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AFRIKAMERA 2020 - Urban Africa, Urban Movies: Politics & Revolution

AFRIKAMERA 2020 findet wegen der Corona-Pandemie nur online statt und nicht im Kino Arsenal Berlin.
Außerdem: df44 UPDATE - Kino aus dem Häuschen.




ONLINE EDITION

Coronabedingt präsentiert AFRIKAMERA sein gesamtes Programm nur ONLINE auf www.afrikamera.de.

Auch in diesem Jahr zeigt AFRIKAMERA vom 17. - 22. November 2020 eine Auswahl aktueller wie historischer Spiel- und Dokumentarfilme zu gesellschaftlichen Umbrüchen und kolonialer Aufarbeitung anlässlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit in vielen afrikanischen Staaten.

Etliche Filmemacher*innen geben in Q+As via Zoom Auskunft zu ihren Werken und beschreiben in kurzen Statements ihre Situation in der Corona-Krise.

Zudem gibt es eine Sonderveranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und zwei Diskursformate im Bereich Dialog und Vernetzung, dem sich das Festival seit jeher besonders verschreibt.

Die Dokumentation „Chinafrika.mobile“ von Daniel Kötter rundet AFRIKAMERA 2020 ab.

Die Gesellschaften Afrikas befinden sich im Wandel. In Nordafrika wie in verschiedenen subsaharischen Metropolen sind zivilgesellschaftlich getragene Protestbewegungen entstanden, die gegen die politischen Umstände in ihren Ländern aufbegehren.

Musiker*innen, Komiker*innen, Dramaturg*innen, Dichter*innen, Poet*innen, Videokünstler*innen und Regisseur*innen bedienen sich künstlerischer Ausdrucksformen, um ihr bürgerschaftliches Engagement zu zeigen und Gesellschaften zu verändern. Hand in Hand mit der urbanen Jugend der Städte, sind sie Träger*innen gesellschaftlichen Wandels und ein wesentlicher Motor fuär zunehmende Widerstände gegen korrupte und autoritäre Regime.

Die ONLINE-Version von AFRIKAMERA 2020 präsentiert eine Auswahl aktueller wie historischer Spiel- und Dokumentarfilme zu gesellschaftlichen Umbrüchen und kolonialer Aufarbeitung auf dem Kontinent anlässlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit zahlreicher afrikanischer Staaten in diesem Jahr.

Eröffnet wird das diesjährige Festival mit der Produktion "THIS IS NOT A BURIAL, IT’S A RESURRECTION" (Lesotho / Italien / Südafrika) des lesothischen Regisseurs Lemohang Jeremiah Mosese.

Hier der Trailer:



Nachdem die alleinstehende 80-jährige Mantoa erfahren hat, dass ihr letzter noch lebender Sohn bei einem Minenunglück im benachbarten Südafrika ums Leben gekommen ist, hat sie nur noch einen Wunsch – sie möchte sterben und gemeinsam mit ihrem Sohn begraben werden. Doch die Pläne für ihr friedliches Ableben werden durchkreuzt, als sie von einem Dammprojekt erfährt, das ihr Dorf und den Friedhof unter einem Stausee begraben soll. Mantoa beschließt, das spirituelle Erbe ihrer Gemeinde zu verteidigen…


Das bildgewaltige Drama wurde unter anderem beim Sundance Festival mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Link: www.afrikamera.de

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Kino aus dem Häuschen

Streaming-Angebot der 44. Duisburger Filmwoche in Kooperation mit dem Kino filmforum und der VHS der Stadt Duisburg.

Im Anschluss an die 44. Duisburger Filmwoche, die vom 2. bis 8. November 2020 nur digital präsentiert wurde, und zur Überbrückung der kinolosen Zeit im November kommt eine Auswahl des Wettbewerb-Programms jetzt zum Publikum nach Hause.

Gemeinsam mit dem Kino filmforum und der VHS der Stadt Duisburg präsentiert die Filmwoche den Eröffnungsfilm des Festivals und eine Auswahl der Preisträgerfilme auf ihrer Online-Plattform. Zu jedem Beitrag finden sich dort auch Gespräche mit den Filmemacher*innen, sowie Texte und Podcasts für eine vertiefende Auseinandersetzung.

Das Online-Angebot ist abends jeweils ab 20:15 Uhr bis 24:00 Uhr verfügbar.
Tickets kosten fünf Euro und können über das Programm der Volkshochschule Duisburg erworben werden.

Link: www.vhs-duisburg.de/vhs/news/Filmwoche2020



Auch 3sat präsentiert zum Abschluss seiner Partnerschaft mit der Duisburger Filmwoche noch einen Film aus dem vergangenen Wettbewerb.

Am Dienstag, 17. November 2020, um 23:00 Uhr, zeigt 3sat den Film "Geschmack der Hoffnung - Taste of Hope" (Schweiz/Deutschland 2019, Erstausstrahlung) von Laura Coppens.

Hier der Trailer:



Als Unilever die Schließung der profitablen Fralib Teevorbereitungs- und Verpackungsanlage in Südfrankreich 2010 bekannt gab, begann die Belegschaft mit ihrem Kampf. Und 1336 Tage später übernahmen Arbeiterinnen und Arbeiter das Unternehmen und die Produktion. Immer wieder aufs Neue diskutieren sie, nach welchen Regeln sie spielen wollen. Zwei Jahre lang hat Laura Coppens die neue Kooperative zwischen Finanzierungsproblemen, Teeverkostung und Konfliktbewältigung begleitet.


Link: duisburger-filmwoche.de

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