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Crowdfunding Kampagne für Kurzfilm über Obdachlose

Einnahmen sollen der BerlinerTafel e. V. und Obdachlosenhilfe e.V. zu gute kommen.

Ein neuer Kurzfilm soll mit eurer Hilfe, nämlich über Crowdfunding, bald das Licht der Welt erblicken. Jedenfalls wenn man "Incandescence", was so viel heißt wie Leuchten, Strahlen, oder Erglühen, etwas freier übersetzt.

Incandescence usually refers specifically to visible light. Dies lässt sich im Fall des gleichnamigen geplanten Kurzfilms vielleicht am Besten auch mit dem deutschen Sprichwort "Licht am Ende des Tunnnels" interpretieren.

Aber es geht um mehr. Der Film will die Schattenseiten deutscher Politik beleuchten. Erst kürzlich gab es fast einen Eklat als die Ärmsten der Armen bei der Essener Tafel um ein Stück Brot stritten. Die Folge war, dass Ausländer in der Stadt Essen im Ruhrgebiet vorübergehend bei der Ausgabe von Lebensmitteln ausgeschlossen wurden.

"Man weiß nicht, was skandalöser ist: dass der Hunger von Deutschen wichtiger ist als der von Ausländern? Dass die Ärmsten der Armen in einen Konkurrenzkampf untereinander gedrängt werden? Dass ein so reiches Land überhaupt eine Armenspeisung braucht?", schieb der Spiegel.

Worum geht es?

Die Pilgrims Creative Group - forged in the grid of Berlin (wie sie sich selbst nennt), eine nicht-kommerzielle Kollaboration professioneller, internationaler Künstler mit kreativem Schwerpunkt in Berlin, ist offensichtlich bei Förderungen junger Künstler durchs Raster (Grid) der Berliner Kunstförderung gefallen.

Allerdings sollen die Projekte der Pilgrims Creative Group auch zum Andersdenken, Diskutieren und Fragen anregen.

Aus diesem Grund wurde das Filmprojekt "Incandescence" unter der Regie von Ivan Doan angegangen, nach einer Idee und Drehbuch der in den Niederlanden geborenen russischen Schriftstellerin Marina Palei. Der in Berlin lebende ukrainisch-vietnamesische Regisseur ist zudem auch Hauptdarsteller des innovativen, poetischen Avantgarde Kurzfilms über die Suche der Post-Wall-Generation nach ihrem Platz in der urbanen Gesellschaft oder kurz gesagt:

"Was wirst du tun, wenn sie dein Leben auf dem Flohmarkt verkaufen und du nicht zur Auktion eingeladen wurdest?"

Hier der Trailer:

Der Film "Incandescence" wurde im Frühjahr in Berlin gedreht und ist nun inmitten der Post-Produktion, um das Werk im Frühsommer für die Bewerbung bei allen namhaften internationalen Filmfestivals startklar zu haben. Produziert wird er von Judith Laurini, die in Berlin lebt, in Leipzig geboren ist und Jura an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert hat.

UPDATE:

Die Crowdfunding Kampagne geht direkt nach den Osterfeiertagen am Dienstag, 3. April 2018 auf der Plattform Indiegogo online. Mehr dazu sicherlich bald auch auf Facebook.

Der Kurzfilm "Incandescence" wirft nicht nur einen ungewöhnlichen Blick auf das urbane Berlin, sondern in Ausschnitten auch Licht auf die Teile der Gesellschaft, bei denen man im Alltag gern geneigt ist, den Blick abzuwenden, u.a. auf das Leben Obdachloser in Berlin.

Daher sollen alle Einkünfte, die eventuell im Rahmen des Festivalruns erwirtschaftet werden, direkt an die gemeinnützigen Organisationen BerlinerTafel e. V. und Obdachlosenhilfe e.V. gespendet werden.

Pilgrims Creative Group

forged in the grid of Berlin.

Links: www.facebook.com/incandescencemovie | www.instagram.com/incandescencemovie

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