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Geschichte des BAF

     

Ziele des BAF

© Berliner Arbeitskreis Film e.V. | Tel. +49 (0) 30 - 825 52 71

 

Wir über uns

 

 

BAF
BERLINER ARBEITSKREIS FILM e.V.

Im Jahre 1974 haben sich die unabhängigen Filmemacher West-Berlins zum Filmverband BERLINER ARBEITSKREIS FILM e.V. zusammengeschlossen. Es war an der Zeit, dass man die vielfältigen Interessen branchenunabhängig für die Stadtpolitik formulieren und gemeinsam vortragen musste.

Seit dieser Zeit ist des Kürzel "BAF" ein Synonym für kulturell orientierte Filmpolitik in Berlin geworden. Gemeinsam haben wir viel versucht, einiges erreicht und manches verpasst. Wesentlich blieb aber, dass der BAF präsent geblieben ist. So wurde der Verein zum Gesprächspartner für die Kulturverwaltung, Gewerkschaften und Verbände. In allen Fragen der Filmpolitik leistete der BAF seinen Beitrag, in der kulturellen Entwicklung blieb er ein stetiger Faktor. Über die von ihm mitbegründeten BUNDESVEREINIGUNG DES DEUTSCHEN FILMS (BUFI) nimmt er Einfluss auf die deutsche Filmpolitik. Er steht als Anlaufstelle in Berlin für deutsche und ausländische Filmemacher zur Verfügung, gibt Auskunft und leistet Hilfestellung aller Art.

Der BAF vertritt die Interessen Berliner Filmschaffender. Das Arbeitsgebiet ist somit die Kulturlandschaft des Landes Berlin. Da in der Bundesrepublik die Kulturhoheit bei den Ländern liegt, haben sich auf dieser Ebene eine Reihe von regionalen Organisationen, Filmbüros etc. gegründet, die sich in jeweils ihren Bundesland um die Belange der Filmemacher kümmern und sich auf dieser Basis möglichst gemeinsam für bundesweite Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der Filmschaffenden einsetzen. Es hat sich gezeigt, dass dieses System einer föderalistischen Selbstorganisation effektiver arbeiten kann als bundesweite Gesamtverbände.

Da unabhängige Filmemacher naturgemäß in wechselnden Funktionen in der Branche arbeiten, hat sich der BAF immer als spartenübergreifende Organisation verstanden. Kinomacher, Regisseure, Autoren, Cutter, Kameraleute, Verleiher usw. aus allen Bereichen, Spielfilm, Dokumentarfilm, Video oder Trickfilm, sind in diesem Verein organisiert. Alle tragen ihren Teil zu einer lebendigen Filmkultur bei, sind in der Berliner Filmindustrie tätig und somit von den Entwicklungen der Kulturpolitik abhängig. Im Gegensatz zu den Gewerkschaften unterscheidet der BAF auch nicht zwischen Arbeitgebern (Produzenten, Verleihern), Arbeitnehmern (Cuttern, Regisseuren) und Selbstständigen (Autoren).

Außerdem fördert der BAF die Kommunikation zwischen den Filmschaffenden der Stadt. Mitgliederversammlungen sind immer auch ein Ort des gemeinsamen Gesprächs über allgemeine Themen, Probleme, Fragen. Diskussionen über die politische Arbeit gehören genauso dahin wie der Austausch künstlerischer Anschauungen. In unregelmäßigen Abständen veranstaltet der BAF informelle Treffen, die auch Nicht-Mitgliedern offenstehen.

Der BAF ist demokratisch organisiert. Er strebt die Gemeinnützigkeit an. Nach den rechtlichen Vorgaben des Vereinsrechts wählt die Mitgliederversammlung jährlich einen fünfköpfigen Vorstand, der gemeinsam die Geschäfte führt. Alle wichtigen Fragen werden auf der Mitgliederversammlung diskutiert und entschieden.

Mit dem Bau des Sony-Centers am Potsdamer Platz und dem dortigen Einzug des neuen Kino "Arsenal" mit dem befreundeten Verein der "Freunde der deutschen Kinemathek", ist der auch vom BAF lang gehegte Wunsch nach einem Filmhaus in Berlin endlich realisiert worden. Mit den "Internationalen Filmfestspielen" und den Veranstaltungen des Forum des Jungen Films am ehemaligen Hotel Esplanade ist dort ein lebendiger Ort der Begegnung aller Filmschaffender aus Ost und West entstanden.