20. Fünf Seen Film Festival feiert Jubiläum in Oberbayern
Donnerstag ist Kinotag, den auch die 20. Ausgabe des Fünf Seen Film Festival zum Auftakt nutzt, um Helena Hufnagels neuen Film "LIEBLINGSMENSCHEN" mit Katharina Thalbach, dem Publikum am ersten Festivaltag in der Schlossberghalle Starnberg vorab zu präsentieren.

In unserer Berliner Region sind die Ferien zwar gerade zu Ende gegangen, aber das Wetter in Süddeutschland ist mit ca. 30°C deutlich schöner und sommerlicher als im trüben, wolkenverhangenen Nord- und Ostdeutschland mit kaum 20°C, sodass man die Gelegenheit zum Herbstanfang in den Süden zu fahren, nutzen sollte - sofern man sich einen längeren Ausflug an einen der fünf bayerischen Seen leisten kann, um mit rund 100 Gäste aus der Filmwelt das 20. Jubiläum des Film Festivals in Oberbayern vom 3. bis 13. September 2026 zu feiern.
Die Film- und Presseprofis sind zwar zu dieser Zeit zumeist in Venedig, wo fast zeitgleich die 83. Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica vom 2. bis 12. September 2026 am Lido veranstaltet wird, doch dieses italienische Film Festival spielt in einer anderen, deutlich höheren und anspruchsvolleren Preisliga.
Eigentlich wollten wir zum Kinotag am heutigen Donnerstag Regina Rolands Filmkritik zum Drama "VATERLAND" des polnischen Oscarpreisträgers Pawel Pawlowski veröffentlichen, einem neuralgischen Punkt in Thomas Manns Biografie nach 16 Jahren im Exil. Aus technischen Gründen müssen wir den Artikel jedoch um ein oder zwei Tage verschieben.
Auch das Fünf Seen Film Festival hat zur Eröffnung mit der Preview von "LIEBLINGSMENSCHEN" der Regisseurin Helena Hufnagel ein anderes Highlight, anstelle eines regulären Kinostarts zum Festivalbeginn auserkoren, der zwar bereits im Juni 2026 beim »43. Filmfestival München« seine Premiere gefeiert hatte, aber erst am 19. November 2026 offiziell ins Kino kommt. Zufälligerweise spielt dieser mit Katharina Thalbach in einer Hauptrolle rund um den beschaulichen Viktoria-Luise-Platz in Berlin.
Hier der Trailer:
Ein ganz besonderer Film kommt aus der Schweiz und spielt am Genfer See. Ein stilles Highlight des Fünf Seen Film Festivals.
Hier der Trailer:
Legendär ist zudem die Kurzfilmnacht auf der Dampferfahrt der MS Starnberg, bei der auch der ortsansässige Verein »Weitwinkel – Forum für Film und Kultur im Fünfseenland« beteiligt ist. Zum 20. Geburtstag des Festivals wurde von diesem sogar eine Fotoausstellung organisiert. Neben der erstmals in diesem Jahr gezeigten Sektion »Virtual Reality« ist seit 13 Jahren auch die Videokunst Bestandteil des Programms. Dieses Jahr werden Arbeiten rund um »Realations«, dem vielfältigen Zusammenspiel des Realen gezeigt.
Höhepunkt der dreistündigen Fahrt am 07.09.2026 ist neben der großartigen Atmosphäre die Vorführung der 100 Jahre alten Stummfilmkomödie "DER GENERAL" (1926) von und mit Buster Keaton, dem großen amerikanischen Schauspieler, Komiker und Filmregisseur zu Live-Musik-Begleitung, während sich die Schwarz-Weiß-Bilder dabei in den Wellen des Sees spiegeln.
