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»The Rider« überraschend zum besten Film der Gotham-Awards gewählt

Paul Schraders "First Reformed" flog trotz meister Nominierungen aus dem Rennen.



Chloe Zhaos "The Rider" überzeugte bei der Verleihung der Gotham Independent Film Awards am 26. November 2018 und wurde überraschend als bester Film geehrt. Mit der Verleihung ist der Reigen auf dem Weg um die Oscars® 2019 in diesem Jahr eröffnet worden. Der US-Film im Verleih von Sony Pictures über einen jungen Cowboy, der nach einer schweren Kopfverletzung Schwierigkeiten hat, seine Arbeit wieder als Rodeo-Reiter wieder aufzunehmen, hatte in Deutschland seinen Kinostart Ende Juni gehabt. Hier der Trailer:



"The Rider" schlug Konkurrenten wie "The Favourite", "First Reformed", "Madeline's Madeline" oder "If Beale Street Could Talk" aus dem Rennen. Mit dem letztgenannten Drama versucht Regisseur Barry Jenkins seinen "Moonlight"-Erfolg zu wiederholen. Bundesweiter Deutschlandstart ist noch während der Berlinale am 14. Februar 2019. Hier der finale Trailer:



"First Reformed" ein Film von Paul Schrader mit Ethan Hawke als ehemaliger Pfarrer beim US-Militär, der mit dem Tod seines Sohnes zu kämpfen hat, gewann jedoch in den Kategorien bestes Drehbuch und bester Hauptdarsteller. Hier der Trailer.



Neben Ethan Hawke waren Adam Driver ("BlacKkKlansman"), Ben Foster ("Leave No Trace"), Richard E Grant ("Can You Ever Forgive Me?") und Lakeith Stanfield ("Sorry to Bother You") in der Kategorie »bester Schauspieler« nominiert. Bei den Frauen waren Glenn Close ("The Wife"), Toni Collette ("Hereditary"), Kathryn Hahn ("Private Life"), Regina Hall ("Support the Girls") sowie Michelle Pfeiffer ("Where is Kyra?") nominiert, von denen Toni Collette für ihre Leistung in "Hereditary" ausgezeichnet wurde.

Ebenfalls zwei Auszeichnungen erhielt "Eighth Grade", in den Nachwuchskategorien: bester Newcomer-Regisseur wurde Bo Burnham, Hauptdarstellerin Elsie Fisher wurde als bestes Nachwuchstalent geehrt.

Neben "First Reformed" war auch Yorgos Lanthimos' "The Favourite" mit den meisten Nominierungen ins Rennen gestartet, ging letztlich jedoch in den vorgeschlagenen Kategorien leer aus. Fest stand nur, dass die drei Hauptdarstellerinnen von "The Favourite", Rachel Weisz, Emma Stone und Olivia Colman, mit dem Spezialpreis der Jury bedacht werden.

Der Publikumspreis ging an "Won't You Be My Neighbor?"

Die »Gotham Awards« werden von der Vereinigung Independent Film Project (ifp) vergeben, die die besten unabhängigen Produktionen küren.

Link: www.ifp.org

PS: Einen kleinen Fehler, der sich im Text eingeschlichen hatte, haben wir inzwischen korrigiert und um zwei Trailer ergänzt.

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Nominierungen für Independent Spirit Awards stehen fest.

Die Nominierungen der 34. Independent Spirit Awards wurden am 16. November 2018 verkündet. Die Verleihung findet jedoch erst am 23. Februar 2019 statt. Mit den meisten Nominierung, nämlich insgesamt fünf, führt das Spielfilmdebüt “We the Animals” ('The Orchard') des Dokumentarfilmers Jeremiah Zagar die Liste an.

Allerdings ist der Film, der in Sundance seinen Durchbruch hatte und zum Gewinner des »Next Innovator Award« gewählt wurde, nicht für die Kategorie »bester Spielfilm« nominiert worden. Einen deutschen Verleih gibt es noch nicht. Somit können wir auch noch keinen Kinostart nennen. Hier der Trailer, den man gesehen haben muss!



Dicht auf den Fersen folgt Bo Burnham’s “Eighth Grade” (A24), Veteran Paul Schrader’s “First Reformed” (A24), und Brit Lynne Ramsay’s “You Were Never Really Here” (Amazon Studios), die alle drei auch die Kategorie »Best Feature / bester Spielfilm« anführen. Letzterer, ein Thriller mit Joaquin Phoenix, war Ende April bei uns unter dem Titel: "A Beautiful Day" angelaufen. Hier der Trailer:



Die beiden anderen Werke haben noch keinen deutschen Verleih.

Hier die Nominierungsliste:

Best Feature
EIGHTH GRADE
FIRST REFORMED
IF BEALE STREET COULD TALK
LEAVE NO TRACE
YOU WERE NEVER REALLY HERE

Best Director
Debra Granik, LEAVE NO TRACE
Barry Jenkins, IF BEALE STREET COULD TALK
Tamara Jenkins, PRIVATE LIFE
Lynne Ramsay, YOU WERE NEVER REALLY HERE
Paul Schrader, FIRST REFORMED

Best First Feature
HEREDITARY
SORRY TO BOTHER YOU
THE TALE
WE THE ANIMALS
WILDLIFE

Best Female Lead
Glenn Close, THE WIFE
Toni Collette, HEREDITARY
Elsie Fisher, EIGHTH GRADE
Regina Hall, SUPPORT THE GIRLS
Helena Howard, MADELINE’S MADELINE
Carey Mulligan, WILDLIFE

Best Male Lead
John Cho, SEARCHING
Daveed Diggs, BLINDSPOTTING
Ethan Hawke, FIRST REFORMED
Christian Malheiros, SÓCRATES
Joaquin Phoenix, YOU WERE NEVER REALLY HERE

