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Nachrufe zum Totensonntag 2018

An diesem beweglichen Feiertag der evangelischen Kirchen gedenken wir immer am letzten Sonntag vor Advent der Verstorbenen.

Seit 12 Jahren existiert nun unser BAF-Filmtagebuch und seit neun Jahren erinnern wir immer am Totensonntag an jene Personen aus der Schauspiel-, Film-, Fernseh- und Medienbranche, die von uns gegangen sind. Diese Tradition wollen wir auch 2018 fortsetzen. Die zahlreichen Nachrufe auf verstorbene Prominente erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wurde aber nach bestem Wissen erstellt. Wegen der großen Anzahl an Daten und Informationen, haben wir den diesjährigen Eintrag wieder zum Umblättern auf mehreren Seiten aufgeteilt.

Ältere Einträge finden Sie unter dem 21. November 2010, unter dem 20. November 2011, unter dem 25. November 2012, unter dem 24. November 2013, unter dem 23. November 2014 unter dem 22. November 2015, unter dem 20. November 2016 und zuletzt unter dem 26. November 2017.

Am Ende der nachfolgenden Auflistung sind in der erweiterten Ansicht detaillierte Nachrufe zu den Verstorbenen vermerkt.

Sie ruhen in Frieden

Helmut Stange 1. Januar 2018

Jon Paul Steuer 1. Januar 2018

Wolfgang Treu 1. Januar 2018

Aharon Appelfeld 4. Januar 2018

Johannes Brost 4. Januar 2018

Marián Labuda 5. Januar 2018

Hans Werner Kettenbach 5. Januar 2018

Münir Özkul 5. Januar 2018

France Gall 7. Januar 2018

Leopold Ahlsen 10. Januar 2018

Angelika Meissner 10. Januar 2018

Peter Wyngarde 15. Januar 2018

Dorothy Malone 19. Januar 2018

Olivia Cole 19. Januar 2018

Connie Sawyer 21. Januar 2018

Coco Schumann 28. Januar 2018

Mark Salling 30. Januar 2018

Rolf Zacher 3. Februar 2018

Gregor Dorfmeister 4. Februar 2018

John Mahoney 4. Februar 2018

Marie Gruber 8. Februar 2018

Jóhann Jóhannsson 9. Februar 2018

John Gavin 9. Februar 2018

Reg Cathey 9. Februar 2018

Nebojsa Glogovac 9. Februar 2018

Vic Damone 11. Februar 2018

László Melis 12. Februar 2018

Wilfried Minks 13. Februar 2018

Nazif Mujić 18. Februar 2018

Idrissa Ouédraogo 18. Februar 2018

Ulrich Pleitgen 21. Februar 2018

Emma Chambers 21. Februar 2018

Lewis Gilbert 23. Februar 2018

Adea Shabani ~ 23. Februar 2018

Sridevi Kapoor 24. Februar 2018

Elfriede Irrall 26. Februar 2018

Frank Doubleday 3. März 2018

Theo Hinz 4. März 2018

Lissy Bellaiche 5. März 2018

Hubert de Givenchy 10. März 2018

Siegfried Rauch 11. März 2018

Stephen Hawking 14. März 2018

Erwin C. Dietrich 15. März 2018

Jochen Senf 17. März 2018

DuShon Monique Brown 23. März 2018

Philip Kerr 23. März 2018

Lys Assia 24. März 2018

Stéphane Audran 27. März 2018

Steven Bochco 1. April 2018

Carl Weiss ~ 2. April 2018

Isao Takahata 5. April 2018

Rolf Budde 13. April 2018

Thomas Petruo 13. April 2018

Miloš Forman 13. April 2018

Vittorio Taviani 15. April 2018

Ronald Lee Ermey 15. April 2018

Pamela Gidley 16. April 2018

Verne Troyer 21. April 2018

Nelson Pereira dos Santos 21. April 2018

Michael Anderson 25. April 2018

Wolfgang Völz 2. Mai 2018

Ermanno Olmi 7. Mai 2018

Anne V. Coates 8. Mai 2018

Margot Kidder 13. Mai 2018

Maria Körber 14. Mai 2018

Lucian Pintilie 16. Mai 2018

Clint Walker 21. Mai 2018

Philip Roth 22. Mai 2018

Jerry Maren 24. Mai 2018

Alan O'Neill 6. Juni 2018

Kira Muratowa 6. Juni 2018

Eunice Gayson 8. Juni 2018

Jackson Odell 8. Juni 2018

Christine Nöstlinger 28. Juni 2018

Steve Ditko 29. Juni 2018

Derrick O’Connor 29. Juni 2018

