Vorverkauf der Berlinale-Tickets beginnt am Mo. 9. Februar 2026
Drei Tage vor Beginn der 76. Berlinale am 12.02.2026 startet der Ticketverkauf vornehmlich online, sodass die Zeiten langer Publikumsschlangen im Center am Potsdamer Platz inzwischen Geschichte sind.

Im zweiten Jahr unter der neuen US-amerikanischen Intendantin Tricia Tuttle, die zuvor künstlerische Leiterin des BFI-Film-Festivals in London war, liegen die Ticket-Preise inzwischen bei 15,- € respektive 20,- € für Vorführungen des Wettbewerbs im Berlinale Palast am Marlene-Dittrich-Platz.
Einen Vor-Ort-Verkauf bieten allerdings weiterhin einige Theaterkassen in den Bezirken an, die an das Eventim-System angeschlossen sind. Nach Verfügbarkeit gibt es zudem ein kleines Kontingent an Karten mit Ermäßigungsberechtigung am Potsdamer Platz in der Halle der Sammelschalter für Presse und Akkreditierte.
Neu ist das Cine25-Ticket zu 6.- € für Personen zwischen 18 und 25 Jahren. Damit sollen auch ausgesuchte sektionsübergreifende Vorstellungen besucht werden können, die sich an Jugendliche richten. Erforderlich ist dafür jedoch eine Online-Registrierung.
Wim Wenders übernimmt Berlinale-Vorsitz
Der Regisseur Wim Wenders übernimmt den Vorsitz der Berlinale 2026. Wenders zähle zu den einflussreichsten Stimmen des internationalen Kinos und bereichere die Filmwelt mit seinen Werken seit sechs Jahrzehnten, erklärte Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle in Berlin. Die 76. Berlinale findet vom 12. bis zum 22. Februar statt. Der Jury steht jedes Jahr eine andere Persönlichkeit vor.
Der Fotograf und Regisseur Wenders ist einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören "Paris, Texas" (1984) und "Der Himmel über Berlin" (1989).
Rund zwei Wochen vor Festivalbeginn hat die Berlinale bekanntgegeben, wer gemeinsam mit Jurypräsident Wim Wenders über die Auszeichnungen entscheidet. Der Internationalen Jury gehören demnach der US-Regisseur Reinaldo Marcus Green an, die japanische Filmemaherin Hikari und die polnische Produzentin Ewa Puszczynska.
Auch die südkoreanische Schauspielerin Bae Doona, der indische Regisseur, Produzent und Archivar Shivendra Singh Dungarpur sowie der Filmemacher Min Bahadur Bham aus Nepal gehören dem Septett an, das die Bären vergibt.
Berlinale startet mit "No Good Men"
Die Berlinale wird mit der Weltpremiere von "No Good Men" eröffnet. Am 12. Februar werde der dritte Spielfilm der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat als Eröffnungsfilm im Berlinale Palast laufen, teilte das Filmfestival mit. Eine parallele Übertragung findet erneut fürs allgemeine Publikum in der Uber-Music-Hall in Friedrichshain statt. Produziert wurde "No Good Men" als internationale Koproduktion unter Beteiligung von Deutschland, Frankreich, Norwegen, Dänemark und Afghanistan.
Die romantische, persönliche und politische Komödie, die in Afghanistan im Jahr 2021, kurz vor der Rückkehr der Taliban spielt, sei der dritte von fünf geplanten Filmen, die auf den autobiografischen Schriften des Autors und Schauspielers Anwar Hashimi basieren.
Drei deutsche Filme im Berlinale-Wettbewerb
Bei der Berlinale laufen diesmal Filme mit Stars wie Pamela Anderson, Elle Fanning, Channing Tatum, Amy Adams und Sandra Hüller im Wettbewerb. Insgesamt 22 Produktionen gehen ins Rennen um den Goldenen Bären, wie Festivalchefin Tricia Tuttle in Berlin ankündigte. Darunter sind auch Filme von drei deutschen Regisseuren - Ilker Çatak ("Gelbe Briefe"), Angela Schanelec ("Meine Frau weint") und Eva Trobisch ("Etwas ganz Besonderes").
