23. NFF Neiße Film Festival im Dreiländereck
Ab dem 26. Mai starten im Abstand von nur einem Tag insgesamt drei Filmfestivals in und am Rande unserer Region Berlin-Brandenburg.

Den Anfang machen die Neiße Fische vom 26. - 31. Mai 2026 mit dem Neissefilmfestival im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Danach folgen die 3. Doxumentale am Potsdamer Platz in Berlin sowie das Green Visions Filmfestival von ex Berlinale Chef Dieter Kosslick direkt im Filmmuseum Potsdam.
Hier der Trailer des diesjährigen NFF-Festivals:
Besonderes Highlight sind zwei aktuelle Oscar-Preisträger sowie legendäre Filmklassiker zum „Panorama Weekend“ im tschechischen Varnsdorf, wo wieder Filme in opulenter 70mm-Technik bzw. im speziellen 35mm-Format mit anamorphotischer Breitbildtechnik zu sehen sind.
Der besondere Detailreichtum, die starken Vergrößerungssequenzen sowie ein Auditorium mit einer der größten Kinoleinwände Europas machen die besondere Faszination dieser speziellen Filmreihe aus.
Auf dem Programm des „Panorama Weekend“ stehen 2026 auch zwei aktuelle Oscar-Gewinner: Das Thriller-Drama „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson, prämiert u.a. als Bester Film, für Beste Regie und Bestes adaptiertes Drehbuch, ist ein bildgewaltiger Mix aus Actionthriller und absurder Komödie, in dem ein ehemaliger Angehöriger einer linksradikalen Gruppe (Leonardo DiCaprio) gemeinsam mit seiner Tochter (Chase Infiniti) vor einem rassistischen Soldaten (Sean Penn – ausgezeichnet als Bester Nebendarsteller) flieht. Aus persönlicher Bedrohung, politischer Gewalt und bitterem Humor entsteht ein wilder, hochaktueller Film über persönliche Verfolgung, Radikalisierung und Widerstand und ein perfektes Spektakel für die große Leinwand.
Der ebenfalls mit vier Oscars (u.a. Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera und Beste Filmmusik) geehrte „Blood & Sinners“ von Ryan Coogler verbindet Southern Gothic, historisches Drama, Gangsterfilm und Horror zu einem düsteren, sinnlichen Kinoerlebnis über Schuld, Gewalt und Vergangenheit. Musik, Religion und Rassismus prägen eine Geschichte, die Genrekonventionen sprengt. Michael B. Jorden wurde für seine Doppelrolle als Zwillingsbrüder, die in den 1930er-Jahre in ihre Heimat im Mississippi-Delta zurückkehren, bei den Oscars 2026 als Bester Hauptdarsteller geehrt.
Daneben werden zum „Panorama Weekend“ legendäre Filmklassiker wie Quentin Tarantinos furiose Gangster-Satire „Pulp Fiction“, das Science-Fiction-Märchen „E.T. – Der Außerirdische“ von Steven Spielberg, Tim Burtons „Batman“ mit Michael Keaton als Dunkler Ritter oder die Musical-Komödie „Singin‘ in the Rain“ mit Gene Kelly sowie die Konzert-Dokumentation „Let's Spend the Night Together“ über einen Auftritt der Rolling Stones auf ihrer US-Tour 1981 gezeigt.
Eröffnet wird das 23. NFF am 26. Mai 2026 im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau - im äußersten Südosten Sachsens des Landkreises Görlitz in der Oberlausitz - mit "Etwas ganz Besonderes" von Eva Trobisch, der auf der 76. Berlinale im Wettbewerb seine Premiere feierte und ein feinfühliges Familiendrama über Identität, Herkunft und Selbstfindung darstellt. Im Zentrum steht die 16-jährige Lea, die auf der Suche nach Antworten auf die Frage „Wer bin ich?“ zwischen familiären Erwartungen und eigenen Sehnsüchten ihren Platz im Leben finden muss.
Die Wahl des Eröffnungsfilms in der ehemals schlesischen Oberlausitz - einer ursprünglich politisch eigenständigen Region, die heute zu etwa 67 % zu Sachsen sowie 30 % zu Polen und 3 % zu Brandenburg gehört, unterstreicht den Anspruch des NFF, aktuelle gesellschaftliche Themen im Kino sichtbar zu machen und zugleich herausragende filmische Handschriften zu präsentieren.
