Joachim Triers »Sentimental Value« eröffnete Weltkinofestival
Das Weltkinofestival »AROUND THE WORLD IN 14 FILMS« eröffnete mit Joachim Triers "Sentimental Value" und schließt heute mit Richard Linklaters neuem Film "Nouvelle Vague".
N A C H T R A G: Regiepreisgewinner des Festivals.

Für 10 Tage konnte man die cineastische Reise mit 14 preisgekrönten Filmen und weiteren neuen Werken des jungen Weltkinos bis zum heutigen Nikolaus-Samstag, den 6. Dezember 2025 in Berlin bewundern.
Eröffnet wurde das Festival »AROUND THE WORLD IN 14 FILMS« am 28. November 2025 im Kino der Berliner Kulturbrauerei Joachim Triers Familien-Drama "Sentimental Value", das seit dem 4. Dezember 2025 auch bundesweit in ausgesuchten Arthouse-Kinos zu sehen ist.
Hier der Trailer:
20. Weltkinofestival mit Festivalrekord:
Regiepreis für „I Only Rest in the Storm“
Mit 6.200 Besucher*innen in 45 Vorstellungen erreichte das Festival in seinem Jubiläumsjahr die höchste Besucherzahl seit Festivalgründung (2024: 5.700 Besucher*innen, 48 Vorstellungen).
AROUND THE WORLD IN 14 FILMS zeigte vom 28. November bis 6. Dezember 2025 im Kino in der KulturBrauerei sowie den Kinos delphi LUX und Neues Off 24 cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos.
Zum feierlichen Abschluss von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS verlieh die Jury am Samstagabend, den 6. Dezember 2025 im Kino in der Kulturbrauerei den BASIS BERLIN Postproduction Award - ein Voucher im Wert von 5.000 Euro - für die beste Regie an Pedro Pinhos Spielfilm „I Only Rest in the Storm“ (OT: „O Riso e a Faca“).
Hier der Trailer:
Jurymitglieder waren die Schauspielerin Melika Foroutan, die Filmregisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone sowie die Filmregisseurin und Drehbuchautorin Sophie Linnenbaum.
Das dreieinhalbstündige Werk des Regisseurs, Drehbuchautors, Produzenten und Kameramanns wurde bereits bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes in der Sektion „Un Certain Regard“ mit dem Preis für die beste Schauspielerin (Cleo Diára) ausgezeichnet.
Der portugiesische Regisseur Pedro Pinho hat schon mit seinem Spielfilmdebüt „A Fábrica de Nada“ gezeigt, dass er das Kino neu denken will: Neorealismus traf dort auf postmarxistisches Musical. Mit „I Only Rest in the Storm“, seinem fast vierstündigen neuen Werk, setzt er diesen Anspruch fort.
Was als nüchterne Feldstudie beginnt, katapultiert den portugiesischen Forscher Sérgio bald in ein Geflecht aus Begehren, Macht und Erinnerung. Sérgio begegnet in Guinea-Bissau der rätselhaften Cleo Diára, die in auffälliger blonder Perücke durch die Straßen läuft. Durch sie findet er Anschluss an eine queere Community, in der auch der brasilianische Rückkehrer Guilherme nach seinen Wurzeln sucht. Zwischen ihnen entspinnt sich ein Dialog über Zugehörigkeit, koloniale Kontinuitäten und die Frage, ob Geschichte je zu überwinden ist.
Pinho erzählt das als hypnotische Erfahrung: Mit langen Einstellungen, die Körper und Landschaft gleichberechtigt in Szene setzen, mit einer Kamera, die sich in den Bewegungen der Figuren verliert, und mit einer Struktur, die sich treiben lässt, statt einer klaren Linie zu folgen. „I Only Rest in the Storm“ fügt sich so zu einem intimen Porträt der Suche nach Zugehörigkeit – und zu einer visuell herausfordernden Meditation über Afrika als Raum politischer wie poetischer Neuentwürfe.
Link: www.14films.de
N A C H T R A G: Regiepreisgewinner des Festivals.

Für 10 Tage konnte man die cineastische Reise mit 14 preisgekrönten Filmen und weiteren neuen Werken des jungen Weltkinos bis zum heutigen Nikolaus-Samstag, den 6. Dezember 2025 in Berlin bewundern.
Eröffnet wurde das Festival »AROUND THE WORLD IN 14 FILMS« am 28. November 2025 im Kino der Berliner Kulturbrauerei Joachim Triers Familien-Drama "Sentimental Value", das seit dem 4. Dezember 2025 auch bundesweit in ausgesuchten Arthouse-Kinos zu sehen ist.
Hier der Trailer:
Reginas Filmkritik:
Was macht die Faszination dieses Films aus? Die emotionale Klarheit, die Bilder, die sich in ihrer Eindringlichkeit einbrennen, die Authentizität der Schauspieler, eine Villa als Protagonist?
