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filmPOLSKA in Quarantäne - Auch das FILMFESTIVAL von LUDWIGSHAFEN muss ausfallen

filmPOLSKA kann nicht vom 30. April bis 6. Mai im Kino stattfinden und feiert deshalb sein 15. Jubiläum (vorerst) im Internet.



Das Festival filmPOLSKA feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. Doch auch das Fest des polnischen Kinos zieht sich in die Quarantäne zurück und möchte die verordnete Pause nutzen um auf die Festivalgeschichte zurückzuschauen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Corona-Krise und der damit einhergehenden Schließung der Kinos kann das 15. Polnische Filmfestival nicht wie geplant Ende April 2020 stattfinden.

In den Jahren 2005–2019 wurden insgesamt 1.550 Filme gezeigt. In 22 in Kinos fanden 1.290 Filmvorführungen statt. 324 Filmschaffende stellten ihre Arbeiten vor. Neue Filme, zahlreiche Retrospektiven, Regie-, Kamera- und Journalist(inn)en-Workshops, Konzerte, Ausstellungen und Sonderveranstaltungen …

Man will die Zeit der Quarantäne nutzen, um gemeinsam den Blick auf die Geschichte des Festivals zu richten, einige Gäste von damals wieder zu begegnen und sie zu fragen, wie sich bei ihnen das Leben und die Arbeit in Zeiten der Pandemie gestalten.

Link: filmpolska.de

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Das publikumsstärkste Festival des deutschen Films findet wegen der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form statt.

Das Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein 2020 wird in der bekannten Form nicht stattfinden. Der Intendant des Festivals Dr. Michael Kötz hat am Tag der Preisverleihung des Deutschen Filmpreises, mit Bezug auf die Entscheidung der Bundesregierung vom 15. April 2020, bis mindestens Ende August keine Großveranstaltungen zuzulassen, das Festival abgesagt.

„Ich denke, auch ohne ein amtliches Verbot, hätten wir doch sehr überlegt, ob wir unser Publikum einem so hohen Infektionsrisiko aussetzen wollen“, so Dr. Kötz.


Damit ist auch das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands mit seinen 120.000 Besuchern in gut gefüllten Zelten und Terrassen in dieser einzigartigen Mischung aus volksfestartiger Lebensfreude und Filmkunstgenuss, für die das Festival der Parkinsel in der Region und deutschlandweit berühmt ist, ein Opfer der Pandemie.

Unter dem Titel „Festival des deutschen Films 2020 – Dahääm/ At Home“ wird es aber ein umfangreiches Filmprogramm auf der Website des Festivals geben, als Online-Ausgabe der besonderen Art. Das ausgewählte Programm wird primär darin bestehen, Publikumslieblinge früherer Filme und Höhepunkte der letzten Jahre sowie weitere interessante Beiträge zu präsentieren, die das Erlebnis Filmfestival vertiefen. Die Filme werden in einem Wettbewerb laufen, bei dem das Publikum mit Abstimmung unmittelbar nach dem Streaming der Filme entscheidet, welcher der Filme den diesjährigen Sonderpreis „Rheingold Extra“ gewinnt.

Abweichend von anderen Filmfestivals möchte Ludwigshafen aber keine nagelneuen Filmwerke bei dieser Online-Festivalausgabe präsentieren.

„Es darf nicht passieren, dass Filmfestivals wie auch Kinos bei dieser Gelegenheit ungewollt freiwillig den Platz räumen zugunsten des Internets. Wir wollen umgekehrt das Internet dafür benutzen, zu zeigen, wie schönes gewesen wäre, ein richtiges Filmfestival zu veranstalten. Online ist für uns kein Ersatz, aber ein großartiger Lückenbüßer. Deshalb sind wir auch entschlossen, jene Premieren, die uns in diesem Jahr ganz besonders wichtig gewesen wären, im kommenden Jahr nachzuholen - mit dem ganzen Aufwand einer Premierenfeier, der ihnen gebührt. Wir verstehen das als konkrete Solidarität mit den Künstlern, Produzenten und Redakteuren, die durch die Pandemie 2020 an einer angemessenen und würdevollen Präsentation ihrer Werke beim Festival des deutschen Films auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein gehindert wurden,“ sagt Intendant Dr. Michael Kötz.


Entschlossen plant das Festival neben der 2020-Ausgabe bereits das nächste richtige Filmfestival im Spätsommer 2021, obwohl das Festival in 2020 keinerlei Eigeneinnahmen durch Ticketverkäufe und Gastronomie haben wird, die ansonsten 3/4 des Jahresbudgets ausmachen. Dennoch gibt es auch bei größter Sparsamkeit natürlich gewisse Fixkosten.

Das offizielle Programm 2020 mit einem Hauptprogramm, einer Weltkino-Sektion, einem Open-Air und einem Kinderfilmprogramm und natürlich allen Events rund um die 16. Festivalausgabe sollte eigentlich am 20. Juli 2020 online gehen. Durch die Absage ist der Termin aber nun nicht mehr gültig.

Link: www.festival-des-deutschen-films.de
Quelle: ZOOM Medienfabrik GmbH

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Filmpalast Eisenhüttenstadt gibt auf.


Es ist das erste Aus eines mittelgroßen deutschen Kinocenters, das mit der Pandemie begründet wird. Der Filmpalast Eisenhüttenstadt wird das Ende der Coronavirus-Krise nicht mehr erleben. Wie die Betreibergesellschaft Kieft & Kieft Filmtheater mitteilte, wird das Kino nicht mehr wiedereröffnet.

Aufgrund der aktuellen Schließungsanordnung, einer zu erwartenden schwierigen Wiederanlaufphase und nicht zuletzt aber auch wegen einer fehlenden Einigung mit dem Vermieter ist diese Entscheidung für uns alternativlos.


Weitere Filmtheater könnten bald folgen. Denn bei einer internen Mitgliederumfrage des HDF Kino vom 15. April 2020 gaben erste Betriebe an, dass sie ohne weitere Hilfen innerhalb von vier Wochen Insolvenz anmelden müssten. 58 Prozent der Kinos, die sich auf die Umfrage zurückmeldeten, schätzten, dass sie nur noch zwei bis drei Monate durchhalten könnten.

Link: eisenhuettenstadt.filmpalast.de
Quellen: Filmpalast Eisenhüttenstadt | Blickpunkt:Film

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