Die Berlinale wird am Do. 12. Februar 2026 für geladene Gäste im Berlinale Palast eröffnet.
Parallel dazu startet auch die Sektion Panorama fürs allgemeine Publikum im Zoo Palast 1+2 mit Danielle Arbids Weltpremiere "Only Rebels Win", die im Libanon spielt und den Kampf gegen Rassismus und Vorurteilen zum Thema hat.
Wie immer ist das Panorama Programm weit gestreut, fokussiert sich diesmal offensichtlich etwas weniger als in früheren Jahren auf Filme mit LGBTQ+ Themen, die für den Teddy-Award infrage kämen, sondern präsentiert insbesondere gesellschaftlich relevante Themen wie z.B. mit "Ich verstehe Ihren Unmut" von Kilian Armando Friedrich einen Film über Arbeitswelten sowie andere über sexuelle Gewalt im Krieg oder sogar Horror-Geschichten, die zwar mit dem von uns bevorzugtem Arthouse wenig zu tun haben, inzwischen aber überall auf internationalen Festivals in speziellen Schienen zu finden sind.
Sektionsleiter Michael Stütz, der auch als Co-Direktor der Berlinale an der Gesamtauswahl der Filme beteiligt ist, setzt einige interessante Akzente im Panorama wie aus dem Programmheft zu entnehmen ist. Es gibt aber auch zahlreiche Debütfilme, die der neuen Sektion Perspectives ein wenig Konkurrenz zu machen scheinen. Ob sie in der formalen Gestaltung genügend ausgereift sind, um dem der etablierten Konkurrenz Paroli bieten zu können, wird sich im Laufe des Festivals noch erweisen.
Einige deutsche Werke, bei dessen Dreharbeiten wir gelegentlich als Mitglied von Crew United zugegen waren, schienen noch nicht ganz ausgereift zu sein und hinterließen manchmal einen etwas zwiespältigen Eindruck. Eine klare Linie im Programm dieser Sektion mit eigenständigem Profil, was jedoch dem Begriff "Panorama" als Überblick über die Vielseitigkeit des World Cinema möglicherweise widersprechen würde, haben wir leider schon in den Vorjahren vermisst.
Im Jubiläumsjahr des Teddy, der 40 Jahre alt wird und unter Wieland Speck immer Schwerpunkt des Panoramas war, gibt es aber über alle Sektionen verstreut eine Teddy-Retrospektive zu Queer Cinema sowie aktuelle neue Produktionen, deren Übersicht auf der Teddy-Award-Website mit detaillierten Informationen zu finden ist.
Einer der längsten Filme, die je auf der Berlinale liefen, kann diesmal im Forum gesehen werden. In dem ursprünglich über 10 Stunden langen äthiopischen Dokumentarfilm "Black Lions - Roman Wolfes", der inzwischen um 100 Minuten gekürzt wurde, untersucht Haile Gerima das brutale Kolonialerbe Italiens in Athiopien. Die epische Saga über Widerstand, Freiheit und nationalen Stolz soll erschütternde Kriegsbilder unter Mussolini mit Einsatz von Giftgas und abgeschlagenen Köpfen zeigen, die für viele sicherlich auf Dauer schwer zu ertragen sein werden, auch wenn laut Beschreibung der Regisseur mit Zeitzeugen-Gesprächen und integrierten Theaterstücken das Gesamtkonzept offensichtlich aufzulockern versucht.
Insgesamt ist das Forum-Programm in den letzten drei Jahren unter der Leitung von Barbara Wurm aber sehr vielseitig und abwechslungsreich geworden. Hinzu kommt eine Ausstellung samt Kurzfilme von Forum Expanded, die diesmal leider nicht in der Akademie der Künste, sondern in den Katakomben des Silent Green stattfinden.