SENTIMENTAL VALUE ist einer dieser seltenen Filme, die den Zuschauer verwandeln und in eine zärtliche Gefühlslage entlassen, ohne dass man anfangs genau beschreiben kann, wie das geschehen ist.
Regisseur Joachim Trier hat ein Familiendrama geschaffen, das sich mit hoher Emotionalität und Präzision auf das Innenleben seiner Protagonisten konzentriert.
Im Zentrum des Films: eine alte Villa in Oslo, das Erbstück der Familie Borg. Es ist der Ort, an dem die Familie viele Generationen gelebt hat, voller Erinnerungen, Geschichten und Geheimnisse.
In einer Rückblende beschreibt die 12-jährige Nora, eine der Haupt- Protagonistinnen, in einem Schulaufsatz das Haus. Es ist für sie ein Lebewesen, das die Menschen, die es bewohnen, über mehrere Generationen hinweg beobachtet. „Wenn es still und leer war fühlte sich das Haus leicht, wenn es laut zuging, fühlte es sich schwer“, schrieb sie.
Und es wurde laut und viel gestritten in der Kindheit von Nora (Renate Reinsve) und ihrer jüngeren Schwester Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) Der exzentrische Vater Gustav Borg, ein bekannter Regisseur, (Stellan Skarsgård), verließ die Familie, als seine Töchter noch klein waren, sie blieben zurück mit der Mutter.
Das alles wird nur in kurzen Rückblenden angedeutet. Inzwischen sind Nora und Agnes erwachsene Frauen. Nora ist eine bekannte Theaterschauspielerin, die bei jeder Premiere von irrational heftigem Lampenfieber geplagt ist. Ihre jüngere Schwester Agnes bewohnt mit ihrem Mann und dem 9-jährigen Sohn das Haus. Sie durchforscht unzählige Archive, um die Geschichte der Familie zu entschlüsseln und findet heraus, dass ihre Großmutter eine Widerstandskämpferin in der Zeit des 2.Weltkriegs war und später in der Villa Selbstmord beging.
„Diese Geschichte vermittelt ein Gefühl von vererbter Trauer, und wir haben das Haus als Rahmen genutzt, um Zeit, Vergebung und emotionale Vererbung zu untersuchen“ (…) ,,Ein Zuhause ist etwas sehr Subjektives, und das Haus wurde zu einem weiteren Ausgangspunkt, um in eine komplexere Geschichte über das Leben und die Erwartungen von Erwachsenen einzutauchen“. (Joachim Trier)
Der Familienkonflikt bricht aus, als Gustav Borg zur Trauerfeier seiner verstorbenen Ex-Frau nach vielen Jahren unverhofft wieder auftaucht. Er will sich mit seinen Töchtern versöhnen. Nora hat ihm nie vergeben, dass er gegangen ist. Agnes, die Jüngere, ausgeglichener als ihre Schwester, ist milder gestimmt. Anlass für Unstimmigkeiten zwischen den Schwestern, einmal mehr verändert sich das Familiengefüge.
Um Nora versöhnlicher zu stimmen, quasi als Friedensangebot, bietet Borg ihr die Hauptrolle in seinem neuen Film an. Er hat ein Drehbuch über den Selbstmord seiner Mutter geschrieben. Es ist auch eine Aufarbeitung seiner eignen Familiengeschichte. Am Realschauplatz, der Villa, will er die Geschichte verfilmen. Nora lehnt sein Angebot brüsk ab. Kälte und Verletztheit auf beiden Seiten.
Bei einer ihm gewidmeten Retrospektive auf dem Filmfestival in Deauville lernt Borg die Hollywoodschauspielerin Rachel Kemp (Elle Fanning) kennen. Sie ist von seiner Arbeit begeistert und will unbedingt mit dem Altmeister arbeiten. Borg bietet ihr die Hauptrolle in seinem neuen Film an. Mit allen Mitteln und Techniken versucht sie sich, in die Rolle zu vertiefen und die Figur zu erfassen.
Es ist nicht einfach, die Magie eines Films in Worte zu fassen, der durch intensive Blicke, Gesten, Momenten des Schweigens und dem ausgeklügelten, raffinierten Spiel mit „Film in Film“ Einfällen besticht.
Die Intensität und Präsenz aller Schauspieler ist sehenswert, insbesondere die vorsichtige Annäherung zwischen Renate Reinsve als verletzte, emotional belastete Nora und Stellan Skarsgård als gefühlsverkappten Egozentriker. Im Lauf der Zeit müssen sie feststellen, dass sie sich ähnlicher sind, als geahnt.
Am Ende wird es nicht die Hollywoodschauspielerin Rachel Kemp sein, die die Hauptrolle in Borgs Film spielt.
