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Drehbuchpreis anlässlich der Berlinale vergeben - BAFTA-Auszeichnungen für "Openheimer"

Die Goldene Lola 2024 für das beste unverfilmte Drehbuch geht an Sandra Schröder für „Als Bestie bin ich aufgewacht“.



Anlässlich der Berlinale wurde am Freitag, den 16. Februar 2024, die 1986 geborene Regisseurin Sandra Schröder für ihr Drehbuch "Als Bestie bin ich aufgewacht" vor rund 800 Gästen mit der »Goldene Lola« ausgezeichnet. Sie erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis für das beste unverfilmte Drehbuch, wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) mitteilte.

Die hochrangige Auszeichnung ging an ein Drehbuch, das eine fesselnde Geschichte von den Beharrungskräften eines Kindes in feindlicher Erwachsenenwelt erzählt.

Zum Inhalt:
Als ihre Mutter stirbt, ist Margo 14. Um der Unterbringung im Heim zu entgehen, lässt sie alles zurück und zieht zum Vater in eine namenlose Kleinstadt. Ein Fehler. Der Vater entpuppt sich als gefühlskalter, abweisender Mann. Aber Margo ist tough. Ihre wahren Gefühle verbirgt sie hinter Lakonie und großer Klappe. Sollen andere ihre Tränen vergießen. Am Vater, der seinen Lebensunterhalt mit illegalen Hundekämpfen bestreitet, der Hunde zu Bestien abrichtet, beißt sie sich dennoch die Zähne aus. Im verzweifelten Bemühen, die Liebe der einzigen verbliebenen Bezugsperson zu gewinnen, verwandelt sich Margo selbst in eine Bestie und geht zu weit.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth:
„Das Drehbuchschreiben ist ein solides Handwerk und ein kreativer Prozess zugleich. Damit beginnt jede filmkünstlerische Vision. Deshalb würdigt der Bund jedes Jahr mit dem Deutschen Drehbuchpreis talentierte Autorinnen und Autoren für ihre mutigen, phantasievollen Stoffe. Die anstehende Reform der Filmförderung wird daher auch im Bereich der Stoffentwicklung grundlegend erneuert, um noch bessere Rahmenbedingungen für Autorinnen und Autoren zu schaffen.“


Die Ehrung wird jährlich beim Empfang des Verbands Deutscher Drehbuchautoren verliehen, der während der Filmfestspiele Berlin stattfindet. Die »Goldene Lola« gilt als wichtigste nationale Auszeichnung in diesem Bereich.

Link: drehbuchverband.de
Quelle: SteinbrennerMüller Kommunikation

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"Oppenheimer" räumte bei den BAFTA-Awards ab.

Der Brite Christopher Nolan hat mit seiner Film-Biografie "Oppenheimer" bei der Verleihung der britischen BAFTA-Filmpreise mit sieben Auszeichnungen abgeräumt:

Neben dem Preis für die beste Regie gewann "Oppenheimer" bei der Preisverleihung in London auch in der Königskategorie des besten Films; insgesamt erhielt "Oppenheimer" sieben Baftas.

Mit dem Preis als bester Hauptdarsteller ("Oppenheimer") wurde Cillian Murphy geehrt, beste Hauptdarstellerin
wurde Emma Stone für ihre Rolle in "Poor Things".

Sandra Hüller ging leer aus. Sie war sowohl als beste Hauptdarstellerin ("Anatomie eines Falls") als auch als beste Nebendarstellerin ("The Zone Of Interest") nominiert gewesen. Allerdings gewann mit "The Zone of Interest" zum ersten Mal in der Geschichte der Baftas ein britischer Film den Preis als bester nicht-englischsprachiger Film. In dem Historiendrama wird Deutsch und Polnisch gesprochen. Es dreht sich um die Familie des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß.

Als beste Nebendarstellerin wurde Da’Vine Joy Randolph ("The Holdovers") geehrt. Robert Downey Jr. bekam als bester Nebendarsteller für seine Rolle als Politiker Lewis Strauss in "Oppenheimer" einen Bafta.

Für Regisseur Christopher Nolan ("The Dark Knight", "Inception", "Dunkirk") war es der erste Bafta seines Lebens. "Oppenheimer" gewann darüber hinaus in den Kategorien für den besten Schnitt, die beste Kamera und die beste Musik.

Als beste Dokumentation wurde der ukrainische Film "20 Tage in Mariupol" von Mstyslaw Tschernow ausgezeichnet. Die Doku zeigt ein AP-Team ukrainischer Journalisten, das sich als letztes internationales Reporterteam bemüht, die Gräueltaten der russischen Invasion zu dokumentieren und einfängt, was später zu den prägendsten Bildern des Krieges werden wird: sterbende Kinder, Massengräber und die Bombardierung einer Entbindungsklinik.

Für die schwule und melancholische Fantasy-Romanze "All of Us Strangers" mit sechs Nominierungen sowie die Publikumshits "Barbie" und "Saltburn" gab es – trotz jeweils fünf Nominierungen – keinen einzigen Preis.

Die BAFTAS wurden am 18. Februar 2024 in der Royal Festival Hall des Southbank Centre in London verliehen.

Link: www.bafta.org


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