16. Kurdisches Filmfestival im Kino Babylon Berlin
Das 16. Kurdische Filmfestival Berlin findet vom 25. September bis zum 1. Oktober 2026 im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz statt.

Diesen Freitag eröffnet das 16. Kurdische Filmfestival Berlin (25. September bis zum 1. Oktober 2026) mit „My Uncle Jens“ von Regisseur Brwa Vahabpour, der vor Ort sein wird. Der diesjährige Themenschwerpunkt ist Kurden in der Sowjetunion – Zwischen Erinnerung, Identität, Deportation und Erneuerung.
Hier der Trailer:
Mit: Peiman Azizpour, Hamza Agoshi, Sarah Francesca Brænne, Emir Hakki, Theresa Eggesbø, Magnus Lysbakken.
Norwegen, Rumänien | 98' | 2025 | Norwegisch, Kurdisch | Komödie, Drama
Produziert von True Content Production AS
Ko-produziert von Tangaj Production
Wie gewohnt findet das Festival im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Präsentiert wird erneut ein vielfältiges Programm aus kurdischen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen sowie weiteren Veranstaltungen.
Folgende Filme werden 2026 gezeigt:
"Zu weit weg" [OF], Deutschland 2019, R: Sarah Winkenstette mit Yoran Leicher,Anna König, Andreas Nickl, 99 Min.
"Kurds in Soviet Armenia" [OmeU], USSR, Armenia 1947 R: Yakov Kocharyan, 12 Min, Im Anschluß Q&A Khanna Omarkhali, & Kurds Yezidis (Քրդեր եզդիներ) [OmeU], USSR, Armenia 1932 R: Amasi Martirosyan mit H. Nersisyan, A. Avetisyan, M. Manvelyan, 49 Min.
"The Colour of Pomegranates" [OmU], Armenien-Sowjetunion 1969, R: Sergej Paradschanow mit Sofiko Chiaureli, Melkon Aleksanyan, Vilen Galstyan, 79 Min.
"Ghazal A Min" [OmeU], Deutschland 2026, R: Miral Kilo, 18 Min, Im Anschluß Q&A mit Miral Kilo & Casime Celil: Jiyana Rewşenbireki Kurd [OmeU], Turkey 2021, R: Özlem Diler, Celil Badikanlı mit Casime Celil, 55 Min.
"Morgen war Krieg" [OF], Deutschland 2026, R: Nicolas Ehret mit Enno Trebs, Ulrich Mattes, Naila Schuberth, 114 Min.
"Vartinis" [OmeU], TURKEY 2025, R: Özlem Diler – Celil Badikanlı, 38 Min. & "Ziyaret - Die Stimme der Natur" [OmU], Deutschland 2026, R: Ekin Can Erol mit Dr. Ahmet Kerim Gültekin, Zeynel Batur, Hüseyin Erol, 45 Min. Im Anschluß Q&A mit Ekin Can Erol.
"Zare" [Silent] Armenia 1929, R: Hamo Beknazaryan mit M. Tadevosyan, H. Nersisyan, A. Avetisyan, 69 Min.
"Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess" [OmU], Niederlande, Deutschland 2019, R: Steven Wouterlood mit Sonny Coops van Utteren, Josephine Arendsen, Julian Ras, 84 Min.
"Savo - mn u to" [OmeU], Germany 2026, R: Nînna Laçin, 3 Min. – Musikclip & Dimilî: "Ewro Tirkî Yasax a" [OmU], Türkei 2026, R: Ozgur Rayzan mit Fahri Ergun, Fahri Yaman, Kadir Direksor, 65 Min, Im Anschluß Q&A mit Ozgur Rayzan.
"The last Word from Bave Tayar" [OmeU], Switzerland, Kurdistan(Irak) 2025, R: Ghamkin Saleh mit Jomaa Ibrahim, Diman Zandi, Beriwan Osso, 80 Min.
"Red Kurdistan" [OmeU], Iran 2025, R: Ahmad Allahveisi, 45 Min.
"Rootless Resident" [OmeU], Turkey 2025, R: Riza OYLUM mit Yervant Demirci, Zekeriya Sabuncu, Gagik Arakelyan, 61 Min.
"Rashid, The Boy From Sinjar" [OmeU], Belgium, France 2025 R: Jasna Krajinovic mit Rashid and his family, 80 Min.
