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Tribeca Filmfestival - New Yorks größtes Publikumsfestival mit deutschen Premieren

Starke Präsenz des deutschen Films beim Tribeca Film Festival in New York.

Beim 18. Tribeca Film Festival, New Yorks größtem Publikumsfestival, das vom 25. April bis 5. Mai 2019 stattfindet, ist der deutsche Film diesmal mit spannenden Themen stark vertreten.

Im internationalen Wettbewerb laufen die neuen Filme „Nur eine Frau“ von Sherry Hormann und "Roads" von Sebastian Schipper. Beide Filme feiern dort ihre internationale Premiere. Sherry Hormanns neuer Film wird sogar als Weltpremiere präsentiert.

Das Tribeca Film Festival wurde 2002 u.a. durch Robert De Niro ins Leben gerufen und zählt mit dem Sundance Film Festival zu den renommiertesten US-Independent-Festivals. Es gilt als eines der größten Publikumsfestivals Nordamerikas.

„Nur eine Frau“ im Tribeca-Wettbewerb

In „Nur eine Frau“ erzählt Aynur ihre Geschichte. Der Film thematisiert die Geschichte von Hatun Aynur Sürücüs, deren Ermordung 2005 für einen Aufschrei sorgte. Basierend auf Recherchen in ihrem persönlichen Umfeld, Gerichtsakten, bislang unveröffentlichten Gesprächen mit der Familie, den Tätern, Freundinnen und Freunden Aynurs und der bis heute im Zeugenschutz-Programm befindlichen Kronzeugin entwirft der Film das authentische Bild einer lebenshungrigen, freiheitsliebenden und mutigen jungen Frau, die darum kämpft, selbstbestimmt leben zu können. Doch als Deutsche mit türkisch-kurdischen Wurzeln befindet sie sich im ständigen Konflikt zwischen den Werten ihrer Familie und ihrer eigenen Lebenseinstellung. NFP bringt den Film am 9. Mai 2019 in die deutschen Kinos.

Hier der Trailer:

Synopsis:

Mitten in Berlin wird Aynur (Almila Bagriacik) von ihrem Bruder Nuri (Rauand Taleb) auf offener Straße erschossen. Arglos hat sie ihn zur Bushaltestelle begleitet, wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Wie ist es zu dieser Tat gekommen?

Hormanns Film "Nur eine Frau" wurde von Sandra Maischberger produziert. Das Drehbuch schrieb Florian Oeller. Darin erzählt er von einer 23-jährigen türkisch-kurdischen Frau, gespielt von Almila Bagriacik, die in Berlin Opfer eines "Ehrenmordes" durch ihren Bruder wird.

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Neben Hormann, auch Schipper und Waltz in Tribeca.

Sebastian Schippers "Roads", den der Regisseur von "Victoria" mit David Keitsch produziert und mit Oliver Ziegenbalg geschrieben hat, erzählt von einem jungen Briten und einem jungen Kongolesen, die in einem gestohlenen Wohnmobil Abenteuer in Nordafrika und Europa erleben. Fionn Whitehead und Stephane Bak spielen die Hauptrollen.

Hier der Trailer:

Darüber hinaus gibt es im internationalen Wettbewerb von Tribeca die israelisch-deutsche Koproduktion "Haneshef" von Sharon Maymon und Tal Granit (deutscher Koproduzent: Martin Hampel und Thanassis Karathanos, Pallas Film) und den deutsch-türkisch-amerikanischen Beitrag "Nuh Tepesi" von Cenk Ertürk.

Auch das englischsprachige Kinoregiedebüt "Georgetown" des österreichischen Schauspielers und zweifachen Oscargewinners Christoph Waltz, feiert seine Weltpremiere in der Reihe Spotlight Narrative. Neben Waltz spielen Annette Bening und Vanessa Redgrave die Hauptrollen.

Synopsis

Das Filmdrama erzählt von Albrecht Gero Muth und der vermeintlichen Ermordung seiner Verlobten, der deutsch-amerikanischen Witwe Viola Drath, einer Autorin und Journalistin. Muth gab an, die 40 Jahre ältere Frau leblos im Badezimmer aufgefunden zu haben, wo sie gestürzt sei. Der Unfalltod wurde jedoch stark angezweifelt, sodass die Grand Jury des Superior Courts im District of Columbia erweiterte Mordanklage (first degree murder) gegen Muth erhob und die Geschworenen ihn 2011 für schuldig befanden, einen Mord begangen zu haben, um an die Kontakte der wohlhabenden und einflussreichen Dame zu kommen.

Insgesamt werden bei der 18. Ausgabe des Tribeca Film Festivals 103 Filme von 124 Filmemachern gezeigt; 81 davon sind Weltpremieren. Die Hälfte der Filme für die drei Wettbewerbe (U.S. Narrative Competition; Documentary Competition, International Narrative Competition) wurden von Frauen inszeniert. Knapp ein Drittel der Filme stammen von farbigen Filmemachern. 13 Prozent der Titel wurden von Filmemachern realisiert, die sich als LGBTQIA identifizieren. Als Highlights werden "Dreamland" mit Margot Robbie, der Ted-Bundy-Thriller "Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile" mit Zac Efron, "Lost Transmissions" mit Simon Pegg, der Doku-Spielfilm-Mix "Framing John DeLorean" mit Alec Baldwin und die Doku "After Parkland" genannt.

Link: www.tribecafilm.com/festival

Quellen: YouTube | Wikipedia | Filmecho | Blickpunkt:Film | Filmstarts

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