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Zwei internationale Filmfestivals starten live am Donnerstag in Berlin

Internationales Uranium Film Festival Berlin #IUFFBerlin 8.0



Vom 15.-18. Oktober 2020 werden wieder im Kino Cinestar in der KulturBrauerei in Prenzlauer Berg Filme aus aller Welt zu Atomkraft und radioaktiven Gefahren gezeigt: aktuelle, brisante, von einer internationalen Fachjury ausgewählte Kurz-, Dokumentar-, Animations- und Spielfilme, viele davon als Deutschland-Premieren.

Zur Eröffnung am Donnerstag, 15.10.2020 um 20:00 Uhr wird sogar eine Weltpremiere präsentiert. Gezeigt wird der Dokumentarfilm "VOM SINN DES GANZEN - Das Netz des Physikers Hans-Peter Dürr" von Claus Biegert (Deutschland, 2020, 103 min.) über den bekannten deutschen Physiker Hans-Peter Dürr (Träger des Right Livelihood Awards / Alternativer Nobelpreis). Anschließend Q & A mit Claus Biegert.

Hier der Trailer:



Das Internationale Uranium Film Festival wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Weitere Unterstützer des Festivals in diesem Jahr sind: die GLS Treuhand, die Elektritzitätswerke Schönau, das italienische Kulturinsitut Berlin, und das Österreichische Kulturforum.

Als Mitveranstalter unterstützt uns dabei die ICBUW, weitere Kooperationspartner sind die IALANA, die IPPNW, die Sayonara Nukes Berlin und die Friedensglockengesellschaft Berlin. Durch Ausstellungen, Rahmenveranstaltungen, Filmgespräche und Round-Tables mit Experten aus verschiedenen Fachgebieten wird das Thema vertieft.

Pitchvideo zum Uranium Film Festival Berlin 8.0



Mit seinen Filmen, Veranstaltungen und Ausstellungen möchte das Uranium Film Festival Berlin eine breite Öffentlichkeit für die Festivalteilnahme gewinnen. Atomkraft geht alle an und das noch für viele Jahre.

Das Internationale Uranium Film Festival ist weltweit das einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivität und der gesamten atomaren Brennstoffkette widmet. Es ist unabhängig und informiert kontinuierlich über atomare Risiken.

Uranium in Mov(ie)ment – Uran kommt in der Erde überall vor. Natur und Lebewesen werden davon zunächst nicht gefährdet. Sobald jedoch das Uranerz abgebaut und freigesetzt wird, setzt der Mensch sich und seine Umwelt unkalkulierbaren Gefahren aus. Die risikolose Verwendung von Uran ist nicht möglich.

Das Uranium Film Festival Berlin richtet sich deshalb an alle und an alle Altersstufen. Vom Jugendlichen bis zum Rentner. Vom Studenten bis zum Professor, Berliner und Nicht-Berliner. Wir möchten mit Atomkraftgegnern ebenso ins Gespräch kommen, wie mit Atomkraftbefürworter. Jeder sollte über die radioaktiven Risiken informiert sein. Radioaktive Risiken, der Atommüll und nukleare Katastrophen wie Three Mile Island, Tschernobyl oder Fukushima dürfen weder vergessen noch verharmlost werden.
„Das Uranium Film Festival ist einzigartig, denn es versucht, das komplexe Thema Atomkraft und seine Risiken für alle zugänglich zu machen“ sagt Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und Schirmherr des Uranium Film Festival Berlin zusammen mit MdB Klaus Mindrup und Uwe Bünker vom Bundesverband Casting.

Das Uranium Film Festival ist ein globales Projekt gegen das Vergessen: Der von Atombomben ausgelöste Horror von Hiroshima oder Nagasaki, atomare Unfälle wie Tschernobyl, Fukushima und Goiania oder die schrecklichen Folgen von Uranmunition im Irak oder auf dem Balkan dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Radioaktivität ist unsichtbar, hat keinen Geschmack, keine Farbe, keinen Geruch. Das Medium Film ist das beste Mittel, um diese unsichtbare Gefahr sichtbar zu machen.

