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Berlin sieht kurz: SUNDANCE Shorts 2017, BRITISH Shorts und STADTLICHTER in Berliner Freilicht-Kinos

Shorts Attack im August: 7 Filme in 95 Minuten!



Hier der Trailer:



Shorts Attack! von interfilm bringt die Sundance Film Festival Short Film Tour 2017 nach Berlin. Präsentiert werden sieben Independent-Filme mit Gewinnern des diesjährigen Sundance Film Festivals und Highlights wie dem Regiedebüt von Kristen Stewart. In der Mischung aus Spielfilm, Dokumentarfilm und Animation verkörpern die Filme den typisch anspruchsvollen Sundance-Style. Der interfilm Berlin Kurzfilmverleih zeigt das Programm exklusiv in Deutschland.

Im Kino des Berliner Acud Kunstvereins wird das Sundance-Programm am 23. August 2017 um 21:00 Uhr gezeigt. Weitere Termine entnehmen Sie bitte Anfang August der Website von shorts attack!

Gezeigt wird das Programm in folgenden Orten:

• Werkstattkino - München
• Breminale - Bremen
• Babylon Kino - Fürth
• Lichtwerk Kino - Bielefeld
• Filmraum - Hamburg
• Jurten Sommer Camp - Bremen
• Haus Rode - Dortmund
• Acud Kino - Berlin
• Zoom Kino - Brühl
• Kino in der Brotfabrik - Bonn
• Casablanca - Nürnberg
• Mobile Machenschaften - Hamburg
• Studiokino - Kiel
• Arsenal Kino - Tübingen
• Puschkino - Halle
• Programmkino Ost - Dresden
• Cinema & Kurbelkiste - Münster
• Filmrauschpalast - Berlin

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Am 30. Juli 2017 zeigt der Filmrauschpalast in Berlin-Moabit um 20:00 Uhr noch ein letztes Mal das Juli-Programm von Shorts Attack mit "Abenteuer Stadt". Gezeigt werden 8 Filme in 90 Minuten.

Von Deutschland über Österreich nach China, Frankreich, Kanada und Mexico City: Shorts Attack! lädt im Juli zu urbanen Abenteuern, bei denen Leute auf einem Marktplatz einen kolossalen Remix der Carmina Burana erleben (Metube 2), Tanz als Sprache genutzt wird (Crack the Cypher), ein mexikanischer Held in urbane Wasser taucht (The Diver) und eine Berliner Heldin gemeinsam mit dem Berliner Bären viel Stadttrubel übersteht (Berlin Metanoia).

In China bricht eine nächtliche Begegung die Klassengesellschaft auf (Somebody Else), ein Sonderling erleidet Großstadtkoller (Das Wildschwein), aus Stadtmüll lassen sich wunderbare Sachen machen (Mexico Recyclers), und wilde Hunde an einem apokalyptischen Stadtrand reflektieren die Zukunft des Urbanen (Peripheria).

Je nach Wetterlage finden die Vorstellungen entweder innen im Filmrauschpalast, oder draußen im Garten der Moabiter Kulturfabrik in der Lehrter Str. 35 in 10557 Berlin statt.

Geplant ist dort ferner für den 18. August 2017 um 21:30 Uhr das »Pidjar Summer Cinema 2017« - eine kostenlose Open-Air-Vorführung mit indonesischen Kurzfilmen. Der Eintritt ist frei, den diese Veranstaltung soll sich über die dargebotenen indonesischen Speisen amortisieren.

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British Shorts unter dem Motto "There’s no limit"

Bis zum 4. August 2017 wird hoffentlich der Dauerregen nachlassen, sodass die Sonne tagsüber die Luft wieder mehr erwärmen kann. Das ist auch dringend notwendig, um dem Freiluftkino Insel im Cassiopeia in Berlin Friedrichshain volles Haus zu bescheren.

Dort wird nämlich um 21:15 Uhr ein Sommer-Special der British Shorts unter freiem Himmel gezeigt. Auch diesmal kommt wieder eine Auswahl der aufregendsten, lustigsten, seltsamsten und spannendsten Kurzfilme aus der Heimat des schlechten Wetters mit Comedy, Drama, Animationen, Experimentelles, Thriller, Doku und Musikvideos direkt von der Inseldirekt nach Berlin. Im Programm sind die Jury- und Publikumspreis-Gewinner mit Kurzfilmen namhafter britischen Darsteller, herausragende Erstlingswerke, Lieblingsfilme der Festivalmacher und sonstige Highlights der letzten Festivalausgabe die im Januar 2017 stattfand!

Unter den 12 Filmen mit einer Laufzeit von insgesamt 120 Minuten ist auch die Animation "Tough" von Jennifer Zheng zu sehen. Auch dieser Kurzfilm lief auf dem Sundance Film Festival 2017 und war für den Grand Short Film Jury Prize nominiert. Hier der Teaser:



Zudem soll die Veranstaltung an die Filmeinreichungen für "British Shorts" 2018 erinnern. Bis zum 5. November 2017 sind Filmeinreichungen für die nächste Festivalausgabe im Januar 2018 möglich.

HIER alle Infos und das Einreichformular für Filmemacher/innen.

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Das junge Kultur- und Filmfestival Stadtlichter, das - wie von uns am 8. Juni 2017 berichtet - in Lichtenberg seinen Ursprung hat, präsentiert zu den Internationalen Filmnächten in den Berliner Bezirken Treptow-Köpenick am 5. August 2017 am Zirkus Cabuwazi nochmals ein Freiluftkino.