Robby Müller 3. Juli 2018

Claude Lanzmann 5. Juli 2018

Tab Hunter 8. Juli 2018

Petr Weigl 14. Juli 2018

Yvonne Blake 17. Juli 2018

Wolfgang Kaus 18. Juli 2018

Shinobu Hashimoto 19. Juli 2018

Uwe Brandner 30. Juli 2018

Rick Genest 1. August 2018

Charlotte Rae 5. August 2018

Enno Patalas 7. August 2018

Klaus Wildenhahn 9. August 2018

Kazimierz Karabasz 10. August 2018

Aretha Franklin 16. August 2018

Gunther Witte 16. August 2018

Egon Werdin 18. August 2018

Dieter Thomas Heck 23. August 2018

Neil Simon 26. August 2018

Vanessa Marquez 30. August 2018

Doris Gallart 1. September 2018

Jacqueline Pearce 3. September 2018

Helmut Merker 3. September 2018

Bill Daily 4. September 2018

Burt Reynolds 6. September 2018

Daniel Küblböck 9. September 2018

Rachid Taha 12. September 2018

Horst Bosetzky 16. September 2018

Ottokar Runze 22. September 2018

Gary Kurtz 23. September 2018

Ignaz Kirchner 26. September 2018

Joe Masteroff 28. September 2018

Charles Aznavour 1. Oktober 2018

Audrey Wells 4. Oktober 2018

Montserrat Caballé 6. Oktober 2018

Scott Wilson 6. Oktober 2018

Peggy McCay 7. Oktober 2018

Arnold Kopelson 8. Oktober 2018

Paul Allen 15. Oktober 2018

James Karen 23. Oktober 2018

Ingo Insterburg 27. Oktober 2018

Sondra Locke 3. November 2018

Francis Lai 7. November 2018

Stan Lee 12. November 2018

Rolf Hoppe 14. November 2018

Morten Grunwald 14. November 2018

William Goldman 16. November 2018

Pablo Ferro 16. November 2018

Witold Sobociński 19. November 2018

Eimuntas Nekrošius 20. November 2018

Nicolas Roeg 24. November 2018

Ricky Jay 24. November 2018

Nachträge:

Bernardo Bertolucci 26. November 2018

Stephen Hillenburg 26. November 2018

Geoff Murphy 3. Dezember 2018

Werner Dütsch 4. Dezember 2018

Penny Marshall 17. Dezember 2018

Galt MacDermot 17. Dezember 2018

Norman Gimbel 19. Dezember 2018

Angelika Gruber 24. Dezember 2018

Amos Oz 28. Dezember 2018

June Whitfield 28. Dezember 2018

Im nachfolgenden Link der erweiterten Ansicht sind detaillierte Nachrufe zu den Verstorbenen vermerkt.

Im Jahre 2018 verstorbene Prominente aus Film und Fernsehen.

Helmut Stange 1. Januar 2018

Der in Bremen geborene Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Helmut Stange verstarb am Neujahrstag im Alter von 88 Jahren in München, wo er seit den 1970er Jahren lebte. Ab 1973 war er an den Kammerspielen engagiert. 2001 wechselte er an das Münchner Residenztheater. Dort war er bis 2011 zu erleben. Stange war auch in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen, unter anderem in "Kleine Haie" (1992) und "Der Kommissar" (1975). Er "konnte in seinen vielen Rollen dem jeweiligen Stück eine ganz eigene Prägung geben", teilte das Residenztheater mit. "Es war ihm möglich, in Komödien wie in Tragödien dem Zuschauer eine zutiefst menschliche Seite der jeweiligen Rolle zu zeigen."

Jon Paul Steuer 1. Januar 2018

Der ehemalige Kinderstar Jon Paul Steuer und spätere Sänger der Punkband P.R.O.B.L.E.M.S. verstarb am 1. Januar im Alter von nur 33 Jahren. Im Kindesalter wurde Steuer unter anderem als der erste Darsteller von Worfs Sohn in "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert" (im Original "Star Trek: The Next Generation") und in der 90er-Jahre-Comedyserie "Grace" bekannt. Nach dieser legte er das Schauspielhandwerk nieder, spielte in mehreren Bands und eröffnete im amerikanischen Portland ein veganes Restaurant. Über die Todesursache Steuers wurde nichts bekannt.

