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Neue VoD-Plattform KinoHerz in Kooperation mit Kino-on-Demand

Verband Deutscher Filmproduzenten e.V. (VDFP) startet eigene TVoD-Plattform.

Bisher existiert nur eine Beta-Version der neuen TVoD-Plattform »KinoHerz«., die derzeit nur eingeschränkt funktionsfähig ist. Doch mit dem Launch von »KinoHerz«, einer eigenen TVoD-Plattform des Verbands Deutscher Filmproduzenten (VDFP) am 2. April 2019, soll Produzent*Innen die Möglichkeit geben, Titel per Videoabruf einem breiten Publikum zugänglich zu machen, die bis dato digital nur schwer oder gar nicht erhältlich waren.

Neben großen nationalen und internationalen Erfolgen wie "3 Tage in Quiberon", "Toni Erdmann" oder "Tschick" soll »KinoHerz« den Zuschauern das Auffinden und Entdecken von deutschen Filmen über eine regelmäßig wechselnde Filmkollektionen erleichtert werden. Auf den bisher bekannten VoD-Plattformen wie z.B. die Online Videothek Maxdome, die zum ProSiebenSat.1 Medienimperium gehört, dominiert meist US-Ware. Zahlreiche deutsche Filme sind dort oft nur schwer oder gar nicht zu finden.

Durch eine enge Kooperation mit der Plattform »Kino on Demand«, die auch die Webprogrammierung von »KinoHerz« vorgenommen hat, können bald die besten Arthouse Filme aus den Lieblingskinos direkt auch auf dem Fernseher, Smartphone, Tablet oder Computer einem breiteren Publikum bereitgestellt werden.

Bereits jetzt schon funktioniert die noch relativ neue und bisher nur wenig bekannte Plattform »Kino on Demand«, die neben den besten Oscarfilmen und Filmen mit starken Frauen, auch ein großes Angebot an Werken der beliebten Hofer Filmtage im Angebot hat. Und das Beste daran ist, das von jedem Abruf die kooperierenden Kinos von den Einnahmen profitieren!

Wer fünf Filme bei www.kino-on-demand.com online angesehen hat, erhält per E-Mail einen Kinogutschein in Höhe von fünf Euro, der schon bundesweit in zahlreichen Lieblingskinos eingelöst werden kann. Die Region um Berlin ist allerdings noch nicht dabei. Städte in Süddeutschland dominieren bei dem Angebot.

Bei der brandneuen Online-Plattform »KinoHerz«, die das Online Angebot von »Kino on Demand« ergänzt und erweitert, profitieren die Produzenten, der beliebten Filme. Zudem sind die Filme dabei nicht nur über die zentrale Seite www.kinoherz.de zugänglich, sondern auch über dezentrale Shops der einzelnen Produzent*Innen, die diese auf ihren eigenen Webseiten einbetten und individuell bewerben können.

"KinoHerz erlaubt dem VDFP, sich mit strategischen Fragen und Herausforderungen der digitalen Distribution auseinander zu setzen. Kluge Kuratierung, zielgerichtete Vermarktung und Nutzung von Userdaten sind Aufgaben die wir nicht nur den großen Playern wie Netflix und Amazon überlassen werden. Wir planen mittelfristig, alle Titel unserer Mitglieder auf KinoHerz zu präsentieren", so VDFP-Vorstand Gian-Piero Ringel.

Dazu ergänzt RLM Geschäftsführer Philipp Hoffmann: „Alle Filme auf KinoHerz stehen für die großen nationalen und internationalen Erfolge der unabhängigen Produzenten. Allein die Anzahl der Festivalerfolge, die mit dieser Auswahl präsentiert werden, ist beeindruckend.

Auf der Frühjahrstagung des VDFP, die am 29. und 30. März 2019 in Leipzig stattfand, wurde »KinoHerz« erstmals vorgestellt. Die Mitglieder diskutierten mit zahlreichen Gästen aktuelle politischen Themen wie z.B. die anstehende FFG Novelle, Produktionsbedingungen mit Netflix und Sky, sowie das Berufsbild der Produzent*Innen im Wandel.

»KinoHerz« vom VDFP hat bereits mit Firmen in London und in Barcelona Verträge über weitere Online-Marktplätze in Spanien und UK vereinbart, um Koproduktionspartner, Verleiher oder Sales Agents für das Geschäftsmodell auch außerhalb Deutschlands zu gewinnen.

»KinoHerz« vom VDFP ist allerdings nicht die einzige VoD-Plattform, die ausschließlich deutsche Filme oder deutsche Koproduktionen online anbietet. Schon seit längerem existiert der online Filmclub »Alles Kino«, ein Portal für Deutsche Kinofilme, das aber nicht per Einzelabruf, sondern nur im Abo unter: www.alleskino.de deutsche Filme zum Download bereitstellt.

