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60. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2014

Jubiläumsausgabe des 1954 gegründeten Kurzfilm Festivals.



Die 60. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, 1954 gegründet als „Westdeutsche Kulturfilmtage“, gelten als das älteste Kurzfilmfestival der Welt. Die Jubiläumsausgabe wird diesmal vom 1.-6. Mai 2014 stattfinden. Hier der Trailer:



Zum Jubiläum hat das Festival sein Archiv durchstöbert und stellt unter dem Titel „Begegnungen und Entdeckungen – Fundstücke aus 60 Jahren Kurzfilmtage“ im Rathaus Oberhausen die schönsten Funde aus sechs Jahrzehnten Festival- und Filmgeschichte in einer groß angelegten Ausstellung aus. Sogar Gründungsdirektor Hilmar Hoffmann kommt zur Eröffnung nach Oberhausen und lässt mit Lars Henrik Gass in einem Publikumsgespräch am 2. Mai 2014 seine Zeit in Oberhausen Revue passieren.

Zur Erinnerung: In den frühen 60er Jahren erlebte Oberhausen seinen ureigenen Bruch mit den Konventionen, als 1962 das Oberhausener Manifest verkündet wurde. Im Gegensatz zum Mythos riefen die jungen Filmemacher, unter ihnen Alexander Kluge, Peter Schamoni und Edgar Reitz, nicht “Opas Kino ist tot!”. Sie erklärten vielmehr den alten Film für tot, verkündeten ihren Anspruch, den neuen deutschen Spielfilm zu schaffen – und beeinflussten so die deutsche Filmlandschaft auf Jahrzehnte hinaus.

Zum diesjährigen Themenprogramms „Memories Can’t Wait – Film without Film“ konnten renommierte Künstler gewonnen werden, die jeweils eine Arbeit eigens für das Festival produzierten. Außerdem stehen seit dem 1. April 2014 die Clips für den MuVi Online-Publikumspreis online. Bis zum 2. Mai 2014 kann noch für die MuVi-Kandidaten auf www.muvipreis.de abgestimmt werden.

In der Retrospektive würdigt das Festival vier herausragende und ganz unterschiedliche Künstler und Filmemacher aus Österreich, Südafrika, Polen und Litauen: Mara Mattuschka, Aryan Kaganof, Deimantas Narkevičius und Wojciech Bąkowski.

Die rund 140 Filme in den vier Wettbewerben ziehen Fernsehredakteure ebenso an wie Kuratoren, Festivalvertreter und Journalisten. Die Filme konkurrieren um rund 40.000 Euro an Preisgeldern. Der höchst dotierte Preis des Festivals ist der mit 8.000 Euro dotierte Große Preis der Stadt Oberhausen im Internationalen Wettbewerb. Dem Gewinner des Deutschen Wettbewerbs winken 5.000 Euro. Darüber hinaus werden unter anderem der mit 2.500 Euro dotierte ARTE-Preis für einen europäischen Kurzfilm und der ebenfalls mit 2.500 Euro dotierte 3sat-Förderpreis vergeben.

Anlässlich der 60. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen zeigt der TV-Kultursender 3sat vom 6.-8. Mai 2014 acht Kurzfilme, die das breite Spektrum dieses Genres widerspiegeln, und vergibt auf dem Festival zum 16. Mal den 3sat-Förderpreis. Los geht es am Dienstag, 6. Mai, um 0.30 Uhr, mit "Beyond Love and Companionship" über das Leben der jungen Israelin Eleanor (Tal Meiri) in Berlin.

Link: www.kurzfilmtage.de

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