Anschließend sind bis zum 31. Mai 2026 in 19 Kinos und Kulturstätten in Deutschland, Polen und Tschechien rund 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus den drei Nachbarländern sowie aus Mittel- und Osteuropa zu sehen. Neben drei Wettbewerben und verschiedenen Filmreihen gibt es ein Rahmenprogramm mit einer Lesung, Konzerten, einer Ausstellung und mehr. Unter dem Titel „Transformations“ wirft die Fokus-Reihe des NFF einen nüchternen, vielstimmigen Blick auf die Systemtransformationen der 1990er Jahre im ehemaligen Ostblock und auf dessen Gewinner und Verlierer bis heute – im Spiegel der Filme jener Zeit.
Seit 2004 präsentiert das Filmfest jährlich im Mai in der Dreiländerregion an der Neiße aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Deutschland, Polen und Tschechien sowie Ost- und Mitteleuropa. Was mit der Idee begann, Filme in drei Nachbarländern zu zeigen, hat sich zu einer kulturellen Brücke für Cineasten entwickelt und ist inzwischen ein wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende. Als eines der wenigen trinationalen Filmfestivals Europas schafft das NFF immer aufs Neue eine Plattform für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven – und eröffnet auch 2026 wieder einen einzigartigen Blick auf das aktuelle Filmschaffen der Region und darüber hinaus.
Einzigartig am NFF ist sein grenzüberschreitender Charakter mit Filmvorführungen und Veranstaltungen in rund 20 Kinos und Spielorten entlang der Neiße, u.a. im Festivalzentrum des Kunstbauerkinos in Großhennersdorf sowie in Görlitz, Zittau, Bautzen, Löbau, Weißwasser, Ebersbach, Zgorzelec, Liberec oder Varnsdorf. Das Festivalprogramm bietet auch in diesem Jahr drei Wettbewerbe und verschiedene Filmreihen sowie begleitende Veranstaltungen und Workshops.
Im Spielfilm-Wettbewerb treten wieder je drei Produktionen aus Deutschland, Polen und Tschechien an. Die neun Filme erzählen von Menschen in Übergängen und Extremsituationen: von Ausbeutung und Heimkehr, von Familie, Abhängigkeit und prekären Verhältnissen, von Trauer, Gewalt, Missbrauch und dem Erwachsenwerden. Zwischen Nordseeinsel, tschechischer Grenzstadt, Großstadt, Restaurant, italienischer Reise und familiären Ausnahmezuständen verdichten sich persönliche Krisen zu starken Bildern der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart.
Die neun Filme, die im Dokumentarfilm-Wettbewerb konkurrieren, kreisen um das Thema Verbundenheit – in der Familie, mit der Heimat, mit Leidenschaften. Und um den Verlust dieser Bindungen. Wälder und Städte weichen dem Fortschritt, Schicksale werden von Ausbeutung geprägt, Familien ringen um Nähe und Halt. Und sie gehen der Frage nach, was von einer Welt bleibt, in der Fortschritt das Wesentliche vergisst.
Darüber hinaus besticht der Kurzfilm-Wettbewerb des NFF durch Vielfalt und Originalität und präsentiert in diesem Jahr insgesamt 31 kurze und kurzweilige Beiträge und ein breites Spektrum unterschiedlichster Themen und Stilmittel.
Insgesamt werden rund 100 aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in drei Wettbewerben und verschiedenen Filmreihen inklusive DEFA-Trickfilmen und einem Open-Air-Kino gezeigt. Die diesjährige Fokus-Reihe „Transformations“ widmet sich den Systemumbrüchen im ehemaligen Ostblock und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Ergänzt wird sie durch Filmgespräche, eine Lesung und die Ausstellung „35 Jahre Deutsche Einheit – Junge Perspektiven aus Lausitzer und Rheinischem Revier“ in Großhennersdorf.
Die Preisverleihung findet am 30. Mai 2026 um 18:00 Uhr im tschechischen Varnsdorf statt. Ein Shuttle-Bus bringt jedoch alle interessierten Zuschauerinnen und Besucher aus Deutschland bequem von Görlitz über Löbau und Großhennersdorf nach Varnsdorf im böhmischen Niederland und im Anschluss an die Preisverleihung zurück, u.a. zur Festivalparty im Kunstbauerkino.
Durch die einmalige Art eines trinationalen Filmfestivals hat sich das NFF inzwischen zu einer kulturellen Brücke für Filmfans aus den drei Nachbarländern entwickelt und ist wichtiger Treffpunkt für nationale und internationale Filmschaffende und Vertreter*innen der Filmwirtschaft.
