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98. Oscars 2026: Alle Gewinner*innen und Nominierungen im Überblick

Am 15. März wurden in Los Angeles zum 98. Mal die Oscars verliehen. Zuvor hatte die Academy alle Nominierungen in 24 Kategorien bekanntgegeben.



Mit 16 Nominierungen hatte der Vampir-Horror-Film „Blood & Sinners“ die größten Chancen der große Gewinner zu werden. Der Film von Ryan Coogler stellte damit zwar den Nominierungsrekord auf, doch gewonnen hat „One Battle After Another“, der in 13 von 18 Kategorien nominiert worden war und nun am gestrigen Sonntag, den 12. März 2026 zum besten Film des Jahres mit einem OSCAR gekürt wurde.

Der US-amerikanischer Actionthriller von Paul Thomas Anderson wurde mit sechs Oscars prämiert: bestes Casting (diese Kategorie wurde erstmals verliehen), bester Nebendarsteller, bester Schnitt, bestes adaptiertes Drehbuch, beste Regie und bester Film.

Bei der diesjährigen Filmpreisgala im Dolby Theatre in Hollywood konnte der 65-Jährige US-Schauspieler Sean Penn als bester Nebendarsteller seinen Preis allerdings nicht persönlich entgegennehmen, denn er war gar nicht erschienen. Für den vielfach ausgezeichneten Sean Penn, der den radikalen Colonel Steven Lockjaw spielt, ist es bereits der dritte Oscar.

Der Preis für die beste Nebendarstellerin konnte bei der 98. Oscar-Gala jedoch persönlich an die 75-jährige US-Schauspielerin Amy Madigan für ihre Rolle in "Weapons - Die Stunde des Verschwindens" überreicht werden.

Großer Gewinner im Hintergrund war auch das Filmstudio Warner Bros., das nicht nur den Gewinner „One Battle After Another“, sondern auch den mit 4 OSCARS zweitplatzierten Film „Blood & Sinners“ vertreibt. Das erfolgreiche Studio soll für unglaubliche 111 Milliarden Dollar vom Milliardärssohn David Ellison geschluckt und mit dem Konkurrenten Paramount verschmolzen werden. Der Oscar-Erfolg ist ein starkes Argument für die gerade anstehenden Verhandlungen, um so viele Jobs und so viel Eigenständigkeit wie möglich in die Zukunft zu retten, heißt es.

Großer Verlierer war dagegen Timothée Chalamet, der seinen sicher geglaubten Preis als bester Hauptdarsteller im Tischtennis-Streifen „Marty Supreme“ verpasste. Immerhin war der Film neunmal nominiert worden, erhielt aber dennoch keine einzige Oscar-Trophäe. Die prestigeträchtige Ehrung sicherte sich stattdessen Michael B. Jordan. Er wurde für seine zweifache Darstellung im Vampir-Epos „Blood & Sinners“ ausgezeichnet.

Überblick über alle Gewinner*innen

Bester Film

„Blood & Sinners“
„Bugonia“
„F1“
„Frankenstein“
„Hamnet“
„Marty Supreme“
„One Battle After Another“ *Winner
„Sentimental Value“
„The Secret Agent“
„Train Dreams“

Bester Hauptdarsteller

Timothée Chalamet in „Marty Supreme“
Leonardo DiCaprio in „One Battle After Another“
Ethan Hawke in „Blue Moon“
Michael B. Jordan in „Blood & Sinners“ *Winner
Wagner Moura in „The Secret Agent“

Beste Hauptdarstellerin

Jessie Buckley in „Hamnet“ *Winner
Rose Byrne in „If I Had Legs I'd Kick You“
Kate Hudson in „Song Sung Blue“
Renate Reinsve in „Sentimental Value“
Emma Stone in „Bugonia“

Beste Regie

Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“ *Winner
Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
Josh Safdie für „Marty Supreme“
Joachim Trier für „Sentimental Value“
Chloé Zhao für „Hamnet“

Bester Nebendarsteller

Benicio Del Toro in „One Battle After Another“
Jacob Elordi in „Frankenstein“
Delroy Lindo in „Blood & Sinners“
Sean Penn in „One Battle After Another“ *Winner
Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“

Beste Nebendarstellerin

Elle Fanning in „Sentimental Value“
Inga Ibsdotter Lilleaas in „Sentimental Value"
Amy Madigan in „Weapons - Die Stunde des Verschwindens“ *Winner
Wunmi Mosaku in „Blood & Sinners"
Teyana Taylor in „One Battle After Another“

Bester internationaler Film

„The Secret Agent“ (Brasilien)
„Ein einfacher Unfall“ (Frankreich)
„Sentimental Value“ (Norwegen) *Winner
„Sirāt“ (Spanien)
„Die Stimme von Hind Rajab“ (Tunesien)

