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"Bärenstarkes Kino" im TV & mehr zur 66. Berlinale

Infos zu den Sektionen der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2016 in 3sat.



Vom 11.-20. Februar 2016 und anlässlich der 66. Berlinale zeigt der Sender 3sat fast täglich im Abendprogramm in der Reihe „Bärenstarkes Kino“ Filme mit Preisträgern des Silbernen Bären. Den Auftakt am 11. Februar 2016 macht "Der englische Patient" mit Juliette Binoche, gefolgt von Alan Parkers "Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses".

Weitere Titel sind "Die Ehe der Maria Braun", "Hurricane", "Elementarteilchen", "Solo Sunny", "Intimacy", "Die Katze", "Platoon" und "Barbara".

Wettbewerb 2016
Wie von uns gestern erwähnt, eröffnet der diesjährige Wettbewerb mit einem Film »Außer Konkurrenz«. Gezeigt wird: "Hail, Caesar!" von Joel und Ethan Coen (USA), mit George Clooney, Josh Brolin, Ralph Fiennes, Jonah Hill, Scarlett Johansson, Frances McDormand, Tilda Swinton, Channing. Hier der furiose Trailer zum Auftakt der Berlinale:



Panorama 2016
Nicht im Wettbewerb, sondern im Panorama präsentiert Doris Dörrie als Weltpremiere ihren neuen Film "GRÜSSE AUS FUKUSHIMA". Nach ihrem farbenfrohen, aber traurigen "KIRSCHBLÜTEN - HANAMI" drehte Doris Dörrie ihren neuen Film in wieder in Japan aber diesmal in schwarzweiß. Wir sind gespannt auf das Werk, denn zumindest der Trailer von Majestic Film Verleih ist verheißungsvoll. Das Werk ist bereits ab 10. März 2016 in den deutschen Kinos zu sehen.



Für ihre Rolle in dem Drama um eine junge Deutsche, die einer Geisha dazu verhilft, wieder in ihr Haus in der Sperrzone von Fukushima zu kommen, wurde Rosalie Thomass am 15. Januar 2016 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Über den Film:
Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist.

Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide – jede auf ihre Art – in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien.

Mit "GRÜSSE AUS FUKUSHIMA" hat das Team des Sensationserfolgs "KIRSCHBLÜTEN – HANAMI" (2008 im Wettbewerb der 58. Berlinale) erstmals wieder zusammengefunden, so der Verleih: Autorin und Regisseurin Doris Dörrie, die Produzenten Harry Kügler und Molly von Fürstenberg und der Verleiher Benjamin Herrmann. Mit ihrem neuen Kinofilm ist es der Ausnahmeregisseurin und -autorin Doris Dörrie einmal mehr gelungen, eine universellpoetische Geschichte vom Leben und Loslassen zu erzählen. Erstmals entstand einer ihrer Spielfilme komplett in Japan. Zur Erinnerung nochmals der Trailer aus 2008.



Allerdings muss bedacht werden, dass es sich beim Panorama um eine Nebensektion handelt. Böse Zungen behaupten zwar, dass Weltpremieren in Nebensektionen meist Schwächen offenbaren, weshalb sie nicht in den Hauptwettbewerben anderer Festivals Eingang gefunden haben. Das muss aber nicht stimmen! Gerade junge Debütanten verdienen sich mit ihren Erstlingswerken erst in den Nebensektionen ihre Sporen, bevor sie späteren Jahren in die großen Wettbewerbe gelangen. Andrerseits zeigt das Panorama auch herausragende Werke, die erst kurz zuvor ihre Premiere auf dem weltweit größten Independent Filmfestival in Sundance hatten, weshalb sie danach nicht mehr dem Haupt-Wettbewerb der Berlinale zur Verfügung stehen.

Forum 2016
Für ihre Dokumentation "CHAMISSOS SCHATTEN" war die Künstlerin Ulrike Ottinger auch auf Afognak Island vor der Südküste Alaskas. Die Weltpremiere eröffnet das Berlinale-Forum am 12. Februar 2016 im Haus der Berliner Festspiele in der Reihe der »Special Screenings«.

