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9. LITAUISCHES KINO GOES BERLIN

Litauisches Filmfestival mit 45 Lang- und Kurzfilme aus Litauen, Estland und Lettland.



Vom 31. Oktober bis 4. November 2019 bringt das Litauische Kino in Berlin mit 45 aktuellen und historischen Lang- und Kurzfilmen aus Litauen, Estland und Lettland die ganze Bandbreite der baltischen (Film-)Kultur in die Hauptstadt.

In den Spielstätten ACUDKino, Sputnik Kino und ACUD Club erwartet die Zuschauer*innen neben den Filmvorführungen außerdem ein spannendes Rahmenprogramm mit einem Konzert der litauischen Post-Punk Girlband SHISHI, einer Ausstellung, Performance und Masterclass.

In der Reihe FESTIVAL PEARLS präsentiert das Festival aktuelles litauisches Kino und Festival-Hits der letzten Jahre. Zu sehen sein werden etwa der Spielfilm "MOTHERLAND" (GIMTINĖ) des jungen Regisseurs Tomas Vengris.

Hier der Trailer:



Synopsis:
Kurz nach dem Fall der Sowjetunion reist der 12-jährige Kovas in die litauische Heimat seiner Mutter Viktorija, die vor 20 Jahren dem Sowjetregime entfloh. Getrieben von nostalgischen Gefühlen will sie auf dem geliebten Familienanwesen ein neues Leben aufbauen. Doch angesichts der neuen Bewohner des Hauses muss sich Viktorija entscheiden, wie weit sie für ihren Traum gehen will.


In seinem Spielfilmdebüt "MOTHERLAND" beleuchtet Regisseur Tomas Vengris, Sohn litauischer Einwanderer und aufgewachsen in den USA, den Kampf der romantisch verklärten Heimat seiner Vorfahren mit den realen Problemen Litauens nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Für die Rolle der Viktorija konnte Vengris Severija Janušauskaitė gewinnen, die in Deutschland durch die Rolle der Swetlana Sorokina in der Serie Babylon Berlin bekannt wurde, für die sie auch den Titelsong “Zu Asche, zu Staub” sang.

Ebenfalls als Teil der FESTIVAL PEARLS läuft "SUMMER SURVIVORS" (IŠGYVENTI VASARĄ) der aufstrebenden Regisseurin Marija Kavtaradzė.

Hier der Trailer:



Synopsis:
Das Spielfilmdebüt erzählt die Geschichte der ehrgeizigen Psychologin Indre, die einwilligt, zwei ihrer Patienten zu einer psychologischen Einrichtung an der Küste zu fahren. Obwohl alle drei Reisenden ihre inneren Kämpfe austragen, rücken sie auf dieser ungewöhnlichen Reise näher zusammen. Eine bittersüße und kraftvolle Geschichte, die – genau wie der Sommer – voller Hoffnungen und Überraschungen steckt.


Der Film feierte Ende September nicht nur seine Berlin Premiere beim Favourites Film Festival, sondern gewann auch den Publikumspreis des Festivals. Nun ist er noch einmal beim Litauischen Festival zu sehen. Die Regisseurin wird zur Vorführung anwesend sein.

Als weiterer Langfilm wurde der litauische Dokumentarfilm "ANIMUS ANIMALIS" von Aistė Žegulytė in die Sektion FESTIVAL PEARLS eingeladen. Der Film spielt im Umfeld von Tierpräparatoren, Wildzüchtern und zoologischen Museen kunstvoll mit der Grenze zwischen dem Realen und dem Künstlichen.

In ihrer Retrospektive würdigt das Festival einen der berühmtesten litauischen Filmemacher, Arūnas Žebriūnas (1931-2013) und zeigt zwei seiner Filme: "THE BEAUTY" von 1969 und "NUSSBROT" von 1978. Žebriūnas erreichte internationale Bekanntheit mit seinen Kurzfilmen, bevor er 1964 mit "THE GIRL AND THE ECHO" (PASKUTINĖ ATOSTOGŲ DIENA) den internationalen Durchbruch feierte.

Aktuelle Kurzfilmproduktionen aus Litauen präsentiert das Festival in den Programmen der SHORT FILM COMPETITION. Daneben laufen weitere Kurzfilme aus Litauen, Estland und Lettland in zwei Programmen: In den BALTIC MIDNIGHT SHORTS geht es auch schon mal härter zu, während die BALTIC KIDS ANIMATIONS sich mit diaglogfreien Animationen an die kleinen Gäste richtet.

Gezeigt wird unter anderem das estnische Kurzdrama "ICE" von Anna Hints über Harri, einen Soldat in der estnischen Armee, der für einen Trip mit seinem Sohn eine Menge riskiert. In der Komödie "DOLLS" von Ieva Norvele aus Lettland wird eine Taxifahrt im nächtlichen Riga zu einer Anhäufung seltsamer Ereignisse.

Der Eröffnungsabend wird im ACUD Club am 31.10.2019 um 21:00 Uhr von der litauischen Post-Punkt Band "SHISHI" am bestritten. Die Zuschauer*innen erwartet ein spannendes Rahmenprogramm.

In einer Masterclass unter dem Titel CINEMA AFTER ATOMIC WINTER erklärt der renommierte litauische Fotograf Remigijus Treigys anhand seiner Werke die Philosophie seines kreativen Schaffensprozesses. In der Fotoausstellung 21 DAYS IN BERLIN präsentiert der Fotokünstler darüber hinaus seine Beobachtungen während eines dreiwöchigen Stipendiums der Robert Bosch-Stiftung in in Berlin (2003). Schließlich bilden Treygis’ Arbeiten die Inspiration für die Spoken-Word-Performance BERLINALIEN mit dem Poeten Rolandas Rastauskas. Musikalisch untermalt wird er dabei von dem Schlagwerker Arkadijus Gotesmanas.

Link: ltkinogoesberlin.de
Quelle: Noise Film Pr

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Neben dem ACUD KINO in Berlin-Mitte ist das MOVIEMENTO in Berlin-Kreuzberg eines von zwei Vorführkinos des Litauischen Festivals. Doch es könnte womöglich das letzte Mal sein, dass dort das Festival stattfinden kann, denn schon wieder droht eine Kino-Schließung.

Über die Crowdfunding-Plattform Startnext werden Retter zum Erhalt des ältesten Kinos in Deutschland gesucht.

Durch Immobilienverkauf ist das Moviemento akut gefährdet. Zwei Millionen soll das Gebäude wert sein. Ganz zum Erliegen wird der Geschäftsbetrieb glücklicherweise nicht kommen. Mit dem Kino Central in Berlin Mitte und dem Kino Toni in Berlin-Weißensee hat man sich weitere Standorte gesichert.

Eine Unterstützung für das Moviemento ist möglich unter:
Link: www.startnext.com/moviemento

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