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Berlinale Akkreditierungen nur noch bis 15. Dezember

58. Internationale Filmfestspiele Berlin 2008



In den Jahren zuvor konnten Akkreditierungen für die Berlinale von den Filmschaffenden über die Filmverbände abgewickelt werden. Früher hatte der BAF zusammen mit der BUFI extra einen eigenen Stand bei den Berliner Filmfestspielen und organisierte die Akkreditierung für alle Verbände. Nach dem Umzug vom „Bikini Haus“ am Zoo an den Potsdamer Platz wurde dies anfänglich zwar weiter so gehandhabt, doch nach der Wende rückte das Festival zunehmend in den Mittelpunkt internationaler Interessen und bald organisierte die Festivalleitung auch die Akkreditierungen in Eigenverantwortlichkeit.

Vor wenigen Tagen hatten wir unsere Mitglieder in einer Rundmail über weitere Veränderungen informiert. Nachdem in den letzten Jahren bereits das Kontingent an Akkreditierungen für immer mehr Verbände kontinuierlich zurückgefahren wurde, sollen mehrere Verbände in diesem Jahr zunächst gar keine Karten mehr erhalten. Hintergrund ist einerseits der Wunsch, dass internationale Gäste mehr Karten bekommen – andererseits sind viele junge aktive Absolventen der Filmhochschulen noch nicht organisiert d.h. sie gehören keinen Verbänden an und wollen dennoch gerne die Berlinale besuchen.

Dem will die Festivalleitung Rechnung tragen und allen aktiven Filmschaffenden zukünftig die Akkreditierung ermöglichen. Allerdings liegt die Betonung auf aktiv, so dass eine kurze Arbeitslosigkeit u.U. schon problematisch werden könnte. Nicht nur Schauspieler kennen das Problem in der Branche nur tageweise beschäftigt zu sein. Connexx.av und ver.di kämpfen deshalb seit langem für eine Anerkennung von 5 statt 12 Monaten Beschäftigungsnachweis in diesem Metier.

Wir vom BAF, dem ältesten Deutschen Filmverband, baten deshalb um Klärung des Sachverhaltes bei der Berlinale. Natürlich wird man bemüht sein, weiter Akkreditierungen auszustellen, behält sich aber jeweils eine eingehende Prüfung der einzelnen Antragsteller vor. Mitgliedschaft in einem Verband kann von Vorteil sein, der Nachweis über aktive Tätigkeit in der Filmbranche, vornehmlich beim Spielfilm, muss aber zukünftig gegeben sein. Ob damit z.B. die Dokumentarfilmer schlechter gestellt sind als früher, wird sich erst zeigen. Wir werden unsere Mitglieder weiter unterstützen und ggf. die Akkreditierungswünsche an die Berlinale weiterleiten. Stichtag zum Einsendeschluss ist der 15. Dezember. Bis dahin müssen die Formulare diesmal mit beigefügten Beschäftigungsnachweisen in der Filmbranche und zusätzlichen Lebenslauf eingegangen sein.

Wir werden deshalb auch die Formulare zur Mitgliedschaft im Berliner Arbeitskreis Film e.V. auf unserer Homepage aktualisieren und zukünftig auch den Brandenburgern die Mitgliedschaft ermöglichen.
www.baf-berlin.de

Wortlaut des Berlinale Akkreditierungsbüros: Neuregelung_des_Akkreditierungsprozesses.pdf
Weitere Infos unter:
www.berlinale.de


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