Auch wenn der Atomausstieg in Deutschland bereits beschlossene Sache ist, setzen andere Länder wie Brasilien, China, Indien und Russland weiter auf Nuklearenergie. Zudem hat auch Deutschland das Problem des atomaren Abfalls noch lange nicht gelöst. Noch immer verwenden NATO-Länder Uran-Munition.

Dazu kommen neue radioaktive Gefahren, die wir als solche noch gar nicht wahrnehmen. Zum Beispiel die Bestrahlung von Lebensmitteln und der Einsatz von Röntgengeräten zur Ganzkörperdurchleutung in Flughäfen und Gefängnissen.

Ausgezeichnet werden der beste Dokumentar- und Spielfilm. Optional werden noch weitere Sonderpreise vergeben.

Das Internationale Uranium Film Festival (IUFF) wurde einige Monate vor dem Reaktorunfall von Fukushima gegründet und ist weltweit das einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivität und der gesamten atomaren Brennstoffkette widmet.

Infos zu den weiteren Filmen stehen auf der Webseite des Festivals:

Link: uraniumfilmfestival.org

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Zeitgleich mit dem Uranium Filmfestival findet ebenfalls in Berlin die 17. Ausgabe des weltweit größten Fußballfilmfestivals 11mm vom 15. bis 19. Oktober 2020 im BABYLON in Berlin-Mitte statt und präsentiert rund 60 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme.

Die Eröffnungsveranstaltung und der Eröffnungsfilm "Men of Hope" der Kölner Filmemacher Till Derenbach und Andreas Fröhlich werden erstmals in der Festivalgeschichte live und kostenfrei im Internet zu sehen sein.

Hier der Trailer:



Der Film erzählt die Geschichte der afghanischen Fußballnationalmannschaft und deren deutsch-kroatischen Trainers Petar Šegrt auf dem Weg durch die Qualifikation zum Asia Cup 2019. Mit großer Sensibilität begleitet "MEN OF HOPE" seine Suche nach Talenten, deren Geschichten und die Schwierigkeiten ein Visum mit dem „unbeliebtesten Reisepasses“ des Planeten zu bekommen. Ansteckend ist dabei Šegrts Optimismus und seine Liebe zur Arbeit mit den Spielern und deren Traum von der Turnierteilnahme. Doch Korruption und geheime Absprachen machen die Arbeit für Šegrt unmöglich und belasten das junge Team.


Die Macher und ihr Hauptprotagonist wollen zur Eröffnung nach Berlin kommen. Ebenfalls wird der Keeper des 1. FC Union Berlin Andreas Luthe am Donnerstagabend erwartet.

Neben der Eröffnung können Kinoliebhaber*innen und Fußballfreund*innen aus ganz Deutschland für einmalig 11 Euro während der Festivalzeit 23 Fußballfilme aus dem aktuellen Programm online (kurze, mittellange und lange) schauen. Auch der feierliche Abschlussabend 11mm shortkicks wird im Rahmen des Online-Programms hinter der Paywall zu sehen sein.

"Es war und ist uns ganz wichtig, dass auch all diejenigen, die nicht ins Kino kommen, am Festival teilhaben können," erklärt Festivalleiter Andreas Leimbach-Niaz.


Unter dem Motto „Schauspieler!“ präsentiert das Fußballfilmfestival 11mm dem Publikum bei seiner 17. Ausgabe einen Festival-Schwerpunkt über Fußballer, die neben ihren überaus erfolgreichen Karrieren auf dem grünen Rasen auch große Auftritte auf dem roten Teppich hatten.

Ein zweiter Festival-Schwerpunkt beschäftigt sich diesmal mit der besonderen Rolle von Torhüter*innen. Eröffnet wird die Filmreihe mit der Deutschlandpremiere des niederländischen Dokumentarfilms Keeper.

Um das Festival sicher durchführen zu können, gilt im gesamten Kino jederzeit Maskenpflicht. Das sieht das umfassende Hygienekonzept des Babylon vor, das laufend an die Regelungen des Landes Berlin angepasst wird.

Link: www.11-mm.de

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