Gastland ist diesmal Japan, das Land, aus dem die Sonne kommt. Die japanische Flagge, die Hinomaru, trägt deswegen eine große rote Sonnenscheibe in ihrer Mitte. Das Land im fernen Osten wurde in den letzten Jahren immer mehr zu einem beliebten Besuchsort – vermutlich auf der Suche nach einer anderen Kultur, nach der Rätselhaftigkeit derselben und nach einer Auflösung der vielen Fragen, die sich daraus ergeben. Deutsche RegisseurInnen wie Doris Dörrie und Wim Wenders haben Filme aus und über diesen Inselstaat gedreht, über seine Fremdartigkeit, aber auch seine Wärme, Stille und Zurückhaltung.
Das FÜNF SEEN FILMFESTIVAL ist sehr stolz, in seiner 20. Ausgabe einen kleinen Ausschnitt des japanischen Films dem Publikum präsentieren zu können, von den Klassikern von Kurosawa und anderen hin zu den neuen Produktionen wie der in Cannes ausgezeichnete "ALL OF A SUDDEN" von Ryûsuke Hamaguchi oder "ANYMART" von Yusuke Iwasaki, ein irrer Mix aus schrägem Horror, sozialkritischem Drama und absurder Komödie, der im Frühjahr auf der 76. Berlinale seine Weltpremiere im Forum feierte und danach wegen seines ironischen Stils auch auf der Städtetour des Fantasy Filmfests immer wieder bejubelt wurde.
Link: www.fsff.de

In unserer Berliner Region sind die Ferien zwar gerade zu Ende gegangen, aber das Wetter in Süddeutschland ist mit ca. 30°C deutlich schöner und sommerlicher als im trüben, wolkenverhangenen Nord- und Ostdeutschland mit kaum 20°C, sodass man die Gelegenheit zum Herbstanfang in den Süden zu fahren, nutzen sollte - sofern man sich einen längeren Ausflug an einen der fünf bayerischen Seen leisten kann, um mit rund 100 Gäste aus der Filmwelt das 20. Jubiläum des Film Festivals in Oberbayern vom 3. bis 13. September 2026 zu feiern.
Die Film- und Presseprofis sind zwar zu dieser Zeit zumeist in Venedig, wo fast zeitgleich die 83. Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica vom 2. bis 12. September 2026 am Lido veranstaltet wird, doch dieses italienische Film Festival spielt in einer anderen, deutlich höheren und anspruchsvolleren Preisliga.
Eigentlich wollten wir zum Kinotag am heutigen Donnerstag Regina Rolands Filmkritik zum Drama "VATERLAND" des polnischen Oscarpreisträgers Pawel Pawlowski veröffentlichen, einem neuralgischen Punkt in Thomas Manns Biografie nach 16 Jahren im Exil. Aus technischen Gründen müssen wir den Artikel jedoch um ein oder zwei Tage verschieben.
Auch das Fünf Seen Film Festival hat zur Eröffnung mit der Preview von "LIEBLINGSMENSCHEN" der Regisseurin Helena Hufnagel ein anderes Highlight, anstelle eines regulären Kinostarts zum Festivalbeginn auserkoren, der zwar bereits im Juni 2026 beim »43. Filmfestival München« seine Premiere gefeiert hatte, aber erst am 19. November 2026 offiziell ins Kino kommt. Zufälligerweise spielt dieser mit Katharina Thalbach in einer Hauptrolle rund um den beschaulichen Viktoria-Luise-Platz in Berlin.
Hier der Trailer:
Synopsis:
In Hufnagels Wohlfühlkomödie zählt die Filmfigur der Berlinerin Agnes (Katharina Thalbach) schon 101 Jahre und hat noch die Nazizeit erlebt, während er, der syrische Flüchtling Amir, 70 Jahre jünger ist und als iranischer Asylbewerber sich neu in der Stadt aufhält. Aber in Sachen Humor liegen sie auf einer Wellenlänge, und so wagen sie eine WG in Agnes’ geräumiger Altbauwohnung. Katharina Thalbach ist im realen Leben zwar 30 Jahre jünger, aber ihr Gesicht wurde so verändert, dass man Agnes die 101 Jahre mühelos glaubt. Amir hat es im Heim für Geflüchtete nicht ausgehalten, und Agnes darf, wie ihr der Arzt erklärt hat, nicht mehr allein leben. Ins Altenheim will die muntere Frau, die ohnehin findet, dass sie gut zurechtkommt, auf keinen Fall. Als Amir fragt, was er tun müsse, um bei ihr wohnen zu dürfen, sagt sie: „Nichts.“
Ein ganz besonderer Film kommt aus der Schweiz und spielt am Genfer See. Ein stilles Highlight des Fünf Seen Film Festivals.