"Rupelek Jî Dîroka Kurdîstane" [OmeU], Turkey 2023, R: Kerem Tekoglu (Keremo) mit Halûk Agrîn, Fehmî Atmaca, 85 Min.
"Red Kurdistan" (Kizil Kurdistan) 1938 [OV], SSCB, Azerbaijan, Soviet Socialist Republic 1938, R:Anonym, 12 Min, & "1930 Zîlan": Li Peravê Jibîrkirinê [OmeU], Turkey 2026, R: Sedat Ulugana und Baran Bağlan, 45 Min.
"The Witness" [OmeU] Iran 2024, R: Nader Saeivar mit Maryam Bobani, Nader Naderpour, Abbas Imani, 100 Min.
"When I Go Outside" [OV], Canada 2023, R: Geordie Sabbagh mit Bistyek und seiner Familie, 79 Min.
"Karapetê Xaço" [OV], Belgium 2000, R: Mehmet Aktas, 60 Min.
"Van" [OmeU], Turkey 2026, R: Senar Turgut, 61 Min,
"Earth Song" [OmeU], Finland 2026, R: Erol Mintas mit Dilan Gwyn, Zenan Tünc, Feyyaz Duman, 118 Min, Im Anschluß Q&A mit Erol Mintas.
"Denge radyoya Rewanê li ku ye?" [OmeU], Turkey 2022, R: Mustafa Orman, 48 Min.
"To my Sisters" [OV] Germany 2026, R: Faek Falak mit Heval Berxwedan, Sepn Ajo, Zekia, 95 Min.
"Wie die Nelken" [OF],Deutschland 2025, R: Emine Demir mit Seda Güngör, Ferial Hajo, Roxana Safarabadi, 23 Min, & "Harika" [OmeU], Deutschland 2026, R: Beran Ergün mit Tuğra Özdemir: Yasin, Abdurrahman Ceylan: Erdem, Günfer Cölgeçen: Canel, 29 Min.
"Kardeş Türküler" (30 Jahre mit Kardeş Türküler) [OmeU], Turkey, Germany 2025, R: Çayan Demirel, Ayşe Çetinbaş, 108 Min.
"My Name is Hope" [OmeU], Finland 2025, R: Sherwan Haji mit Rozelina Ahmad, Hassan Alsaleh, Jalal Hajali, 20 Min. & "Traveling Cinema" [OmeU], Kurdistan ( Rojava) 2025, R: ZÎLAN HEMO, 61 Min. Im Anschluß Q&A mit Ismail Mamo (The actor).
"All The Mountains Give" [OmeU], Iran 2024, R: Arash Rakhsha mit Hamid Alimohamadi, Yasser Dadrast, 93 Min.
"Qulingê Birîndar" [OmeU], Turkey 2017, R: Kerem Tekoğlu (Keremo) mit Veysel Çamlibel, Mahmut Çamlıbel, Zozan Yaşar, 57 Min.
Link: www.kurdisches-filmfestival.de

Diesen Freitag eröffnet das 16. Kurdische Filmfestival Berlin (25. September bis zum 1. Oktober 2026) mit „My Uncle Jens“ von Regisseur Brwa Vahabpour, der vor Ort sein wird. Der diesjährige Themenschwerpunkt ist Kurden in der Sowjetunion – Zwischen Erinnerung, Identität, Deportation und Erneuerung.
Hier der Trailer:
Synopsis:
Akam, ein junger Literaturlehrer führt ein komfortables Leben in Oslo, bis sein entfremdeter Onkel aus dem iranischen Teil Kurdistans unerwartet zu Besuch kommt. Obwohl er sich verpflichtet fühlt, seinen Onkel bei sich aufzunehmen, wird Akam schon bald durch dessen unbestimmten Aufenthalt und das Eindringen in seine gemeinsame Wohnung zunehmend belastet.
Mit: Peiman Azizpour, Hamza Agoshi, Sarah Francesca Brænne, Emir Hakki, Theresa Eggesbø, Magnus Lysbakken.
