Norwegens Oscar®-Kandidat eröffnet das 20. Berliner Weltkinofestival
Die 20. Ausgabe des Weltkinofestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS eröffnet am 28. November 2025 mit „Sentimental Value“ des norwegischen Regisseurs Joachim Trier.

Nach seiner Weltpremiere in Cannes im Mai 2025 wurde „Sentimental Value“, der sechste Spielfilm des norwegischen Regisseurs Joachim Trier, bereits vielfach gelobt. Nun feiert das preisgekrönte Drama als Eröffnungsfilm der 20. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS am 28. November 2025 im CineStar-Kino in der KulturBrauerei seine Berlinpremiere.
Hier der Trailer:
In einem „Best of“ des Jahres stellt das Festival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS jährlich herausragende Werke des jungen Weltkinos vor und zeigt vom 28. November bis 6. Dezember 2025 Höhepunkte des aktuellen Weltkinos, die zuvor auf den führenden Filmfestivals von Cannes, Venedig und Locarno gefeiert und ausgezeichnet wurden.
Festivalkinos sind in diesem Jahr in Berlin erneut das Kino in der KulturBrauerei sowie die Kinos delphi LUX und Neues Off.
2025 zeigt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS in seinem cineastischen Jahresrückblick internationale Festivalhits und Überraschungen von sechs Regisseurinnen und acht Regisseuren aus Kolumbien, USA, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Georgien, Marokko, Iran, China, Thailand und Japan.
Zu den preisgekrönten und viel diskutierten Werken gehören u.a. „Silent Friend“ der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi, der als „German Preview“ gezeigt wird. Neben Tony Leung Chiu-wai, Star vieler Meisterwerke von Regisseur Wong Kar-Wai, sind Léa Seydoux, Luna Wedler und Enzo Brumm in Hauptrollen zu erleben.
Insgesamt präsentiert das Festival 24 Werke („14 Filme“ und zehn Specials) als Berlinpremieren inklusive dreier Deutschlandpremieren („Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger“, „Resurrection” und „No other Choice”). Neun Festivalbeiträge sind Oscar®-Einreichungen („Best International Feature Film“ 2026); vier Werke wurden vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und elf von ARTE kofinanziert.
Die 14 Beiträge des Wettbewerbs sind: “A Poet”, R. Simón Mesa Soto (Kolumbien), “The Chronology of Water”, R. Kristen Stewart (USA), “I Only Rest in the Storm”, R. Pedro Pinho (Portugal), “Romería”, R. Carla Simón (Spanien), „Die jüngste Tochter“, R. Hafsia Herzi (Frankreich), „Silent Friend“, R. Ildikó Enyedi (Deutschland/Ungarn), „Orphan“, R. László Nemes (Ungarn), „Dry Leaf“, R. Alexandre Koberidze (WCF Berlinale Georgien), „Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger“, R. Maryam Touzani (Marokko), „Ein einfacher Unfall“, R. Jafar Panahi (Iran), “Resurrection”, R. Bi Gan (China), “A Useful Ghost”, R. Ratchapoom Boonbunchachoke (WCF Berlinale Thailand), „Yakushima's Illusion“, R. Naomi Kawase (Japan, Frankreich) und „Two Seasons, Two Strangers”, R. Sho Miyake (Japan).
Eine Jury wählt einen Beitrag der „14 Filme“ für den „BASIS Berlin Postproduction Award für Beste Regie“ aus, der am Abend des 6. Dezember 2025 verliehen wird.
Der Wettbewerb der „14 Filme“ wird ergänzt durch zehn Specials. Neben dem Eröffnungsfilm „Sentimental Value“ von Norwegens Regiewunder Joachim Trier verspricht das 7. „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“ herausragende Festivalentdeckungen, die mit Unterstützung des World Cinema Fund der Berlinale realisiert wurden.
Beim „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund” des Weltkinofestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS rücken folgende fünf filminfrastrukturell schwächeren Regionen der Welt ins Rampenlicht: Thailand, Ägypten, Chile, Georgien und Senegal.
Das Programm des „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“ wird ergänzt durch „Zafari“ (2024), eine dystopische schwarze Komödie der Regisseurin Mariana Rondón aus Venezuela. Das Festival präsentierte bereits ihr Werk „Pelo Malo“ („Bad Hair“, 2013).
Weiter widmet AROUND THE WORLD IN 14 FILMS je eine Hommage den Regisseuren Radu Jude, Rumänien („Dracula“), Lav Diaz, Philippinen („Magellan“), und Park Chan-wook, Südkorea („No other Choice“).