Wolfgang Treu 1. Januar 2018

Der Kameramann Wolfgang Treu ist am Neujahrstag im Alter von 87 Jahren verstorben wie der BVK mitteilte. Der erfahrene Kameramann leitete von 1990 bis 2000 den Berufsverband Kinematografie und war ab 2000 Ehrenpräsident des Verbandes. Nach einer Fotografenlehre kam er 1958 zum Film und arbeitete zunächst als Kameraassistent. Ab 1962 folgten zahlreiche Engagements für Fernseh- und Kinofilme als Chefkameramann wie “Das Schloss” (1968) von Rudolf Noelte, für das er mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet wurde, oder “Nordsee ist Mordsee” (1977) und “Moritz, lieber Moritz” (1978), beide von Hark Bohm.

Aharon Appelfeld 4. Januar 2018

Der israelische Schriftsteller, der 1932 im Königreich Rumänien geboren wurde, und im heutigen Czernowitz in der Westukraine aufwuchs, verstarb im Alter von 85 Jahren in Jerusalem. Mit seinen Eltern sprach er Deutsch, mit seinen Großeltern Jiddisch, mit anderen Menschen oft Ukrainisch. Als Überlebender des Ghettos von Czernowitz kam er mit 14 Jahren nach Palästina. Seit den 50er Jahren beschreibt er in seinen zahlreiche erschienenen Büchern Probleme der Überlebenden der Judenverfolgung. Seine Romane, die meist aus der Ich-Perspektive eines älteren Jungen erzählt wurden, wurden zwar zum Bestseller, sind bisher aber leider noch nicht verfilmt worden. In ihnen beschreibt er das kollektive Gedächtnis des europäischen Judentums.

Johannes Brost 4. Januar 2018

Der 1946 in Stockholm (Schweden) geborene Schauspieler verstarb im Alter von 71 Jahren in Lund (Schweden) an Krebs. Johannes Brost wurde bekannt durch Filme wie "Kommissar Beck: Familienbande", "Cabin of the Dead", "The Visitors - Besucher im Haus" und "Avalon" sowie durch Serien wie "Jordskott - Die Rache des Waldes" und "Der vierte Mann".

Marián Labuda 5. Januar 2018

Der slowakische Schauspieler Marián Labuda verstarb im Alter von 73 Jahren in Bratislava (Slowakei). Er wurde in den 1980er Jahren vor allem durch tragisch-komische Charaktere in tschechoslowakischen Produktionen auch in Westeuropa einem breiten Publikum bekannt. Darunter seine Rolle des korpulenten Lkw-Fahrers Pavek in dem Komödien-Klassiker "Heimat, süße Heimat". Der Streifen des Regisseurs Jiří Menzel aus dem Jahr 1985 wurde als bester ausländischer Film für den Oscar nominiert. In der ARD-Kinderserie "Der kleine Vampir - neue Abenteuer" von 1993 spielte Labuda den Erzfeind der Vampire, Johann Geiermeier. Neben seiner Filmtätigkeit begeisterte Labuda am Slowakischen Nationaltheater.

Hans Werner Kettenbach 5. Januar 2018

Der Journalist und Schriftsteller Hans Werner Kettenbach verstarb im Alter von 89 Jahren in einem Kölner Krankenhaus. Kettenbach war von 1964 bis 1992 unter anderem als Chefreporter, Leiter des Bonner Büros, Korrespondent in New York

und zuletzt als stellvertretender Chefredakteur für den "Kölner Stadt-Anzeiger" tätig. Außerdem verfasste er Kriminalromane und Drehbücher für die ARD-Fernsehserie "Kommissar Klefisch" mit Willy Millowitsch, wofür er wurde mehrfach ausgezeichnet wurde.

Münir Özkul 5. Januar 2018

Der türkische Schauspieler Münir Özkul verstarb im Alter von 92 Jahren in Istanbul. Besondere Bekanntheit erlangte er 1975 durch seine Rolle als Mahmut Hoca in der Filmreihe Hababam Sınıfı. Von 1950-1996 spielte in mehr als 400 Filmen mit. Im Jahr 1998 wurde Özkul vom damaligen Staatspräsidenten der Türkei, sowie dem Kulturministerium für seine besonderen Leistungen ausgezeichnet. Seit 2003 litt er unter Demenz.

France Gall 7. Januar 2018

Die französische Sängerin France Gall erlag im Alter von 70 Jahren in Paris einem Krebsleiden. Die Sängerin hatte 1965 ihren internationalen Durchbruch gefeiert, als sie mit dem Titel "Poupée de cire, poupée de son" des französischen Chansonnier, Filmschauspieler, Komponist und Schriftsteller Serge Gainsbourg für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann. France Gall verließ 1966 Frankreich, ging nach Deutschland und nahm dort bis 1972 auf Deutsch gesungene Platten auf. Sie interpretierte unter anderem Stücke von Horst Buchholz und Giorgio Moroder. 1987 landete sie mit dem Lied "Ella, elle l'a" auch in Deutschland einen Nummer-Eins-Hit. Nach dem Tod ihres Mannes Michael Berger (1992), einem französischen Sänger und Komponisten, gab sie kaum noch Konzerte. Erst 2015 meldete sie sich mit dem Comédie Musicale "Résiste" zurück.

