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63. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg

"TOUS LES CHATS SONT GRIS“ eröffnet eines der ältesten deutschen Festivals.



Nur zwei Jahre jünger als die Berlinale ist das 63. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH), das vom 6.-16. November 2014 stattfindet. Grund genug für uns, sich jährlich mit dem Programm des renommierten Festivals im fernen Rhein-Main-Gebiet, zu beschäftigen, denn Mannheim-Heidelberg hat sich auf die Entdeckung internationaler Newcomer-Regisseure spezialisiert und ist seit 63 Jahren ein Sprungbrett für viele internationale Karrieren im Arthouse-Bereich.

Elf Tage lang bietet das iffmh die Möglichkeit, einen tiefen Blick in das weltweite Spektrum des wirklich individuellen Kinos zu werfen. Nicht Filme des Mainstreams, sondern Filme die wirklich beeindrucken können weil sie Charakter haben, werden in der Metropolregion Mannheim-Heidelberg gezeigt. Hier können Filme gesehen werden, die einen besonderen Stil haben, unberechenbar sind und sich von völlig von üblichen Konventionen unterscheiden.

In Anwesenheit der belgischen Regisseurin Savina Dellicour wird mit der Europäischen Premiere von "TOUS LES CHATS SONT GRIS“ / "ALLE KATZEN SIND GRAU“ am Donnerstag, den 6. November 2014 um 20.00 Uhr, die Eröffnung des 63. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg in Heidelberg gefeiert. Der Film über die Suche nach dem leiblichen Vater der pubertierenden Dorothy mit Hilfe des Privatdetektivs Paul läuft im Wettbewerb des Festivals.

Filmstill: TOUS LES CHATS SONT GRIS


Über den Film:
Paul, Mitte 40, ist Privatdetektiv - Dorothy, fast 16, mitten in einer jugendlichen Lebenskrise. Was die beiden verbindet? Paul ist Dorothys Vater. Mit diesem Geheimnis kehrt Paul zurück nach Brüssel, wo er seine Tochter beschattet. Und wahrscheinlich würden die beiden nie aufeinander treffen, wenn nicht Dorothy Paul damit beauftragen würde, sich mit ihr auf die Suche nach ihrem biologischen Vater zu machen.

"Regisseurin Savina Dellicour ist mit diesem Film eine cineastische Seltenheit gelungen“, sagt Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. "Dieser Film erzählt seine Geschichte gleichzeitig aus der Perspektive des jungen Mädchens Dorothy und aus der Perspektive des Mittvierzigers Paul. Diese zwei Blickwinkel des Autorenkinos treffen auf ein beliebtes Format des Genrekinos, dem Kriminalfilm.“

Unter dem Motto "Filme feiern" präsentiert das Festival in Heidelberg und Mannheim 13 Filme im Internationalen Wettbewerb und zwölf Filme in der Kategorie Internationale Entdeckungen junger Filmemacher aus der ganzen Welt. Die ausgewählten Filme konkurrieren um den Preis des "Newcomer of the Year“, dem Hauptreis von Mannheim-Heidelberg, der von der Internationalen Jury am 16. November 2014 im Rahmen einer Preisgala in Mannheim verliehen wird.

Unter den Anwärtern auf den Oscar als Bester Fremdsprachiger Film bei den Acadamy Awards 2015 sind insgesamt vier sogenannte Entdeckungen des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg.

• „A Few Cubic Meters of Love“ – „Chand metre Moka’ab Eshgh“ von Jamshid Mahmoudi für Afghanistan (Europäische Premiere)
• „Ghadi“ von Amin Dora für den Libanon (Deutschlandpremiere)
• „Nabat“ von Elcin Musaoglu für Aserbaidschan (Deutschlandpremiere)
• „Tangerines“ – „Manderiinid“ von Zaza Urushadze für Estland.
Letzterer wurde bereits 2013 in Mannheim-Heidelberg als Entdeckung gezeigt und sogar mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Hier der Trailer:



Link: www.iffmh.de

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