Vielseitigkeit trifft auch auf das Berlinale SPECIAL zu, das mit Ulrike Ottingers Dracula Drama "Die Blutgräfin" eigentlich einen Preis fürs beste Kostüm erhalten müsste, der aber leider nur bei den Oscars vergeben wird. Der indonesische Horror-Film "Monster Pabrik Rambut" des Mitternachtsprogramm ist dagegen offensichtlich eher in Richtung B-Movie einzuordnen, was leider auch auf das transzendentale Musical "The Testament of Ann Lee" zutrifft, das zwar zahlreiche Nominierungen, aber nicht mal einen Preis bei den Golden Globes abbekam.
Einblicke in die Weltpremieren des Hauptwettbewerbs um den Goldenen und die Silbernen Bären hatten wir natürlich ebenso wenig, wie in die zweite Wettbewerbssektion PERSPECTIVES, die anstelle der im letzten Jahr eingestellten Sektion ENCOUNTERS neu hinzu kam und internationale Debütfilme präsentiert. Zu beiden Wettbewerben gibt es aber Programmbeschreibungen im Berlinale Magazin sowie online.
In die Berlinale Shorts sowie in die fast ebenso vielen Kurzfilme der Kinder- und Jugendsektion Generation haben wir aus zeitlichen Gründen keinen Blick werfen können.
Phantasievoll scheint laut Beschreibung für Kinder ab 8 Jahren zumindest der rumänisch-bulgarische Langfilm "Atlas des Universums" von Paul Negoescu zu sein, der von einem schüchternen Jungen mit zwei linken Schuhen berichtet, der im Laufe des Films immer selbstbewusster wird.
In der Sektion 14Plus vermissen wir bei einigen Werken den hohen Anspruch aus den Vorjahren, obwohl 14-Jährige damals zum Teil mit den anspruchsvollen Themen der Filme überfordert waren. Diesmal erscheint uns einiges umgekehrt zu sein, um offensichtlich wieder Jüngere anzusprechen. Einige Werke mit Jugendlichen findet man dafür aber als Cross-Section in anderen Programmen, wie z.B. im Wettbewerb beim Vergewaltigungsdrama "Josephine" von Beth de Araújo, das von einer Achtjährigen beobachtet wird, und in Sundance gerade mit zwei Auszeichnungen hoch gelobt wurde.
Link: www.berlinale.de

Im zweiten Jahr unter der neuen US-amerikanischen Intendantin Tricia Tuttle, die zuvor künstlerische Leiterin des BFI-Film-Festivals in London war, liegen die Ticket-Preise inzwischen bei 15,- € respektive 20,- € für Vorführungen des Wettbewerbs im Berlinale Palast am Marlene-Dittrich-Platz.
Einen Vor-Ort-Verkauf bieten allerdings weiterhin einige Theaterkassen in den Bezirken an, die an das Eventim-System angeschlossen sind. Nach Verfügbarkeit gibt es zudem ein kleines Kontingent an Karten mit Ermäßigungsberechtigung am Potsdamer Platz in der Halle der Sammelschalter für Presse und Akkreditierte.
Neu ist das Cine25-Ticket zu 6.- € für Personen zwischen 18 und 25 Jahren. Damit sollen auch ausgesuchte sektionsübergreifende Vorstellungen besucht werden können, die sich an Jugendliche richten. Erforderlich ist dafür jedoch eine Online-Registrierung.
Wim Wenders übernimmt Berlinale-Vorsitz
Der Regisseur Wim Wenders übernimmt den Vorsitz der Berlinale 2026. Wenders zähle zu den einflussreichsten Stimmen des internationalen Kinos und bereichere die Filmwelt mit seinen Werken seit sechs Jahrzehnten, erklärte Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle in Berlin. Die 76. Berlinale findet vom 12. bis zum 22. Februar statt. Der Jury steht jedes Jahr eine andere Persönlichkeit vor.
Der Fotograf und Regisseur Wenders ist einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören "Paris, Texas" (1984) und "Der Himmel über Berlin" (1989).