Leopold Ahlsen 10. Januar 2018

Der Theaterregisseur sowie Fernseh- und Hörspielautor Leopold Ahlsen, der auch einige Folgen für die ZDF-Krimireihe "Der Alte" schrieb, verstarb zwei Tage vor seinem 91.Geburtstag, in seinem Haus in München. Mit mehr als 100 Drehbüchern galt Ahlsen, der mit bürgerlichem Namen Helmut Alzmann hieß, zu den renommiertesten deutschen Fernsehautoren. Seine künstlerische Laufbahn begann Ahlsen als Schauspieler und Regisseur, bevor er als Lektor der Hörspielabteilung über viele Jahre beim Bayerischen Rundfunk (BR) wirkte.

Angelika Meissner 10. Januar 2018

Angelika Meissner verstarb im Alter von 77 Jahren in einem Berliner Pflegeheim. Einst war sie eines der berühmten "Mädels vom Immenhof" und spielte in der Ponyhof-Saga die Rolle der Dick, während Heidi Brühl in den Filmen ihre Schwester Dalli mimte. Gedreht wurden die Kinofilme in den 50er Jahren an Orten wie Malente und Eutin; viele Zuschauer kennen sie aus den Wiederholungen im TV. Meissner drehte noch weitere Filme, darunter "Witwer mit fünf Töchtern" und "Hubertusjagd". In den 60er Jahren zog sie sich zurück und arbeitete als Architektin.

Peter Wyngarde 15. Januar 2018

Der britische Schauspieler Peter Wyngarde, der 1927 in Marseille als Cyril Goldbert geboren wurde, war der Sohn eines britischen Diplomaten und einer französischen Mutter. Seine Karriere begann er 1947 am Theater. Dann trat er in einigen von der BBC produzierten Fernsehfilmen auf. 1956 spielte er neben Frederic March und Richard Burton in dem Historienfilm "Alexander der Große", zwei Jahre später spielte er in einer TV-Miniserie den Piraten Long John Silver nach dem Roman "Die Schatzinsel". Im folgenden Jahrzehnt erhielt er verschiedene kleinere Filmrollen. Der Durchbruch gelang ihm Anfang der 70er Jahre als »Jason King« mit langem wallendem Haar und breitem Oberlippenbart in "Department S" sowie dem Spinn-off, das zu den erfolgreichsten britischen Serien dieser Zeit gehörte. Als er 1975 bei sexuellen Handlungen mit einem Mann erwischt wurde, war seine Kariere zu Ende. Er starb mit 91 Jahren in London.

Dorothy Malone 19. Januar 2018

Die amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Dorothy Malone, die vor allem in den 50er und 60er Jahren in Hollywood Erfolg hatte, verstarb mit 92 Jahren im texanischen Dallas. 1956 hatte Malone für ihre Nebenrolle in dem Melodrama "In den Wind geschrieben" an der Seite von Rock Hudson und Lauren Bacall den Oscar gewonnen. Mit Bacall und Humphrey Bogart stand sie zuvor schon für den Krimi "Tote schlafen fest" (1946) vor der Kamera. Sie drehte mehrere Western, darunter "Der Mann mit den goldenen Colts" mit Henry Fonda und Anthony Quinn und "El Perdido" mit Rock Hudson und Kirk Douglas. Vier Jahre lang spielte sie die Matriarchin in der TV-Familienserie "Peyton Place". Ihre letzte Filmrolle hatte sie 1992 an der Seite von Sharon Stone in Paul Verhoevens Thriller "Basic Instinct".

Olivia Cole 19. Januar 2018

Nur einen Monat nach dem Tod ihres Mannes verstarb die "Roots"-Darstellerin Olivia Cole im Alter von 75 Jahren im Mexikanischen San Miguel de Allende. Die US-amerikanische Schauspielerin spielte 1977 eine Nebenrolle in der Miniserie "Roots", für die sie als erste Afroamerikanerin den Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Fernsehserie erhielt. 1979 war sie in einer Hauptrolle in dem Fernseh-Vierteiler Weißes Haus, Hintereingang zu sehen, die ihr eine weitere Emmy-Nominierung einbrachte. 1986 spielte sie die Rolle der Maum Sally in Fackeln im Sturm, der Verfilmung des Romans Die Erben Kains von John Jakes. Von 1989 bis 1993 verkörperte sie die Richterin Julie McFarlane in der erfolgreichen Fernsehserie L.A. Law. 1995 zog sich Cole vorübergehend aus dem Film- und Fernsehgeschäft zurück. Ab 2007 übernahm Cole wieder einzelne Rollen.

