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Jüngster Sterne-Koch kommt zur Berlinale und kocht mit Film-Kids

Berichte von den Nebensektionen »Kulinarisches Kino« und »Generation« der Berlinale.

Kulinarisches Kino.

Flynn McGarry, mit nur 19 Jahren jüngster Sternekoch aus Kalifornien, hat gerade mit dem GEM in New York sein eigenes Spitzenrestaurant in New York eröffnet. Nun kam er am 18. Februar 2018 nicht nur zur Präsentation seines Biopics "Chef Flynn", das im Rahmen des Kulinarischen Kinos während der Berlinale seine Internationale Premiere feiert, sondern bleibt auch gleich ein paar Tage länger mit seiner Mutter in Berlin, um am 22. Februar 2018 um 10:00 Uhr früh Berliner Film-Kids das Kochen schmackhaft zu machen.

Das Schulmodell Essen, Kochen, Gärtnern ist seit 11 Jahren Teil des Kulinarischen Kinos. Mitmachen können allerdings nur speziell eingeladene Teilnehmer. Gezeigt wird beim Youth Food Cinema der Film "Why Cook?" mit Flynn McGarry, der selbst hinter der Herdplatte stehen wird, um einen kleinen Schnellkurs im Kochen den Berliner Kindern zu geben. Zeit für Urlaub und Zeit die Hauptstadt anzusehen, wird somit wohl kaum übrig bleiben. Hier ein paar Ausschnitte aus seinem Biopic:

Der Teenager, der im Schlafzimmer am Computer im Internet das Kochen lernte und auszog um die Nummer eins in der Gastronomie zu werden, ist zumindest für die Kids der Star der Berlinale. Über seine älteren, schon erfahrenen Kollegen, ist er allerdings nicht so gut zu sprechen. Vielmehr klagt er über Machogehabe unter Köchen.

Übrigens sind die Karten für das kulinarische Kino normalerweise nicht ganz billig. Erst mit 90,- Euro ist man dabei. Beim kulinarischen Kino bekommt man aber darüber hinaus spannende Filme geboten, die natürlich auf die jeweiligen Gerichte abgestimmt sind bzw. umgekehrt.

Bei dem Film "The Green Lie" über die angeblich so nachhaltige Landwirtschaft, sind wir uns aber nicht ganz sicher, was dazu geboten werden kann. Immerhin soll die Weltpremiere zweifelhafte Machenschaften der Nahrungsmittelindustrie in fernen Ländern aufdecken. Dazu gehören Brandrodungen und die Vernichtung ganzer Urwälder samt Tierwelt, um stattdessen Monokulturen mit Ölpalmen anzupflanzen.

Bei der Weltpremiere der "Cuban Food Stories" am 22. Februar 2018 um 19:30 Uhr im Cinema des Martin-Gropius-Bau dürfte die Auswahl leichter sein. Erwartet wird Sonja Frühsammer vom gleichnamigen Gourmet-Restaurant fruehsammers.de im Tennisclub am Flinsberger Platz in Berlin-Grunewald. Dieses hat immerhin 1 Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkte. Wir haben es vor einiger Zeit selbst getestet und waren begeistert.

Über den Film selbst dürfen wir vor der Weltpremiere leider noch nicht berichten. Gesagt werden darf nur eins. Das Menü heißt passender Weise "Cuba Libre" und es wird bei dem 4-Gänge Menü Fisch geben, was bei dem Inselstaat, der u.a. von der Fischerei lebt, naheliegend sein dürfte.

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Generation & 14plus.

Die Reihe »Generation«, früher Kinderfilmfest, eröffnet mit einem Animationsfilm für die Jüngeren.

Spannender aber finden wir die Reihe »Generation 14plus«, die sich mit einigen Filmen scheinbar sogar an noch ältere Jugendliche richtet. Jedenfalls hatten wir diesen Eindruck nachdem wir bereits vorab einige Pressescreenings besuchen konnten.

Dies wird sogar noch einmal von dem österreichischen Werk "L' Animale" der Regisseurin Katharina Mueckstein unterstrichen, dass von der Sektion »Panorama Special« beigesteuert wird und als sogenannte "Cross Section" sich sowohl an Erwachsene als auch an Jugendliche richtet und deshalb in beiden Sektionen zu sehen sein wird.

Das Gleiche könnte man natürlich auch von dem Eingangs im »Kulinarischen Kino« erwähnten Biopic "Chef Flynn" über den jungen Sterne Koch Flynn McGerry behaupten. Doch hier haben die Verantwortlichen die Chance vertan, den Film auch der Sektion »Generation« zur Verfügung zu stellen.

Auf die einzelnen Filme, die uns teilweise sehr gut gefallen haben, können wir leider nicht eingehen, da für Weltpremieren eine Sperrfrist zur Berichterstattung besteht. Es sei nur soviel gesagt: Hingehen! Und sich hoffentlich positiv überraschen lassen.

Ausführliche Filmbeschreibungen über die Inhalte der Filme finden sie allerdings in den Programmheften oder im Netz auf der Website des Festivals.

Link: www.berlinale.de

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