Norwegen, Rumänien | 98' | 2025 | Norwegisch, Kurdisch | Komödie, Drama
Produziert von True Content Production AS
Ko-produziert von Tangaj Production
„Wenn über die Geschichte der Kurden gesprochen wird, stehen meist die Regionen Türkei, Irak, Iran und Syrien im Mittelpunkt. Die Geschichte der Kurden in der ehemaligen Sowjetunion wird dagegen deutlich seltener erzählt. Deshalb wurden die Kurden in der Sowjetunion als diesjähriger Festivalfokus gewählt, weil dieser Teil kurdischer Geschichte bisher wenig erzählt wird. Die Geschichte der sowjetischen Kurden handelt nicht nur von Deportation und Repression, sondern auch von kultureller Bewahrung, Sprache, Literatur, Identität und Erneuerung. Uns interessiert besonders, wie Menschen unter sehr unterschiedlichen politischen Bedingungen ihre kulturelle Identität bewahren und weiterentwickeln konnten. Mit dem Festival möchten wir diese Geschichten sichtbar machen und gleichzeitig den Blick auf die geografische und historische Vielfalt kurdischer Lebenswelten erweitern“, sagt Festivalleiterin Nubar Lorin Hamamci.
Wie gewohnt findet das Festival im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Präsentiert wird erneut ein vielfältiges Programm aus kurdischen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen sowie weiteren Veranstaltungen.
Folgende Filme werden 2026 gezeigt:
"Zu weit weg" [OF], Deutschland 2019, R: Sarah Winkenstette mit Yoran Leicher,Anna König, Andreas Nickl, 99 Min.
Ein schikanierter 18-jähriger Junge verbindet sich über Fußball mit einem 12-jährigen, neu in der Stadt, einem syrischen Flüchtling.
"Kurds in Soviet Armenia" [OmeU], USSR, Armenia 1947 R: Yakov Kocharyan, 12 Min, Im Anschluß Q&A Khanna Omarkhali, & Kurds Yezidis (Քրդեր եզդիներ) [OmeU], USSR, Armenia 1932 R: Amasi Martirosyan mit H. Nersisyan, A. Avetisyan, M. Manvelyan, 49 Min.
Der Film dokumentiert im Jahr 1947 das Leben, die Kultur, die Bildungschancen und die Beteiligung der kurdischen Gemeinschaft in Sowjetarmenien am sozialistischen Aufbauprozess.
"The Colour of Pomegranates" [OmU], Armenien-Sowjetunion 1969, R: Sergej Paradschanow mit Sofiko Chiaureli, Melkon Aleksanyan, Vilen Galstyan, 79 Min.
Parajanovs experimenteller Film über das Leben des berühmten armenischen Dichters Sayat Nova verzaubert das Publikum mit außergewöhnlichen Bildern, die den Eindruck vermitteln, aus einer anderen Welt zu stammen.
"Ghazal A Min" [OmeU], Deutschland 2026, R: Miral Kilo, 18 Min, Im Anschluß Q&A mit Miral Kilo & Casime Celil: Jiyana Rewşenbireki Kurd [OmeU], Turkey 2021, R: Özlem Diler, Celil Badikanlı mit Casime Celil, 55 Min.
Nachdem sie das Auto verpasst haben, das sie nach Deutschland bringen sollte, beginnt für die Geschwister Azad und Ghazal ein harter Kampf ums Überleben. Sie versuchen, ihr Ziel Deutschland zu erreichen. Ghazal vertraut ihrem Bruder ihren letzten Wunsch an: Sie möchte einmal ein echtes Reh sehen, denn ihr Name bedeutet Reh.
"Morgen war Krieg" [OF], Deutschland 2026, R: Nicolas Ehret mit Enno Trebs, Ulrich Mattes, Naila Schuberth, 114 Min.
Die EU ist zerbrochen, und in Deutschland bilden rechtspopulistische Kräfte eine neue Regierung. Krieg steht bevor. Jonas (Enno Trebs) desertiert und versteckt sich zusammen mit seiner Schwester (Naila Schuberth) bei seinem Vater Stuber (Ulrich Matthes), zu dem er seit seiner Kindheit keinen Kontakt mehr hatte.
"Vartinis" [OmeU], TURKEY 2025, R: Özlem Diler – Celil Badikanlı, 38 Min. & "Ziyaret - Die Stimme der Natur" [OmU], Deutschland 2026, R: Ekin Can Erol mit Dr. Ahmet Kerim Gültekin, Zeynel Batur, Hüseyin Erol, 45 Min. Im Anschluß Q&A mit Ekin Can Erol.