Connie Sawyer 21. Januar 2018

Die US-amerikanische Schauspielerin Connie Sawyer, die eigentlich Rosie Cohen hieß verstarb im Alter von 105 Jahren in ihrem Haus in Kalifornien. Sawyer galt als noch aktive Schauspielerin der Welt und war bis zu ihrem Tod in der Filmbranche Hollywoods tätig. Sie hatte mehr als 140 Auftritte und war unter anderem in Filmen wie „Harry und Sally“ oder „Dumm und Dümmer“ zu sehen.

Coco Schumann 28. Januar 2018

Der jüdische Jazz-Gitarrist und Holocaust-Überlebende Heinz Jakob „Coco“ Schumann verstarb im Alter von 93 Jahren in Berlin, wie seine Plattenfirma Trikont mitgeteilt hatte. Als KZ-Häftling wirkte Coco Schumann im SS-Propagandafilm "Theresienstadt" mit - in Auschwitz musste er zur Unterhaltung der Nazi-Schergen "La Paloma" intonieren. Im Nachkriegsberlin spielte die Swing-Legende mit Helmut Zacharias Konzerte und Schallplattenaufnahmen ein. Später trat er mit Jazz und Tanzmusik viel auf Galas und Kreuzfahrtschiffen auf.

Mark Salling 30. Januar 2018

Im Alter von nur 35 Jahren nahm sich der US-amerikanische Schauspieler und Sänger Mark Wayne Salling das Leben. Die Leiche des "Glee"-Stars erst am nächsten Morgen nahe eines Flussbetts im kalifornischen Sunland gefunden. Das Besondere an diesem Fall: Salling wurde Ende letzten Jahres von einem US-Gericht für schuldig gesprochen, im Besitz von Kinderpornografie gewesen zu sein, die er sich über das Internet heruntergeladen haben soll. In fünf Wochen hätte er die Gefängnisstrafe antreten müssen, deren genaue Länge noch nicht abschließend fest stand. Salling nahm schon während seiner Highschoolzeit als Schauspieler an Schultalentshows teil. Nach seinem Schulabschluss besuchte er das Music Academy College of Music in Pasadena. Ab 2009 spielte er die Rolle des Noah „Puck“ Puckerman in der US-amerikanischen Fernsehserie Glee.

Rolf Zacher 3. Februar 2018

Der Schauspieler und Musiker Rolf Zacher ist im Alter von 76 Jahren in einem Hamburger Pflegeheim "friedlich eingeschlafen". Er machte sich vor allem einen Namen als Darsteller von gebrochenen, skurrilen Charakteren und sozialen Randfiguren u.a. in Fassbinders "Berlin Alexanderplatz". Für eine Gaunerrolle in Reinhard Hauffs "Endstation Freiheit" erhielt der gebürtige Berliner 1980 den Bundesfilmpreis in Gold. In den vergangenen Jahrzehnten spielte Zacher, der häufig mit Heroinsucht zu kämpfen hatte, in mehr als 250 Filmen und Fernsehproduktionen mit, war aber auch in vielen "Tatorten" zu sehen und in Serien wie "Liebling Kreuzberg" oder "Alarm für Kobra 11".

Gregor Dorfmeister 4. Februar 2018

Im Alter von 88 Jahren verstarb der Autor des Antikriegs-Romans "Die Brücke" in einem Krankenhaus in Bad Tölz. Gregor Dorfmeister hatte sein stark autobiografisch geprägtes Drama 1958 unter dem Pseudonym Manfred Gregor veröffentlicht. Berühmt, und in Millionenauflage in mehr als 20 Sprachen übersetzt, wurde der Roman vor allem durch die mehrfach ausgezeichnete Verfilmung unter der Regie von Bernhard Wicki im Jahr 1959.

John Mahoney 4. Februar 2018

Manchmal braucht es nur eine einzige Rolle, um sich in die Herzen von unzähligen Fans weltweit zu spielen: Bei John Mahoney war es die Rolle des Martin Crane, des Hunde-liebenden Vaters der Titelfigur aus der Fernsehserie "Frasier". Der Schauspieler verstarb in Chicago nach kurzer Krankheit. Er wurde 77 Jahre alt.