Die zwölfstündige Dokumentation, die zum Ende des Festivals noch einmal in drei Teilen im Cinestar am Potsdamer Platz wiederholt werden wird, hatte sich die Künstlerin auf den Spuren früherer Weltreisender wie Adelbert von Chamisso und James Cook auf die Reise von Alaska über Tschukotka nach Kamtschatka begeben. Ebenfalls ihre Weltpremieren als Special Screenings im Berlinale-Forum feiern Serpil Turhans "Rudolf Thome - Überall Blumen" und Dominik Grafs "Verfluchte Liebe deutscher Film". Darüber hinaus findet im Rahmen der Forum Special Screenings unter dem Titel "Hachimiri Madness - Japanese Indies from the Punk Years" die Aufführung einer Reihe neu digitalisierter und untertitelter japanischer 8-mm-Filme aus den Jahren 1977 bis 1990 statt.

Bücher suchen Filmproduzenten.
Im Rahmen der Reihe „Books at Berlinale“ gibt es am 16. Februar 2016 gleich elf neue Stoffe für Filmproduzenten zu entdecken. Aus rund 130 Büchern, eingereicht von mehr als 25 Ländern, werden die jetzt ausgewählten Romane bei einem Pitching im Rahmen des Berlinale Co-Production Market vorgestellt.

Beim anschließenden Get-Together können die geladenen Produzenten dann die Rechteinhaber kennenlernen, ihre Kontakte zur Buchwelt ausbauen oder direkt über Optionen für Filmrechte verhandeln. Die elf ausgewählten Bücher kommen von Verlagen und Agenturen aus Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, der Türkei, Frankreich, Schweden und Deutschland. 

Die heimischen Farben vertreten dabei die Romane „Hool“ (Philipp Winkler, Elisabeth Ruge Agentur), „Das achte Leben - Für Brilka“ (Nino Haratischwili, Frankfurter Verlagsanstalt) und „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“ (Christine Nöstlinger, Oetinger Filmrechte-Agentur).

Vernissage: "Erika Rabau - intime Momente mit den Stars der Leinwand".
Einen Tag vor Beginn der Berlinale laden die Berliner Journalisten des DVJ-Berlin zu einer Vernissage und zum Filmabend "ERIKA" von Regisseur Samson Vicent bei sich in der Geschäftsstelle ein. Festivaldirektor Dieter Kosslick, Erika Rabau und Samson Vincent haben ihr Kommen zugesagt. Im Jahre 2008 hatten die Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Dokumentation "Erika Rabau - Der Puck von Berlin" die außergewöhnliche Berlinale Fotografin für ihre 30 Jahre lange Tätigkeit gewürdigt. Mit dieser Fotoausstellung soll noch einmal eine der legendären Fotografinnen der Stadt geehrt werden. Erleben Sie am 9. Februar 2016 ab 19:00 Uhr ein Rendezvous mit Fritz Lang, Billy Wilder, Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase, Renate Krößner, Frank Beyer, Erwin Geschonneck, Henry Hübchen sowie Geraldine Chaplin, Kirk Douglas, Sally Field, Shirley MacLaine, Hanna Schygulla, Senta Berger sowie Michael Verhoeven, Francois Truffaut und Jean Luc Godard.
(Anmeldungen unter: info@djv-berlin.de)
DJV Berlin
Deutscher Journalisten-Verband Landesverband Berlin e.V.
Alte Jakobstraße 79/80
10179 Berlin

Treffen der Freien Produzenten zur Berlinale.
Franziska An der Gassen hat das erste Treffen freier Produzenten auf der kommenden Berlinale organisiert. "Der freie Produzent & Showrunner ein neues Berufsbild in Deutschland?" ist die am 14. Februar 2016 im Mandala Hotel (Potsdamer Str. 3 · 10785 Berlin) stattfindende Veranstaltung betitelt. Aus der Initialzündung soll vielleicht sogar ein Verband hervorgehen. Doch zunächst geht es um einen Erfahrungsaustausch, vielleicht mit dem späteren Ziel, einen Interessenverband zu bilden, vielleicht auch nur, ein Netzwerk aufzubauen.
(Anmeldungen unter: anmeldung@franziska-andergassen.de)