Die 1990er-Jahre waren eine Zeit, in der im türkischen Kurdistan das gewaltsame Verschwindenlassen, außergerichtliche Tötungen und das Niederbrennen von Dörfern zum Alltag gehörten. Nach der Nacht des 3. Oktober 1993 war das Schicksal der Ortschaft Vartinis (Altinova) in der Provinz Mus untrennbar mit dem Schicksal der Region verbunden.
"Zare" [Silent] Armenia 1929, R: Hamo Beknazaryan mit M. Tadevosyan, H. Nersisyan, A. Avetisyan, 69 Min.
Ein kurdischjesidischer Junge und seine Freundin kämpfen für ihr Recht auf eine glückliche Liebe.
"Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess" [OmU], Niederlande, Deutschland 2019, R: Steven Wouterlood mit Sonny Coops van Utteren, Josephine Arendsen, Julian Ras, 84 Min.
Sam verbringt den ersten Tag seines Familienurlaubs auf der niederländischen Insel Terschelling. Dieser Urlaub führt dazu, dass Sam die eigensinnige Tess kennenlernt, die einen brillanten Plan hat, um endlich ihren Vater kennenzulernen, der noch nicht weiß, dass er eine Tochter hat.
"Savo - mn u to" [OmeU], Germany 2026, R: Nînna Laçin, 3 Min. – Musikclip & Dimilî: "Ewro Tirkî Yasax a" [OmU], Türkei 2026, R: Ozgur Rayzan mit Fahri Ergun, Fahri Yaman, Kadir Direksor, 65 Min, Im Anschluß Q&A mit Ozgur Rayzan.
Savo bewegt sich durch gemeinsame Räume, oft ohne Verbindung zu den Menschen darin. Nach und nach überschneiden sich einzelne Momente. Eine gemeinsame Mahlzeit wird zum Treffpunkt ein Moment des Zusammenseins und der Verbundenheit.
Zum Film Dimilî: Istanbul im hellen Tageslicht … Draußen, im Hof von Fahri Ergüns Bauernhof, steht eine wichtige Regel geschrieben: „Türkisch ist verboten!“ Jeden Tag kommen alle Dimili-Sprechenden, die diesen Hof besuchen, zusammen, vollziehen gemeinsam das Opferfest-Ritual, setzen sich zusammen und sprechen hier ausschließlich in ihrer Muttersprache Dimili.
"The last Word from Bave Tayar" [OmeU], Switzerland, Kurdistan(Irak) 2025, R: Ghamkin Saleh mit Jomaa Ibrahim, Diman Zandi, Beriwan Osso, 80 Min.
Bave Tayar, ein bekannter kurdischer Schauspieler aus Syrien, hat vier Ehefrauen, 16 Töchter, aber nur einen Sohn, Tayaro. Sein Sohn ist verschwunden und vermutlich nach Europa gegangen. Zwei seiner Töchter haben sich ohne sein Wissen der YPJ angeschlossen, um gegen den IS zu kämpfen.
"Red Kurdistan" [OmeU], Iran 2025, R: Ahmad Allahveisi, 45 Min.
Dieser Film zeichnet die komplexe Geschichte der ethnischen Gruppen im Kaukasus mit besonderem Fokus auf die Kurden bis in die Neuzeit nach. Die Handlung gipfelt in der Zeit der Herrschaft Stalins und schildert die Entstehung des kurzlebigen Staates Rot-Kurdistan im heutigen Karabach. Die Dokumentation beleuchtet diese turbulente Epoche ausführlich und untersucht die Gründe für die Gründung dieses Staates auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion sowie die Faktoren, die zu seinem raschen Ende führten.
"Rootless Resident" [OmeU], Turkey 2025, R: Riza OYLUM mit Yervant Demirci, Zekeriya Sabuncu, Gagik Arakelyan, 61 Min.
Der wurzellose Bewohner begleitet Yervant Demirci, einen Schmied, der im Bezirk Derik in Mardin geboren wurde, auf seinem Weg durch die komplexe armenisch-türkisch-kurdische Identität in der Türkei und Armenien. Yervants sprachliche Reise beginnt mit dem Kurdischen, setzt sich mit Türkisch fort, als er zur Schule kommt, und führt ihn heute dazu, sich durch das Erlernen seiner Muttersprache wieder mit seinen armenischen Wurzeln zu verbinden.