Marie Gruber 8. Februar 2018

Die Schauspielerin Marie Gruber verstarb nach langer schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren, wie die Deutsche Filmakademie mitteilte, deren langjähriges Mitglied sie war. Bekanntheit erlangte die Schauspielerin an der Seite von Wolfgang Stumph in „Go Trabi Go“ (1991). Sie spielte in zahlreichen Fernsehserien mit, darunter in mehr als 40 Folgen der Kriminalserie „Polizeiruf 110“. In „Stubbe – Von Fall zu Fall“ war sie Stubbes Ehefrau Caroline und spielte erneut an der Seite von Wolfgang Stumph. Zuletzt war sie in der TV-Serie „Babylon Berlin“ zu sehen.

Jóhann Jóhannsson 9. Februar 2018

Der preisgekrönte isländische Filmkomponist Jóhann Jóhannsson wurde tot in seiner Wohnung in Berlin entdeckt. Er wurde 48 Jahre alt. Der in Reykjavik geborene Jóhannsson gewann 2015 den Golden Globe für seinen Soundtrack zum Film "Die Entdeckung der Unendlichkeit" mit Eddie Redmayne, der darin den Physiker Stephen Hawking verkörpert. Die Filmmusik brachte ihm zudem Grammy- und Oscar-Nominierungen ein. Für den Oscar wurde er auch 2016 für die Musik von "Sicario" nominiert.

John Gavin 9. Februar 2018

Der US-Schauspieler John Gavin verstarb im Alter von 86 Jahren im Kreise seiner Familie in seinem Haus in Beverly Hills, wie seine Ehefrau, die Schauspielerin Constance Towers bekannt gab. In den 1960er Jahren wurde Gavin berühmt durch Rollen in Alfred Hitchcocks Thriller "Psycho", David Millers "Mitternachtsspitzen" und Stanley Kubricks "Spartacus". Neben seiner Schauspielertätigkeit war Gavin in den 80er-Jahren unter anderem US-Botschafter in Mexiko unter der Regierung von Präsident Ronald Reagan.

Reg Cathey 9. Februar 2018

Der einzigartige "House of Cards"-Schauspieler Reg Cathey verstarb im Alter von nur 59 Jahren an Lungenkrebs. Cathey spielt in der Serie den Besitzer eines Barbecue-Lokals, in dem Politiker Frank Underwood jederzeit Ribs essen konnte. Neben "House of Cards" machte die Serie "The Wire" den 1958 im Bundesstaat Alabama geborene Cathey bekannt. Außerdem spielte er in "Oz" und "S.W.A.T." mit. Dreimal war Cathey für einen Emmy nominiert, einen bekam er.

Nebojsa Glogovac 9. Februar 2018

Der serbische Schauspieler Nebojsa Glogovac, der 1969 in Trebinje in der Republika Srpska am südöstlichen Zipfel von Bosnien und Herzegowina in der Nähe der Grenze zu Montenegro und Kroatien geboren war, verstarb im Alter von nur 48 Jahren in Belgrad, Serbien. In seinem letzten Film "The Constitution" von Rajko Grlić aus Kroatien mimte er einen kroatischen Professor, der nachts heimlich in Frauenkleidern um die Häuser zog und Opfer homophober Pöbeleien wurde. Der Film wurde in Berlin im Mai 2018 auf dem SEEFF Film Festival à Berlin mit dem Preis des besten Films und der besten schauspielerischen Leistung posthum ausgezeichnet. Insgesamt hat er in mehr als 30 TV- und Filmproduktionen mitgewirkt.

Vic Damone 11. Februar 2018

Der US-Sänger Vic Damone verstarb im Alter von 89 Jahren in Florida. Der Musiker mit der weichen Bariton-Stimme war einer der größten Stars des US-Showbusiness, bevor der Rock 'n' Roll die Bühnen eroberte. Selbst Frank Sinatra zollte ihm großen Respekt. Mit seinem Lied "Again" landete Damone 1949 seinen ersten Hit. Endgültig zum Star machte ihn der Song "On the Street Where You Live" aus der Musicalverfilmung "My Fair Lady" von 1956 mit Julie Andrews

als Eliza Doolittle, einem einfachen Blumenmädchen mit vulgärer Aussprache, und Rex Harrison als gebildeter Aristokrat Henry Higgins, der aufgrund einer Wette dem Mädchen die feine englische Sprache beibringt und sich am Ende in sie verliebt.

