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Rekordbeteiligung beim 29. Deutschen Kamerapreis

Zum 29. Deutschen Kamerapreis wurden so viele Produktionen eingereicht wie nie zuvor. UPDATE: Die Auszeichnung Beste Bildgestaltung ging an Christopher Aoun für den »Kinospielfilm« "Capernaum".

Aus der Rekordzahl von 500 Produktionen wählte eine Jury unter dem Vorsitz der Editorin Barbara Hennings die Nominierten für den Deutschen Kamerapreis aus, der anstelle des bisherigen Juni/Juli-Termins bereits am heutigen 10. Mai 2019 unter Federführung des WDR im Tanzbrunnen in Köln verliehen wird. Ursprünglich war eine Verleihung erst im Rahmen der Photokina geplant gewesen, die aber in diesem Jahr ausfällt und von den Veranstaltern auf das Jahr 2020 verlegt wurde.

Geehrt wurden acht herausragende Kameraleute und Filmeditor*Innen des Jahres in den Kategorien: Kinospielfilm, Fernsehfilm/Serie, Kurzfilm, Journalistische Kurzformate, Dokumentarfilm und Dokumentation.

Mit dem Nachwuchspreis fördert der DEUTSCHE KAMERAPREIS auch in diesem Jahr die herausragende und innovative Bildgestaltung von jungen Filmschaffenden, die im Studium oder der Ausbildung sind oder am Anfang ihrer Karriere stehen. Die beiden Nachwuchspreise werden in diesem Jahr von der Panasonic Marketing Europe GmbH und SIGMA (Deutschland) GmbH gestiftet.

Mitglieder im Verein DEUTSCHER KAMERAPREIS sind: Stadt Köln, Bayerischer Rundfunk, Bavaria Fiction GmbH, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), Norddeutscher Rundfunk (NDR), Südwestrundfunk (SWR), technology and production center switzerland ag (tpc), Westdeutscher Rundfunk (WDR) und Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF).

Unter den eingereichten Kinospielfilmen befanden sich u.a. Caroline Links "Der Junge muss an die frische Luft", der auf den Kindheitsmemoiren von Entertainer Hape Kerkeling basiert, Michael Bully Herbigs "Ballon", der die spektakuläre Flucht zweier DDR-Familien über die innerdeutsche Grenze in einem Heißluftballon samt dramatischer Folgen nachzeichnet und Eva Trobischs preisgekröntes Filmdebüt "Alles ist gut".

In der Kategorie »Fernsehfilm/Serie« bewarben sich unter anderem die Serien und Grimme-Preis-Anwärter "Das Boot" (SKY), "Die Protokollantin" (ZDF), sowie das Filmdrama "Rufmord" (ZDF/Arte).

Zu den eingereichten Dokumentarfilmen gehörten "Shut Up and Play the Piano" über das exzentrische und selbsternannte Musikgenie Chilly Gonzales und "Kleine Germanen" der Filmemacher Frank Geiger und Mohammad Farokhmanesh, das Einblicke in das Leben von Kindern gewährt, die in der rechten Szene aufwachsen. Dagegen muss die WDR-Produktion "Ungleichland - Wie aus Reichtum Macht wird" aus der Reihe »Die Story im Ersten« zur extra Rubrik der Fernseh-Dokumentationen gezählt werden, in der die wachsende Ungleichheit im reichen Deutschland nachgespürt wird.

"Wir sind begeistert, dass wir trotz Vorverlegung der Anmeldephase dieses Jahr eine Rekordzahl an Einreichungen erhalten haben. Meine Jurykolleginnen und -kollegen und ich freuen uns nun auf die Sichtung der Beiträge und die intensive Entscheidungsarbeit, die damit verbunden ist", erklärt die Juryvorsitzende Barbara Hennings.

Nicht alle eingereichten Filme wurden tatsächlich nominiert. In den Schnitt-Kategorien wurde beispielsweise jeweils nur ein einziges Werk ausgewählt.

Wir haben die Gewinner wieder als UPDATE nachträglich mit *Winner farbig gekennzeichnet.

Die Nominierten im Überblick:

KAMERA

Kinospielfilm

Friede Clausz für "Lemonade"

Christopher Aoun für "Capernaum - Stadt der Hoffnung" *Winner

Torsten Breuer für "Ballon"

Fernsehfilm / Serie

David Luther für "Das Boot" (Staffel 1, Episode 6) (Sky) *Winner

Max Knauer für "Tatort: Tiere der Großstadt" (rbb)

Bernhard Keller für "Unser Kind" (WDR)

Kurzfilm

Jana Pape für "Mascarpone"

Pascal Reinmann für "Elephant in the room"

Karl Kürten für "I grew a statue" *Winner

Journalistische Kurzformate

Wolfgang Schick für "Indonesien: Ein Höllenjob - Schwefelstecher am Vulkan" (NDR)

Thomas Wittmann für "Wir in Bayern: Die hohe Küche - Hündeleskopfhütte" (BR) *Winner

Max von Matthiessen für "Donya - Unterwegs im Westen: Sex gegen Geld" (WDR)

Dokumentarfilm

Mitja Hagelüken für "Wohin mit all der Liebe" (MDR) *Winner

Ben Bernhard für "Lost Reactor"

Juan Sarmiento G. für "Zentralflughafen THF" (rbb/Arte)

Dokumentation

Thomas Lütz für "Berlin putzt! Dreckige Zeiten: Von Saubermännern, Strippern und starken Jungs" (Teil 2) (rbb) *Winner

René Schröter für "Aristoteles Onassis - Der Aufstieg zum reichsten Mann der Welt" (NDR/Arte)

SCHNITT

Kinospielfilm

Monika Willi für "Styx" (WDR/Arte)

Fernsehfilm

Stefan Stabenow für "Unser Kind" (WDR) *Winner

Kurzfilm

Nico Schlegel für "Jemand und Niemand"

Journalistische Kurzformate

Nikola Hauswald für "Lebensgeschichten in Farbe - Die Malerin Ilana Lewitan" (BR)

Dokumentarfilm

Janine Dauterich für "The war on my phone" (WDR)

Dokumentation

Carsten Piefke für "Berlin putzt! Dreckige Zeiten: Von Saubermännern, Strippern und starken Jungs" (Teil 2) (rbb) *Winner

NACHWUCHSPREISE

Ahmed El Nagar für "Naiwan / Verlassen"

Natascha Vavrina für "Echo" *Winner Kamera

Lukas Nicolaus für "Blei"

Johanna Sofia Kausch für "Stara Nova Ljubav" *Winner Schnitt

Noah von Thun für "Roll into future"

EHRENPREIS

Das Kuratorium des DEUTSCHEN KAMERAPREISES freut sich, den diesjährigen Ehrenpreis 2019 an den mehrfach ausgezeichneten Bildgestalter Benedict Neuenfels zu vergeben und lobte seine Kreativität und Profession sowie seine Fähigkeit, technische Normen und Grenzen aufzuheben.

Link: www.deutscher-kamerapreis.de

Quellen: Blickpunkt:Film | WDR | ots by dpa

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