Wer schon Netflix oder Amazon abonniert hat, wird jedoch die Kosten scheuen, ein weiteres Abonnement zu bestellen. Ganz gezielt bestimmte Filme per Einzelabruf sich anzusehen, kommt dann sicherlich billiger.

In solchen Fällen sind Portale wie Maxdome oder Videobuster, die sowohl Abonnements, als auch Einzelabrufe ermöglichen, oft die bessere Wahl. Besitzer von DVD- oder besser noch, Blu-ray-Playern, raten wir sogar, sich lieber die Auswahl auf Videobuster einmal genauer anzusehen, denn nicht alles steht schon online als VoD zur Verfügung. Die gute alte Silberscheibe bietet zudem meist die bessere Qualität als ein Online-Abruf bei zu langsamen Internet-Anschluss.

Die hohe Qualität der Blu-ray übertrifft eigentlich immer die HD-Auswahl des VoD-Angebots. Videobuster bietet als Miete in seiner Online-Videothek beides an, ohne beim Versand der Silberscheiben teurer zu sein. Der beigefügte Rücksendeumschlag ist im Preis sogar inbegriffen.

Damit bei der Zunahme der vielen VoD-Online-Portale das Kino nicht ganz in Vergessenheit und Hintertreffen gerät, plant die Plattform DeinKinoticket.de eine Kooperation mit Facebook, die in der zweiten Jahreshälfte 2019 starten soll. Dabei soll die Möglichkeiten zum Kauf von Kinotickets direkt auf Facebook im deutschen Kinomarkt ermöglicht werden.

Links: www.kino-on-demand.com | www.kinoherz.de | www.verbanddeutscherfilmproduzenten.de | www.alleskino.de

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Neues Portal für Filme in Englisch oder in OmU.

Um bei der wachsenden Streaming-Konkurrenz gut gerüstet zu sein, lassen sich die Berliner Kinos stetig etwas neues einfallen. Neben der Berlinale soll es bereits rund 80 kleinere Filmfestivals und Werkschauen im Jahr geben.

Einige Kinos haben sich auf ein bestimmtes Genre spezialisiert und andere bieten nur fremdsprachige Filme an. Dazu bekommen sie Unterstützung von dem neuen Portal »Cinema Berlin« das täglich alle englischsprachigen Filme in Berlin auflistet und auch jene, die mit englischen Untertiteln stattfinden.

Die zukünftige Website cinemaberlin.de bietet den internationalen Berliner*innen und jährlich 90 Millionen Tourist*innen aus dem nicht-deutschsprachigen Raum damit bald erstmals die Möglichkeit, die Berliner Kinoszene in ihrer weltweit einzigartigen Vielfalt und Besonderheit zu entdecken. Als bundesweit einziges englischsprachiges Kinoportal bietet das Portal somit einen einzigartigen Service für die internationaler werdende Hauptstadt. Das Pilotprojekt wird gefördert von der FFA Filmförderungsanstalt und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

Ein Team aus Kenner*innen der Berliner Kinoszene und Neuberliner*innen aus der englischsprachigen Welt bespricht aktuelle Filmstarts, stellt Kinos und Veranstaltungen vor und bietet einen tagesaktuellen Überblick über das komplette englischsprachige Film- und Eventangebot der Stadt. Eine übersichtliche Suchfunktion, Umgebungssuche und eine täglich aktualisierte Programmübersicht nach Bezirken sorgen für perfekte Orientierung im Großstadtkino-Dschungel.

Cinema Berlin

Rudolfstr. 11

10245 Berlin

Link: www.cinemaberlin.de

Quelle: Greenhouse PR

Allerdings bietet auch das Portal Kulturmovies einen ähnlichen Service an durch Filter, die eine Suche nach Aufführungen von Filmen in Originalfassung mit Untertiteln (OmU) ermöglichen.

Link: daskinoprogramm.de/berlin/omu

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Sinkende Kino-Besucherzahlen durch Streaming auch in den USA.

In den USA wird das Thema Streaming ebenfalls gerade auf der CinemaCon in Las Vegas (1.-4. April 2019) heiß diskutiert.

Ähnlich wie in Deutschland sind nämlich die Kino-Besucherzahlen im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gefallen, sodass man die 16 Prozent Minus im ersten Quartal 2019 lieber gar nicht erst genauer erwähnte und zum Tagesgeschäft mit der Vorführung neuer Kinotrailer überging.

Man vertraut auf gigantische Filme im zweiten Quartal und erhofft sich, dass Filmfans, die intensiv streamen, auch zu der Gruppe von Kinogängern gehören. Insofern zeigte man sich auf der Messe auch über die kommenden Streamingdienste von Disney, Warner Bros, Universal und Apple erfreut und beschwor Einigkeit zwischen den Hollywood-Studios der Motion Picture Association of America (MPAA) und dem amerikanischen Kinoverband (NATO), der für National Association of Theatre Owners steht.

Link: cinemacon.com

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