Das Special „German Cinema“ öffnet die Leinwand für Ulrich Köhlers „Gavagai“, ein Film „über das Rutschen der Bedeutungen – und vielleicht Köhlers bislang mutigste Analyse der Gegenwart.“ (Patrick Wellinski).
Den spektakulären Abschluss bildet am 6. Dezember 2025 „Nouvelle Vague“. US-Star Richard Linklater erzählt in seiner auf 35mm gedrehten Regiearbeit die turbulente Entstehungsgeschichte von Jean-Luc Godards „Außer Atem“. Der Kultfilm erhielt 1960 anlässlich der Berlinale den Silbernen Bären für die Beste Regie.
Das Festival zieht im Anschluss mit einer etwas kleineren Ausgabe weiter nach München in die City Kinos und Köln in die Odeon Kinos sowie nach Nürnberg ins Filmhaus, dessen Programm Anfang nächsten Jahres aber noch nicht vollständig ist.
Link: www.14films.de

Nach seiner Weltpremiere in Cannes im Mai 2025 wurde „Sentimental Value“, der sechste Spielfilm des norwegischen Regisseurs Joachim Trier, bereits vielfach gelobt. Nun feiert das preisgekrönte Drama als Eröffnungsfilm der 20. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS am 28. November 2025 im CineStar-Kino in der KulturBrauerei seine Berlinpremiere.
Hier der Trailer:
Gemeinsam mit seinem Co-Autoren Eskil Vogt entwirft Joachim Trier ein tragikomisches Porträt einer Vater-Tochter-Beziehung, auf der Leinwand mit großer Intensität verkörpert vom Ensemble um Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas und Elle Fanning.
„Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang?“
„Sentimental Value“ erhielt in Cannes 2025 den Großen Preis der Jury und ist Norwegens offizielle Oscar®-Einreichung für die Kategorie »Best International Feature Film« 2026.
In einem „Best of“ des Jahres stellt das Festival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS jährlich herausragende Werke des jungen Weltkinos vor und zeigt vom 28. November bis 6. Dezember 2025 Höhepunkte des aktuellen Weltkinos, die zuvor auf den führenden Filmfestivals von Cannes, Venedig und Locarno gefeiert und ausgezeichnet wurden.
Festivalkinos sind in diesem Jahr in Berlin erneut das Kino in der KulturBrauerei sowie die Kinos delphi LUX und Neues Off.
2025 zeigt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS in seinem cineastischen Jahresrückblick internationale Festivalhits und Überraschungen von sechs Regisseurinnen und acht Regisseuren aus Kolumbien, USA, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Georgien, Marokko, Iran, China, Thailand und Japan.
Zu den preisgekrönten und viel diskutierten Werken gehören u.a. „Silent Friend“ der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi, der als „German Preview“ gezeigt wird. Neben Tony Leung Chiu-wai, Star vieler Meisterwerke von Regisseur Wong Kar-Wai, sind Léa Seydoux, Luna Wedler und Enzo Brumm in Hauptrollen zu erleben.
Insgesamt präsentiert das Festival 24 Werke („14 Filme“ und zehn Specials) als Berlinpremieren inklusive dreier Deutschlandpremieren („Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger“, „Resurrection” und „No other Choice”). Neun Festivalbeiträge sind Oscar®-Einreichungen („Best International Feature Film“ 2026); vier Werke wurden vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und elf von ARTE kofinanziert.
Die 14 Beiträge des Wettbewerbs sind: “A Poet”, R. Simón Mesa Soto (Kolumbien), “The Chronology of Water”, R. Kristen Stewart (USA), “I Only Rest in the Storm”, R. Pedro Pinho (Portugal), “Romería”, R. Carla Simón (Spanien), „Die jüngste Tochter“, R. Hafsia Herzi (Frankreich), „Silent Friend“, R. Ildikó Enyedi (Deutschland/Ungarn), „Orphan“, R. László Nemes (Ungarn), „Dry Leaf“, R. Alexandre Koberidze (WCF Berlinale Georgien), „Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger“, R. Maryam Touzani (Marokko), „Ein einfacher Unfall“, R. Jafar Panahi (Iran), “Resurrection”, R. Bi Gan (China), “A Useful Ghost”, R. Ratchapoom Boonbunchachoke (WCF Berlinale Thailand), „Yakushima's Illusion“, R. Naomi Kawase (Japan, Frankreich) und „Two Seasons, Two Strangers”, R. Sho Miyake (Japan).