Mit SENTIMENTAL VALUE wird Joachim Trier einmal mehr seinem Ruf als ein Filmemacher gerecht, der virtuos psychische Konflikte entblättert und auf die Leinwand bannt. Es geht um sensible Familiengeflechte, traumatisierende Erfahrungen, Verletztheit und die Unfähigkeit, sich darüber auszutauschen. Warum fällt es den Familienmitgliedern so schwer, offen miteinander zu sprechen? Haben Dramen über Generationen hinaus Einfluss in der Familie?
„Ich interessiere mich für Emotionen und Erfahrungen, die in einer Familie weitergegeben werden und dafür, wie wir uns oft fragen, warum wir einem Elternteil so ähnlich sind und dem anderen nicht“ (Joachim Trier)
Regisseur Trier und Drehbuchautor Eskil Vogt haben schon in vielen Projekten bewiesen, dass sie sich perfekt ergänzen. Ihr letzter gemeinsamer Film DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT wurde weltweit ein Erfolg, Hauptdarstellerin Renate Reinsve gewann 2021 in Cannes den Preis als beste Darstellerin.
Dieses Jahr wurde SENTIMENTAL VALUE in Cannes mit dem großen Preis der Jury geehrt. Der Siegeszug des Films wird weiter gehen, acht Mal ist der Film für den Europäischen Filmpreis im Januar 2026 nominiert, das norwegische Oscarkommitee hat SENTIMENTAL VALUE als norwegischen Oscarbeitrag ausgewählt.
Auch wenn der Titel es andeutet, sentimental ist SENTIMENTAL VALUE nicht. Der Film beobachtet scharf, ohne sich emotional zu verbrüdern, erzählt mit großer Leichtigkeit, bisweilen zeigt er unverhofft Humor. Zum Beispiel mit einem ironischen Hieb auf den Wandel in der Filmbranche. Gustav Borg kann sein ambitioniertes Alterswerk nur mithilfe von Netflix realisieren, die Frage nach dem Kinostart sorgt für Lacher.
SENTIMENTAL VALUE ist ein Meisterwerk, ein kluger Film, der berührt und ein Echo beim Zuschauer entfacht. Das zärtliche Gefühl, das er hinterlässt, liegt in der Hoffnung auf Versöhnung, selbst in den kompliziertesten Familiengeflechten.
Regina Roland (filmkritik-regina-roland.de)
20. Weltkinofestival mit Festivalrekord:
Regiepreis für „I Only Rest in the Storm“
Mit 6.200 Besucher*innen in 45 Vorstellungen erreichte das Festival in seinem Jubiläumsjahr die höchste Besucherzahl seit Festivalgründung (2024: 5.700 Besucher*innen, 48 Vorstellungen).
AROUND THE WORLD IN 14 FILMS zeigte vom 28. November bis 6. Dezember 2025 im Kino in der KulturBrauerei sowie den Kinos delphi LUX und Neues Off 24 cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos.
Zum feierlichen Abschluss von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS verlieh die Jury am Samstagabend, den 6. Dezember 2025 im Kino in der Kulturbrauerei den BASIS BERLIN Postproduction Award - ein Voucher im Wert von 5.000 Euro - für die beste Regie an Pedro Pinhos Spielfilm „I Only Rest in the Storm“ (OT: „O Riso e a Faca“).
Hier der Trailer:
Jurymitglieder waren die Schauspielerin Melika Foroutan, die Filmregisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone sowie die Filmregisseurin und Drehbuchautorin Sophie Linnenbaum.
Das dreieinhalbstündige Werk des Regisseurs, Drehbuchautors, Produzenten und Kameramanns wurde bereits bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes in der Sektion „Un Certain Regard“ mit dem Preis für die beste Schauspielerin (Cleo Diára) ausgezeichnet.
Die Jury zu ihrer Entscheidung:
„Ein Umweltingenieur aus Portugal reist im Auftrag einer NGO nach Guinea-Bissau, um eine Umweltverträglichkeitsprüfung für ein Straßenbauprojekt durchzuführen. Sein Name ist Sergio, und was er in diesem epischen Film des Regisseurs Pedro Pinho vor allem tut, ist: Zuhören - und damit unseren Blick öffnen auf die ganze Komplexität und Vielschichtigkeit einer modernen afrikanischen Metropole, in einem der ärmsten Länder der Welt, das sich 1974 von der Kolonialmacht Portugal befreit hat.