Rund zwei Wochen vor Festivalbeginn hat die Berlinale bekanntgegeben, wer gemeinsam mit Jurypräsident Wim Wenders über die Auszeichnungen entscheidet. Der Internationalen Jury gehören demnach der US-Regisseur Reinaldo Marcus Green an, die japanische Filmemaherin Hikari und die polnische Produzentin Ewa Puszczynska.
Auch die südkoreanische Schauspielerin Bae Doona, der indische Regisseur, Produzent und Archivar Shivendra Singh Dungarpur sowie der Filmemacher Min Bahadur Bham aus Nepal gehören dem Septett an, das die Bären vergibt.
Berlinale startet mit "No Good Men"
Die Berlinale wird mit der Weltpremiere von "No Good Men" eröffnet. Am 12. Februar werde der dritte Spielfilm der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat als Eröffnungsfilm im Berlinale Palast laufen, teilte das Filmfestival mit. Eine parallele Übertragung findet erneut fürs allgemeine Publikum in der Uber-Music-Hall in Friedrichshain statt. Produziert wurde "No Good Men" als internationale Koproduktion unter Beteiligung von Deutschland, Frankreich, Norwegen, Dänemark und Afghanistan.
Die romantische, persönliche und politische Komödie, die in Afghanistan im Jahr 2021, kurz vor der Rückkehr der Taliban spielt, sei der dritte von fünf geplanten Filmen, die auf den autobiografischen Schriften des Autors und Schauspielers Anwar Hashimi basieren.
Drei deutsche Filme im Berlinale-Wettbewerb
Bei der Berlinale laufen diesmal Filme mit Stars wie Pamela Anderson, Elle Fanning, Channing Tatum, Amy Adams und Sandra Hüller im Wettbewerb. Insgesamt 22 Produktionen gehen ins Rennen um den Goldenen Bären, wie Festivalchefin Tricia Tuttle in Berlin ankündigte. Darunter sind auch Filme von drei deutschen Regisseuren - Ilker Çatak ("Gelbe Briefe"), Angela Schanelec ("Meine Frau weint") und Eva Trobisch ("Etwas ganz Besonderes").
Die Berlinale wird am Do. 12. Februar 2026 für geladene Gäste im Berlinale Palast eröffnet.
Parallel dazu startet auch die Sektion Panorama fürs allgemeine Publikum im Zoo Palast 1+2 mit Danielle Arbids Weltpremiere "Only Rebels Win", die im Libanon spielt und den Kampf gegen Rassismus und Vorurteilen zum Thema hat.
Wie immer ist das Panorama Programm weit gestreut, fokussiert sich diesmal offensichtlich etwas weniger als in früheren Jahren auf Filme mit LGBTQ+ Themen, die für den Teddy-Award infrage kämen, sondern präsentiert insbesondere gesellschaftlich relevante Themen wie z.B. mit "Ich verstehe Ihren Unmut" von Kilian Armando Friedrich einen Film über Arbeitswelten sowie andere über sexuelle Gewalt im Krieg oder sogar Horror-Geschichten, die zwar mit dem von uns bevorzugtem Arthouse wenig zu tun haben, inzwischen aber überall auf internationalen Festivals in speziellen Schienen zu finden sind.
Sektionsleiter Michael Stütz, der auch als Co-Direktor der Berlinale an der Gesamtauswahl der Filme beteiligt ist, setzt einige interessante Akzente im Panorama wie aus dem Programmheft zu entnehmen ist. Es gibt aber auch zahlreiche Debütfilme, die der neuen Sektion Perspectives ein wenig Konkurrenz zu machen scheinen. Ob sie in der formalen Gestaltung genügend ausgereift sind, um dem der etablierten Konkurrenz Paroli bieten zu können, wird sich im Laufe des Festivals noch erweisen.
Einige deutsche Werke, bei dessen Dreharbeiten wir gelegentlich als Mitglied von Crew United zugegen waren, schienen noch nicht ganz ausgereift zu sein und hinterließen manchmal einen etwas zwiespältigen Eindruck. Eine klare Linie im Programm dieser Sektion mit eigenständigem Profil, was jedoch dem Begriff "Panorama" als Überblick über die Vielseitigkeit des World Cinema möglicherweise widersprechen würde, haben wir leider schon in den Vorjahren vermisst.
