency Room“ die Krankenschwester Wendy an der Seite von John Stamos (55) und George Clooney (57) spielte, wurde an ihrem Wohnort in South Pasadena von der Polizei niedergeschossen. Die Vermieterin hatte die Polizei gerufen, um deren Gesundheitszustand überprüfen zu lassen. Marquez jedoch zeigte sich jedoch unkooperativ und griff zu einem Gegenstand, der, wie sich später herausstellte, nur eine Spielzeugpistole war. Ein Jahr zuvor gelangte Marquez ebenfalls in die Schlagzeilen, weil sie öffentlich über Belästigung am Set sprach und anprangerte, dass sie während ihrer Drehzeit Opfer von Sexismus und Rassismus wurde.

Doris Gallart 1. September 2018
Die deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin Doris Gallart verstarb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren in München. Nach ihrer Ausbildung in Ballett und Pantomime an der Folkwangschule in Essen studierte sie Schauspiel, Gesang und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. 1957 spielte sie in ihrem ersten Kinofilm "Herz ohne Gnade" und war zuletzt 2017 in einer Episode der TV-Krimiserie "Soko Wismar" zu sehen. Außerdem stand sie in verschiedenen Theatern bundesweit auf der Bühne und war mehrfach auch in der ARD-TV-Vorabend-Reihe "Hubert und Staller" zu sehen gewesen.

Jacqueline Pearce 3. September 2018
Die 1943 geborene britische Schauspielerin Jacqueline Pearce erlag einem Krebsleiden. Sie studierte Schauspiel an der Royal Academy of Dramatic Art in London und am Actors Studio in New York. Ihre Schauspielkarriere begann sie 1964 mit Auftritten in der Fernsehserie "Danger Man". Ihre bekannteste Rolle war die der „Supreme Commander Servalan“ in der britischen Science-Fiction-Fernsehserie "Blake’s 7", die sie von 1978 bis 1981 in 28 Folgen verkörperte. Anschließend wirkte sie in Filmen wie "Ein erfolgreicher Mann", "Prinzessin Caraboo" und "Die unerwarteten Talente der Mrs. Pollifax" mit, bevor sie 2006 ihre Schauspielkarriere beendete.

Helmut Merker 3. September 2018
Der langjährige WDR-Redakteur und Filmpublizist Helmut Merker, der stets das Kino abseits des Mainstreams verteidigte, verstarb im Alter von 76 Jahren in Berlin. Der Cineast hatte eigentlich beim Filmfest in Venedig sein wollen. Autorenfilm hat er geliebt, das Kino abseits des Mainstreams verteidigt und gefördert hat, über Jahrzehnte. Seine Sprache als Autor evozierte die Bilder, präzise, knapp und gerne auf Zeile. "Wir wollen keine Filme in Rosa – wir wollen sie in der Farbe des Bluts“, waren einer seiner letzten Worte.

Bill Daily 4. September 2018
Als Major Roger Healey wurde er an der Seite von Barbara Eden und Larry Hagman in der erfolgreichen US-Serie "Bezaubernde Jeannie" (1965-1970) bekannt. Im Alter von 91 Jahren verstarb der US-Schauspieler Bill Daily in Santa Fe, New Mexico. Bill Daily war dreimal verheiratet. Er hinterließ zwei adoptierte und ein leibliches Kind. Zuletzt stand er 2010 für "Horrorween" vor der Kamera.

Burt Reynolds 6. September 2018
Der in Michigan geborene US-Schauspieler Burt Reynolds verstarb nach einem Herzstillstand mit 82 Jahren in einem Krankenhaus in Florida. Vor allem in den 70er- und 80er-Jahren galt Reynolds in Hollywood als Kassenmagnet. Thriller wie "Beim Sterben ist jeder der Erste" und "Ein ausgekochtes Schlitzohr" wurden zu Hits. Einen Oscar gewann er nie, für seine Rolle als Pornofilm-Produzent in "Boogie Nights" 1998 aber einen Golden Globe als bester Nebendarsteller. Mit seinem markanten Schnauzbart avancierte er damals zum Sexsymbol. Ein hüllenloser Auftritt auf einem Bärenfell im "Cosmopolitan" machte ihn 1972 als erster Mann nackter Mann in einer Zeitschrift weltweit zum Gespräch. Neben Millionen-Gagen gehörten aber zum Wechselbad in seinem Leben auch Bankrotterklärungen und eine Schlammschlacht-Scheidung von Kollegin Loni Anderson. Später betrieb er eine Schauspielschule in Florida, wo er sich niedergelassen hatte. Zuletzt sollte Reynolds neben Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Al Pacino in Quentin Tarantinos Film "Once Upon A Time in Hollywood" über den Sektenanführer Charles Manson mitwirken, dessen Dreharbeiten im vollen Gange sind und der Mitte 2019 erscheinen soll.