Und was wir sehen, sind die Folgen des Kolonialismus. Die Ausbeutung durch das importierte kapitalistische System, den strukturellen Rassismus, die diffizilen Machtstrukturen. Wir sehen den täglichen Überlebenskampf der Menschen aus unterschiedlichen Schichten, ihre Identitätssuche, ihre Sehnsucht nach einem Platz in einem Land, das unter chronischer politischer Instabilität leidet. Und wir sehen die Schuld, die der privilegierte, gutmeinende und nachdenkliche Sergio, Nachkomme der Kolonialmacht, in sich manifestiert hat, seine Sehnsucht nach Absolution, sein Begehren, ein Teil des Landes, ein Teil der Menschen dort zu werden, und immer wieder auch daran zu scheitern. Je tiefer Sergio in dieses Geflecht aus Diskursen und Perspektiven eintaucht, desto weniger findet er einfache Antwort und eindeutige Urteile.
Pedro Pinho hat hierfür mit einem Drehbuch gearbeitet, das viel Raum für Improvisation ließ. Nach zwei Jahren Montage entstand ein mehr als fünfstündiger Film, der schließlich gemeinsam mit der Produktion auf dreieinhalb Stunden verdichtet wurde – dreieinhalb Stunden voller Überraschungen, Begegnungen und gedanklicher Verästelungen. Es sind schwere Themen, die der Film verhandelt. Pedro Pinho findet dafür einen herausragend natürlichen Fluss, der uns mit fast traumwandlerischer Selbstverständlichkeit durch diese Welt trägt – auf Baustellen, über Flüsse, in kleine Dörfer, zu Familienfesten oder mitten hinein in schillernde Partynächte der queeren Großstadtszene.
Die warme, naturalistische Inszenierung bringt uns die Menschen und Themen so nah, berührt uns auf tiefster menschlicher Ebene und konfrontiert uns deshalb umso dringender mit Fragen nach unserer Verantwortung und unserer Schuld. Pedro Pinho beobachtet sehr genau, so präzise, dass es weh tut, während man gleichzeitig lachen muss – über diese stets bemühten NGOs, die gönnerhaft Latrinen in afrikanische Dörfer bringen, während eine Dorfbewohnerin Sergio fünf Mal fragen muss, ob die Europäer tatsächlich ihre Exkremente mit Trinkwasser wegspülen, weil sie diese enorme Dekadenz für eine erfundene Geschichte hält und deshalb nicht glauben möchte.
Die Menschen, denen Sergio begegnet, stehen in komplexen Zusammenhängen: europäische Bauarbeiter, gefangen zwischen Ausbeutung und Heimatsehnsucht; Sexarbeiterinnen, die nichts mehr anekelt, als der Helferkomplex mancher Freier; heimische Kapitalisten, die ihre Profitstrategien im Verhältnis zu europäischen Ausbeutungsmechanismen reflektieren. Und im Zentrum dieses Gefüges ein Beziehungsdreieck, das sich jeder eindeutigen Benennung entzieht: Sergio, Diara – für deren Darstellung Cleo Diára, die zurecht in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde – und Guilherme. Sind sie Freund*innen, Bezugspersonen, Liebende, Feinde? Vielleicht alles zugleich, nichts ist eindeutig. Gerade in dieser Ambivalenz wird spürbar, dass es im Umgang mit den Fragen nach Verantwortung und Schuld keinen einfachen Ausweg gibt. Aber wir bekommen eine Einladung; es ist eine schillernde, herausfordernde Einladung, der wir folgen sollten, sie ist voller Menschlichkeit und Möglichkeiten, wenn wir bereit sind, zuzuhören.“
Der portugiesische Regisseur Pedro Pinho hat schon mit seinem Spielfilmdebüt „A Fábrica de Nada“ gezeigt, dass er das Kino neu denken will: Neorealismus traf dort auf postmarxistisches Musical. Mit „I Only Rest in the Storm“, seinem fast vierstündigen neuen Werk, setzt er diesen Anspruch fort.
Was als nüchterne Feldstudie beginnt, katapultiert den portugiesischen Forscher Sérgio bald in ein Geflecht aus Begehren, Macht und Erinnerung. Sérgio begegnet in Guinea-Bissau der rätselhaften Cleo Diára, die in auffälliger blonder Perücke durch die Straßen läuft. Durch sie findet er Anschluss an eine queere Community, in der auch der brasilianische Rückkehrer Guilherme nach seinen Wurzeln sucht. Zwischen ihnen entspinnt sich ein Dialog über Zugehörigkeit, koloniale Kontinuitäten und die Frage, ob Geschichte je zu überwinden ist.
Pinho erzählt das als hypnotische Erfahrung: Mit langen Einstellungen, die Körper und Landschaft gleichberechtigt in Szene setzen, mit einer Kamera, die sich in den Bewegungen der Figuren verliert, und mit einer Struktur, die sich treiben lässt, statt einer klaren Linie zu folgen. „I Only Rest in the Storm“ fügt sich so zu einem intimen Porträt der Suche nach Zugehörigkeit – und zu einer visuell herausfordernden Meditation über Afrika als Raum politischer wie poetischer Neuentwürfe.
Link: www.14films.de