László Melis 12. Februar 2018

Der 1953 in Budapest geborene ungarische Geiger und Komponist studierte Violine an der Franz-Liszt-Musikakademie. 1978 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe 180, eines Ensembles zur Zeitgenössischen Musik, das sich auf Minimalistische Musik spezialisiert hatte. Daneben trat er auch mit Musikern wie Louis Andriessen, Steve Reich und Terry Riley auf. Nach der Auflösung der Gruppe 180 im Jahr 1990 wandte sich Melis verstärkt der Komposition zu. Zu seinen Werken zählen neben zwei Kammeropern, Kantaten, Orchesterliedern und Ballettmusiken auch zahlreiche Film-, Schauspiel- und Rundfunkmusiken. Unter anderem hat er die Musik zu dem preisgekrönten Filmdrama "Son of Saul" und zu "Sunset" gemacht, den Filmen des ungarisches Regisseurs und Autors László Nemes.

Wilfried Minks 13. Februar 2018

Wenige Tage vor seinem 88. Geburtstag verstarb der Bühnenbildner und Theaterregisseur Wilfried Minks in seinem Zuhause in Berlin. Er ein wahrhaft Großer seines Fachs und galt als Erfinder des „modernen Bühnenbilds“. Aber Minks hat auch Kino gemacht mit Settings und optischen Effekten für Peter Zadeks TV-Film „Rotmord“ im rebellischen Jahr 1968. 1970 entwarf er den deutschen Pavillon bei der Expo im japanischen Osaka. Zehn Jahre später gestaltete er das BMW-Museum in München als szenisch und multimedial ausgreifende Motoren-Menschen-Weltausstellung. Eine optische Sensation dann auch das in den Kasten eingehängte riesige Foto der Schauspielerin Rita Tushingham aus Richard Lesters Film „The Knack“ als alleiniger Hintergrund für Zadeks Version von Wedekinds „Frühlings Erwachen“. Oder Roy Lichtensteins Vietnamkriegs-Comic mit einem auf Akteure und Publikum zielenden MG-Schützen als Background für Zadeks Schiller-„Räuber“. Zudem hatte Minks mit Peter Zadek, Kurt Hübner, Rainer Werner Fassbinder, Peter Palitzsch und anderen am Theater Bremen beispielhafte Inszenierungsarbeit geleistet und den "Bremer Stil" mitbegründet.

Nazif Mujić 18. Februar 2018

Der bosnische Darsteller Nazif Mujić ist tot. Er spielte in Danis Tanovićs dokumentarischem Drama "Aus dem Leben eines Schrottsammlers" zusammen mit seiner Familie eine Episode aus seinem Leben als Schrottsammler in Bosnien-Herzegowina. Er erhielt dafür 2013 den Silbernen Bären als Bester Darsteller auf der Berlinale. Mujić spielte sich quasi selbst. Aus der Armut verhalf aber der Triumph weder ihm noch seiner Roma-Familie. Er starb mittellos in seinem Heimatdorf, 125 Kilometer südlich von Sarajevo.

Idrissa Ouédraogo 18. Februar 2018

Der Regisseur und Produzent Idrissa Ouédraogo aus Burkina Faso ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Der Verband der dortigen Filmemacher teilte mit, Ouédraogo sei in seinem Heimatland einer nicht näher genannten Krankheit erlegen. Ouédraogo produzierte mehr als 40 Filme, darunter "Tilai", der beim Filmfestival in Cannes 1990 den Großen Preis der Jury gewann. 1993 wurde sein Film "Samba Traoré" bei der Berlinale gezeigt und mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Beim panafrikanischen Filmfestival Fespaco saß er in der Jury.

Ulrich Pleitgen 21. Februar 2018

Der Schauspieler Ulrich Pleitgen verstarb im Alter von 71 Jahren in Hamburg an Herzversagen. Der gebürtige Hannoveraner galt als ausgesprochen vielseitiger Schauspieler. Bekannt war er insbesondere vom Hamburger Thalia Theater ebenso wie aus dem Kino und vor allem aus dem Fernsehen. Bekannt wurde Ulrich Pleitgen als überforderter Richter im preisgekrönten RAF-Drama "Stammheim", es folgten TV-Serien wie "Nicht von schlechten Eltern" und "K3 - Kripo Hamburg". Zuletzt war er 2016 als Großvater und Ökoaktivist in "Immer Ärger mit Opa Charly" im Ersten zu sehen. Daneben arbeitete er auch als Sprecher für Hörbücher und Hörspiele.

