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Gewinner der Filmfestivals Braunschweig und Mannheim-Heidelberg

Die Gewinner des Filmschoolfest Munich, des Deutschen Nachwuchsfilmpreises in Hannover und des exground Filmfests in Wiesbaden folgen morgen.



Ehrung für Mario Adorf beim 33. Filmfestival Braunschweig.

Der Schauspieler Mario Adorf ist am letzten Wochenende mit dem Hauptpreis des 33. Internationalen Filmfestivals Braunschweig ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am Samstag, 10. November 2018, im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig statt. Der 89-Jährige wurde für seine herausragenden darstellerischen Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkultur geehrt. Die Auszeichnung »Die Europa« ist mit 20.000 Euro dotiert.

● Der »Weiße Löwe«, der Lebenswerkpreis für einen Filmkomponisten, ging an den Kölner Helmut Zerlett. Er habe die Musik zu 22 Spielfilmen, 28 Fernsehfilmen und mehr als 90 TV-Serienerfolgen komponiert, so die Veranstalter.

● Publikumspreis »Der Heinrich«, um den besten europäischen Debüt- oder Zweitfilm, für „The Best of Dorien B.“ von Anke Blondé. Hier der Trailer:



Synopsis:
„The Best of Dorien B.“ der belgischen Regisseurin Anke Blondé ist die turbulent-komische Geschichte einer Frau, die zwischen Job, Kindern und wenig treuem Mann, ihre Träume erst wiederentdecken muss.


● »Die TILDA«, der neu ins Leben gerufene Frauenfilmpreis, und der Heimspiel-Preis ging an den Dokumentarfilm „Lovemobil“ von Elke Margarete Lehrenkrauss. Mit dem neu eingeführten Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, verfolgen die 65 Stifterinnen aus Braunschweig das Ziel, filmschaffende Frauen in ihrer Diversität sichtbar zu machen. Eine lobende Erwähnung ging hier auch an "Adam" von Maryam Touzani. Hier der Trailer von „Lovemobil“:



Jurybegründung:
Der Dokumentarfilm „Lovemobil“ über Sexarbeiterinnen in Wohnmobilen an niedersächsischen Landstraßen, sei „ein Film der leisen Töne, der sich Zeit nimmt und sehr private Einblicke in das Gefühlsleben der Protagonistinnen gewährt. Er lässt uns unmittelbar teilhaben an den Hoffnungen und Ängsten, der Einsamkeit und Verzweiflung der Frauen“.


● Deutsch-französischer Jugendpreis »KINEMA« ging an „Mein Ende. Dein Anfang.“ von Regisseurin Mariko Minoguchi. Hier der Trailer:



Jurybegründung:
Den mit 2.000 Euro dotierten Preis vergab eine junge Jury aus drei Deutschen und drei Französinnen im Alter von 16 bis 17 Jahren. Die Jury zeigt sich beeindruckt von der Art, wie die Geschichten der beiden Hauptprotagonisten verflochten sind: „Besonders ist der sich immer wieder schließende Kreislauf, dessen Teilstücke sich erst im Kopf des Zuschauers zusammensetzen. Die Vielfalt der Charaktere ermöglicht es jedem sich individuell mit der Handlung zu identifizieren. Der Zuschauer wird die ganze Zeit über von einer emotionalen Spannung eingenommen, in der Tod, Schmerz, Frust, Hoffnung und Humor zusammenspielen“.


● Braunschweiger Filmpreis an Max Hubacher

● Queerer Filmpreis Niedersachsen ging den schwedischen Regisseur Levan Akin für sein Drama „And then we danced“. Die 5.000 Euro Preisgeld stehen je zur Hälfte der Regie und dem Verleih für queere Filmarbeit zur Verfügung. Hier der Trailer:



● Der mit 10.000 Euro dotierte Volkswagen Financial Services Filmpreis ging an den aus Nigeria stammenden britischen Schauspieler, Drehbuchautor und Filmemacher Adewale Akinnuoye-Agbaje für seine eigene Lebensgeschichte „In My Skin“ ("Farming"). Hier der Trailer:



Statement der Jury:
„Ein komplexes Porträt über den Verlust der Identität, Einsamkeit und die Wurzel von Wut und Grausamkeit. Eine moderne Geschichte über eine vergessenen Vergangenheit, die gegen ein soziales und nationales Stigma kämpft mit einem überragenden Cast und einzigartigem Drehbuch“, urteilte die Jury mit der polnischen Regisseurin Olga Chajdas, dem französischen Elektro-Pop-Duo The Penelopes und Dr. Frank Woesthoff, Leiter Unternehmenskommunikation Volkswagen Financial Services.

