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Auch Filmfest Braunschweig diesmal nur online - Autokino auf 2021 verschoben

Nicht einmal im Autokino wird das BIFF - Braunschweig International Filmfest in diesem Jahr stattfinden.



Die Lage rund um die Corona-Krise bleibt weiterhin unbeständig. Österreich will die bereits ausgesetzte Maskenpflicht ab Montag, den 20.07.2020 wieder überall einführen, nachdem wieder mehr neue COVID-19 Fälle bekannt wurden.

Weitaus schlimmer ist die Lage in spanischen Barcelona sowie in Großbritannien und den USA. Für die Filmbranche sind vor allem letztere von großer Bedeutung. Wenn die Kinos weiterhin in London, New York und Hollywood geschlossen sind, bleibt auch der Nachschub an neuen Filmen in Deutschland aus.

Das BIFF - Braunschweig International Filmfest hat daraus seine Konsequenzen gezogen und verlegt seine 34. Ausgabe ins Netz. Vom 2. bis 8. November 2020 zeigt das Festival bei seiner ersten Online‐Ausgabe ca. 60 Filme. Das internationale Programm ist für Zuschauer dafür aber in ganz Deutschland zu sehen.

Die meisten Festivalpreise bleiben in der Online‐Version erhalten. So unterstützt Hauptsponsor Volkswagen Financial Services weiterhin den Publikumspreis „Der Heinrich“ und den „Volkswagen Financial Services Filmpreis“, beide mit jeweils 10.000 Euro Preisgeld, sowie den „Heimspiel“‐Preis. Insgesamt wird das Festival Preise im Gesamtwert von ca. 33.500 Euro vergeben.

Außerdem planen die Festivalorganisator*innen eine Preisverleihung mit geladenen Gästen und den Gewinner*innen zu einem späteren Zeitpunkt. Das für Ende August angekündigte Autokino wird auf das kommende Jahr verschoben.

„Der Entschluss, das Festival in diesem Jahr online stattfinden zu lassen, ist uns nicht leichtgefallen.“, so die Vorstände des Filmfest‐Vereins Florence Houdin und Thorsten Rinke. „Es galt viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen, zu allererst die Gesundheit unseres Publikums.“, ergänzt Festivaldirektor Andreas Lewin.


„Aufgrund des nicht absehbaren Pandemiegeschehens bietet die Online‐Ausgabe die nötige Planungssicherheit. Zudem ist es fraglich, ob bei den restriktiven Bedingungen für Live‐Veranstaltungen in Innenräumen Festivalatmosphäre aufkommen kann“, führt Lewin aus, der die online‐Version auch als Test für die Zukunftsfähigkeit neuer Präsentationsformen sieht.

„Nicht zuletzt war uns die Solidarität mit den Filmschaffenden und Filmverleihen wichtig, für die Online‐Filmfestivals in den letzten Monaten zu einer neuen Hoffnung geworden sind“, erläutert Lewin, der das Festival seit März leitet.

„Sicherheit, Solidarität und die Arbeit an neuen Präsentationsformen betrachten wir als elementar für den zukünftigen Erfolg des International Filmfestivals Braunschweig.“, so Andreas Lewin.

„Wenn es die aktuelle Lage erlaubt, werden wir die Präsentation der Preisgewinner inklusive eingeladener internationaler Gäste zu Beginn des nächsten Jahres im Kino nachholen“, stellen die Vorstände Thorsten Rinke und Florence Houdin in Aussicht.

„Wir danken unseren Förderern und Sponsoren, stellvertretend für viele der nordmedia sowie der Stadt Braunschweig, die uns ihre Unterstützung zugesichert haben. Ein besonderer Dank geht an unseren Hauptsponsor Volkswagen Financial Services, der uns vollumfänglich unterstützt.“

Deren Leiter Kommunikation, Dr. Frank Woesthoff“, ergänzt: „Wir möchten dem neuen Direktor Andreas Lewin im bewährten, hoch engagierten Festival‐Team einen unter diesen Umständen bestmöglichen Start ermöglichen. Online ist überregional sogar zusätzliches Publikum erreichbar – eine Perspektive für zukünftiges Wachstum. Freuen wir uns auf tolle Filme im November – denn die gibt es auch diesmal ganz sicher ‐ genauso, wie die „Europa“ fürs Lebenswerk an einen internationalen Star beim nächsten Mal!“

Das detaillierte Programm gibt das Festival Anfang Oktober bekannt.

Link: www.filmfest-braunschweig.de

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