"Rashid, The Boy From Sinjar" [OmeU], Belgium, France 2025 R: Jasna Krajinovic mit Rashid and his family, 80 Min.
Nachdem Rashid als Kind die Gefängnisse des IS überlebt hat, ist er wieder mit seiner Familie in Sindschar im Nordwesten des Irak vereint. Heute, als Jugendlicher, träumt der junge Jeside von einer besseren Zukunft in einem Land, das sich bemüht, wiederaufzubauen.
"Rupelek Jî Dîroka Kurdîstane" [OmeU], Turkey 2023, R: Kerem Tekoglu (Keremo) mit Halûk Agrîn, Fehmî Atmaca, 85 Min.
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Abdülmecid Begê Sipkî und seinem Sohn Xalis Begê vor dem Hintergrund zentraler Ereignisse der kurdischen Geschichte vom Ararat-Aufstand und dem Zilan-Massaker bis zum Militärputsch von 1960 und dem Gefängnis von Yassiada.
"Red Kurdistan" (Kizil Kurdistan) 1938 [OV], SSCB, Azerbaijan, Soviet Socialist Republic 1938, R:Anonym, 12 Min, & "1930 Zîlan": Li Peravê Jibîrkirinê [OmeU], Turkey 2026, R: Sedat Ulugana und Baran Bağlan, 45 Min.
Der Dokumentarfilm Sowjetisches Kurdistan (1938), der auch als Rotes Kurdistan bezeichnet wird, ist ein sowjetischer Film, der den sozialen und kulturellen Wandel der kurdischen Bevölkerung in der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution darstellt.
Zum Film "1930 Zîlan: Am Rande des Vergessens" zeichnet das Massaker nach, das staatliche Kräfte im Sommer 1930 im Zilan-Tal im Bezirk Ercis bei Van während des Feldzugs zur Niederschlagung des Ararat-Aufstands verübten.
"The Witness" [OmeU] Iran 2024, R: Nader Saeivar mit Maryam Bobani, Nader Naderpour, Abbas Imani, 100 Min.
TARLAN wird Zeugin des Mordes an ihrer Freundin RANA durch deren Ehemann, einen hochrangigen Regierungsvertreter. Als die Polizei sich weigert, Ermittlungen aufzunehmen, beschließt TARLAN, alles, was sie weiß, öffentlich zu machen doch damit bringt sie sich selbst und ihre Familie in große Gefahr.
"When I Go Outside" [OV], Canada 2023, R: Geordie Sabbagh mit Bistyek und seiner Familie, 79 Min.
Oft mit Basquiat verglichen, ist dies die Geschichte des in Syrien geborenen kurdischen Künstlers Bîstyek. Erzählt durch seine Malerei, entsteht das einzigartige Porträt eines Flüchtlings", der sich weigert, nur durch eine einzige Linse betrachtet zu werden.
"Karapetê Xaço" [OV], Belgium 2000, R: Mehmet Aktas, 60 Min.
Der Film erzählt das Leben von Karapetê Xaço, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der kurdischen Dengbêj-Tradition.
"Van" [OmeU], Turkey 2026, R: Senar Turgut, 61 Min,
Der Dokumentarfilm Van erzählt von der Geschichte, dem kulturellen Erbe und der natürlichen Schönheit Vandas.
"Earth Song" [OmeU], Finland 2026, R: Erol Mintas mit Dilan Gwyn, Zenan Tünc, Feyyaz Duman, 118 Min, Im Anschluß Q&A mit Erol Mintas.
Rojin ist Ärztin, deren Arbeit in Konfliktgebieten sie von ihrer Familie entfremdet hat. Der unerwartete Besuch ihres Vaters zwingt sie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und gemeinsam mit ihrer Adoptivtochter eine Reise der Wahrheit und Versöhnung anzutreten.
"Denge radyoya Rewanê li ku ye?" [OmeU], Turkey 2022, R: Mustafa Orman, 48 Min.
Das Radio Jerewan war mehr als nur ein Massenmedium es war eine mythische und verbindende Kraft, die die kurdische kulturelle Identität bewahrte, durch Lieder und Geschichten Hoffnung schenkte und trotz Armut und schwieriger Lebensbedingungen dabei half, verlorene Angehörige wiederzufinden.
"To my Sisters" [OV] Germany 2026, R: Faek Falak mit Heval Berxwedan, Sepn Ajo, Zekia, 95 Min.