Treffen der AG DOK im Plenarsaal der Akademie der Künste.
In der Film- und Medienpolitik ist ja einiges in Bewegung gekommen, und die AG Dokumentarfilm mischt sich da nach Kräften ein. Die Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks, Frau Prof. Karola Wille, nimmt an der AG DOK Mitgliederversammlung im Plenarsaal der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, teil und wird ihre Überlegungen zum künftigen Erscheinungsbild des Senderverbunds ARD darlegen. Das Grußwort hält am Samstag, 13. Februar 2016 ab 9:30 Uhr die Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel.
(Anmeldung unter: agdok@agdok.de - Es stehen nur begrenzte Plätze zur Verfügung.)

Warum der deutsche Film nur unter sich feiert.
Unter dem Motto: "KINO MACHEN ANDERE – Warum der deutsche Film nur unter sich feiert" laden erstmals der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) und die Heinrich-Böll-Stiftung am Vorabend der Berlinale, dem größten Fest der deutschen Filmbranche, zu einer internationalen Konferenz ein, die sich dem Zustand der deutschen Filmkultur widmet. Es diskutieren internationale Gäste über den anhaltenden Misserfolg deutscher Filme auf internationalen Festivals, der 2015 darin seinen Tiefpunkt fand, dass kein einziger deutscher Film in den Wettbewerben von Cannes, Venedig und Locarno vertreten war. Die Veranstaltung findet statt am 10. Februar 2016 um 18:30 Uhr im silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin. Konferenzsprache ist Englisch. Freier Eintritt im Rahmen der verfügbaren Plätze. Registrierung und Einlass ab 18 Uhr. Mit:
• Keynote: Charles Tesson, Leiter der Semaine de la Critique in Cannes,
• Richard Brody (The New Yorker)
• Sergio Fant (Festival del film Locarno)
• Bettina Reitz (hff München)
• Katrin Schlösser (ö Filmproduktion)
• Brigitta Wagner (Autorin Berlin Replayed)
• Lars Henrik Gass (Internationale Kurzfilmtage Oberhausen).
(Anmeldung unter: konferenz@vdfk.de)

production.netCOOP in der Landesvertretung Brandenburg.
Die ultimative Frage zum Leben, dem Universum und dem ganzen Rest wurde zwar schon von Douglas Adams beantwortet, aber alle anderen Fragen zur Serien- Entwicklung für den internationalen Markt werden am 10. Februar 2016 ab 9:00 Uhr beim production.netCOOP in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin, beantwortet von:
• Jonas Anschütz (Red Arrow International – „100 Code", „Bosch", „Cleverman”)
• Janine Knitter (German Motion Picture Fund)
• Martin Moszkowicz (Constantin Film – „Shadowhunters")
• Annette Reeker (all-in-production – „Switch”,„Cape Town“)
• Susanne Schmitt (Creative Europe)
• Klaus Zimmermann (Dynamic Television - „Borgia“, „Transporter“, „Trapped“)
Das vollständige Programm der Veranstaltung finden Sie hier als PDF.
(Anmeldung unter: serien@unverzagtvonhave.com - Einlass nur mit EINLADUNG)

WIFT Germany Panel and Networking Event.
Die Vereinigung WIFT - Woman in Film und Television lädt am 13. Februar 2016 ab 10.00 Uhr in den Meistersaal ein, Köthener Straße 38, 10963 Berlin. Die Journalistin, Autorin und Moderatorin Katja Eichinger spricht mit Regisseurin Feo Aladag ("Zwischen Welten", "Die Fremde") und Produzentin und Filmfinanziererin Claudia Blümhuber ("Grace of Monaco", "The Railway Man") zum Thema „Looking into the future: How to successfully choose tomorrow's stories. The impact of current events on the films we make.“ Nach dem Panel lädt WIFT Germany zum Speed-Networking ein. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
WIFT Mitglieder: frei - mit Registrierung
Nicht-Mitglieder: 15 EUR
(Anmeldung hier unter: Eventbride)

Weitere Informationen zur Berlinale unter: www.berlinale.de.
Quellen: Blickpunkt:Film | filmecho | Berlinale | Woche der Kritik

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