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368 Filme beim 33. Dresdner Filmfest

Produktionen aus 64 Ländern präsentiert das diesjährige International Short Film Festival in Dresden vom 13. - 18. Juli 2021.



Die 33. Ausgabe des Filmfest Dresden ist vom 13. bis 18. Juli 2021 als Präsenzfestival mit Gästen geplant und präsentiert das Programm unter Einhaltung der aktuellen Hygieneauflagen in den Dresdner Spielstätten sowie Open-Air.

Eröffnet wird das 33. Filmfest Dresden im Filmtheater Schauburg von Sebastian Hecht, dem Leiter Geschäftsbereich Kultur und Tourismus des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden sowie von den Festivalleiterinnen Sylke Gottlebe und Anne Gaschütz.

Unter den rund 370 Gästen werden zahlreiche Filmemacher*innen aus den Wettbewerben und Sonderprogrammen sowie Teilnehmer*innen der Veranstaltungen aus dem Rahmenprogramm anwesend sein und ihre Filme persönlich vorstellen.

Hier der Trailer:



Insgesamt kommen in den Wettbewerben sowie Sonderprogrammen 368 Kurzfilme aus 64 Ländern zur Aufführung. Die Dresdner Spielstätten, darunter das Filmtheater Schauburg, das Thalia Kino und Programmkino Ost sowie die Open-Air-Spielstätten auf dem Neumarkt und bei den Filmnächten am Elbufer präsentieren insgesamt 211 Veranstaltungen.

Das in diesem Jahr vorgelagerte, kostenlose Kurzfilm-Open-Air auf dem Dresdner Neumarkt findet noch bis einschließlich 14. Juli 2021 statt.

Wie im Vorjahr werden Teile des Rahmenprogramms etc. - events.trainings.connections mit digitaler Übertragung stattfinden, sagte Festivalleiterin Anne Gaschütz.

34 Kurzfilme laufen im internationalen Wettbewerb, 28 im nationalen und 9 im regionalen Wettbewerb bei der mitteldeutschen Filmnacht. Die Beiträge konkurrieren um die insgesamt neun „Goldenen Reiter“ und sieben Sonderpreise. Mit zwei neuen Auszeichnungen wurde das Preisgeld in diesem Jahr nochmals erhöht und beläuft sich nun auf eine Rekordsumme von insgesamt 70.500 Euro.

Den inhaltlichen Schwerpunkt legt das 33. Dresdner Filmfest auf das Verhältnis von Film und Politik. Zudem werden DDR-Regisseurinnen mit DEFA-Produktionen vorgestellt.

Einen Schwerpunkt legt das Filmfest Dresden in diesem Jahr auf das Thema Aktivismus im Kontext eines künstlerischen oder filmischen Zugangs. Diverse Filme und Reihen tarieren das Verhältnis zwischen Politik und Film aus, etwa die drei Programme der Reihe MOVE TO CHANGE! SCHWERPUNKT AKTIVISMUS.

In einem Werkstattgespräch gibt der Berliner Installations-, Video- und Performancekünstler Mischa Leinkauf Einblick in seine Arbeit und spricht über das Verhältnis von Filmkunst zu politischer Aktion sowie über den Handlungsspielraum von Kunst. Mischa Leinkauf ist außerdem Jurymitglied im Nationalen Wettbewerb.

Im Programm ANTON GINZBURG: DISPLACEMENTS präsentiert der New Yorker Künstler und Filmemacher Anton Ginzburg eine Auswahl an Filmen, darunter CONSTRUCTIVIST DRIFT (2016), die sich geografischen und historischen Transformationen widmen. Ginzburg ist 2021 Artist in Residence des Schaufler Lab@TU Dresden, einem Projekt von TU Dresden und THE SCHAUFLER FOUNDATION.

Der zweite und abschließende Teil der beim 32. Filmfest Dresden begonnenen Retrospektive POETISCH. POLITISCH. RENITENT. DIE REGISSEURINNEN DER DEFA UND DES UNABHÄNGIGEN FILMS IN DER DDR widmet sich der Frage, welche unterschiedlichen Lebens- und Zukunftsentwürfe Regisseurinnen aus der DDR in ihren Filmen einforderten.

Das Spektrum der beiden Programme „Visionen“ und „Der Sound der Revolution“ umfasst selten gezeigte Propagandafilme ebenso wie experimentelles Undergroundkino.

In DIE MUSICI (1963) kreiert Katja Georgi mit verschiedenen Animationsfilmtechniken eine Satire über das vermeintlich Unpolitische. Helke Misselwitz lotet in TANGOTRAUM (1985) das Spannungsverhältnis zwischen Poesie und Politik, das sich im Tango vereint, aus.

Mit ANIMATED: HOMMAGE FÜR SIEGLINDE HAMACHER gedenkt das Filmfest Dresden der 2020 verstorbenen Animationsfilmkünstlerin und engen Weggefährtin des Filmfests, Sieglinde Hamacher. Die während ihrer Schaffenszeit im DEFA-Trickfilmstudio entstandenen experimentierfreudigen Filmparabeln sorgten aufgrund ihrer kritischen und schwarzhumorigen Botschaften regelmäßig für Unmut bei den DDR-Behörden. Das Filmfest Dresden zeigt sieben Filme, darunter DER SCHAFSWOLF (1983).

Neu ist im Internationalen Wettbewerb der Dresdner Kurzfilmpreis des Verbandes der deutschen Filmkritik (undotiert), der von einer neu einberufenen Jury vergeben wird. Sie besteht aus: Günter Agde, Filmhistoriker, Kurator und Lehrbeauftrager, Conny E. Voester, freie Publizistin und Kuratorin und Malik Berkati, Schweizer Journalist und Politikwissenschaftler.

Im Internationalen und Nationalen Wettbewerb wählen außerdem jeweils drei Mitglieder der beiden Jugendjurys ihre Favoriten aus.

In die Internationale Jury wurden eingeladen: der niederländische Filmkurator Mathieu Janssen, Go Short – International Short Film Festival Nijmegen, die Künstlerin Randa Maroufi (Marokko/Frankreich) und die polnische Animationsfilmkünstlerin Ewa Borysewicz.

Insgesamt beruft in diesem Jahr das Filmfest Dresden acht unabhängige Jurys, die „Goldene Reiter” und Sonderpreise im Internationalen, Nationalen und Regionalen Wettbewerb verleihen.

Neben den Jurys hat auch das Publikum eine wichtige Stimme bei der Vergabe der weiteren Preise, wie beim Publikumspreis im Internationalen und Nationalen Wettbewerb sowie bei der Mitteldeutschen Filmnacht.

Link: www.filmfest-dresden.de
Quelle: Noise Film PR


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