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Preisträger des 28. Internationalen Filmfest Emden-Norderney

“Un sac de billes“ (EIN SACK VOLL MURMELN) heißt der große Gewinner beim 28. Internationalen Filmfest Emden-Norderney.



Am 6. Juni 2017 hatten wir in unserer Vorbesprechung des Festivals an der Nordsee den großen Gewinner bereits vorgestellt, und lagen mit unserer Einschätzung der sehenswerten Filme wohl nicht ganz falsch.

Das Jugenddrama der französisch-kanadisch-tschechischen Produktion "Ein Sack voll Murmeln - Un sac de billes" von Regisseur Christian Duguay aus Montréal gewann den Hauptpreis des Festivals, den mit 10.000 Euro dotierten Bernhard Wicki Preis und darüber hinaus auch den mit 7.000 Euro dotierten DGB Filmpreis für einen gesellschaftlich in besonderer Weise engagierten Film. Beide Preise wurden traditionell vom Publikum in Emden und auf Norderney mit Hilfe von Stimmkarten entschieden. Kinostart bei uns ist der 17. August 2017. Hier der Trailer über zwei jüdische Brüder, die auf der Flucht vor den Nazis im besetzten Paris, sich getrennt von ihren Eltern allein durch Frankreich schlagen müssen:



Vom 7.-14. Juni 2017 fand die 28. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Emden-Norderney statt.

Ein Engel in Silber ging an das von der irischen Regisseurin Aisling Walsh für ihr berührendes und kraftvolles Beziehungsdrama "MAUDIE", das von den beiden großartigen Hauptdarstellern Sally Hawkins und Ethan Hawke getragen wird. Hier der Trailer:



Je zwei weitere Engel in Silber gingen an das moderne britische Märchen „This Beautiful Fantastic“ (DER WUNDERBARE GARTEN DER BELLA BROWN) von Simon Aboud, der vorgestern in unseren Kinos anlief sowie an das norwegische Drama „Løvekvinnen“ (DAS LÖWENMÄDCHEN) von Vibeke Idsøe, die den Preis persönlich in Empfang nahm.

Der mit 5.000 Euro dotierte NDR Filmpreis für den Nachwuchs ging an den deutsch-italienischen Jugendabenteuerfilm „Amelie rennt“ von Regisseur Tobias Wiemann. Hier der Trailer:



„Et les mistrals gagnants“ (EVERYDAY HEROES) von Anne-Dauphine Julliand, ein französischer Dokumentarfilm über fünf kranke Kinder voller Lebensmut und Energie, wurde mit dem AOK Filmpreis und 5.000 Euro ausgezeichnet.

Der Creative Energy Award ging in diesem Jahr nach Österreich. Mit dem von einer Fachjury vergebenen und mit 5.000 Euro dotierten Filmpreis wird eine Teamleistung ausgezeichnet. Regisseur und Autor Arman T. Riahi, sein Bruder, der Produzent Arash T. Riahi sowie die Schauspieler Aleksandar Petrović und Faris Endris Rahoma wurden für herausragende kreative Leistungen bei der gemeinsamen Umsetzung des Filmprojekts „Die Migrantigen“ geehrt.

In der Jury-Begründung heißt es: „Dieses autobiografisch inspirierte Migranten-Märchen macht Mut. Wenn sich künstlerische Kräfte bündeln, um nach jahrelangem Ringen mit Vorurteilen und Förderungsgremien einen Film hervorzubringen, der all das lebensklug und auch sehr unterhaltsam spiegelt, ist das ein Glücksfall – ist das pure kreative Energie!“


Der Ostfriesische Kurzfilmpreis der VGH, insgesamt dotiert mit 4.000 Euro, ging an „Gratis“ von Merjin Scholte Albers und Tobias Smeets aus den Niederlanden (1. Platz). Platz 2 belegte „The Party“ aus Irland von Andrea Harkin und Platz 3 „Backstory“ aus Deutschland von Joschka Laukeninks. Den Engelke Kurzfilmpreis der Sparkasse Emden, der mit 2.500 Euro dotiert ist, gewann „Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler“ von Paul Philipp.

Ein weiterer Höhepunkt der Preisverleihung war die Vergabe des Emder Schauspielpreises 2017 an Ulrich Tukur.

Link: www.filmfest-emden.de



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