Emma Chambers 21. Februar 2018

Die britische Schauspielerin Emma Chambers verstarb im Alter von 53 Jahren in London eines natürlichen Todes. Chambers wurde vor allem mit ihrem Auftritt in dem Liebes-Drama Notting Hill aus dem Jahr 1999 bekannt. Sie spielte Honey, die Schwester von Hauptdarsteller Hugh Grant. Der 57-Jährige würdigte Chambers per Twitter als "lustige und warme Person und natürlich brillante Schauspielerin". "Sie brachte viele zum Lachen und spendete Freude und wird schmerzlich vermisst werden".

Lewis Gilbert 23. Februar 2018

Der in London geborene britische Filmregisseur, -produzent und Drehbuchautor Lewis Gilbert verstarb im Alter von 97 Jahren in Monaco. Gilbert begann während seiner Zeit bei der Royal Air Force Dokumentarfilme zu drehen. Nach dem Krieg führte dies ihn zum Spielfilm und zur Regie von drei Bond-Filmen. 1967 war dies "Man lebt nur zweimal" mit Sean Connery als 007. Zehn Jahre später folgten 1977 und 1979 "Der Spion, der mich liebte" und "Moonraker - Streng geheim" mit Bond-Nachfolger Roger Moore. Großen Erfolg feierte er auch 1966 mit "Alfie - Der Verführer lässt schön Grüßen", der den jungen Michael Caine zum Durchbruch verhalf und dafür viermal für den Oscar nominiert wurde. Sein letzter Film von über 30 Werken war die Filmkomödie "Before you go" aus dem Jahre 2002.

Adea Shabani ~ 23. Februar 2018

Am 23. Februar verschwand die angehende Hollywood Schauspielerin spurlos. Gut vier Wochen später wurde die 25-Jährige in einem Naturschutzgebiet ermordet aufgefunden. Wie die Obduktion bestätigte starb sie an "stumpfer Gewalteinwirkung gegen ihren Kopf". Ihr letztes gesichertes Lebenszeichen wurde von Überwachungskameras in Nevada aufzeichnet: Auf der Aufnahme ist die Schauspielerin mit einen Koffer zu sehen und wurde von ihrem Freund Christopher S. begleitet. Die Ermittler gehen davon aus, dass Shabanis Freund etwas mit dem Verschwinden der jungen Frau zu tun hat. Daraufhin begann die Polizei zu ermitteln und spürte S. in Santa Monica auf. Nach einer langen Verfolgungsjagd schoss sich Christopher S. unweit von L.A. selbst in den Kopf und starb. Adea Shabani kommt aus Mazedonien und zog vor zwei Jahren nach Los Angeles, um Schauspielerin zu werden. Sie spielte eine kleine Rolle in dem Independent-Film "All or Nothing".

Sridevi Kapoor 24. Februar 2018

Der Bollywood-Star ist nach einer Hochzeitsfeier in Dubai durch einen Ohnmachtsanfall in der Badewanne ihres Hotelzimmers ertrunken und nicht an einem Herzversagen verstorben, wie es zuvor irrtümlich hieß. Sridevi Kapoor wurde 54 Jahre alt und war eine der erfolgreichsten indischen Schauspielerinnen des kommerziellen Films der 1980 und 1990er Jahre in Kassenschlagern wie "Mr.India", "Nagina" (Schlangenfrau) und "Chandni" (Mondlicht). Mit ihrer mitreißenden Leinwandpräsenz stellte sie oft genug ihre männlichen Filmpartner in den Schatten und verzauberte jahrzehntelang ein Millionenpublikum. Sie begann ihre Schauspielkarriere bereits im Alter von vier Jahren und spielte in rund 300 Filmen in den indischen Regionalsprachen Tamil, Telugu, Malayalam und Kannada mit. Die Aktrice war zuletzt 2017 in dem Film "Mom" zu sehen.

Elfriede Irrall 26. Februar 2018

Die österreichische Film-, TV- und Theaterschauspielerin, die auch der Berliner Hochschule der Künste unterrichtete, verstarb in Wien im Alter von 80 Jahren. In Berlin spielte sie am Renaissance-Theater, an der Freien Volksbühne und an Peter Steins Schaubühne. Unvergessen ist sie in der Brecht-Verfilmung "Herr Puntila und sein Knecht Matti" aus dem Jahre 1955. Später trat sie auch in zahlreichen Tatort-Krimis auf. Nach ihrer Ehe mit dem 1980 verstobenen österreichischen Schauspieler Walter Kohut lebte sie mit dem in Berlin tätigen Regisseur und Schauspieler Olaf Scheuring zusammen, der 2009 verstarb.

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mit Frank Doubleday, der am 3. März 2018 verstarb.

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