Link: www.neissefilmfestival.net

Den Anfang machen die Neiße Fische vom 26. - 31. Mai 2026 mit dem Neissefilmfestival im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Danach folgen die 3. Doxumentale am Potsdamer Platz in Berlin sowie das Green Visions Filmfestival von ex Berlinale Chef Dieter Kosslick direkt im Filmmuseum Potsdam.
Hier der Trailer des diesjährigen NFF-Festivals:
Besonderes Highlight sind zwei aktuelle Oscar-Preisträger sowie legendäre Filmklassiker zum „Panorama Weekend“ im tschechischen Varnsdorf, wo wieder Filme in opulenter 70mm-Technik bzw. im speziellen 35mm-Format mit anamorphotischer Breitbildtechnik zu sehen sind.
Der besondere Detailreichtum, die starken Vergrößerungssequenzen sowie ein Auditorium mit einer der größten Kinoleinwände Europas machen die besondere Faszination dieser speziellen Filmreihe aus.
Auf dem Programm des „Panorama Weekend“ stehen 2026 auch zwei aktuelle Oscar-Gewinner: Das Thriller-Drama „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson, prämiert u.a. als Bester Film, für Beste Regie und Bestes adaptiertes Drehbuch, ist ein bildgewaltiger Mix aus Actionthriller und absurder Komödie, in dem ein ehemaliger Angehöriger einer linksradikalen Gruppe (Leonardo DiCaprio) gemeinsam mit seiner Tochter (Chase Infiniti) vor einem rassistischen Soldaten (Sean Penn – ausgezeichnet als Bester Nebendarsteller) flieht. Aus persönlicher Bedrohung, politischer Gewalt und bitterem Humor entsteht ein wilder, hochaktueller Film über persönliche Verfolgung, Radikalisierung und Widerstand und ein perfektes Spektakel für die große Leinwand.
Der ebenfalls mit vier Oscars (u.a. Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera und Beste Filmmusik) geehrte „Blood & Sinners“ von Ryan Coogler verbindet Southern Gothic, historisches Drama, Gangsterfilm und Horror zu einem düsteren, sinnlichen Kinoerlebnis über Schuld, Gewalt und Vergangenheit. Musik, Religion und Rassismus prägen eine Geschichte, die Genrekonventionen sprengt. Michael B. Jorden wurde für seine Doppelrolle als Zwillingsbrüder, die in den 1930er-Jahre in ihre Heimat im Mississippi-Delta zurückkehren, bei den Oscars 2026 als Bester Hauptdarsteller geehrt.
Daneben werden zum „Panorama Weekend“ legendäre Filmklassiker wie Quentin Tarantinos furiose Gangster-Satire „Pulp Fiction“, das Science-Fiction-Märchen „E.T. – Der Außerirdische“ von Steven Spielberg, Tim Burtons „Batman“ mit Michael Keaton als Dunkler Ritter oder die Musical-Komödie „Singin‘ in the Rain“ mit Gene Kelly sowie die Konzert-Dokumentation „Let's Spend the Night Together“ über einen Auftritt der Rolling Stones auf ihrer US-Tour 1981 gezeigt.
Eröffnet wird das 23. NFF am 26. Mai 2026 im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau - im äußersten Südosten Sachsens des Landkreises Görlitz in der Oberlausitz - mit "Etwas ganz Besonderes" von Eva Trobisch, der auf der 76. Berlinale im Wettbewerb seine Premiere feierte und ein feinfühliges Familiendrama über Identität, Herkunft und Selbstfindung darstellt. Im Zentrum steht die 16-jährige Lea, die auf der Suche nach Antworten auf die Frage „Wer bin ich?“ zwischen familiären Erwartungen und eigenen Sehnsüchten ihren Platz im Leben finden muss.
Die Wahl des Eröffnungsfilms in der ehemals schlesischen Oberlausitz - einer ursprünglich politisch eigenständigen Region, die heute zu etwa 67 % zu Sachsen sowie 30 % zu Polen und 3 % zu Brandenburg gehört, unterstreicht den Anspruch des NFF, aktuelle gesellschaftliche Themen im Kino sichtbar zu machen und zugleich herausragende filmische Handschriften zu präsentieren.