Diesmal widmen sich die Stadtlichter mit dem türkischen Eskisehir, der Partnerstadt von Treptow-Köpenick. Gerade in Zeiten, in denen die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland eine Krise erleben, bilden Städtepartnerschaften und Kultur Brücken und schaffen somit die Grundlage für einen Dialog.

"Das Stadtlichter-Programm will helfen, die Gemeinsamkeiten zu betonen, ohne die Augen vor den Problemen zu verschließen", so Stadtlichter-Projektleiterin Berit Petzsch. "Um miteinander zurück ins Gespräch zu finden, baut Stadtlichter eine kulturelle Brücke zwischen Berlin und Eskisehir."


"RAUF" von Soner Caner und Barış Kaya.

Am 5. August 2017 zeigt Stadtlichter um 20:00 Uhr den Film "Rauf" von Soner Caner und Barış Kaya, der aus der türkischen Partnerstadt Eskisehir stammt und Absolvent der dortigen Anadolu Universität ist. Das Werk ist erstmals seit seiner umjubelten Weltpremiere in der Berlinale Sektion Generation wieder auf einer Berliner Leinwand in der Bouchéstraße 74 in 12435 Berlin in Originalversion mit englischen Untertiteln zu sehen. Hier der Trailer:



Die beiden Regisseure entführen die Zuschauer weit abseits der großen Städte in ein wenig bekannten Landstrich der Türkei. Dort versucht der junge Rauf die deutlich ältere Zana für sich zu gewinnen. Helfen soll ihm Zanas Leidenschaft für die Farbe Pink. Mitten in der schneebedeckten Berglandschaft kein leichtes Unterfangen, aber Rauf gibt nicht auf!

Elisabeths Filmkritik:

Barış Kaya und Soner Caner haben ihre Erzählung von einem elfjährigen Jungen, der nicht mehr zur Schule gehen will, unweit der türkisch-armenischen Grenze angesiedelt. Kaya kommt aus dem Werbefilmbereich, Caner war zuvor hauptsächlich als Artdirector tätig. Das Zuhause, die karge Welt des Jungen, der Rauf heißt, ist die dunkle Hütte des Zimmermanns, in dem das Licht meist nur von außen hineinfällt, in dem die fertigen und unfertigen Särge wie Statuen an der Wand stehen. Die Schule mag er nicht. Wozu in die Schule gehen, wenn er doch nur Schafe hüten wird, denkt er sich. Der Lehrer schickt ihn ungerechterweise aus der Klasse. Der Junge begehrt nicht auf. In einer Welt, in der Nachts nur Bombeneinschläge die Dunkelheit aufbrechen, gilt ein Leben nicht viel und Ungerechtigkeit ist nichts, gegen das sich Rauf stellen würde. Er hat doch auch nur zwei Freunde.

Allzu deutlich zeichnet das Regie-Duo die Lage. Eine alte Frau blickt auf die Berge hinaus, wie angewurzelt sitzt sie auf ihrem Stuhl und wartet darauf, dass ihr Sohn einmal zurückkehrt. Das Handwerk des Zimmermanns ist eine Option. Der Vater bringt ihn zu seinem Freund, dass er zumindest eine Lehre durchlaufe. Särge werden jeden Tag gebraucht. Die schöne Tochter des Zimmermanns hat es Rauf besonders angetan und sie ist es, für die sein junges Herz schlägt. Um ihr eine Freude zu machen, möchte er ihren Wunsch nach einem Schal in Rosa erfüllen.

Rauf wird von Alen Hüseyin Gürsoy gespielt. Er kommt aus Istanbul und musste das ländliche Leben erst mit Hilfe eines Coaches verinnerlichen. Bereits zwei Monate vor den Dreharbeiten zog er an den Drehort. Seine beiden Freunde fand man vor Ort. Sie hatten noch nie ein Kino besucht.

Die Suche nach der Farbe Rosa wird zum roten Faden in der Geschichte eines Jungen, dem man nach und nach die Kindheit nimmt, der sich aber sein Herz bewahrt. Er findet keinen rosa Schal, so sehr er auch die Märkte und Läden bei einem Besuch in der Stadt abklappert. Er weiß noch nicht einmal, wie diese Farbe aussieht. Auch hier ist allzu deutlich, was die Autoren sagen wollten. Wenn Rauf, mit etwas Hilfe, schließlich die ersehnte Farbe findet, wird er Zona damit überschütten, und man wird sich kaum eine Träne verkneifen können. Rauf hat für sein junges Alter mehr an Leid und Tod gesehen, als ein Kind aushalten kann. Möge sein aufrechtes Herz verschont bleiben.

Elisabeth Nagy


Als Hommage an die Spielstätte, den Zirkus Cabuwazi, läutet ein Gastauftritt der Jugendartistikgruppe "You N' Me" den Abend ein, ehe mit "Wie Köpenick zu seinem Namen kam" und "Das Königreich Lohmühle" zwei Kurzfilme aus dem Bezirk Treptow-Köpenick den Filmabend unter freiem Himmel eröffnen.

Bei schlechtem Wetter zeigt Stadtlichter das Programm im Zirkuszelt!

Über Stadtlichter:

Stadtlichter belebt mit sorgfältig kuratierten Film- und Kulturprogrammen Städtepartnerschaften. Besondere Orte verwandeln sich in Kinos, wo lokale Künstler*innen auf internationale Kunst aus der jeweiligen Partnerstadt treffen. Dank Publikumsgesprächen, regionalen Köstlichkeiten und Konzerten entstehen interkulturelle Begegnungen.

Link: www.stadtlichter.berlin
Quellen: Denis Demmerle PR | Berliner Filmfestivals | interfilm | shorts attack! | British Shorts





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