Hier der Trailer:
Synopsis:
"LE LAC" von Fabrice Aragno huldigt dem Gefühl, mit einem Segelboot auf einem See zu sein. Die Natur saugt der Film förmlich auf, in all ihren Erscheinungen – das Wasser, die Wellen, die Gischt, den Wind, das Rauschen, den Sturm. Alles ist in Bewegung, selten kehrt Stille ein auf dieser Regatta, die ein Pärchen auf dem Genfersee unternimmt. Aragno war Assistent von Jean-Luc Godard; bei ihm hat er gelernt, dass der Ton im Film ebenso wichtig ist wie das Bild. Der Film ist eine regelrechte Oper, die uns das Naturschauspiel bietet, mit aufwühlenden Gefühlen.
Legendär ist zudem die Kurzfilmnacht auf der Dampferfahrt der MS Starnberg, bei der auch der ortsansässige Verein »Weitwinkel – Forum für Film und Kultur im Fünfseenland« beteiligt ist. Zum 20. Geburtstag des Festivals wurde von diesem sogar eine Fotoausstellung organisiert. Neben der erstmals in diesem Jahr gezeigten Sektion »Virtual Reality« ist seit 13 Jahren auch die Videokunst Bestandteil des Programms. Dieses Jahr werden Arbeiten rund um »Realations«, dem vielfältigen Zusammenspiel des Realen gezeigt.
Höhepunkt der dreistündigen Fahrt am 07.09.2026 ist neben der großartigen Atmosphäre die Vorführung der 100 Jahre alten Stummfilmkomödie "DER GENERAL" (1926) von und mit Buster Keaton, dem großen amerikanischen Schauspieler, Komiker und Filmregisseur zu Live-Musik-Begleitung, während sich die Schwarz-Weiß-Bilder dabei in den Wellen des Sees spiegeln.
Gastland ist diesmal Japan, das Land, aus dem die Sonne kommt. Die japanische Flagge, die Hinomaru, trägt deswegen eine große rote Sonnenscheibe in ihrer Mitte. Das Land im fernen Osten wurde in den letzten Jahren immer mehr zu einem beliebten Besuchsort – vermutlich auf der Suche nach einer anderen Kultur, nach der Rätselhaftigkeit derselben und nach einer Auflösung der vielen Fragen, die sich daraus ergeben. Deutsche RegisseurInnen wie Doris Dörrie und Wim Wenders haben Filme aus und über diesen Inselstaat gedreht, über seine Fremdartigkeit, aber auch seine Wärme, Stille und Zurückhaltung.
Das FÜNF SEEN FILMFESTIVAL ist sehr stolz, in seiner 20. Ausgabe einen kleinen Ausschnitt des japanischen Films dem Publikum präsentieren zu können, von den Klassikern von Kurosawa und anderen hin zu den neuen Produktionen wie der in Cannes ausgezeichnete "ALL OF A SUDDEN" von Ryûsuke Hamaguchi oder "ANYMART" von Yusuke Iwasaki, ein irrer Mix aus schrägem Horror, sozialkritischem Drama und absurder Komödie, der im Frühjahr auf der 76. Berlinale seine Weltpremiere im Forum feierte und danach wegen seines ironischen Stils auch auf der Städtetour des Fantasy Filmfests immer wieder bejubelt wurde.
Link: www.fsff.de
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