Anschließend sind bis zum 31. Mai 2026 in 19 Kinos und Kulturstätten in Deutschland, Polen und Tschechien rund 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus den drei Nachbarländern sowie aus Mittel- und Osteuropa zu sehen. Neben drei Wettbewerben und verschiedenen Filmreihen gibt es ein Rahmenprogramm mit einer Lesung, Konzerten, einer Ausstellung und mehr. Unter dem Titel „Transformations“ wirft die Fokus-Reihe des NFF einen nüchternen, vielstimmigen Blick auf die Systemtransformationen der 1990er Jahre im ehemaligen Ostblock und auf dessen Gewinner und Verlierer bis heute – im Spiegel der Filme jener Zeit.
Seit 2004 präsentiert das Filmfest jährlich im Mai in der Dreiländerregion an der Neiße aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Deutschland, Polen und Tschechien sowie Ost- und Mitteleuropa. Was mit der Idee begann, Filme in drei Nachbarländern zu zeigen, hat sich zu einer kulturellen Brücke für Cineasten entwickelt und ist inzwischen ein wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende. Als eines der wenigen trinationalen Filmfestivals Europas schafft das NFF immer aufs Neue eine Plattform für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven – und eröffnet auch 2026 wieder einen einzigartigen Blick auf das aktuelle Filmschaffen der Region und darüber hinaus.
Einzigartig am NFF ist sein grenzüberschreitender Charakter mit Filmvorführungen und Veranstaltungen in rund 20 Kinos und Spielorten entlang der Neiße, u.a. im Festivalzentrum des Kunstbauerkinos in Großhennersdorf sowie in Görlitz, Zittau, Bautzen, Löbau, Weißwasser, Ebersbach, Zgorzelec, Liberec oder Varnsdorf. Das Festivalprogramm bietet auch in diesem Jahr drei Wettbewerbe und verschiedene Filmreihen sowie begleitende Veranstaltungen und Workshops.
Im Spielfilm-Wettbewerb treten wieder je drei Produktionen aus Deutschland, Polen und Tschechien an. Die neun Filme erzählen von Menschen in Übergängen und Extremsituationen: von Ausbeutung und Heimkehr, von Familie, Abhängigkeit und prekären Verhältnissen, von Trauer, Gewalt, Missbrauch und dem Erwachsenwerden. Zwischen Nordseeinsel, tschechischer Grenzstadt, Großstadt, Restaurant, italienischer Reise und familiären Ausnahmezuständen verdichten sich persönliche Krisen zu starken Bildern der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart.
Die neun Filme, die im Dokumentarfilm-Wettbewerb konkurrieren, kreisen um das Thema Verbundenheit – in der Familie, mit der Heimat, mit Leidenschaften. Und um den Verlust dieser Bindungen. Wälder und Städte weichen dem Fortschritt, Schicksale werden von Ausbeutung geprägt, Familien ringen um Nähe und Halt. Und sie gehen der Frage nach, was von einer Welt bleibt, in der Fortschritt das Wesentliche vergisst.
Darüber hinaus besticht der Kurzfilm-Wettbewerb des NFF durch Vielfalt und Originalität und präsentiert in diesem Jahr insgesamt 31 kurze und kurzweilige Beiträge und ein breites Spektrum unterschiedlichster Themen und Stilmittel.
Insgesamt werden rund 100 aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in drei Wettbewerben und verschiedenen Filmreihen inklusive DEFA-Trickfilmen und einem Open-Air-Kino gezeigt. Die diesjährige Fokus-Reihe „Transformations“ widmet sich den Systemumbrüchen im ehemaligen Ostblock und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Ergänzt wird sie durch Filmgespräche, eine Lesung und die Ausstellung „35 Jahre Deutsche Einheit – Junge Perspektiven aus Lausitzer und Rheinischem Revier“ in Großhennersdorf.
Die Preisverleihung findet am 30. Mai 2026 um 18:00 Uhr im tschechischen Varnsdorf statt. Ein Shuttle-Bus bringt jedoch alle interessierten Zuschauerinnen und Besucher aus Deutschland bequem von Görlitz über Löbau und Großhennersdorf nach Varnsdorf im böhmischen Niederland und im Anschluss an die Preisverleihung zurück, u.a. zur Festivalparty im Kunstbauerkino.
Durch die einmalige Art eines trinationalen Filmfestivals hat sich das NFF inzwischen zu einer kulturellen Brücke für Filmfans aus den drei Nachbarländern entwickelt und ist wichtiger Treffpunkt für nationale und internationale Filmschaffende und Vertreter*innen der Filmwirtschaft.
Link: www.neissefilmfestival.net
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