Zwei lobende Erwähnungen sprach die selbe Jury dem italienischen Beitrag "Sole" von Carlo Sironi sowie "I Am Lying Now" des polnischen Regisseurs Pawel Borowski aus.


● Der mit 2.500 Euro dotierte »Green Horizons Award« ging an Martin Boudot für „Green Warriors: Paraguay‘s Poisoned Fields“. Hier der Trailer:



Statement der Jury:
Die Jury mit Regisseurin und Vorjahresgewinnerin Jasmin Herold, Filmjournalistin und Herausgeberin des „Grünen Kinohandbuchs“ Birgit Heidsiek und Roland Makulla (oeding print gmbh) lobte „Green Warriors“ als einen „Film, der uns die Augen öffnet, uns angeht, bewegt – und nachhaltig zum Nachdenken anregt. Es geht um Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Zerstörung und den Mut, sich dagegen zu wehren“. Boudots Film sei „erschütternd und zugleich ermutigend, denn er zeigt, dass Menschen etwas bewegen können, wenn sie sich gemeinsam gegen Unrecht auflehnen“.


Das Internationale Filmfestival Braunschweig fand vom 19. bis 24. November 2019 statt.
Link: www.filmfest-braunschweig.de

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"Grand Newcomer Award Mannheim-Heidelberg" doppelt vergeben.

Die 68. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg (iffmh), das vom 14.-24. November 2019 stattfand, war die letzten Ausgabe unter der Leitung von Dr. Michael Kötz.

Aus diesem Grund durfte das Publikum den »Grand Newcomer Award«, den »Talent Award« und den »Special Award« vergeben. Zudem vergaben traditionell die FIPRESCI-Jury sowie die Ökumenische Jury ihre Preise und die Kinobetreiber sprachen „Empfehlungen“ aus.

Der »Grand Newcomer Award« 2019 ging ex aequo an:
"THE GRIZZLIES" von Miranda de Pencier, Kanada. Hier der Trailer:



"ON THE ROOF" von Jiří Mádl , Tschechien. Hier der Trailer:



Der tschechische Filmemacher Jiří Mádl zeigte sich von der Atmosphäre auf dem Festival besonders angetan: "Ich war schon bei vielen Filmfestivals, aber hier wartet das Publikum auf das Festival wie auf Weihnachten".


Der »Talent Award« und der internationale Filmkritiker Preis der FIPRESCI-Jury gingen an:
"UNDER THE TURQUOISE SKY" von Kentaro, Japan,/Mongolei/Frankreich/USA

Der »Special Award« ging an:
"END OF SENTENCE" von Elfar Adalsteins, Island/Irland/USA

Der Preis der Ökumenischen Jury ging an „RONA, Madar-e Azim“ von Jamshid Mahmoudi.

Empfehlung der Kinobetreiber u.a.:
"GOOD MORNING SON" von Sharon Bar Ziv, Israel

Synopsis:
Eine Familie muss auf kleinstem Raum gemeinsam einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten. Da können Kleinigkeiten die Welt bedeuten, wie das Öffnen der Augen, wenn der Sohn langsam erwacht. Meisterhaft versteht es Sharon Bar Ziv in seinem Kammerspiel „Good Morning Son“ das Leben als Spiegel der Gesellschaft mit all seinen Konflikten, aber auch den heiteren Momenten für den Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes spürbar zu machen.


Link: www.iffmh.de

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Trackbacks

Berliner Arbeitskreis Film e.V. am : Gewinner: Filmschoolfest Munich, Up-and-Coming Braunschweig, exground Wiesbaden

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Große Preisvergabe am letzten November-Wochenende auf diversen Film Festivals. Insgesamt zehn Preisträger beim 39. Filmschoolfest Munich. Zum Abschluss des 39. Filmschoolfest Munich am Sa. 23. November 2019, in der HFF München ging der VFF Young

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