Eine Jury wählt einen Beitrag der „14 Filme“ für den „BASIS Berlin Postproduction Award für Beste Regie“ aus, der am Abend des 6. Dezember 2025 verliehen wird.
Der Wettbewerb der „14 Filme“ wird ergänzt durch zehn Specials. Neben dem Eröffnungsfilm „Sentimental Value“ von Norwegens Regiewunder Joachim Trier verspricht das 7. „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“ herausragende Festivalentdeckungen, die mit Unterstützung des World Cinema Fund der Berlinale realisiert wurden.
Beim „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund” des Weltkinofestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS rücken folgende fünf filminfrastrukturell schwächeren Regionen der Welt ins Rampenlicht: Thailand, Ägypten, Chile, Georgien und Senegal.
Einen Geisterfilm samt Komödien- und Fantasyanteil verspricht "A Useful Ghost" (Originaltitel: Pee Chai Dai Ka) des thailändischen Regisseurs Ratchapoom Boonbunchachoke. Der Debütfilm feierte 2025 seine Weltpremiere in der Reihe Semaine de la Critique in Cannes, wurde dort mit dem Grand Prix ausgezeichnet und ist Thailands Oscar-Einreichung als „Bester internationaler Film“ 2026.
Aus Ägypten kommt "Aisha Can't Fly Away" von Regisseur Morad Mostafa, ein Sozialdrama mit Horroranleihen. Der nach der Weltpremiere in Cannes (Sektion: Un Certain Regard) 2025 hochgelobte Debütfilm erzählt vom harten Alltag der sudanesischen Einwanderin Aisha als Pflegekraft in der Millionenmetropole Kairo.
Diego Céspedes’ Spielfilmdebüt "Der geheimnisvolle Blick des Flamingos" (im Original La misteriosa mirada del flamenco) gewann den Hauptpreis der Sektion Un Certain Regard beim diesjährigen Filmfestival in Cannes. Der Film ist Chiles Einreichung als „Bester internationaler Film“ für die Oscars 2026.
Die deutsch-georgische Koproduktion "Dry Leaf" von Alexandre Koberidze (Regie, Buch und Kamera) lief 2025 im Wettbewerb des Locarno Film Festivals und wurde mir dem Kritikerpreis der FIPRESCI ausgezeichnet. Der georgische Regisseur und DFFB-Absolvent schuf mit Dry Leaf ein Roadmovie, das Magie und Mysterium vereint.
Der Film "Félicité" erzählt von einer Sängerin in Kinshasa, von ihrer Liebe zu ihrem Sohn und ihrem Kampf um menschliche Würde. Félicité wurde 2017 im Berlinale Wettbewerb mit dem Silbernen Bären ‒ Großer Preis der Jury ausgezeichnet. Das Werk des senegalesisch-französischen Regisseurs Alain Gomis war zudem Senegals Oscar-Einreichung als „Bester internationaler Film“ 2018.
Das Programm des „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“ wird ergänzt durch „Zafari“ (2024), eine dystopische schwarze Komödie der Regisseurin Mariana Rondón aus Venezuela. Das Festival präsentierte bereits ihr Werk „Pelo Malo“ („Bad Hair“, 2013).
Weiter widmet AROUND THE WORLD IN 14 FILMS je eine Hommage den Regisseuren Radu Jude, Rumänien („Dracula“), Lav Diaz, Philippinen („Magellan“), und Park Chan-wook, Südkorea („No other Choice“).
Das Special „German Cinema“ öffnet die Leinwand für Ulrich Köhlers „Gavagai“, ein Film „über das Rutschen der Bedeutungen – und vielleicht Köhlers bislang mutigste Analyse der Gegenwart.“ (Patrick Wellinski).
Den spektakulären Abschluss bildet am 6. Dezember 2025 „Nouvelle Vague“. US-Star Richard Linklater erzählt in seiner auf 35mm gedrehten Regiearbeit die turbulente Entstehungsgeschichte von Jean-Luc Godards „Außer Atem“. Der Kultfilm erhielt 1960 anlässlich der Berlinale den Silbernen Bären für die Beste Regie.
Das Festival zieht im Anschluss mit einer etwas kleineren Ausgabe weiter nach München in die City Kinos und Köln in die Odeon Kinos sowie nach Nürnberg ins Filmhaus, dessen Programm Anfang nächsten Jahres aber noch nicht vollständig ist.
Link: www.14films.de
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