Im Jubiläumsjahr des Teddy, der 40 Jahre alt wird und unter Wieland Speck immer Schwerpunkt des Panoramas war, gibt es aber über alle Sektionen verstreut eine Teddy-Retrospektive zu Queer Cinema sowie aktuelle neue Produktionen, deren Übersicht auf der Teddy-Award-Website mit detaillierten Informationen zu finden ist.
Einer der längsten Filme, die je auf der Berlinale liefen, kann diesmal im Forum gesehen werden. In dem ursprünglich über 10 Stunden langen äthiopischen Dokumentarfilm "Black Lions - Roman Wolfes", der inzwischen um 100 Minuten gekürzt wurde, untersucht Haile Gerima das brutale Kolonialerbe Italiens in Athiopien. Die epische Saga über Widerstand, Freiheit und nationalen Stolz soll erschütternde Kriegsbilder unter Mussolini mit Einsatz von Giftgas und abgeschlagenen Köpfen zeigen, die für viele sicherlich auf Dauer schwer zu ertragen sein werden, auch wenn laut Beschreibung der Regisseur mit Zeitzeugen-Gesprächen und integrierten Theaterstücken das Gesamtkonzept offensichtlich aufzulockern versucht.
Insgesamt ist das Forum-Programm in den letzten drei Jahren unter der Leitung von Barbara Wurm aber sehr vielseitig und abwechslungsreich geworden. Hinzu kommt eine Ausstellung samt Kurzfilme von Forum Expanded, die diesmal leider nicht in der Akademie der Künste, sondern in den Katakomben des Silent Green stattfinden.
Vielseitigkeit trifft auch auf das Berlinale SPECIAL zu, das mit Ulrike Ottingers Dracula Drama "Die Blutgräfin" eigentlich einen Preis fürs beste Kostüm erhalten müsste, der aber leider nur bei den Oscars vergeben wird. Der indonesische Horror-Film "Monster Pabrik Rambut" des Mitternachtsprogramm ist dagegen offensichtlich eher in Richtung B-Movie einzuordnen, was leider auch auf das transzendentale Musical "The Testament of Ann Lee" zutrifft, das zwar zahlreiche Nominierungen, aber nicht mal einen Preis bei den Golden Globes abbekam.
Einblicke in die Weltpremieren des Hauptwettbewerbs um den Goldenen und die Silbernen Bären hatten wir natürlich ebenso wenig, wie in die zweite Wettbewerbssektion PERSPECTIVES, die anstelle der im letzten Jahr eingestellten Sektion ENCOUNTERS neu hinzu kam und internationale Debütfilme präsentiert. Zu beiden Wettbewerben gibt es aber Programmbeschreibungen im Berlinale Magazin sowie online.
In die Berlinale Shorts sowie in die fast ebenso vielen Kurzfilme der Kinder- und Jugendsektion Generation haben wir aus zeitlichen Gründen keinen Blick werfen können.
Phantasievoll scheint laut Beschreibung für Kinder ab 8 Jahren zumindest der rumänisch-bulgarische Langfilm "Atlas des Universums" von Paul Negoescu zu sein, der von einem schüchternen Jungen mit zwei linken Schuhen berichtet, der im Laufe des Films immer selbstbewusster wird.
In der Sektion 14Plus vermissen wir bei einigen Werken den hohen Anspruch aus den Vorjahren, obwohl 14-Jährige damals zum Teil mit den anspruchsvollen Themen der Filme überfordert waren. Diesmal erscheint uns einiges umgekehrt zu sein, um offensichtlich wieder Jüngere anzusprechen. Einige Werke mit Jugendlichen findet man dafür aber als Cross-Section in anderen Programmen, wie z.B. im Wettbewerb beim Vergewaltigungsdrama "Josephine" von Beth de Araújo, das von einer Achtjährigen beobachtet wird, und in Sundance gerade mit zwei Auszeichnungen hoch gelobt wurde.
Link: www.berlinale.de