Mit exklusivem Zugang vor Ort gedreht, ist TO MY SISTERS eine beobachtende und filmische Reise durch Widerstand, Überleben und Radikalisierung. Indem der Film diese drei miteinander verbundenen Geschichten miteinander verwebt, zeigt er die menschlichen Folgen einer der gewalttätigsten und frauenfeindlichsten Ideologien unserer Zeit.
"Wie die Nelken" [OF],Deutschland 2025, R: Emine Demir mit Seda Güngör, Ferial Hajo, Roxana Safarabadi, 23 Min, & "Harika" [OmeU], Deutschland 2026, R: Beran Ergün mit Tuğra Özdemir: Yasin, Abdurrahman Ceylan: Erdem, Günfer Cölgeçen: Canel, 29 Min.
An einem heißen Sommertag in Berlin holt Sirin ihre Tante Bihar ab und fährt mit ihr aufs Land. Während Queerness und Generationenkonflikt aufeinandertreffen, entdecken die beiden Frauen auch, was sie verbindet Momente der Zärtlichkeit, der Erinnerung und eine gemeinsame Sehnsucht nach Freiheit.
"Kardeş Türküler" (30 Jahre mit Kardeş Türküler) [OmeU], Turkey, Germany 2025, R: Çayan Demirel, Ayşe Çetinbaş, 108 Min.
Der Dokumentarfilm 30 Jahre mit Kardes Türküler (Lieder der Brüderlichkeit) ist ein abendfüllender Film, der die musikalische und politische Reise des Projekts Kardes Türküler nachzeichnet, das 1993 im Folkloreclub der Bogaziçi-Universität begann.
"My Name is Hope" [OmeU], Finland 2025, R: Sherwan Haji mit Rozelina Ahmad, Hassan Alsaleh, Jalal Hajali, 20 Min. & "Traveling Cinema" [OmeU], Kurdistan ( Rojava) 2025, R: ZÎLAN HEMO, 61 Min. Im Anschluß Q&A mit Ismail Mamo (The actor).
In einem syrischen Geheimdienstgefängnis wird ein Student durch die schmale Essensluke seiner Zelle Zeuge der Schrecken seines Landes. Während die Welt sie vergisst, bewahren die Gefangenen Hoffnung und Widerstand.
Zum Film Traveling Cinema: In Das Reisende Kino kehrt Schauspieler Ismaîl Mamo mit einem Traum nach Kobanî zurück: die große Leinwand in vergessene Dörfer zu bringen. Gegen alle Widerstände erschaffen er und sein Team Momente des Staunens dort, wo Kino zuvor nie hingekommen war.
"All The Mountains Give" [OmeU], Iran 2024, R: Arash Rakhsha mit Hamid Alimohamadi, Yasser Dadrast, 93 Min.
Über einen Zeitraum von sechs Jahren dokumentiert der Filmemacher Arash Rakhsha das Leben von Hamid und Yaser, zwei engen Freunden, die in einem kurdischen Dorf leben. Sie sind gezwungen, als Kolbar zu arbeiten eine illegale Tätigkeit, bei der unverzollte Haushaltswaren über die gefährliche Grenze zwischen dem Irak und dem Iran geschmuggelt werden.
"Qulingê Birîndar" [OmeU], Turkey 2017, R: Kerem Tekoğlu (Keremo) mit Veysel Çamlibel, Mahmut Çamlıbel, Zozan Yaşar, 57 Min.
Eine sanfte Stimme erklingt aus Radio Jerewan: Esmer Eman, die Menschen haben geheiratet, nur du und ich sind geblieben ... Es ist die Stimme von Seyadê Samê. Seine Familie, die davon ausging, dass er getötet worden war, hört seine Stimme nach 20 Jahren erstmals wieder im Radio. Qulingê Birîndar erzählt von Gefangenschaft und Exil, von Schmerz und Liebe, Zuneigung und Treue sowie von der 49-jährigen Sehnsucht und dem geduldigen Warten Zulfinaza Xanoyê Emos, der Ehefrau Seyadês. Der Dokumentarfilm zeichnet das Leben des Dengbêj-Sängers und Radio-Jerewan-Künstlers Seyadê Samê nach und spiegelt dabei die Geschichte und Realität der kurdischen Gesellschaft wider.
Link: www.kurdisches-filmfestival.de
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