Bestes Originaldrehbuch

Ryan Coogler für „Blood & Sinners“ *Winner
Robert Kaplow für „Blue Moon“
Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“
Ronald Bronstein und Josh Safdie für „Marty Supreme“
Joachim Trier und Eskil Vogt für „Sentimental Value“

Bestes adaptiertes Drehbuch

Will Tracy für „Bugonia“
Guillermo Del Toro für „Frankenstein“
Maggie O'Farrell und Chloé Zhao für „Hamnet“
Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“ *Winner
Clint Bentley und Greg Kwedar für „Train Dreams“

Bestes Szenenbild

Tamara Deverell und Shane Vieau für „Frankenstein“ *Winner
Fiona Crombie und Alice Felton für „Hamnet“
Jack Fisk und Adam Willis für „Marty Supreme“
Florencia Martin für „One Battle After Another“
Hannah Bleachler und Monique Champagne für „Blood & Sinners“

Bestes Kostümdesign

Deborah L. Scott für „Avatar: Fire and Ash“
Kate Hawley für „Frankenstein“ *Winner
Malgosia Turzanska für „Hamnet“
Miyako Bellizzi für „Marty Supreme“
Ruth E. Carter für „Blood & Sinners"

Bester Schnitt

Stephen Mirrione für „F1“
Ronald Bronstein and Josh Safdie für „Marty Supreme“
Andy Jurgensen für „One Battle After Another“ *Winner
Michael P. Shawver für „Blood & Sinners“
Olivier Bugge Coutté für „Sentimental Value“

Bester animierter Film

„Arco“
„Elio“
„KPop Demon Hunters“ *Winner
„Amélie et la Métaphysique des tubes“
„Zoomania 2“

Bester animierter Kurzfilm

„Butterfly“
„Forevergreen“
„The Girl Who Cried Pearls“ *Winner
„Retirement Plan“
„The Three Sisters“

Bestes Casting

Nina Gold für „Hamnet“
Jennifer Venditti für „Marty Supreme“
Cassandra Kulukundis für „One Battle After Another“ *Winner
Gabriel Domingues für „The Secret Agent“
Francine Maisler für „Blood & Sinners“

Beste Kamera

Dan Laustsen für „Frankenstein“
Darius Khondji für „Marty Supreme“
Michael Bauman für „One Battle After Another“
Autumn Durald Arkapaw für „Blood & Sinners“ *Winner
Adolpho Veloso für „Train Dreams“

Bestes Make-up und beste Frisuren

Ken Diaz, Mike Fontaine und Shunika Terry für „Blood & Sinners“
Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für „Frankenstein“ *Winner
Kyoko Toyokawa, Naomi Hibino und Tadashi Nishimatsu für „Kokuho“
Kazu Hiro, Glen Griffin und Bjoern Rehbein für „The Smashing Machine“
Thomas Foldberg und Anne Cathrine Sauerberg für „The Ugly Stepsister“

Beste Filmmusik

Ludwig Göransson für „Blood & Sinners“ *Winner
Jerskin Fendrix für „Bugonia“
Alexandre Despat für „Frankenstein“
Max Richter für „Hamnet“
Jonny Greenwood für „One Battle After Another“

Bester Song

„Dear Me“ von Diane Warren in „Diane Warren: Relentless“
„Golden“ von Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Teddy Park, Ejae, Mark Sonnenblick in „KPop Demon Hunters“ *Winner
„I Lied To You“ von Raphael Saadiq und Ludwig Göransson in „Blood & Sinners“
„Sweet Dreams Of Joy“ von Nicholas Pike in „Viva Verdi!“
„Train Dreams“ von Nick Cave und Bryce Dessner in „Train Dreams“

Bester Ton

„Blood & Sinners“
„F1“ *Winner
„Frankenstein“
„One Battle after Another“
„Sirât“

Beste visuelle Effekte

„Avatar: Fire and Ash“ *Winner
„Blood & Sinners“
„F1“
„Jurassic World: Die Wiedergeburt“
„The Lost Bus“

Bester Kurzfilm (ad aequo)

„Butcher’s Stain“
„A Friend of Dorothy“
„Jane Austen’s Period Drama“
„The Singers“ *Winner
„Two People Exchanging Saliva“ *Winner

Bester Dokumentarfilm

„The Alabama Solution“
„Come See Me in the Good Light“
„Cutting through Rocks“
„Mr. Nobody against Putin“ *Winner
„The Perfect Neighbor“

Bester Dokumentar-Kurzfilm

„All the Empty Rooms“ *Winner
„Armed Only with a Camera: The Life and Death of Brent Renaud“
„Children No More: “Were and Are Gone“
„The Devil Is Busy“
„Perfectly a Strangeness“

Link: www.oscars.org/oscars/ceremonies/2026

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