Best Supporting Female
Kayli Carter, PRIVATE LIFE
Tyne Daly, A BREAD FACTORY
Regina King, IF BEALE STREET COULD TALK
Thomasin Harcourt McKenzie, LEAVE NO TRACE
J. Smith-Cameron, NANCY

Best Supporting Male
Raúl Castillo, WE THE ANIMALS
Adam Driver, BLACKKKLANSMAN
Richard E. Grant, CAN YOU EVER FORGIVE ME?
Josh Hamilton, EIGHTH GRADE
John David Washington, MONSTERS AND MEN

Best Screenplay
Richard Glatzer (Writer/Story By), Rebecca Lenkiewicz & Wash Westmoreland, COLETTE
Nicole Holofcener & Jeff Whitty, CAN YOU EVER FORGIVE ME?
Tamara Jenkins, PRIVATE LIFE
Boots Riley, SORRY TO BOTHER YOU
Paul Schrader FIRST REFORMED

Best First Screenplay
Bo Burnham, EIGHTH GRADE
Christina Choe, NANCY
Cory Finley, THOROUGHBREDS
Jennifer Fox, THE TALE
Quinn Shephard (Writer/Story By) and Laurie Shephard (Story By), BLAME

Best Cinematography
Ashley Connor, MADELINE’S MADELINE
Diego Garcia, WILDLIFE
Benjamin Loeb, MANDY
Sayombhu Mukdeeprom, SUSPIRIA
Zak Mulligan, WE THE ANIMALS

Best Editing
Joe Bini, YOU WERE NEVER REALLY HERE
Keiko Deguchi, Brian A. Kates & Jeremiah Zagar, WE THE ANIMALS
Luke Dunkley, Nick Fenton, Chris Gill & Julian Hart, AMERICAN ANIMALS
Anne Fabini, Alex Hall and Gary Levy, THE TALE
Nick Houy, MID90S

John Cassavetes Award
A BREAD FACTORY
EN EL SÉPTIMO DÍA
NEVER GOIN’ BACK
SÓCRATES
THUNDER ROAD

Robert Altman Award
SUSPIRIA

Best Documentary
HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING
MINDING THE GAP
OF FATHERS AND SONS
ON HER SHOULDERS
SHIRKERS
WON’T YOU BE MY NEIGHBOR?

Best International Film
BURNING (South Korea)
THE FAVOURITE (United Kingdom)
HAPPY AS LAZZARO (Italy)
ROMA (Mexico)
SHOPLIFTERS (Japan)

Piaget Producers Award
Jonathan Duffy and Kelly Williams
Gabrielle Nadig
Shrihari Sathe

Someone to Watch Award
Alex Moratto, SÓCRATES
Ioana Uricaru, LEMONADE
Jeremiah Zagar, WE THE ANIMALS

Truer Than Fiction Award
Alexandria Bombach, ON HER SHOULDERS
Bing Liu, MINDING THE GAP
RaMell Ross, HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING

Annual Bonnie Award
Debra Granik
Tamara Jenkins
Karyn Kusama

Links: www.filmindependent.org/spirit-awards | www.indiewire.com

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National Board of Review: "Green Book" ist bester Film.

Das National Board of Review hat schon jetzt den besten Film des Jahres 2018 gewählt. Der Verband gab die Preise am 27. November 2018 bekannt, am 8. Januar 2019 sollen sie im Rahmen einer Gala in New York ausgehändigt werden. Es sind die ersten größeren Auszeichnungen der Trophäensaison, die Ende Februar mit der Oscar-Vergabe in Hollywood endet.

Die Filmbiografie „Green Book“ um einen schwarzen Jazz-Star und seinen weißen Chauffeur in den 1960er Jahren ist vom renommierten US-Filmverband »National Board of Review« zum besten Film des Jahres gewählt worden. Zudem wurde Viggo Mortensen, der eine der beiden Hauptrollen des Films spielt, zum besten Schauspieler gekürt. Seit seiner Weltpremiere in Toronto erhält Peter Farrellys auf einer wahren Geschichte basierender Film viel Lob von Kritik und Publikum. Hier der Trailer:



Bradley Coopers Boxofficeerfolg "A Star is Born" erhielt drei Auszeichnungen: Cooper wird als bester Regisseur geehrt, Lady Gaga, die in der Musikromanze „A Star is Born“ eine aufstrebende Sängerin spielt, die sich in einen alkoholkranken Country-Star verliebt, wurde zur besten Schauspielerin gekürt und Sam Elliott als bester Nebendarsteller.

Zur besten Nebendarstellerin wählte das »National Board of Review« Regina King für ihre schauspielerische Leistung in "If Beale Street Could Talk". Barry Jenkins' "Moonlight"-Nachfolger hat zudem den Preis für das beste adaptierte Drehbuch gewonnen.

Als bester „nicht-englischsprachiger Film“ überzeugte das polnische Liebesdrama „Cold War“ von Pawel Pawlikowski. Hier der Trailer:



Der „National Board of Review“-Verband mit Filmhistorikern, Cineasten und Filmschaffenden zeichnet seit 1929 die jährlichen Favoriten aus. Im vorigen Jahr kürte der Verband Steven Spielbergs Polit-Drama „The Post“ (dt. Titel „Die Verlegerin“) zum besten Film. Bei der späteren Oscar-Verleihung ging der zweifach nominierte Film (als bester Film und Meryl Streep als beste Hauptdarstellerin) aber leer aus. In den Jahren zuvor waren "Manchester By the Sea" und "Mad Max: Fury Road" als beste Filme bedacht worden.

Link: www.nationalboardofreview.org




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