Daniel Küblböck 9. September 2018
Der ehemalige DSDS-Star sprang vermutlich in Selbstmordabsicht von Bord eines Kreuzfahrtschiffes und ist wahrscheinlich, trotz umgehender Suche, die erst am nächsten Tag ergebnislos abgebrochen wurde, schon nach kurzer Zeit in dem nur 10°C kalten Meer, in dem auch die Titanic versank, ertrunken. Eigentlich sollte der 33-jährige Niederbayer, der vor über 15 Jahren schlagartig in den Medien bekannt wurde, wenige Tage später in Berlin bei einem Konzert auftreten. Als schriller Paradiesvogel, mit verrückter Kleidung und extravaganten Frisuren, brachte es der damals 17-Jährige in der ersten Staffel der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" zu deutschlandweiter Bekanntheit. In dem an der Kinokasse gefloppten, halbdokumentarischen Film "Daniel, der Zauberer" spielte sich Daniel Küblböck 2004 selbst. Nachdem der Castingshow-Ruhm verblasst war, machte er als Unternehmer von sich reden und wurde im Solarbusiness mit seiner Firma "Positive Energie GmbH" nach eigenen Angaben zum Millionär.

Rachid Taha 12. September 2018
Der 1958 geborene Rachid Taha war ein algerisch-französischer Sänger und Musiker, der den Großteil seines Lebens in Frankreich ansässig war. Stilistisch integrierte er arabische Einflüsse mit House, Techno, Rock, Punk und Raï. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen eine Neufassung des maghrebinischen 1970er-Schlagers Ya Rayah sowie das Lied Barra, Barra, das unter anderem in dem Film Black Hawk Down und dem Computerspiel Far Cry 2 verwendet wurde.

Horst Bosetzky 16. September 2018
Der 1946 in Berlin geborene und gestorbene Horst Otto Oskar Bosetzky war deutscher Soziologe und Schriftsteller. Er wurde einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch seine Kriminalromane bekannt, von denen "Einer von uns beiden" (1972), Regie: Wolfgang Petersen und "Kein Reihenhaus für Robin Hood" (1979) verfilmt wurden. In den 1980er-Jahren verfasste er auch Drehbücher für das Fernsehen, unter anderem für Serien.

Ottokar Runze 22. September 2018
Der Film- und Theaterregisseur Ottokar Runze ist tot. Der mehrfach preisgekrönte Filmproduzent und langjähriges Mitglied unseres Filmverbandes verstarb im Kreis seiner Familie in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Der 93-Jährige hatte mit Filmen wie "Im Namen des Volkes" und "Der Lord von Barmbeck" (1974) unter anderem zwei Deutsche Filmpreise und einen Silbernen Bären gewonnen. Der gebürtige Berliner trat vor wenigen Jahren noch im Steglitzer Schlossparktheater auf und hatte bis zuletzt noch Lesungen in Neustrelitz bestritten.

Gary Kurtz 23. September 2018
Der in Los Angeles, Kalifornien geborene US-Filmproduzent verstarb im Alter von 78 Jahren in London an Krebs. Bekannt wurde Gary Kurtz durch seine Zusammenarbeit mit Regisseur George Lucas. Mit „American Graffiti“ schafften die beiden 1973 ihren Durchbruch. Seine größten Erfolge hatte Kurtz als Produzent der ersten beiden Star-Wars-Filme „Krieg der Sterne“ (1977) und „Das Imperium schlägt zurück“ (1980). Nachdem er sich mit Lucas überworfen hatte, trennten sich ihre Wege. Kurtz produzierte jedoch weitere Filme wie „Der dunkle Kristall“, „Slipstream“ und „Ein ehrenwerter Diebstahl“.

Ignaz Kirchner 26. September 2018
Der in Wuppertal geborene Theater- und Filmschauspieler Ignaz Kirchner verstarb nach langer Krankheit im Alter von 72 Jahren, wie das Wiener Burgtheater bekannt gab, dessen Ensemblemitglied Kirchner erstmals ab 1978 unter der Leitung von Claus Peymann war und zum zweiten Mal ab 1997. Kirchner spielte in fast allen großen Inszenierungen des Hauses. Zudem war er in den Filmen "Sonnenallee" und "NVA" von Detlef Buck (Drehbuch) und Leander Haußmann (Regie) zu sehen.

Joe Masteroff 28. September 2018
Der in Philadelphia, Pennsylvania geborene amerikanische Dramatiker, verstarb im Alter von 98 Jahren in Englewood, New Jersey. Zuletzt lebte der Autor des Erfolgsmusicals "Cabaret" in einem Altersheim für Kunstschaffende in der Nähe von New York. Masteroff hatte 1966 das Buch zu "Cabaret" geschrieben, John Kander und Fred Ebb waren für die Musik verantwortlich. Die Verfilmung mit Liza Minelli in der Hauptrolle wurde ein Welterfolg und gewann acht Oscars. Die Handlung mit Themen wie Bisexualität und Antisemitismus war damals revolutionär.

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mit Charles Aznavour, der am 1. Oktober 2018 verstarb.
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