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Filmpreise in GRAZ und auf der ITB-Berlin vergeben

Filmpreis auf der ITB für "So geht sächsisch".



Auf der weltweit größten Tourismusmesse holte der neue Sachsen-Clip "Life is a Dance" des Dresdner Videokünstlers Sebastian Linda, den Preis »The Golden Citygate« in Silber. Er gewann damit den Preis für die sächsische Standortkampagne. Insgesamt wurden 30 zweite Preise und 17 erste Preise nicht nur an Deutschland, sondern an zahlreiche Länder in verschiedenen Kategorien vergeben.

Seit vergangenem November begeistert der Clip der Breakdance-Company "THE SAXONZ" Menschen für Sachsen. Mit einzigartigen Aufnahmen und innovativer Filmkunst zeigt der Internetfilm - gedreht an 35 Orten im Freistaat - außergewöhnliche Stadt- und Landschaftsaufnahmen, eine ungewöhnliche Tanz-Choreographie und eine Geschichte über die Lust am Leben. Hier der Clip:



"Der Clip ist ein wahres Meisterwerk - voller Inspiration, Herz und Leidenschaft. Dinge, die Mut machen und von denen es in Sachsen ja auch jede Menge gibt", sagte Regierungssprecher Christian Hoose. "Wir freuen uns riesig für die Macher, herzlichen Glückwunsch!"

Auftraggeber ist die Imagekampagne "So geht sächsisch", die ein freundliches Bild Sachsen zeigen will, um vor allem Dresden aus den negativen Schlagzeilen der Pegida Bewegung herauszuhalten und dafür die Schönheiten des Elbtals zu zeigen. Hoose: "Der Erfolg des Videos belohnt den Ansatz, talentierte Künstler in die Kampagne einzubeziehen und deren Kreativität freien Raum zu lassen." Die Kooperation mit Künstlern und Machern aus dem Freistaat ist seit langem wichtiger Bestandteil der Kampagne, die von der Agentur Ketchum Pleon realisiert wird.

"Es war mir eine Herzensangelegenheit, gerade jetzt das moderne, junge und urbane Sachsen zu zeigen. Die Tänzer von "THE SAXONZ" waren mit ihrer Energie im Hier und Jetzt die idealen Partner für das sächsische Gemeinschaftsprojekt", sagte Sebastian Linda unmittelbar nach der Ehrung. "Der Film war bereits die zweite sehr erfolgreiche Zusammenarbeit für die Standortkampagne und ist ein Paradebeispiel dafür, wie Filmemacher, Agentur und Auftraggeber zusammen wirken können. Das Tolle an der Arbeit war, dass von der ersten Idee an - die Schönheit des Landes mit der Dynamik des modernen Tanzes zu kombinieren - bis zum Endprodukt, großes Vertrauen und enormer Einsatz aller Beteiligten sich ausgezahlt haben."

Die Dreharbeiten zum Film begannen im Mai 2015 und liefen über einen Zeitraum von sechs Wochen. Gedreht wurde an insgesamt 35 sächsische Locations, darunter bekannte Reiseziele und ungewöhnliche Orte wie das Freiberger Bergwerk. Die spektakulären Szenen in der Sächsischen Schweiz oder auf dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, wurden mit der neuesten Drohnen-Technik gefilmt. Besonders gefährlich waren dabei die Aufnahmen auf den Felsen in der Sächsischen Schweiz, auf denen die Breakdancer gänzlich ungesichert tanzten. Das Making Of zeigt weitere Eindrücke von den spektakulären Dreharbeiten und der Entstehungsgeschichte des Films.


Life is a Dance - Making of - von Sebastian Linda für www.so-geht-saechsisch.de

Erstmalig präsentierten sich auch Berlin und Brandenburg vom 9. bis 13. März 2016 auf der weltweit größten Tourismusmesse ITB als gleichermaßen Filmhauptstadt und Tourismusmagnet.

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Am Samstag, den 12.03.2016, wurden im Rahmen der Diagonale-Preisverleihung im Orpheum Graz Österreichs höchstdotierte Filmpreise im Wert von rund € 100.000 vergeben. Am Sonntag folgte noch der Publikumspreis. Überschattet wurde leider die Diagonale – Festival des österreichischen Films durch den plötzlichen Tod von Heinz Badewitz am 10.03.2016, Mitbegründer und Leiter der Internationalen Hofer Filmtage, der zu Besuch auf dem Festival war, um Filme zu sichten, neue Talente zu entdecken und sich mit den Filmemachern auszutauschen. Er starb im Alter von 74 Jahren bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Filme gucken.

• Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark - Bester österreichischer Spielfilm - ging an Ruth Beckermann für "Die Geträumten".
Zwei junge Schauspieler/innen: Anja Plaschg und Laurence Rupp. Sie treffen sich im Wiener Funkhaus, um Liebesbriefe aus dem Nachkriegswien zu lesen. Die Liebenden sind Ingeborg Bachmann und Paul Celan, beide bedeutende Vertreter der deutschsprachigen Lyrik nach 1945. Die Beziehung der Österreicherin und des Juden aus Czernowitz wird anhand ihres fast 20 Jahre währenden Briefwechsels (1948–1967) bis zu Celans Selbstmord 1971 erzählt. Die schwankenden Gefühle der Briefe – Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit – gehen auf die Schauspieler/innen über. Ein Film über Liebe damals oder Liebe heute, schwebend zwischen Inszenierung und Dokumentation.

Einen Film zu machen über alles, was man nicht filmen kann“, hatte Ruth Beckermann schon länger gereizt. Der Gedanke ist eine logische Konsequenz ihrer bisherigen Arbeiten: die Grenzen des Dokumentarfilms zu überschreiten, aber auch jene des Schauens neu zu stecken. Der Film lief auch im Rahmen der letzten Berlinale im Forum. Hier der Trailer:



• Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark - Bester österreichischer Dokumentarfilm - ging an Sigmund Steiner für "Holz Erde Fleisch"
• Diagonale-Preis Innovatives Kino der Stadt Graz - Bester innovativer Film, Experimental- oder Animationsfilm - ging an Antoinette Zwirchmayr für "Josef – Täterprofil meines Vaters"
• Diagonale-Preis Kurzspielfilm von Flimmit - Bester Kurzspielfilm - ging an Maria Luz Olivares Capelle für "Wald der Echos"
• Diagonale-Preis Kurzdokumentarfilm der Diözese Graz-Seckau - Bester Kurzdokumentarfilm - ging an Clara Trischler für "Zuhause ist kein Ort"
• Diagonale-Preis der Jugendjury des Landes Steiermark - Bester Nachwuchsfilm - ging an Jasmin Baumgartner für "Unmensch"
• Diagonale-Publikumspreis der Kleinen Zeitung - Beliebtester Film der Diagonale’16 - ging an die Riahi Brothers (Arash T. Riahi und Arman T. Riahi) für ihre Doku "Kinders"

Weitere Preise sind auf der Homepage des Festivals nachzulesen.
Link: www.diagonale.at
Quellen: Medienboard | ots - news aktuell | Diagonale

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